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NAS Advanced 3.0B - 6x SATA mit AMD Athlon 3000G

Geschrieben am20.01.2020 von Stefan RSS Feed
Unsere neue NAS Advanced 3.0B Zusammenstellung setzt auf einen AMD Athlon 3000G und ein kleines und günstiges AM4-Mainboard. Wir benutzen in diesem NAS das ASUS PRIME A320M-A mit 6 SATA-Ports und einem nativen M.2 Slot. Unser NAS haben wir mit 8 GB DDR4-2400 Arbeitsspeicher ausgestattet.

Dabei haben wir auch auf das Budget geachtet, denn einer der größten Vorteile bei einem Selbstbau-NAS ist das Preis- Leistungsverhältnis. Außerdem wählen wir immer aktuelle und energiesparende Hardware aus. Sämtliche Hardware kaufen wir selbst. Dadurch können wir euch unabhängig Hardware empfehlen. Hardware die uns nicht überzeugt, wird auch nicht empfohlen.

NAS Advanced 3.0B - 6x SATA mit AMD Athlon 3000G
Stammbesucher werden sich jetzt sicherlich über die Namensgebung dieser Zusammenstellung wundern, denn es gibt bereits ein NAS Advanced 3.0 mit Intel Prozessor und einem C246 Server-Mainboard. Wir haben uns nach einigen Überlegungen auf folgende Namensgebung festgelegt:

  • NAS Starter - Ein sehr kleines Einsteiger NAS auf der Basis eines Raspberry Pis für bis zu 2 Festplatten
  • NAS Basic - Ein kleines NAS mit Unterstützung von bis zu 4 Festplatten (Mini-ITX)
  • NAS Advanced - Ein NAS für bis zu 6 Festplatten (plus Erweiterungsmöglichkeit)
  • NAS Expert - Ein NAS für mindestens 6 Festplatten und ECC-Speicherunterstützung

Unser normales NAS Advanced (ohne B) ist also das zukünftige NAS Expert. Umbenennen können wir dies aber aus technischen Gründen nicht und daher führen wir diese Zusammenstellung als NAS Advanced 3.0B.




Prozessor

EigenschaftWert Bemerkungen
Prozessor AMD Athlon 3000G Erschienen Q4/2019
Kerne 2
Hyperthreading
Takt[GHz] 3,5
Cache[MB] 4
Übertaktbar
Speicherchannels 2
ECC-Support nicht geprüft / benutzt
iGPU AMD Radeon Vega 3
iGPU - Ausführungseinheiten 3
iGPU - Shader 192
iGPU - Takt (Basis)[MHz] 1100
TDP[W] 35
Architektur Picasso (Zen+)
Sockel AM4
Fertigung[nm] 12

NAS Advanced 3.0B - 6x SATA mit AMD Athlon 3000G

Der AMD Athlon 3000G ist ein Zweikern-Prozessor, kann aber durch Unterstützung von Hyper-Threading bis zu 4 Threads gleichzeitig abarbeiten. Er wurde im 4 Quartal 2019 vorgestellt und löst den AMD Athlon 240GE ab, der im Prinzip technisch sehr ähnlich ist aber deutlich mehr kostet als der neue AMD Athlon 3000G. Alle technischen Daten inkl. Benchmarks zum Prozessor findet ihr wie immer in unserer eigenen CPU-Datenbank: AMD Athlon 3000G.

Wer mehr Leistung benötigt, der greift einfach zum AMD Ryzen 3 2200G (4 Kerne / 4 Threads) bzw. AMD Ryzen 5 2400G (4 Kerne / 8 Threads) die kompatibel zu der restlichen Zusammenstellung sind.

Für uns ist wichtig, dass der AMD Athlon 3000G eine interne Grafikeinheit (AMD Radeon Vega 3) mitbringt, was bei AMDs Ryzen Prozessoren eher selten ist. Dem Prozessor liegt in der "Boxed" Version ein CPU-Kühler bei, der absolut ausreicht, sofern euch die Lautstärke des CPU-Kühler nicht so wichtig ist. Er besitzt ein vorinstalliertes Pad aus Wärmeleitpaste und muss nur noch auf die CPU aufgesetzt werden. Die Befestigung auf dem Sockel erfolgt über ein Metallblech, welches über einen Hebel fixiert wird.

Alternativ gibt es eine große Auswahl an Sockel AM4-Kühlern. Mein Favorit ist hier der Noctua NH-L9a-AM4, der mit ca. 41 Euro aber recht teuer ist. Ein guter Kompromiss zwischen Lautstärke und Preis ist der ARCTIC Freezer 13. Kommt es bei euch nicht auf die Lautstärke an, ist der AMD Boxed Kühler aber völlig ausreichend.




Mainboard & Anschlüsse

EigenschaftWert Bemerkungen
Chipsatz AMD A320
DDR4-Slots 2
max. Speicherspezifikation DDR4-2933
max. Speicherkapazität[GB] 64
ECC-Support abhängig von der CPU
PCI-E 3.0 x16 1
PCI-E 2.0 x1 2
SATA (6Gbit/s) 6
M.2 Slot (PCIe 3.0 x4) 1
LAN (1 Gbit/s) 1 Realtek RTL8111H
USB 2 (0.5 GBit/s) an I/O-Blende 2
USB 2 (0.5 GBit/s) als Header 4
USB 3.0 (5 GBit/s) an I/O-Blende 4
USB 3.0 (5 GBit/s) als Header 2
HDMI 2.0 1
DVI 1
VGA 1
Audio Realtek ALC887 8-Kanal High Definition Audio
FAN-Header 2 1x CPU, 1x Gehäuse
Formfaktor mATX

Das Mainboard stammt diesmal von ASUS. Mit dem ASUS PRIME A320M-A hat der Hersteller ein wirklich interessantes Produkt im Angebot: 6x SATA, M.2 Slot sowie ausreichend USB-Ports (sowohl in der I/O-Blende als auch als Header auf dem Mainboard). Das ASUS PRIME A320M-A besitzt außerdem eine gute Lüftersteuerung. Wem also später der CPU-Lüfter oder die Gehäuselüfter zu laut sind, kann diese direkt über das Bios anpassen.



