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NAS Advanced 3.0 - NAS mit Intel C246 Serverchipsatz und 6x SATA

Geschrieben am01.02.2019 von Stefan RSS Feed
Unsere neue NAS Advanced 3.0 Zusammenstellung löst das eigentlich noch aktuelle NAS-Advanced 2.0 ab, welches mit einer AMD Ryzen 3 2200G APU ausgestattet ist. Leider ist die ECC-Unterstützung der aktuellen AMD-APUs sehr unklar und wird weder von AMD selbst noch von den Herstellern der Mainboards aktiv unterstützt. Da wir unser NAS Advanced auf eine ECC-Unterstützung ausgelegt haben und die ECC-Problematik bei AMD nun über 6 Monate andauert, haben wir uns dazu entschlossen ein Alternativsystem mit Intel Prozessor aufzubauen.

Die Basis für unsere neue NAS Zusammenstellung bildet das Fujitsu D3644-B Mainboard mit Intel C246 Serverchipsatz und 6x SATA. Das Betriebssystemlaufwerk kann über M.2 PCIe 4x oder USB 3.1 (Gen 2 mit 10 Gbit/s) angebunden werden.

Als Prozessor nutzen wir den Intel Pentium G5400 aus Intels aktueller Coffee-Lake Serie. Er kann auf diesem Mainboard sein volles Featureset ausspielen: die ECC Fehlerkorrektur des Arbeitsspeichers sowie sämtliche aktuelle Virtualisierungsfunktionen von Intel sind auf diesem Board aktiv.

NAS Advanced 3.0 - NAS mit Intel C246 Serverchipsatz und 6x SATA


Prozessor

EigenschaftWert Bemerkungen
Prozessor Intel Pentium G5400
Kerne 2
Hyperthreading
Takt 3,7GHz
Turbotakt (Einkern)
Turbotakt (Mehrkern)
Cache 4MB
Intel C6/C7 Support
Übertaktbar
Speicherchannels 2 max. DDR4-2400
ECC-Support auf Intel C-Chipsätzen
iGPU Intel UHD Graphics 610
iGPU - Ausführungseinheiten 12
iGPU - Takt (Basis) 0,35MHz
iGPU - Turbo 1,05MHz
iGPU - Rechenleistung 0,4TFLOPS
TDP 54W
Architektur Coffee Lake
Sockel LGA 1151 v2
Fertigung 14nm

Der Intel Pentium G5400 besitzt zwei Kerne die mit einer Taktfrequenz von 3,7 GHz arbeiten. Dank Hyper-Threading stellt der Intel Pentium vier logische Prozessoren zur Verfügung. Durch die hohe Taktfrequenz, die der CPU dauerhaft zur Verfügung steht, rechnet der Intel Pentium G5400 knapp 60 Prozent schneller als sein Vorgänger, dem Intel Pentium G4400.

Der Pentium Prozessor verfügt wie alle Coffee-Lake Prozessoren von Intel über eine interne Grafikkarte. Die Intel UHD Graphics 610 reicht zwar immer noch nicht aus um damit auch moderne Spiele zu spielen, für unser NAS ist sie aber natürlich völlig ausreichend und erspart uns den Einbau einer dedizierten Grafikkarte.

Es gibt diesen Prozessor auch als im Takt reduzierte Version: als Intel Pentium G5400T. Diesen empfehlen wir euch hier nicht. Warum könnt ihr hier nachlesen: Pentium G5400 vs 5400T - Energie und Effizienzvergleich.

NAS Advanced 3.0 - NAS mit Intel C246 Serverchipsatz und 6x SATA

Alle aktuellen Intel Virtualisierungsfunktionen (VT-x, VT-x EPT, VT-d) werden unterstützt, ebenso wie die ECC-Fehlerkorrektur, die wir in diesem NAS nutzen. Wer mehr Leistung benötigt, greift zum Intel Core i3-8100, der 4 echte Kerne mitbringt und nur minimal mehr Energie benötigt. Achtung: Intels Core i5 und Core i7 Prozessoren unterstützen kein ECC-Arbeitsspeicher und sind daher für diese Zusammenstellung ungeeignet.





Mainboard & Anschlüsse

EigenschaftWert Bemerkungen
Chipsatz C246
DDR4-Slots 2
max. Speicherspezifikation DDR4-2400
max. Speicherkapazität 64GB 128 GB Support per Update möglich
ECC-Support
PCI-E 3.0 x16 2 1x 16x, 1x 4x
PCI-E 3.0 x1 2
SATA (6Gbit/s) 6
M.2 Slot (PCIe 3.0 x4) 1 NVMe Boot Support
M.2 Slot WiFi (2230 Key-E) 1
LAN (1 Gbit/s) 1 Intel i219LM
USB 2 (0.5 GBit/s) an I/O-Blende 2
USB 2 (0.5 GBit/s) als Header 2
USB 3.0 (5 GBit/s) an I/O-Blende 2
USB 3.0 (5 GBit/s) als Header 4
USB 3.1 (10 GBit/s) an I/O-Blende 2
USB 3.1 (10 GBit/s) als Header 1 als USB-A
DisplayPort 1.2 2
DVI 1
Audio 5.1 CH Realtek ALC671
FAN-Header 3 3x 4-Pin
Formfaktor Micro-ATX

Das Fujitsu D3644-B Mainboard wird in Europa gefertigt, was für sich gesehen schon eine Seltenheit ist. Die Verarbeitungsqualität und die Komponentenauswahl ist dementsprechend hoch. Das Mainboard wurde für eine 24/7 Nutzung entwickelt und soll auch bei dauerhaften 50°C keinen Schaden nehmen. Beschriftung und Design des Mainboards sind durchdacht und machen einen sehr guten Eindruck. Auch die Ausstattung, z.B. in Bezug auf USB-Ports ist super.



Auf dem Mainboard sind extra sparsame Spannungswandler verbaut und die 24 PCIe-Lanes des C246 Chipsatzes machen sich durch eine große Auswahl an Schnittstellen bemerkbar, darunter befinden sich auch drei USB 3.1 Gen 2 ports mit 10 Gbit/s Bandbreite. Einer dieser Ports ist als USB-A Buchse auf dem Mainboard ausgeführt und eignet sich z.B. für den Datenträger des Betriebssystems den man so ohne Adapter direkt im Gehäuse verstauen kann.

Das Fujitsu D3644-B unterstützt zudem Intels AMT Technologie zur Fernwartung von PCs. Dafür wird allerdings ein Prozessor mit vPro Funktionalität benötigt. Dies bringt der Intel Pentium G5400 leider nicht mit (nur mit Intel Xeon Prozessoren voll nutzbar).

Als Arbeitsspeicher empfehlen wir den Crucial CT8G4WFD8266 DDR4-2666 ECC mit 8 Gigabyte. Wer später viel virtualisieren möchte, kann auch zu den Crucial CT16G4WFD8266 DDR4-2666 ECC 16 GB Modulen greifen. Theoretisch sind auch 128 GB möglich (4x 32 GB), allerdings werden diese Module zumindest offiziell noch nicht beworben.