Beim Arbeitsspeicher fiel unsere Wahl auf das Crucial CT2K4G4DFS824A (2x 4GB = 8 GB) DDR4-2400 Kit. Der Arbeitsspeicher ist einer der günstigsten und außerdem haben wir mit Arbeitsspeicher von Crucial gute Erfahrungen. Es gibt natürlich schnelleren Arbeitsspeicher, wie z.B. das 8 GB Kit G.Skill Ripjaws F4-3200C16D-8GVK, welches wir auch besitzen. Der Preis ist aber deutlich höher und in einem NAS merkt man unserer Meinung nach den Unterschied zwischen DDR4-2400 und DDR4-3200 nicht.

Wir würden euch raten zu einem Kit (also 2 Arbeitsspeicher-Riegeln) zu greifen, da der AMD Athlon 3000G über 2 Speicherkanäle verfügt und sich die Speicherbandbreite beim Einsatz von 2 Riegeln fast verdoppelt.



Bios


Das ASUS PRIME A320M-A verfügt über ein modernes Bios. Bei eingestecktem Netzwerkkabel ist das Bios zudem in der Lage sich selbstständig zu aktualisieren. Das manuelle Downloaden von neuen Bios-Versionen kann so entfallen.




Festplatten & RAID

EigenschaftWert Bemerkungen
AHCI & NCQ
Hot-Plug
HW/FR - RAID 0
HW/FR - RAID 1
HW/FR - RAID 10
unterstützte 2,5 Zoll Festplatten[Stück] 6
unterstützte 3,5 Zoll Festplatten[Stück] 6

Der Systemdatenträger kann auf drei Arten realisiert werden ohne das dabei einer der 6 SATA-Ports des Mainboard genutzt werden muss. Die SATA-Ports möchten wir für die Nutzung unserer Datenfestplatten frei halten.


Von einem normalen USB-Stick als Datenträger für das Betriebssystem raten wir dringend ab, denn für die häufigen Lese- und Schreibvorgänge des Betriebssystems sind USB-Sticks nicht ausgelegt. Eine eingeschränkte Ausnahme bilden USB-Sticks mit speziellen SLC-Speicherzellen, die auf Langlebigkeit ausgerichtet sind. Allerdings haben wir auch mit SLC-Sticks schlechte Erfahrungen gemacht, daher raten wir auch von diesen Sticks ab.

Eine Ausnahme ist der empfohlene SanDisk Extreme PRO 128GB, der SSD-Technik an Board hat und dementsprechend haltbar ist. Wer sich für die Option des USB-Sticks bzw. der M.2 in einem USB-Gehäuse entscheidet, der kann auch einen USB 3.0 20-Pin Mainboard Header verwenden, an den dann der Datenträger für das Betriebssystem angeschlossen wird. So wandert der Datenträger in das Gehäuse und ist geschützt.

NAS Advanced 3.0B - 6x SATA mit AMD Athlon 3000G
Die eleganteste Lösung bei diesem System ist es, den M.2 Slot des Mainboards zu benutzen und dort eine schnelle PCIe-SSD wie die 250GB Samsung 970 EVO zu verbauen. Diese Lösung verwenden wir auch in unserem System.

Über den PCIe 3.0 x16 Erweiterungsslot des Mainboards lassen sich später auf Wunsch weitere Festplatten über eine SATA-Karte anschließen. Wer plant als 6 Datenplatten anzuschließen, der sollte sich den Syba SD-PEX40099 4 Port SATA 3 Controller bzw. den Syba SD-PEX40099 8 Port SATA 3 Controller anschauen.

Diese beiden Controller besitzen zwar nur ein PCI-E 2.0 x1 Interface, passen dafür aber in alle 3 Ports des Mainboards. Für den normalen NAS-Betrieb reicht die Bandbreite von ca. 450 MB/s pro Controller aus.



Datenfestplatten


Bei den Datenfestplatten greifen wir zur WD Red NAS Serie, die für den Einsatz im NAS konzipiert sind und über eine abgestimmte Firmware sowie TLER (Time Limited Error Recovery) verfügen und sich ideal für den Einsatz in einem RAID eignen. Alternativ kann man die Seagate Ironwolf NAS Serie nutzen, die technisch fast identisch mit den WD Red Festplatten ist. So verfügen die Seagate NAS Festplatten etwa mit ERC (Error Recovery Control) ebenfalls über ein Feature zur Minimierung von Problemen im RAID-Betrieb. Beide Hersteller gewähren 3 Jahre Garantie auf die NAS Festplatten.

NAS Advanced 3.0B - 6x SATA mit AMD Athlon 3000G
Denkt bei der Wahl des Gehäuses (siehe weiter unten) unbedingt an eine gute Belüftung der Datenfestplatten. Festplatten die im Betrieb über längere Zeit zu warm werden, fallen deutlich schneller aus als ausreichend gekühlte Festplatten.

Möchtet ihr mehr über die NAS-Festplatten der WD-Red bzw. Seagates Ironwolf Serie wissen ? Dann schaut mal hier vorbei: Western Digital Red vs. Seagate Ironwolf


Netzteil

EigenschaftWert Bemerkungen
Formfaktor ATX 2.4
Max. Leistung[W] 350 Spitzenleistung 400 W
SATA-Power 5
80 PLUS Zertifizierung Bronze
Überstromschutz (OCP)
Überspannungsschutz (OVP)
Unterspannungsschutz (UVP)
Kurzschlussschutz (SCP)
Überhitzungsschutz (OTP)
Überlastschutz (OPP)



Wir setzen in dieser Zusammenstellung auf das be quiet! Pure Power 11 350W. Dieses besitzt 5 SATA-Power Anschlüsse, so dass wir bei der Verwendung von 6 Datenfestplatten nur einen Y-Adapter benötigen. Das kleinere be quiet! Pure Power 11 300W würde von der Leistung auch ausreichen, kostet aber nur unwesentlich weniger und besitzt auch nur 4x SATA Power. Beide Netzteile sind 80 Plus Bronze zertifiziert (84% Effizienz bei 20% Last, 87% bei 50% Last und 84% bei 100% Last).

Das Netzteil verfügt über eine Garantie von 5 Jahren wobei der Hersteller angibt, das sämtliche Komponenten auf 100.000 Stunden Einsatz ausgelegt sind. Bei einem 24/7 Betrieb sind dies über 11 Jahre. Sämtliche Kabel sind durch ein Netzgewebe geschützt.

Das be quiet! Pure Power 11 350W ist wirklich flüsterleise: selbst bei 50% Last gibt der Hersteller 11,1 dB(A) an, was in einem normalen Zimmer unhörbar ist. Selbst bei 100% Last ist das Netzteil mit maximal 16,4 dB(A) kaum zu vernehmen. Dies liegt an dem 120 mm großen be quiet! Lüfter, der maximal mit 1.000 Umdrehungen pro Minute arbeitet und temperaturabhängig gesteuert wird.

Wem Lautstärke und Verarbeitungsqualität nicht ganz so wichtig sind, der kann zum be quiet! System Power B9 300W greifen. Dieses Netzteil besitzt 4 SATA-Power Anschlüsse, wird mit maximal 24,9 dB(A) ein ganzes Stück lauter und verfügt über eine Garantie von 3 Jahren. Es besitzt zwar keine 80 Plus Zertifizierung, arbeitet aber genauso effizient wie die Pure Power 11 Modelle.


Gehäuse

EigenschaftWert Bemerkungen
ATX
Micro-ATX
Mini-ITX

Da wir ein mATX Mainboard benutzen, haben wir bei den Gehäusen quasi freie Auswahl. Ich habe darauf geachtet, dass sich in der Front (zur Kühlung der Datenfestplatten) mindestens 1, besser 2 Lüfter verbauen lassen. Außerdem lassen sich in alle Gehäuse mindestens 6 3,5 Zoll Festplatten einbauen.

Gehäuse3,5 Zoll SlotsLüfter inkl.Preis
Cooler Master N3007 + 22x 120 mm55 Euro
Cooler Master N4007 + 22x 120 mm70 Euro
Antec New Solution NSK 41007 + 31x 120 mm40 Euro
Cooler Master CM Force 5007 + 21x 120 mm45 Euro
Fractal Design Define R66 + 33x 140 mm140 Euro

Ich verwende bei mir selbst das Fractal Design Define R6 bzw. den Vorgänger, das Fractal Design Define R5. Preislich ist das Gehäuse zwar wirklich nicht günstig, aber dafür hält es sicherlich für 2-3 PC-Generationen. Die verbauten 140 mm Lüfter sind leise und kühlen meine Datenfestplatten perfekt. Natürlich könnt ihr euch zu den günstigeren Gehäusen auch zusätzliche 120 mm bzw. 140 mm Lüfter dazukaufen.




Betriebssystem

EigenschaftWert Bemerkungen
OpenMediaVault 5 basiert auf Debian Linux 10
NAS4Free 11
FreeNAS 11
Windows 10

Wir haben das neuste OpenMediaVault 5 installiert, welches auf Debian Linux 10 basiert. Für dieses Betriebssystem bieten wir euch eine vollständige OpenMediaVault Installationsanleitung an. Debian Linux ist sehr schlank und benötigt nicht viele Ressourcen. Wir haben insgesamt 8 GB verbaut. Das reicht auch für den Betrieb von 1-2 VMs aus. In einer Minimalkonfiguration wären auch 4 GB denkbar.

NAS Advanced 3.0B - 6x SATA mit AMD Athlon 3000G
Wir hatten mit dem neusten 5.40 Backports Kernel übrigens Probleme mit dem AMD Athlon 3000G und sind daher auf dem Standardkernel 4.19 geblieben.




Benchmarks

EigenschaftWert Bemerkungen
Max. Lesen via SMB/NFS[MB/s] 112
Max. Schreiben via SMB/NFS[MB/s] 112
Max. Lesen via FTP[MB/s] 113
Max. Schreiben via FTP[MB/s] 113
Max. CPU Last SMB-Lesen[%] 17
Max. CPU Last SMB-Schreiben[%] 15
Cinebench R15 Einkern[cb] 139 cb
Cinebench R15 Mehrkern[cb] 388 cb


Energieverbrauch

EigenschaftWert Bemerkungen
Ausgeschaltet[W] 2,0
Standby[W] 2,0
Leerlauf[W] 24

Der Energieverbrauch war AMD typisch leider etwas höher als bei einem vergleichbaren Intel System. Diese Beobachtung haben wir schon häufig gemacht und können uns dies nur mit dem Chipsatz des Mainboards erklären. Mit dem Linux Tool powertop (apt-get install powertop) lässt sich der Energieverbrauch noch etwas drücken.