Die auf dem Mainboard verbaute Intel I219LM 1 Gbit Netzwerkkarte unterstützt WOL um das System aus der Ferne aufzuwecken und ist eine auf Sparsamkeit getrimmte I219 Version von Intels Netzwerkkarte.

Alternativ (wegen der zum Teil schlechten Verfügbarkeit des Mainboards) lässt sich das Gigabyte C246-WU4 verbauen. Es verfügt über ganze 10 SATA3 Ports und 2 M.2 Slots. Die Ausstattung und der Chipsatz sind identisch und ECC-Arbeitsspeicher wird ebenso wie beim Fujitsu Mainboard unterstützt.



ECC


ECC steht für Error Checking and Correction und ist ein Verfahren zur Fehlerkorrektur im Arbeitsspeicher. Einzelne Bit-Flips können so direkt gefunden und behoben werden. Dies geschieht vollautomatisch und verhindert eine schleichende Dateikorruption (so genanntes Bit-Rot).

Da die ECC-Prüfung komplett in Hardware zwischen Arbeitsspeicher, Prozessor und Mainboard abläuft, hat das Betriebssystem keinen Zugriff auf ECC-Protokolle und daher keine sichere Möglichkeit die korrekte ECC-Funktion der Hardware zu prüfen. Der PassMark MemTest erkennt über bestimmte Tricks (meistens werden Fehler absichtlich erzeugt um dann zu prüfen ob diese Fehler vom System korrigiert wurden) zuverlässig, ob ein System ECC unterstützt.




Bios


Fujitsu verwendet ein Bios von American Megatrends, welches recht altbacken aussieht. Hervorzuheben ist eigentlich nur die Update-Funktionalität, die sogar vollautomatisch ablaufen kann. Dies ist besonders bei System die dauerhaft ohne angeschlossenen Monitor betrieben werden sollen vorteilhaft.

In das Boot-Menü gelangt ihr wir bei vielen anderen Mainboards auch über das Drücken der F12 Taste während des Startvorganges.




Festplatten & RAID

EigenschaftWert Bemerkungen
AHCI & NCQ
Hot-Plug
HW/FR - RAID 0 Intel C246
HW/FR - RAID 1 Intel C246
HW/FR - RAID 6 via Software/FreeNAS
HW/FR - RAID 10 Intel C246
unterstützte 3,5 Zoll Festplatten 6Stück

Der Systemdatenträger kann auf vier Arten realisiert werden ohne das dabei einer der 6 SATA-Ports des Mainboard genutzt werden muss. Die SATA-Ports möchten die meisten Benutzer für ihre Datenfestplatten frei halten.


Von einem normalen USB-Stick als Datenträger für das Betriebssystem raten wir dringend ab, denn für die häufigen Lese- und Schreibvorgänge des Betriebssystem sind USB-Sticks nicht ausgelegt. Eine eingeschränkte Ausnahme bilden USB-Sticks mit speziellen SLC-Speicherzellen, die auf Langlebigkeit ausgerichtet sind. Allerdings haben wir auch mit SLC-Sticks schlechte Erfahrungen gemacht, daher raten wir auch von diesen Sticks ab.

Eine Ausnahme ist der empfohlene SanDisk Extreme PRO 128GB, der SSD-Technik an Board hat und dementsprechend haltbar ist. Da das verwendete Fujitsu D3644-B einen USB-Port direkt auf dem Mainboard besitzt, lässt sich so ein Datenträger ohne Adapter direkt im Gehäuse verstauen.

Alternativ kann man den Systemdatenträger auch mit einem USB 3.0 zu M.2 SATA Stick realisieren, in dem eine Transcend TS64GMTS400S 64GB SSD verbaut wird. Diese Lösung hat sich in der Vergangenheit schon bei mehreren System als sehr zuverlässig bewährt und liefert zudem eine hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeit.

Die eleganteste Lösung bei diesem System ist es, den M.2 Slot des Mainboards zu benutzen und dort eine schnelle PCIe-SSD wie die 250GB Samsung 970 EVO zu verbauen. Diese Lösung verwenden wir auch in unserem System. Hinweis: wir verwenden hier den Vorgänger, die Samsung 960 EVO. Diese sollte sich identisch zur Samsung 970 EVO verhalten. Wir empfehlen euch aber den Kauf der neueren SSD.

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Datenfestplatten


Bei den Datenfestplatten greifen wir zur WD Red NAS Serie, die für den Einsatz im NAS konzipiert sind und über eine abgestimmte Firmware sowie TLER (Time Limited Error Recovery) verfügen und sich ideal für den Einsatz in einem RAID eignen. Alternativ kann man die Seagate Ironwolf NAS Serie nutzen, die technisch fast identisch mit den WD Red Festplatten ist. So verfügen die Seagate NAS Festplatten etwa mit ERC (Error Recovery Control) ebenfalls über ein Feature zur Minimierung von Problemen im RAID-Betrieb. Beide Hersteller gewähren 3 Jahre Garantie auf die NAS Festplatten.

NAS Advanced 3.0 - NAS mit Intel C246 Serverchipsatz und 6x SATA
Denkt bei der Wahl des Gehäuses (siehe weiter unten) unbedingt an eine gute Belüftung der Datenfestplatten. Festplatten die im Betrieb über längere Zeit zu warm werden, fallen deutlich schneller aus als ausreichend gekühlte Festplatten.

Möchtet ihr mehr über die NAS-Festplatten der WD-Red bzw. Seagates Ironwolf Serie wissen ? Dann schaut mal hier vorbei: Western Digital Red vs. Seagate Ironwolf



RAID


Der Intel C246 Serverchipsatz des Fujitsu D3644-B besitzt einen so genannten Fake-RAID. Hierbei lassen sich die Festplatten direkt über den Mainboard-Chipsatz zu einem RAID (Modi 0,1,5,10) zusammenschließen. Bei einem Defekt lässt sich das Mainboard gegen ein neues mit gleichem Chipsatz austauschen. Von der restlichen Hardware wie dem Prozessor ist der RAID unabhängig. Der Vorteil an der Benutzung des Fake-RAIDs ist es, dass das Betriebssystem keine eigene RAID-Verwaltung mitbringen muss.

Wir empfehlen aber die Benutzung des Software-RAIDs von Linux bzw. FreeBSD. In der Vergangenheit haben wir häufig die NAS-Verwaltungsoberfläche OpenMediaVault empfohlen, welche auf ein modernes Debian Linux 9 aufsetzt. In unseren Tests hat dieses System aber besser mit FreeNAS funktioniert. Daher setzen wir auf FreeNAS 11. Es lassen sich aber natürlich auch Windows 10 / Windows Server 2016 oder Linux benutzen.


Netzteil

EigenschaftWert Bemerkungen
Formfaktor ATX 2.4
Max. Leistung 350W 400 Watt Spitzenleistung
SATA-Power 5
80 PLUS Zertifizierung Bronze
Überstromschutz (OCP)
Überspannungsschutz (OVP)
Unterspannungsschutz (UVP)
Kurzschlussschutz (SCP)
Überhitzungsschutz (OTP)
Überlastschutz (OPP)

Als Netzteil empfehlen wir das be quiet! Pure Power 11 350W. Dieses Netzteil des Premium-Herstellers bringt alle modernen Schutzschaltungen und Features mit. Wer maximal vier Datenfestplatten einbauen möchte, greift zum kleineren be quiet! Pure Power 11 300W. Das größere be quiet! Pure Power 11 400W ist 80 PLUS Gold zertifiziert und damit nochmal effizienter als seine kleineren Brüder.