Technische Daten (Zusammenfassung)

EigenschaftWert Bemerkungen
Prozessor AMD Athlon 3000G 2 Kerne, 4 Threads, 35W TDP
Prozessor (Alternativ) AMD Ryzen 3 3200G 4 Kerne, 4 Threads, 65W TDP
Prozessor (Alternativ) AMD Ryzen 5 3400G 4 Kerne, 8 Threads, 65W TDP
Prozessor Kühler (Alternativ) Noctua NH-L9a-AM4 140mm PWM Lüfter inkl. Wärmeleitpaste
Prozessor Kühler (Alternativ) ARCTIC Freezer 13 92 mm PWM Lüfter inkl. Wärmeleitpaste
Mainboard ASUS PRIME A320M-A 6x SATA
Mainboard (Alternativ) ASUS PRIME A320M-K 4x SATA, einfachere Stromversorgung
Arbeitsspeicher Crucial CT2K4G4DFS824A 2x 4GB DDR4-2400
Systemdatenträger SanDisk Extreme PRO 128GB
Systemdatenträger (Alternativ) 250GB Samsung 970 EVO SSD direkt oder via SilverStone SST-MS09C
Netzteil be quiet! Pure Power 11 350W 5x SATA Power
Netzteil (Alternativ) be quiet! Pure Power 11 300W 4x SATA Power
Netzteil (Alternativ) be quiet! System Power B9 300W 4x SATA Power, lauter als die Pure Power 11 Modelle
Adapter / Kleinteile (Optional) Syba SD-PEX40099 4 Port SATA 3 Controller weitere 4 SATA Ports
Adapter / Kleinteile (Optional) Syba SD-PEX40099 8 Port SATA 3 Controller weitere 8 SATA Ports
Adapter / Kleinteile (Optional) SATA Power Y-Kabel
Adapter / Kleinteile (Optional) 5,25 Zoll auf 3,5 Zoll HDD Adapter
Adapter / Kleinteile (Optional) USB 3.0 20-Pin Mainboard Header
Gesamtpreis System[€] ab 255 Euro

Ab 255 Euro bekommt man mit dem NAS Advanced 3.0B ein tolles Komplettpaket das auch viele Festplatten beherbergen kann. Dabei hat schon der AMD Athlon 3000G mehr als Genug Leistung für ein ausgewachsenes NAS. Wer viel mit Virtualisierung oder Containern arbeitet, kann zum AMD Ryzen 3 2200G oder zum AMD Ryzen 5 2400G greifen, die nochmal mehr Leistung bieten.



Unsere aktuellen NAS-Zusammenstellungen in der Übersicht


Ihr habt jetzt Lust auf ein Eigenbau NAS bekommen ? Wir haben für euch eine Übersicht aller aktuellen NAS Zusammenstellungen erstellt. Diese Liste wird ständig aktualisiert und ist damit immer auf dem letzten Stand. Alle Systeme können mit einem beliebigen Betriebssystem (z.B. Windows 10, Linux oder FreeBSD) genutzt werden.

Wir nutzen als Standard-NAS Betriebssystem in unseren Artikeln OpenMediaVault, welches auf Debian Linux aufsetzt und eine Weboberfläche mit allen benötigten NAS-Funktionen zur Verfügung stellt. Linux Fachwissen wird nicht benötigt.

NameHDDsProzessorCB 15 MCECCLetztes UpdatePreis
NAS Starter 2.02Raspberry Pi 4 B--Nein07/2019ab 67 €
NAS Basic 2.04Intel Celeron J4105 onBoard263 cbNein03/2018ab 250 €
NAS Advanced 3.0B6+AMD Athlon 3000G388 cbNein01/2020ab 255 €
NAS Expert 3.06+Intel Pentium G5400403 cbJa01/2020ab 455 €
VG-Wort

Kommentare (51)

Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am30.05.2020
Wenn Du etwas gutes haben möchtest, wird das teuer. Der LSI MegaRAID SAS 9261-8i wäre im unteren Segment eine gute Wahl, kostet aber knapp 200 Euro.
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Marvin
Geschrieben am29.05.2020
Könnt ihr RAID-5-Controller empfehlen? Ich würde mein System nämlich gern nochmal absichern
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Stefan (Team)
Geschrieben am20.05.2020
Zumindest das Mainboard ist aktuell deutlich teurer. Warum das so ist, kann ich dir auch nicht sagen. Eventuell ist die Hardwareversorgung aus China / Taiwan wegen Corona eingeschränkt.
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Saubaer
Geschrieben am20.05.2020
Hallo,

selbst wenn ich überall den günstigsten Preis suche, komme ich auf fast 360 Euro für das System.
Das ist doch schon etwas anderes als 250 Euro.
Haben die Preise so angezogen ?
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Olof
Geschrieben am16.05.2020
Hallo,
Ich würde gerne meine 8TB Musiksammlung mit der Roon Software betreiben und auch die DSP Features nutzen, welche Konfiguration wäre dafür am besten geeignet?

VG

Olof
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Stefan (Team)
Geschrieben am14.05.2020
Ja den kannst Du auch nehmen. Ich habe den jetzt auch mal als Alternative aufgenommen.
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Neamh
Geschrieben am14.05.2020
Hallo,
vielen Dank für diesen tollen Artikel.
Ich plane gerade ein NAS zu bauen und wollte mal fragen, wie es mit dem AMD Ryzen 3 3200G aussieht. Ist der auch kompatibel (denselben Sockel hat er zumindest)? Der ist bei Amazon zurzeit deutlich günstiger, als die von euch genannten CPU-Alternativen.
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Stefan (Team)
Geschrieben am07.05.2020
Das die Idle-States bei Intel (auch durch die sparsameren Chipsätze) besser sind, hatte ich schon mehrfach selbst beobachtet. Außerdem hatte sich Computerbase dementsprechend geäußert. Über welchen Mehrverbrauch man da redet ist schwer zu sagen. 3-5 Watt würde ich schätzen.
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Stefan
Geschrieben am06.05.2020
Hallo Stefan,
In Bezug auf
"Gerade beim Verbrauch im Leerlauf ist Intel aber AMD noch voraus"
über welchen Mehrverbrauch reden wir hier?