Wir setzen schon seit vielen Jahren die Netzteile von be quiet! ein und sind von deren Qualität und geringer Lautstärke überzeugt. Der Hersteller gewährt 5 Jahre Garantie auf die Pure Power Serie. Ihr könnt natürlich jedes andere Netzteil im ATX-Format für dieses System verwenden. Wir empfehlen euch aber darauf zu achten, ein 80 PLUS zertifiziertes Markennetzteil zu verwenden, welches über möglichst viele Schutzschaltungen verfügt und so eure teure Hardware schützt.


ATX-NetzteileSATA-PowerZertifizierung und EffizienzPreis
be quiet! Pure Power 11 300W480+ Bronze, bis zu 87%43 Euro
be quiet! Pure Power 11 350W580+ Bronze, bis zu 87%57 Euro
be quiet! Pure Power 11 400W580+ Gold, bis zu 91%58 Euro



Gehäuse

EigenschaftWert Bemerkungen
Micro-ATX
Mini-ITX

Da wir ein mATX Mainboard benutzen, haben wir bei den Gehäusen quasi freie Auswahl. Ich habe darauf geachtet, dass sich in der Front (zur Kühlung der Datenfestplatten) mindestens 1, besser 2 Lüfter verbauen lassen. Außerdem lassen sich in alle Gehäuse mindestens 6 3,5 Zoll Festplatten einbauen.

Gehäuse3,5 Zoll SlotsLüfter inkl.Preis
Cooler Master N3007 + 22x 120 mm55 Euro
Cooler Master N4007 + 22x 120 mm70 Euro
Antec New Solution NSK 41007 + 31x 120 mm40 Euro
Cooler Master CM Force 5007 + 21x 120 mm45 Euro
Fractal Design Define R66 + 33x 140 mm140 Euro

Ich verwende bei mir selbst das Fractal Design Define R6 bzw. den Vorgänger, das Fractal Design Define R5. Preislich ist das Gehäuse zwar wirklich nicht günstig, aber dafür hält es sicherlich für 2-3 PC-Generationen. Die verbauten 140 mm Lüfter sind leise und kühlen meine Datenfestplatten perfekt.




Betriebssystem

EigenschaftWert Bemerkungen
OpenMediaVault 4 Debian 9 Linux mit mdadm Linux-Software-RAID
NAS4Free 11 Fork von FreeNAS mit guter ZFS-Unterstützung
FreeNAS 11 FreeBSD mit der besten ZFS-Unterstützung auf dem Markt
Rockstor 3 CentOS 7 Linux mit Btrfs Dateisystem
Windows 10
Windows Server 2012
Windows Server 2016

In diesem NAS verwenden wir das Betriebssystem FreeNAS 11, welches auf FreeBSD aufbaut und das meist benutze Betriebssystem für Speicherlösungen ist. Es wird häufig auch im professionellen Bereich genutzt und bietet die beste mir bekannte ZFS-Dateisystemeinbindung aller NAS Systeme.

ZFS ist ein sehr ausgereiftes Dateisystem, welches eure Daten durch viele Funktionen vor Korruption schützt. Es macht besonders mit Systemen Sinn, die über ECC-Arbeitsspeicher verfügen und einzelne Bit-Flips selber erkennen und korrigieren können. All dies bietet unser NAS Advanced 3.0, so dass wir uns diesmal für FreeNAS 11 entschieden haben.

FreeNAS benötigt mindestens 8 GB Arbeitsspeicher. Je nach Kapazität eurer Datenfestplatten kann es jedoch Sinn machen 16+ GB Arbeitsspeicher zu verbauen.

Die Installation von FreeNAS ist denkbar einfach. FreeNAS 11 kann kostenlos beim Hersteller als Image-Datei heruntergeladen werden. Dieses Image lässt sich dann z.B. via Etcher auf einen USB-Stick kopieren. Von diesem Stick bootet man nun und installiert FreeNAS in 6-Schritten auf das Systemlaufwerk des NAS. Im Anschluss ist das NAS über eine Weboberfläche im Netzwerk erreichbar.



Wie OpenMediaVault lässt sich auch FreeNAS durch Plugins im Funktionsumfang erweitern. Dieser ist bei FreeNAS allerdings von Haus aus deutlich größer als bei OpenMediaVault. Vor allem die direkt installierte VM-Verwaltung mit dem bhyve Hypervisor hat auf uns einen guten Eindruck gemacht.

Die neue FreeNAS Version ist auch deutlich einfacher zu bedienen, notwendige Scrub-Jobs werden z.B. bei der Erstellung eines ZFS-Pools (ähnlich einem RAID) automatisch mit erstellt. Auch Neulinge können so keine wichtigen Funktionen übersehen.



Als Alternative könnt ihr neben OpenMediaVault oder Windows 10 Pro z.B. auch NAS4Free benutzen. Interessiert ihr euch für NAS4Free, dann hilft euch vielleicht unsere Komplettanleitung NAS4Free inkl. ZFS-Grundkurs weiter.


Benchmarks

EigenschaftWert Bemerkungen
Max. Lesen via SMB/NFS 112MB/s
Max. Schreiben via SMB/NFS 113MB/s
Max. Lesen via FTP 114MB/s
Max. Schreiben via FTP 113MB/s
Max. CPU Last SMB-Lesen 15%
Max. CPU Last SMB-Schreiben 14%
Cinebench R15 Einkern 159cb Windows 10
Cinebench R15 Mehrkern 403cb Windows 10

Unser NAS-Bauvorschlag nutzt die 1 Gbit Netzwerkschnittstelle aus und erreicht gute 112 MB/s beim Lesen und Schreiben von Daten. Das System ist dabei zu maximal 15% ausgelastet und kann nebenbei noch andere Aufgaben im Netzwerk übernehmen, ohne dass sich die Übertragungsraten verschlechtern.

NAS Advanced 3.0 - NAS mit Intel C246 Serverchipsatz und 6x SATA
Wer noch mehr Netzwerkleistung benötigt, kann auch eine 10Gbit Karte wie die Intel X540-T2 10Gbit Base-T Netzwerkkarte in den PCIe-Slot des Mainboards einbauen.


Energieverbrauch

EigenschaftWert Bemerkungen
Ausgeschaltet 0,5W
Leerlauf 15W ohne Datenfestplatten

Den Energieverbrauch haben wir ohne Datenfestplatten mit dem Betriebssystem FreeNAS 11 ermittelt. Zur Verbrauchsmessung verwenden wir einen Voltcraft Energy-Logger 4000, der sich auch für die Messung besonders geringer Ströme bewährt hat. Etwas günstiger aber auch recht genau ist der Brennenstuhl Primera-Line PM 231.