Berichte sind spärlich gesät aber ich sehe keinen grossen Unterschied basierend auf
https://www.anandtech.com/show/13091/analyzing-b450-for-amd-ryzen-a-quick-look-at-all-the-motherboards
https://de.wikipedia.org/wiki/Intel-Chips%C3%A4tze#Chips%C3%A4tze_der_Serien_100,_200_und_300
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Stefan (Team)
Geschrieben am01.05.2020
Nein ein Mainboard mit B450 Chipsatz haben wir nicht getestet. Gerade beim Verbrauch im Leerlauf ist Intel aber AMD noch voraus. Ich hoffe das AMD da auch aufschließen kann wie bei der CPU-Leistung.
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Manu
Geschrieben am30.04.2020
Vielen Dank für den Artikel.
Da ihr kurz auf den Stromverbrauch im Vergleich zu den Intel-CPU geschaut habt und geschrieben hattet, dass dieser etwas höher ist von dem AMD, habe ich dazu folgende Frage:
Habt ihr auch ein Board mit B450-Chipsatz getestet? Diese sollen nach meinen Recherchen etwas sparsamer im Leerlauf und unter Last sein. Könnt ihr das bestätigen?
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Stefan (Team)
Geschrieben am22.04.2020
Super, Danke für das Feedback.
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markus21
Geschrieben am22.04.2020
Hallo nochmal!

Ich war erfolgreich :) Mit dem AMD Athlon 220GE konnte ich das BIOS Update durchführen und der AMD Athlon 3000G wird jetzt erkannt!

Weiter gehts... ;)

Danke nochmal und Gruss
Markus
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markus21
Geschrieben am20.04.2020
Hallo Stefan!

Vielen Dank, ich werd das Teil mal bestellen und dann hier berichten :)

Gruss
Markus
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Stefan (Team)
Geschrieben am20.04.2020
Da der AMD Athlon 220GE ca. 1 Jahr älter ist, könnte das funktionieren !
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markus21
Geschrieben am19.04.2020
Hallo!

Ich stehe auch vor dem Problem, dass ich ein Bios Update machen muss. Das Mainboard ASUS PRIME A320M-A erkennt den AMD Athlon 3000G dummerweise auch nicht. Hat jemand Erfahrung oder kann mir sagen, ob dieser Prozessor AMD Athlon 220GE 2x 3.40GHz So.AM4 vom Mainboard erkannt wird bzw. erkannt werden müsste, damit ich ein Bios Update machen kann?

Vielen Dank schonmal!

Gruss
Markus
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Theo
Geschrieben am02.04.2020
Hallo Matze,

vor dem gleichen Problem stehe ich auch. Bei mir ist das Mainboard beleuchtet und Bildschirm bleibt schwarz, CPU-Lüfter dreht. Nachdem ich einen Speaker angeschlossen habe, bekomme ich den PiepCode 1x lang und 2x kurz. Am Speicher liegt es wohl nicht, da habe ich verschiedene getestet. Ich vermute, das BIOS erkennt den Prozessor nicht (darüber wurde hier schon berichtet). Der Aufkleber auf dem Mainboard lässt mich vermuten, dass die BIOS-Version 4207 ist. Laut ASUS Dokumentation benötigt mein Athlon 3000G aber mindestens 4801. Meine Lösung A) Mainbord mit aktuellerem BIOS bestellen oder B) einen zum BIOS passenden Prozessor bestellen und damit ein BIOS-Update durchführen.
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Matze
Geschrieben am01.04.2020
Hallo zusammen,

Ich habe mir jetzt entsprechend eures Setups bestellt und zusammengebaut. Einziger Unterschied ist das Gehäuse. Leider startet der Rechner garnicht und ich weiß nicht woran es liegen könnte. Netzteil funzt und Gehäuse ist richtig angeschlossen. Gibt es irgendwas was man bei dem Mainboard beachten muss damit es anspringt?

Danke für eure Hilfe.
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Hawk
Geschrieben am20.03.2020
Herzlichen Dank für den tollen Artikel. Welches Mainboard würdet ihr empfehlen, wenn es lieber ein kleines Gehäuse (Node 304) sein soll?
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mipi
Geschrieben am09.03.2020
Mein NAS ist mittlerweile fertig gebaut und installiert. Es funktioniert super. Danke nochmal für die Anleitung und die Hilfe. Da ich mich weder mit OMV, noch mit FreeNAS, XigmaNAS oder Rockstor anfreunden konnte, habe ich Arch Linux mit Btrfs nach dieser Anleitung installiert: https://www.youtube.com/watch?v=06u2ldOTsiI . Wer Arch Linux mag und gerne auf der Kommandozeile arbeitet, für den ist das vielleicht auch eine Alternative.
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Jann
Geschrieben am07.03.2020
Hallo zusammen,

super, genau so eine Anleitung habe ich gesucht und nun endlich gefunden! Allerdings brauche ich noch einen Tipp: Ich habe eh ein 19" Serverschrank im HWR, daher würde ich gerne ein Gehäuse nehmen, welches Rack-einbaufähig ist, z.B. dieses hier: https://www.alternate.de/Inter-Tech/2U-2098-SL-Server-Geh%C3%A4use/html/product/1544035?

Dann passt aber der M.2 SSD nicht mehr rein (oder?). Ich würde dann wohl intern auf einen USB Stick für das OS wechseln. Viel wichtiger wäre aber: Das Gehäuse ist für ATX und nicht µATX gedacht, passt also nicht (?). Könnt ihr mir ein ähnliches Mainboard mit Formfaktor ATX empfehlen? Vielen Dank!
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mipi
Geschrieben am07.03.2020
Es lag in der Tat an einer zu alten BIOS-Version. Amazon hat mir 2 mal ein Board geschickt, dass nur fuer Ryzen 2000 ausgelegt war. Heute habe ich von Alternate ein Board bekommen, dass fuer Ryzen 3000 ausgelegt ist. Damit funktionierts. Danke nochmal fuer den Hinweis. Von alleine waere ich nicht darauf gekommen.
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Stefan (Team)
Geschrieben am07.03.2020
Ja einen Bios Screen muss es auch ohne Festplatte bzw. Betriebssystem geben. Hast Du einen Speaker angeschlossen ? Wenn ja gibt es Pieptöne ? Ich tippe ansonsten immer noch auf eine zu alte Bios Version in Verbindung mit der neuen CPU.
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mipi
Geschrieben am06.03.2020
Ich bin jetzt einen Schritt weiter. Und zwar hatte ich nicht daran gedacht, dass es nicht ausreicht, das Netzteil einzuschalten, sondern der Schalter am Gehäuse muss natürlich auch betätigt werden (ich weiß ...). Jetzt bekommen die Lüfter Strom und laufen. Leider bekomme ich am Monitor kein Bild - weder per HDMI, noch per DVI noch per VGA. Ich habe eine M.2 SSD auf dem Mainboard angeschlossen, dort ist allerdings (noch) kein Betriebssystem drauf. Auch sonst ist keinerlei Festplatte angeschlossen. Ich würde jedoch erwarten, dass ich wenigstens einen BIOS-Boot-Screen sehe. Hat jemand eine Idee?
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Teddy
Geschrieben am06.03.2020
Super Vorschlag,