FreeNAS ist für eine 24/7 Nutzung ausgelegt und verfügt nicht über einen Standby-Modus. Der Leerlauf-Verbrauch von 15 Watt geht für ein System dieser Klasse in Ordnung und ist durchaus gut. Fährt man das System komplett herunter, werden ca. 0,5 Watt benötigt. Auch dies ist ein guter Wert, normale Systeme dieser Kategorie benötigen meist 1-2 Watt mehr.


Kühlung


Wir haben den Intel Pentium G5400 in der Box-Version erworben. Hier liegt der CPU ein passender Kühler bei. Zwar verfügt das Mainboard über eine anpassbare Lüftersteuerung, trotzdem kann man dem Intel-Lüfter keine Bestnote in der Kategorie Lautstärke bescheinigen. Bei Bedarf könnt ihr einen leiseren Lüfter nachträglich einbauen.




Temperatur


Auch unter voller Last wird der Prozessor nie wärmer als 80°C. Die Kühlleistung des CPU-Kühlers ist also ausreichend. Da ein NAS aber meistens nicht stark ausgelastet wird, muss man sich hier sowieso keine großen Gedanken machen.

NAS Advanced 3.0 - NAS mit Intel C246 Serverchipsatz und 6x SATA

FreeNAS kann die CPU-Temperatur überwachen und anzeigen. Es empfiehlt sich die Reports in regelmäßigen Abständen zu sichten und auf Fehler zu überprüfen. Wichtige Fehler kann FreeNAS aber auch automatisch zum Beispiel an eine E-Mail Adresse melden.


Technische Daten (Zusammenfassung)

EigenschaftWert Bemerkungen
Prozessor Intel Pentium G5400 2x 3,7 GHz, HT, 4MB Cache, 54W TDP
Prozessor (Alternativ) Intel Core i3-8100 4x 3,6 GHz, 6MB Cache, 65W TDP
Mainboard Gigabyte C246-WU4 10x SATA, 2x M.2
Mainboard (Alternativ) Fujitsu D3644-B 6x SATA, 1x M.2
Arbeitsspeicher Crucial CT8G4WFD8266 DDR4-2666 8GB ECC UDIMM (CL19)
Arbeitsspeicher (Alternativ) Crucial CT16G4WFD8266 DDR4-2666 16GB ECC UDIMM (CL19)
Systemdatenträger 250GB Samsung 970 EVO
Systemdatenträger (Alternativ) SanDisk Extreme PRO 128GB
Netzteil be quiet! Pure Power 11 350W 5x SATA, 80 PLUS Bronze
Netzteil (Alternativ) be quiet! Pure Power 11 400W 5x SATA, 80 PLUS Gold
Gehäuse Fractal Design Define R6 2x 140mm Lüfter, Staubfilter
Gehäuse (Alternativ) Cooler Master N400 2x 120mm Lüfter
Datenfestplatte WD Red NAS ca. 38 Euro / TB
Datenfestplatte (Alternativ) Seagate Ironwolf NAS ca. 35 Euro / TB
Adapter / Kleinteile (Optional) Syba SD-PEX40099 4 Port SATA 3 Controller weitere 4 SATA3 Ports über PCIe (2.0 x1)
Adapter / Kleinteile (Optional) Syba SD-PEX40099 8 Port SATA 3 Controller weitere 8 SATA3 Ports über PCIe (2.0 x1)
Adapter / Kleinteile (Optional) Intel X540-T2 10Gbit Base-T Netzwerkkarte 2x 10 Gbit Base-T für RJ45 Netzwerkkabel
Adapter / Kleinteile (Optional) SATA Power Y-Kabel je nach Netzteil ab 5/6 Festplatten
Gesamtpreis System 455 mit 8GB ECC-Arbeitsspeicher ohne Datenfestplatten



Zusammenfassung


Auch wenn wir es zeitlich eigentlich noch gar nicht geplant hatten: der Bau des NAS Advanced 3.0 hat mal wieder richtig Spaß gemacht. Vor allem die Leistung der Hardware in FreeNAS ist beachtlich. Durch die ECC-Unterstützung und die Virtualisierungsfunktionen kann dieses NAS auch gehobenere Ansprüche bedienen und ist dennoch recht sparsam.

Das Fujitsu D3644-B Mainboard ist super verarbeitet und durch den Intel C246 Chipsatz in der Lage viele Komponenten anzubinden. Vor allem das Design und die auf Sparsamkeit ausgelegten Komponenten machen das Fujitsu Mainboard zu einem Kauftipp.

Durch den PCIe 3.0 x16 Slot lässt sich das System weiter ausbauen und kann dann z.B. durch den Einsatz einer Syba SD-PEX40099 4 Port SATA 3 Controller mehr Datenfestplatten ansteuern oder den Datenaustausch über eine Intel X540-T2 10Gbit Base-T Netzwerkkarte beschleunigen. Je nach RAID-Konfiguration sind so Datenraten über 400 MB/s über das Netzwerk möglich.



Unsere aktuellen NAS-Zusammenstellungen in der Übersicht


Ihr habt jetzt Lust auf ein Eigenbau NAS bekommen ? Wir haben für euch eine Übersicht aller aktuellen NAS Zusammenstellungen erstellt. Diese Liste wird ständig aktualisiert und ist damit immer auf dem letzten Stand. Alle Systeme können mit einem beliebigen Betriebssystem (z.B. Windows 10, Linux oder FreeBSD) genutzt werden.

Wir nutzen als Standard-NAS Betriebssystem in unseren Artikeln OpenMediaVault, welches auf Debian Linux aufsetzt und eine Weboberfläche mit allen benötigten NAS-Funktionen zur Verfügung stellt. Linux Fachwissen wird nicht benötigt.

NameHDDsProzessorCB 15 MCECCLetztes UpdatePreis
NAS Starter 2.02Raspberry Pi 4 B--Nein07/2019ab 67 €
NAS Basic 2.04Intel Celeron J4105 onBoard263 cbNein03/2018ab 250 €
NAS Advanced 3.0B6+AMD Athlon 3000G388 cbNein01/2020ab 255 €
NAS Expert 3.06+Intel Pentium G5400403 cbJa01/2020ab 455 €



Update 20.01.2020: Diese Anleitung verlinken wir zukünftig als NAS Expert, da wir eine andere Bauanleitung nun als NAS Advanced führen

Update 22.01.2020: Da das Fujitsu D3644-B nur noch sehr schwer erhältlich ist, empfehlen wir nun primär das Gigabyte C246-WU4, welches viele unserer Leser erfolgreich einsetzen. Dazu müsst ihr DDR4 ECC UDIMM Arbeitsspeicher kaufen, auch diesen haben wir nun im Artikel verlinkt (z.B. Crucial CT8G4WFD8266 8GB ECC DDR4-2666)


VG-Wort

Kommentare (164)

Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am17.09.2020
Ok ich werde mal am Board dran bleiben und gucken wie es mit der Verfügbarkeit aussieht in den nächsten Wochen.
Kommentar
Marc Gutt
Geschrieben am17.09.2020
Bei idealo und geizhals ist das Board erst seit März 2020 gelistet und wird aktuell von jeweils 7 Händlern angeboten. Bei Reddit findet man auch nur Kommentare aus diesem Jahr. Ich denke daher, dass es noch recht neu ist. Bei Amazon findet man es leider gar nicht. Letzeres ist natürlich doof. Ich bin selbst ein Amazon Fanboy und verstehe auch, dass du den Shop wegen Affiliate bevorzugst. Ich denke aber, dass es bald ins Sortiment aufgenommen wird. Spätestens wenn einer der Marketplace-Händler es dort anbietet (und mehr Artikel zu dem Board kommen).