habe das versucht nachzubauen mit leichten Änderungen, mit einem Gigabyte B450 S2H mainboard (B450 soll nach tabelle ein paar watt weniger verbrauchen als das B320).

Aber leider tut sich gaaar nix... Habe dann aus meinem Hauptrechner mein Ryzen 5 3600 eingebaut mit Graka und dann tat es... Wobei der Chip auch nicht in meinem Hauptrechner getan hat. Dachte, CPU kaputt, zweite bestellt aber genau gleiches Verhalten.... Scheint ein Problem mit dem Mainboard zu sein... Habt Ihr schonmal sowas ausprobiert?

Alles Gute,

Teddy
Kommentar
mipi
Geschrieben am05.03.2020
Der Arbeitsspeicher ist es nicht (habe neben dem Samsung-Speicher, den ich noch liegen hatte und der von Asus explizit als passend für das Mainboard gelistet wird, den von Euch verwendeten ausprobiert - und zwar in 2 verschiedenen Mainboards (beide Asus A320M-A) - hat alles nicht funktioniert). Ich habe nun noch ein Mainboard sowie einen anderen (älteren) Prozessor bei einem anderen Händler bestellt. Mal sehen ob das klappt. Am Netzteil kann es auch nicht liegen (habe es nach einer Anleitung des be quiet! Supports mit einer Büroklammer überbrückt - es tut).
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am03.03.2020
Meistens liegt so etwas am Arbeitsspeicher. Ist dieser korrekt ? Ansonsten lohnt es sich immer mal nur einen Arbeitsspeicher-Riegel auf einmal zu probieren. Ansonsten würde ich auf ein zu altes Mainboard Bios tippen, welches den AMD Athlon 3000G noch nicht unterstützt. So etwas gibt es leider immer mal wieder und der Athlon ist noch sehr neu. In diesem Fall würde ich das Mainboard zurückschicken und nochmal bei einem anderen Händler neu bestellen. Ansonsten einen sehr alten Prozessor für den Sockel AM4 bei eBay gebraucht kaufen und damit ein Bios-Update durchführen. Danach sollte dann auch der Athlon 3000G laufen.
Kommentar
mipi
Geschrieben am02.03.2020
Ein schöner Bauvorschlag. Er hat mir sogar so gut gefallen, dass ich gerade versuche, ihn nachzubauen. Leider scheitere ich schon am Anfang. Habe mir die Komponenten besorgt, und zunächst Prozessor (3000G) plus Noctua Kühler sowie 2 8GB Speicherriegel auf dem Mainboard (A320M-A) installiert. Dann habe ich das Netzteil angeschlossen (be quiet! 350W) und den Strom eingeschaltet. Resultat: Nichts! Auf dem Mainboard brennt lediglich eine gelbe/orange LED dauerhaft und kein Lüfter springt an. Was mache ich falsch? Recherche im WWW hat mich bisher leider nicht weiter gebracht.
Bin für jedweden Hinweis dankbar,
mipi
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am20.02.2020
Grundsätzlich sollten deine Anforderungen alle erfüllt werden können vom NAS Advanced 3.0B. Zum WOL: besitzt Du eine FritzBox ? Die kann nämlich ein Netzwerkgerät bei Zugriff aus dem Netzwerk/Internet per WOL wecken, sofern dies konfiguriert wird. Ein modernes VPN ist ausreichend sicher, ein Restrisiko bleibt natürlich bei der Öffnung von Ports nach Extern immer. OMV kann CalDAV. Kontakte und Notizen habe ich nie benötigt, da muss ich passen. Sollte aber bestimmt irgendwie gehen (ist ja ein Debian Linux da gibt es eigentlich alles für).
Kommentar
Hans
Geschrieben am19.02.2020
Hallo liebes elefacts Team,

erstmal möchte ich euch für die ausführlichen und informativen Anleitungen loben und danken!

Ich will mir demnächst auch ein eigenes NAS System zusammenstellen, um von einigen (US amerikanischen) Clouddiensten unabhängig zu werden.

Meine Anforderungen sind dabei wie folgt:
- eigenes NAS zum Speichern von Bildern, Videos, Dokumenten, Kalender, Kontakte, Notizen, evtl. auch Backups von PC/Laptop
- sicherer Zugriff von außerhalb des Heimnetzes
- Möglichkeit zum Teilen bestimmter Ordner bzw. dass Freunde/Familie darauf Zugriff haben (per VPN, wird von mir für bestimmte Personen eingerichtet)
- Daten sollen sicher/redundant sein
- möglichst stromsparend/energieeffizient

Deswegen habe mir folgenden Aufbau überlegt:
- NAS Advanced 3.0B oder NAS Basic 2.0 mit 2 HDDs in RAID 1 + OMV, per VPN erreichbar ist und automatisch in den Standby gehend
- Rapsberry Pi oder noch besser Nanopi Neo2 Black um das NAS über VPN von extern via Wake-on-LAN aufzuwecken
- wöchentliche Backups vom NAS auf externe HDD, die auch außerhalb des Haushalts gelagert wird

Ursprünglich wollte ich das NAS Basic 2.0 bauen, allerdings habe ich jetzt das NAS Advanced 3.0B entdeckt, welches meinem Verständnis nach ungefähr genauso teuer ist, leistungsstärker, mehr Erweiterbarkeit liefert und im Standby sogar weniger Strom verbraucht.