Das mit ECC wird auch der Grund sein warum @embedme auf den i3-10100E setzen möchte, weil das der einzige neue i3 ist, der ECC kann. Aber was nützt das, wenn es kein passendes Board für den NAS-Einsatz gibt und dieser i3 wird auch sicher ziemlich teuer, weil er eben kein Endkunden-Produkt darstellt, den man in jedem Shop findet. Der Intel-Kühler wird dann auch fehlen (wenn einem der reicht, ist das auch ein finanzieller Nachteil). Außerdem wird der neuere i3 nicht weniger verbrauchen, da es ja auch nur 14 nm CPUs sind. Daher lohnt meiner Ansicht nach kein Blick auf den 1200er Sockel.

Übrigens bin ich noch auf der Suche nach dem passenden 32GB ECC Riegel. Heute kommt der Samsung M391A4G43MB1-CTD (ECC UDIMM), weil es mit dem Samsung M393A4K40BB2-CTD (RDIMM) nicht booten wollte (steht aber auch in den technischen Daten, dass kein RDIMM unterstützt wird). Sollte der passen melde ich mich noch mal. Ich werde den dann 2x verbauen wegen Dual Channel, Plex Transcoding RAM Disk und diverser virtueller Maschinen.

Das Board konnte übrigens komischerweise nicht mit einer Ironwolf NVMe booten. Mit einer Samsung Evo dagegen schon. Aber es gibt eine riesen RAM/NVME-Support-Liste auf der Gigabyte-Seite. Da findet man sicher was passendes.

Übrigens habe ich auch die neue Synology E10M20-T1 getestet. Ich hatte gehofft, dass ich sie bei Unraid einsetzen kann um ein NVMe RAID einsetzen zu können, aber leider wurde die Karte nicht mal im BIOS angezeigt. Ob es nun speziell an dem Board lag, kann ich nicht sagen. Aber mich würde es nicht wundern, wenn Synology es nicht außerhalb von deren NAS erlaubt.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am17.09.2020
Erstmal vielen Dank für die tollen Infos. Das Mainboard sieht in der Tat interessant aus, das Problem scheint aber die Verfügbarkeit zu sein. Ich habe keinen Händler gefunden, der das Mainboard aktuell lieferbar da hätte. Ich beobachte die Situation, denke aber, dass das Mainboard einfach nicht mehr in ausreichender Menge (oder gar nicht mehr) produziert wird. Auf jeden Fall ist der Verbrauch den Du gemessen hast sehr gut. Ich gucke mir daher mal die Nachfolger an, auch wenn Du mit ECC natürlich Recht hast. Man benötigt jetzt einen Xeon, Pentium und i3 unterstützen nun kein ECC mehr.
Kommentar
Marc Gutt
Geschrieben am16.09.2020
@Stefan
Mein Vorschlag für das nächste Expert NAS Mainboard wäre das Gigabyte C246N-WU2 (ca 180 €). Auch wenn bereits der 1200 Sockel draußen ist, haben die aktuellen Intel Consumer CPUs bekanntlich kein ECC mehr. Daher fiel meine Wahl auf ein 1151 Board.

Außerdem wollte ich auf keinen Fall wie bisher IPMI, da ich es bei meinem bisherigen Board exakt 2x benutzt habe und es nicht mehr einsehe dafür selbst im ausgeschalteten Zustand 5-7W zu verbraten. Und das nur, damit ich kein HDMI Kabel ans Board klemmen muss. Statt IPMI werde ich voraussichtlich den 20 € Aokeou HDMI Capture Adapter bei Amazon bestellen. Den klemmt man dann einfach bei Bedarf an einen Notebook und schon hat man seinen mobilen Monitor zur Wartung des NAS.

Aber zurück zum Board. Es verfügt über 8 SATA Ports (benötigt ein SAS Adapterkabel) und unterstützt ECC UDIMM RAM. Es bootet dank Fast Boot in wenigen Sekunden.

Der Hammer kommt jetzt aber. Und das ist der Verbrauch. Getestet habe ich es mit W10 auf SATA SSD, HDMI, 1G LAN und USB Wireless Tastatur:
0,71W Mainboard aus (ErP im BIOS aktiviert)
10,29W Leerlauf (BIOS Grundeinstellungen)
7,79W Leerlauf (CEC 2019 aktiviert)
7,36W Leerlauf (CEC 2019 aktiviert und Audio deaktiviert)
6,65W Leerlauf (CEC 2019 aktiviert, Audio deaktiviert, USB Tastatur und HDMI gezogen = möglicher Bestwert als NAS)

Dagegen hatte ich auch das Asrock C246 WSI getestet:
1,57W Mainboard aus (keine weitere Einsparung möglich)
12,58W Leerlauf (BIOS Grundeinstellungen)
11,87W Leerlauf (Aktivierung aller C-States + C10 als Maximum, Audio deaktiviert, keine anderen Stromsparfunktionen verfügbar)

Kombiniert man das Board mit einem günstigen i3 8100/8300, dann braucht es auch keine separate GPU fürs Plex Transcoding, denn die iGPU schafft 4x 4K oder 20x 1080p! Ein Pentium Gold G5500/G5600/G5620 lohnt sich übrigens nicht. Die kosten quasi genauso viel wie der i3 und der i3 ist viel stärker und es gibt ihn sogar massig gebraucht.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am16.09.2020
Grün: Power-LED
Rot: HDD-LED
Schwarz: Power
Blau: Reset
Gelb: Speaker

Wie rum du den Stecker steckst, ist egal.
Kommentar
Uno
Geschrieben am15.09.2020
Hallo, kann mir bitte jemand mit der Frontpanelbelegung des Fujitsu D3644- B Boards weiterhelfen? Im Manual steht nichts, weder die Farben (die habe ich im Netz gefunden) noch etwas über die +/- Belegungen , diese fehlen mir noch.

Wie immer vielen Dank im Voraus :-)
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am07.09.2020
Die intel Embedded CPUs sind wie Ryzen Embedded für den Endkunden kaum zu bekommen. Hast Du einen bestimmten Grund, warum Du unbedingt diese CPU möchtest ?
Kommentar
Embedme
Geschrieben am06.09.2020
Es gibt diese Embedded-CPU i3-10100E, die ich nirgendwo finden kann.
Weiß jemand, mit welchem Mainboard die CPU verkauft wird?

Supermicro scheint ein Modell zu haben: Supermicro P4D-I310100E-SRH6E P4D-I310100E-001 CML
Kommentar
Brogyi
Geschrieben am21.08.2020
The choosing much easier than as you wrote down. The FreeNAS or XigmaNAS has a unique feature.
System/Advanced/Power Mode.
- Maximum
- Hiadaptive
- Adaptive
- Minimum
In this path you can set what ever you want. The FreeeBSD decreasing the CPU power to very low or it depends on your NAS usage. In this way the "L" or "T" version not a winner choosing. I hope you can read it. Use Google translator. :-)
Kommentar
Stephan Brenner
Geschrieben am15.08.2020
@Chris: ich verwende 4x 16GB Kingston Server Premier ECC 2400. Diese funktionieren einwandfrei ohne jedes Problem. Das Stück kostet ca. 90euro. Teuer, aber eben ECC. Viel Erfolg!
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am01.08.2020
Im schlimmsten Fall wird das System einfach nicht starten. Frag doch sonst einfach mal beim Fujitsu Support ob der Arbeitsspeicher auf der Liste der kompatiblen Speicher steht.
Kommentar
Chris
Geschrieben am01.08.2020
Hallo,
würde mir auch gerne das NAS wie beschrieben mit dem Fujitsu Mainboard zusammenstellen. Leider gibt es die meisten der genannten RAM Module nicht mehr oder nur sehr schwer. Ich hätte mich nun für ein Samsung M391A2K43BB1-CTD entschieden. Dort heißt es aber es ist ein Dual Rank Modul. Weiß jemand ob das Fujitsu 4 Ranks pro Kanal unterstützt falls ich mal erweitern möchte? Was würde denn eigentlich passieren wenn man mehr Ranks installiert als unterstützt werden?

Danke & Gruß
Chris
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Stephan Brenner
Geschrieben am10.06.2020
Hallo,

ich habe auch ein solches System aufgebaut und bin recht begeistert. Wichtig waren mir ECC RAM und niedrige Stromaufnahme. Da ist dieses Board fast konkurrenzlos. In der Bestückung

* Pentium G5400
* 32GB Kingston ECC RAM
* 500GB M2 SSD Samsung
* 2TB 2.5" Seagate Barracuda

verbraucht er im Leerlauf 13W am Netz. Das ist sehr gut. Ich habe zusätzlich 6x 1TB 3.5" Enterprise platten drin. Die erhöhen im sleep (rotieren nicht) den Gesamtverbrauch auf 22W. Immer noch hinnehmbar.

Auch ich bekomme beim booten folgenden Fehler:

[ 0.184958] mce: CPU0: Thermal monitoring enabled (TM1)
[ 0.186694] mce: [Hardware Error]: Machine check events logged
[ 0.186695] mce: [Hardware Error]: CPU 0: Machine Check: 0 Bank 8: ae00000000801136
[ 0.186696] mce: [Hardware Error]: TSC 0 ADDR 8b2c6c80 MISC 3040000086
[ 0.186698] mce: [Hardware Error]: PROCESSOR 0:906ea TIME 1591041329 SOCKET 0 APIC 0 microcode ca
[ 0.186699] mce: [Hardware Error]: Machine check events logged
[ 0.186699] mce: [Hardware Error]: CPU 0: Machine Check: 0 Bank 9: ee00000000801136
[ 0.186700] mce: [Hardware Error]: TSC 0 ADDR 8b2c6cc0 MISC 3040000086
[ 0.186701] mce: [Hardware Error]: PROCESSOR 0:906ea TIME 1591041329 SOCKET 0 APIC 0 microcode ca

Habe dem aber bis jetzt wenig Bedeutung beigemessen.
beste Grüße...

Stephan
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Stefan (Team)
Geschrieben am27.05.2020
Dann probier mal die Festplatte inkl. aller Partitionen komplett zu löschen. Irgend einen Grund muss es ja geben, dass er die Swap Partition nicht anlegen kann.
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Maik
Geschrieben am27.05.2020
Hallo Stefan

Habe die Installation einmal normal als BIOS und also UEFI bei jeden kommt am Ende die Fehlermeldung.

Was mir bei diversen Anleitungen/Videos aufgefallen ist das bei der Installation von freenas bei mir ein Punkt mehr ist.

Bei der Installation will er ein Swap von 16gb anlegen das hab ich bis jetzt noch bei keinem Video(Anleitung). Gesehen bei den meisten installiert er nach der Frage wie freenas booten soll (UEFI oder BIOS)

Vielleicht liegt es da dran?!

Die Festplatte wird alles erkannt und kann ich auch auswählen usw.

Hab Testweise Mal Openmedia installiert funktioniert ohne Probleme bis jetzt Test Weise auch unraid per USB Stick (gefällt mir bis jetzt ganz gut).

Vielleicht hast du noch eine Idee.

MfG maik
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Stefan (Team)
Geschrieben am27.05.2020
Du musst die Installation von FreeNAS via UEFI booten.
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maik
Geschrieben am26.05.2020
hallo stefan

nun sind alle sachen da und zusammen gebaut

Mainboard Gigabyte C246-WU4
cpu Intel Core i3-8100
ram Crucial CT16G4WFD8266
und Systemdatenträger soll M.2 Interne SSD wds500g1b0c-00s6u0 werden.

alles zusammen gebaut und mit balenaEtcher und FreeNAS 11.3-U3.1 auf stick gezogen und booten lassen installation nach und nach durchgeführt bis ich bei freenas boot mode bin da kann ich nehmen was ich will immer kommt eine fehlermeldung -

die lautet

no such device : swap
dd: /dev/nvd0: operation not permitted
the freenas installation on nvd0 has failed

kannst du vielleicht weiterhelfen danke
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Stefan (Team)
Geschrieben am12.05.2020
Soweit ich weiß leider nicht. Sowohl AMD als auch Intel vernachlässigen das ganze ECC Thema weiterhin. Zumindest wenn es um den privaten Einsatzzweck geht. Im Enterprise-Umfeld kümmern sich die großen Hersteller wie DELL oder HP selbst um die Umsetzung und den Support.
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Patrick
Geschrieben am12.05.2020
Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort.

Wenn es im Idle nicht viel ausmacht, ist es wohl tatsächlich zu überlegen ob man nicht eine Leistungsstarke Kiste laufen lässt. Hatte befürchtet das die Leistung in Idle stark ansteigt und es besser ist einen sparsamen immer laufen zu lassen und den Leistungsstarken bei Bedarf zu starten.

Hat sich beim NAS Advanced 3.0B eigentlich bezüglich ECC schon etwas neues ergeben?
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Stefan (Team)
Geschrieben am11.05.2020
Hi Patrick, ich würde dir anhand deines Anwendungsbereiches dann doch das NAS Advanced empfehlen, alleine weil Du hier mit austauschbarer CPU flexibler bist. Ob Intel oder Xeon wird im Leerlauf keinen großen Unterschied machen. Das NAS Basic setzt ja auch die "Atom" Prozessoren während das NAS Advanced auf Intels "Core i" Serie setzt. Die Core i Prozessoren sind einfach nicht ganz so sparsam, dafür aber leistungsstärker und auch besser ausgestattet.
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Patrick
Geschrieben am11.05.2020
Hallo Stefan,

Erst einmal vielen lieben Dank für den Artikel und deine Hilfsbereitschaft bei den Kommentaren.
Ich überlege gerade eueren Bauvorschlag nachzubauen, hätte dazu aber noch ein paar Fragen.