Jetzt meine Fragen:
Ist der Zugriff von außen nur durch VPN sicherheitstechnisch die beste Möglichkeit?
Funktioniert es, den NAS-Server grundsätzlich im Standby zu lassen und nur bei Bedarf per immer laufendem SBC über VPN durch WOL aufzuwecken? Und macht dies bezüglich der Energieeffizienz Sinn?
Kann man über OMV auch Kalender, Kontakte, Notizen verwalten?
Und evtl. sogar so etwas wie OnlyOffice laufen lassen zum gemeinsamen Arbeiten an Dokumenten per VPN?
Ist der Aufbau mit 2 HDD in RAID 1 und 1 externe HDD für regelmäßige Backups genügend bezüglich Redundanz der Daten?
Welche Gründe gibt es statt NAS Advanced 3.0B das NAS Basic 2.0 zu benutzen?
Reicht NAS Advanced 3.0B für meine Anforderungen?

Ich hoffe der Beitrag ist nicht zu lang und beinhaltet zu viele Fragen, ich möchte nur bevor ich loslege so gut wie möglich wissen, ob meine Überlegungen Sinn machen und meine Anforderungen abgedeckt werden können.

Vielen Dank im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen,
Hans
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Stefan (Team)
Geschrieben am14.02.2020
Nichts :) Das Preis-Leistungsverhältnis ist einfach schlechter. Wenn der Preis für dich nicht so wichtig ist, kannst Du natürlich auch den AMD Ryzen 5 3400G nehmen.
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Theo
Geschrieben am14.02.2020
Danke Stefan für die schnelle Antwort!

Was spricht abgesehen vom Preis gegen den AMD Ryzen 5 3400G statt dem älteren 2400G?
Kommentar
Ja
Geschrieben am14.02.2020
Danke für den Artikel!
Denke das ist einen Hinweis wert: Das empfohlene PRIME-A320M-A MB zusammen mit der M.2 Slot Lösung für die System-SSD ergibt folgende Einschränkung:

"AMD Ryzen™ Prozessoren:
Wenn ein M.2-Gerät im SATA-/PCIe-Modus installiert ist, teilt sich der M.2-Sockel die Bandbreite mit den SATA6G_5/6 Anschlüssen."

bzw.

"AMD 7. Generation A-Serie / Athlon™ Prozessoren:
Wenn ein M.2-Gerät im SATA-Modus installiert ist, teilt sich der M.2-Sockel die Bandbreite mit den SATA6G_5/6 Anschlüssen."
(siehe https://dlcdnets.asus.com/pub/ASUS/mb/SocketAM4/PRIME_B350M-A/G13017_PRIME_A320M-A_UM_WEB_20171115.PDF)

Ich weiß nicht was das in der Praxis bedeutet, aber im Fall des
- empfohlenen AMD Athlon 3000G muss man wirklich darauf achten eine PCI M.2 SSD zu installieren (wenn man dem Satz oben wirklich 1:1 glauben mag)
- upgrade mit Ryzen hat man bei einer M.2 SDD so oder so keine 6 vollwertige SATA Plätze
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Stefan (Team)
Geschrieben am13.02.2020
Laut Plex benötigt man ca. 1500 PassMark Punkte pro 720p Stream (4 Mbits) oder 2000 PassMark Punkte pro 1080p Stream (10 Mbits). Damit Du noch etwas Reserve hast, würde ich dir den AMD Ryzen 5 2400G empfehlen, der insgesamt auf 9500 PassMark Punkte kommt.
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Theo
Geschrieben am12.02.2020
Danke für den Artikel!
Ich bin auf der Suche nach einem NAS, dass gleichzeitig min. 3 unterschiedliche HD Streams an verschiedene Clients ruckelfrei liefern soll. Dabei soll natürlich noch Reserve für zukünftige 4k Streams übrig sein. Ist diese hier vorgestellte HW dafür ausreichend?
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Jimmy
Geschrieben am11.02.2020
Danke für die Antwort.

War nur eine generelle Frage, da ich bisher noch nichts bei den Herstellern der Mainboards gelesen habe, dass die Hardware für 24/7 geeignet ist.

Gibt es von eure Seite Erfahrungen mit TVHeadend?
Finde sie Idee dahinter sehr interessant und würde dies auch gerne bei diesem Bauvorschlag einsetzen
Gruß
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Stefan (Team)
Geschrieben am11.02.2020
Ich wüßte nicht, warum die Hardware nicht für den Dauerbetrieb geeignet wäre. Bei den Festplatten raten wir extra zu den NAS Festplatten, die für den 24/7 Betrieb freigegeben sind. Wenn Du noch mehr Sicherheit benötigst, müsst Du zu professioneller Server-Hardware greifen. Die liegt dann aber in einen ganz anderen Preisrahmen, bietet dir dafür aber ECC-Ram, Redundanz bei den Netzteilen usw. Dann wird auch eine USV fällig, da die Server auf Stromspitzen gerne mit einer Abschaltung reagieren. Wie schon geschrieben, Du bist dann sicherlich bei 2.000 Euro aufwärts unterwegs.
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Jimmy
Geschrieben am11.02.2020
Vielen Dank an das ElefectsTeam für die Bauvorschläge.

Aber wie sieht es denn aus mit den NAS/ Servern im Dauerbetrieb? Ist diese Hardware für den 24/7 betrieb geeignet?

Gruß
Jimmy
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am11.02.2020
Für ein NAS mit Nextcloud und einer kleinen Webseite sollten 8 GB ausreichen. Wenn Du aber noch Docker bzw. Virtualisierungssoftware benutzen möchtest (hier kommt es dann darauf an was Du virtualisieren möchtest), würde ich dir zu 16 GB raten.
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Norbert
Geschrieben am10.02.2020
Hallo Stefan,

vielen Dank für die schnelle Antwort, OK super den nehme ich.