Zwischen Basic 2.0 und Advanced 3.0 liegen im Leerlauf 5 Watt ohne Festplatten. Gerne würde ich MariaDB und Grafana für Wetterdaten/Stromverbrauch usw. laufen lassen, weswegen die Kiste bei mir dann wohl ständig im Idle läuft und eine Festplatte (hoffe nicht alle) anspringt sobald ein neuer Wert in die DB geschrieben wird. Liegen die 5 Watt eher am Board/Chipsatz oder am Prozessor? Also steigt der Verbrauch drastisch an wenn ich den i3 oder einen Xeon nehme um später Leistungsreserven für sonstige Spielereien zu haben? Die Alternative währen ja dann Basic für DB/Grafana und Advanced als reines NAS.
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Mike
Geschrieben am10.05.2020
Dank dir Stefan.

Ich muss nochmals sagen geile Seite ;)
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Stefan (Team)
Geschrieben am10.05.2020
Ja die kannst Du auch nehmen, die Leistung reicht locker aus.
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Mike
Geschrieben am10.05.2020
Hey Stefan

Ich muss erstmal sagen ob Seite uns zusammstellung.

Nun hab ich mir das System mit den Gigabyte Mainboard und i3 CPU ausgesucht und bin jetzt bei der m2 SSD.

Nun hab ich noch eine wb blue sn500 hier rumliegen (neu) kann man die nehmen als Ersatz für die Samsung. Weiß das die schrei lese langsamer ist nur ist die Frage ob viel Leistungs Einbuße Gib.?

Danke
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Stefan (Team)
Geschrieben am01.05.2020
Im Leerlauf gehen die Intel Boxed Kühler eigentlich. Nicht leise aber auch nicht sehr laut. Sobald mehr Last anliegt, dreht der Lüfter aber auf. Für ein NAS macht jetzt aber kein Ultra-OC-Lüfter Sinn. Entweder ein kleiner Noctua oder ein Arctic für maximal 20 Euro.
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Chris
Geschrieben am01.05.2020
Hallo zusammen,

bin grad dabei mir ebenfalls das hier genannte NAS zu bauen, würde allerdings den neueren I3-9100 nehmen. Jetzt stellt sich mir die Frage, wie laut der Standard-Kühler von dem Prozessor bzw. seinem Vorgänger i3-8100 ist bzw. welchen leiseren Kühler man hier verwenden könnte?

Vielen Dank!
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Viperdriver2000
Geschrieben am28.04.2020
nur bestellt oder auch schon getestet?

ein bekannter hat aus einem alten Projekt noch "SK Hynix LRDIMM 32GB, DDR4-2133, CL15-15-15, ECC (HMA84GL7AMR4N-TF)" bei sich gefunden.
er könnte ihn mir günstig überlassen. aber ka ob LRDIMM geht ^^.
meine google suche sagt ist halt wie RDIMM, oder irre ich mich?
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Freezer
Geschrieben am28.04.2020
Ja genau den hab ich auch bestellt
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Viperdriver2000
Geschrieben am27.04.2020
verdammt...
also eher sowas wie "Samsung DIMM 32GB, DDR4-2666, CL19-19-19, ECC (M391A4G43MB1-CTD)"
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Freezer
Geschrieben am26.04.2020
Brauchst ecc als udimm und nicht rdimm
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Viperdriver2000
Geschrieben am26.04.2020
weiß jemand ob ein 32 gb ecc ram modul auf das Gigabyte C246-WU4 passt ?
zb. Crucial RDIMM 32GB, DDR4-2666, CL19, reg ECC (CT32G4RFD4266)

angeblich soll dieser hier gehen (Corsair ValueSelect DIMM 32GB, DDR4-2666, CL18-18-18-43 (CMV32GX4M1A2666C18) ) aber ist halt kein ecc
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Gerhard
Geschrieben am24.04.2020
Hallo nochmal,

ich habe das NAS jetzt soweit am laufen. Mit den Komponenten die im Artikel verwendet wurden:
- Fujitsu Mainboard
- 16GB EEC RAM
- Pentium G5400

Läuft auf FreeNAS 11.3

Aktuell versuche ich Wake-On-Lan zu aktivieren aber ich schaffe es nicht.
Im Bios ist WOL aktiv.
Habe in den Foren gesucht ob ich bei FreeNas noch etwas einstellen muss,
konnte aber keine konkreten Hinweis zum aktuellen FreeNAS 11.3 finden.
Zu älteren Version gibt es Beiträge wo WOL schon mal Probleme gemacht hat.

Wenn das NAS aus ist blinkt keine LED an der LAN Schnittstelle,
da sollte doch bei aktiven WOL zumindest eine LED aktiv sein.

Habt ihr noch eine Idee
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Niels
Geschrieben am20.04.2020
@ Martin [Post vom 13.02.2020]

Hallo Martin,
nach dieser Anleitung habe ich bereits 11/2019 den Aufbau dieses Servers gestartet. Leider erhalte ich sowohl unter Centos8 als auch unter Centos8.1 genau dieselben Fehlermeldungen. Meine Suche im Netz war nicht erfolgreich. Nach viel investierter Zeit liegt mein Projekt leider auf Eis.
Hast du noch andere Distributionen - außer Centos und Fedora - ausprobiert? Bei irgendeiner Distribution sind diese Fehler nicht mehr aufgetreten bzw. zumindest nicht mehr angezeigt worden; evtl. Suse oder Ubuntu. Ich weiß es leider nicht mehr genau.
Auf alle Fälle war ich froh, von jemandem mit den gleichen Problemen zu lesen.
Tut mir leid, dass ich keine Lösung anbieten kann. Trotzdem Viel Erfolg! Gruß ... Niels
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Chico
Geschrieben am19.03.2020
Wichtig beim Gigabyte Board. Wenn eine M2 eingesetzt wird, sind nicht mehr alle 10 SATA Ports zu benutzen.
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Stefan (Team)
Geschrieben am13.03.2020
Möglich ist dies. Ob es sich "lohnt" ist eine andere Frage. Strompreise, Backup, Internet-Leitung, Abwärme usw. müssen ja berücksichtigt werden. Ich würde mir bei einem Billig-Hoster (z.B. Server4You) einen Vserver holen. Dort bekommt ihr auch "Root" Zugriff. Preise gehen bei 4 Euro los, Serverstandort kann EU oder US sein. Wenn es aus Datenschutz- oder anderen Gründen Self-Hosted sein muss, dann würde ein i3 natürlich voll ausreichen. Damit kann man (je nach Frontend bzw. Programmierung) schon ~ 500.000 Besucher pro Monat hosten.
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Alexander
Geschrieben am11.03.2020
Danke Euch für diese ausführliche Zusammenstellung!
Wir (Kollegen und ich) sind gerade dran eine Internetanwendung zu coden, basierend auf einem Web-Framework. Die monatlichen Kosten für einen Root-Server beginnen beim Anbieter unseres Vertrauens jedoch bei 40.-.Günstigerer Webspace ist jedoch aufgrund der Anforderung einer No-SQL Datenbank und des Web-Frameworks jedoch nicht nutzbar.
Wir sind am überlegen den vorgeschlagenen Server nachzubauen und hierzu den Intel Core i3-8100 als Prozessor zu nutzen. Das Mainboard scheint derzeit auch wieder lieferbar zu sein.
Würdet ihr sagen, dass es auch möglich ist eine Webplattform von diesem NAS aus zu hosten (zumindest für den Anfang bei nicht "so vielem" Traffic)?
Danke schonmal!
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Stefan (Team)
Geschrieben am10.03.2020
Ja das ist auch ein Grund. Ein anderer ist, dass ich mich mit unRAID lange nicht mehr beschäftigt habe. Könnte aber durchaus in den nächsten Wochen und Monaten noch kommen :)
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linkplayer
Geschrieben am07.03.2020
Wieso wird nie unRAID als Betriebssystem angegeben?
Weil es Geld kostet?
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Stefan (Team)
Geschrieben am26.02.2020
Lies dir doch mal meinen Artikel durch, wo ich Pentium G5400 und Pentium G5400T vergleiche (link)
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Chico
Geschrieben am26.02.2020
Würde es irgendeinen Vorteil (bzgl. energieeinsparung) geben anstatt eines 8300 einen 8300T zu verwenden? Und wird es abgesehen von der geringeren Taktung einen Nachteil geben? Eingebaut werden soll der ganze Krempel in ein Chenbro23608.