Reichen für mein Vorhaben 8 GB RAM oder sollte ich mir dann besser gleich 16 holen?

Viele Grüße
Norbert
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Stefan (Team)
Geschrieben am10.02.2020
Hallo Norbert,

TDP ist nicht gleich Verbrauch ! Beim normalen Last-Betrieb sind die neuen AMD Prozessoren deutlich effizienter. Ich würde dir zu einem AMD Ryzen Prozessor raten. Der von dir genannte Prozessor ist sehr alt und auch deutlich langsamer. Die Anzahl der Kerne ist nicht immer ein Indiz für die Geschwindigkeit.
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Norbert
Geschrieben am10.02.2020
Hallo, super Artikel und Anleitung, vielen Dank!

Ich möchte mich mit dem NAS Server von GoogleDrive und Co freimachen und mein Handy und meine Rechner synchronisieren mit Docker, Nextcloud, eine Website, etc. darauf laufen lassen.

So wie ich das verstanden habe sollte man dafür besser den AMD Ryzen 3 2200G oder zum AMD Ryzen 5 2400G nehmen. Mir ist aufgefallen, dass beide eine TDP von 65 Watt haben und mein Server so wenig Strom wie möglich verbrauchen soll.

Habe jetzt nach Prozessoren mit einem TDP bis 35 Watt und einem CPU mit vier Kernen gesucht und den AMD A12-9800E gefunden. Der passt auf das gleiche Mainboard, hat sogar 8 GPU Kerne, ist aber von 2016 und schneidet in Test nicht so toll ab. Hier mehr Infos: https://geizhals.de/amd-a12-9800e-ad9800ahabbox-a1664180.html

Da das alle noch neu für mich ist hier meine Frage: Ist der AMD A12-9800E geeignet für was ich vorhabe und spricht etwas dagegen den zu verwenden? Vielen Dank im Voraus.

Viele Grüße
Norbert
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Sammy
Geschrieben am07.02.2020
Welches motherboard empfehlt ihr, falls ich aufgrund des Platzes ein Node 304 verwenden muss?
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Stefan (Team)
Geschrieben am07.02.2020
Da die ECC-Unterstützung der Ryzen APUs nicht gesichert ist (man müsste hier zu einem normalen Ryzen Prozessor samt dedizierter Grafikkarte zumindest zur Installation des Systems greifen), würde ich aktuell kein ECC-Ram auf diesen Mainboards empfehlen.

Hier ist Intel aktuell noch die erste Wahl, da sowohl Software als auch die Mainboard Hersteller auf den Intel Board eine bessere ECC-Unterstützung bieten. Generell kommt es bei ECC-Ram immer auf die Daten auf den NAS an, denn für Videos oder Bilder benötigst Du eigentlich kein ECC-System. FreeNAS selbst empfiehlt ECC-Ram wobei das ZFS-Dateisystem nicht anfälliger gegen Dateikorruption (auch ohne ECC) ist als z.B. Ext4 oder Ntfs. Meiner Meinung nach lässt sich (je nach Daten auf dem NAS) auch FreeNAS ohne ECC-Ram verwenden.
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Bert
Geschrieben am06.02.2020
Starker Artikel, vielen Dank. Wäre es möglich noch etwas genauer auf die ECC-Situation einzugehen? Falls FreeNAS zum Einsatz kommen soll, wäre es relevant zu wissen, was man von dem Bauvorschlag erwarten kann (oder auch nicht).
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Stefan (Team)
Geschrieben am24.01.2020
Wenn die Fehlerprüfung ECC nicht so wichtig ist, könnte sich das NAS Advanced 3.0B mit einem AMD Ryzen 5 2400G eignen. Dann wärst Du wohl auch bei ca. 350 Euro.
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Peter
Geschrieben am24.01.2020
Hallo,

ich hätte ein Budget von 350 Euro. Aber es gibt nur direkt den Sprung von 250 zu 450...

Was wäre denn zu empfehlen wenn man 2-3 VMs laufen lassen will (PfSense, open media vaul und owncload zb.) Bei 100Mbit internet connection
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Stefan (Team)
Geschrieben am23.01.2020
Ja das ist der Verbrauch nur mit einer SSD. Auf 10 Watt kommt aber auch das Intel System nicht (eher 15 Watt).
Kommentar
Falo
Geschrieben am23.01.2020
Die 22 Watt Leerlaufleistung gelten die mit Festplatten (wenn ja welche) oder ist was wirklich der reine Leerlauf nur mit der System SSD?

Wenn ja dann empfinde ich das als sehr schlecht das sind ja gut 10 Watt weniger als bei solchen Intel systemen schon seit 6 Jahren (seit den Haswell CPU) üblich sind.
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Stefan (Team)
Geschrieben am22.01.2020
Danke. Ich denke nicht, dass das Asus Prime A320I-K sparsamer ist, da es zwar kompakter baut aber der Chipsatz (A320) der gleiche ist. Müsste man testen.

Sobald AMD Renoir für den Desktop kommt (wann / ob das ist, ist fraglich), kommt dazu natürlich auch ein Artikel. Für ein NAS reicht aber der AMD Athlon 3000G schon voll aus. Die Effizienz dürfte bei Zen 2 (7 nm Struktur) aber sicherlich besser sein als bei Zen+ (Picasso, 12 nm).
Kommentar
wahli
Geschrieben am22.01.2020
Wieder ein toller Bericht!

Bringt ein ITX Board wie z. B. das Asus Prime A320I-K evtl. eine Reduzierung des Verbrauchs? Die Einschränkung bzgl. max. 4 SATA ist mir bewusst.

Grundsätzlich bin ich besonders auf die neuen AMD Renoir gespannt.

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