Unterschied TDP 65W (8300) zu 35W(8300T)

Ich peil es irgendwie nicht ...
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Martin
Geschrieben am13.02.2020
Ich habe mir folg. Komponenten gekauft:
Pentium Gold G5400 (2x)
Fujitsu D3644-B1 (Bios 1.60)
2x8GB M391A1K43BB1-CRC (2400MHz)
PM981a 256GB SSD Samsung / (970 Evo Plus)

Leider bekomme ich das System nicht zufriedenstellend zum laufen. Es startet zwar, doch habe ich mit Centos8 und Fedora31 folgende MCE Fehler:
smpboot: CPU0: Intel(R) Pentium(R) Gold G5400 CPU @ 3.70GHz (family: 0x6, model: 0x9e, stepping: 0xa)
mce: [Hardware Error]: Machine check events logged
mce: [Hardware Error]: CPU 0: Machine Check: 0 Bank 8: ae00000000801136
mce: [Hardware Error]: TSC 0 ADDR 8b445140 MISC 47040000086
mce: [Hardware Error]: PROCESSOR 0:906ea TIME 1581443081 SOCKET 0 APIC 0 microcode b4
mce: [Hardware Error]: Machine check events logged
mce: [Hardware Error]: CPU 0: Machine Check: 0 Bank 9: ae00000000801136
mce: [Hardware Error]: TSC 0 ADDR 8b445100 MISC 43040000086
mce: [Hardware Error]: PROCESSOR 0:906ea TIME 1581443081 SOCKET 0 APIC 0 microcode b4

Außerdem startet sich der PC kommentarlos neu, wenn ich mich z.B. via Cockpit einlogge oder direkt am PC ein Systemupgrade (dnf update) starte.
Auf einer normalen HDD scheint es problemlos zu funktionieren. Habe ich ein defektes Mainboard? Die CPU, die SSD und den Speicher habe ich schon getauscht bzw. getestet.
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Stefan (Team)
Geschrieben am31.01.2020
Ja es handelt sich bei dem Fujitsu D3644-B um ein Industrie-Mainboard. Wenn dir das so wichtig ist, kannst Du ja zur Alternative greifen: Gigabyte C246-WU4 .
Kommentar
Michael
Geschrieben am31.01.2020
Man sollte auch noch dazusagen, daß es sich um ein Industrie-Motherboard handelt, das eigentlich gar nicht für Endkunden gedacht ist. Es wird als "Bulk"-Ware verkauft und kommt ohne Herstellergarantie (!!) daher. Es gibt dementsprechend nur die Gewährleistung des Händlers, bei der sich aber nach nur 6 Monaten die Beweislast umkehrt, d.h. nach nur 6 Monaten ist im Fehlerfall der Kunde verpflichtet nachzuweisen, daß der Fehler nicht von ihm zu verantworten ist. Ohne Gutachter oder gar Anwalt ist das regelmäßig nicht durchsetzbar, zu vertretbaren Kosten schon gar nicht. Wer Pech hat, besitzt also nach 6 Monaten Nutzungszeit wertlosen Schrott und kann hier richtig Geld verlieren. Ich rate eindringlich ab!
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am26.01.2020
Hier ein Test mit Coffee Lake und DDR4-3200 (Link).

Es sind aber auch deutlich höhere Taktraten möglich (z.B. DDR4-4000, das Maximum liegt aktuell bei DDR4-5000). Aber hier reden wir ja von DDR4-2666 was überhaupt kein Problem ist. Das Nutzen von schnellerem Arbeitsspeicher als vom Hersteller angegeben ist heute fast schon Standard. Aber wie gesagt, man muss es ja nicht denn jeder Speicher ist beliebig abwärtskompatibel.
Kommentar
Peter
Geschrieben am26.01.2020
Ich bin mir nicht so sicher, ob der Pentium G5400, so wie Sie sagen, "locker DDR4-2666 (und höher)" unterstützt. Das Datenblatt des Prozessors ist hier:
https://ark.intel.com/content/www/de/de/ark/products/129951/intel-pentium-gold-g5400-processor-4m-cache-3-70-ghz.html
Und da steht eben unter Speicher: "DDR4-2400". Vielleicht mags mal jemand ausprobieren? :)
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am26.01.2020
Das kann sehr wohl funktionieren. Erstens unterstützen alle Prozessoren locker DDR4-2666 (und höher) und außerdem kann dieser Speicher auf Wunsch natürlich auch als DDR4-2400 betrieben werden.
Kommentar
Peter
Geschrieben am26.01.2020
Achtung! Da steht doch für die Speicherspezifikation bei den Daten in der Tabelle mit dem Pentium G5400: Maximal DDR4-2400. Genau so steht es auch in den Unterlagen des Fujitsu-Boards.
Sie empfehlen aber den Speicher Crucial CT8G4WFD8266 DDR4-2666.
Das kann wohl nicht funktionieren. Bitte Angaben prüfen!
Kommentar
Alex
Geschrieben am21.01.2020
@Rudi.H Ich kann dir das Nanoxia Deep Silence 1 für bis zu 14 HDDs und das Deep Silence 2 für bis zu 7 HDDs empfehlen. Festplattenkäfige können individuell angeordnet werden und bieten Befestigungsmöglichekeiten für Lüfter. Außerdem bieten die Gehäuse eine Schalldämmung, integrierte Lüftersteuerung und Entkopplung für die Festplatten
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am21.01.2020
Ja ich werde die Gehäuse aktualisieren. Schau so lange mal in unserer NAS-Advanced 3.0B Anleitung, die Gehäuse dort kannst Du auch für diese Zusammenstellung verwenden.
Kommentar
Rudi.H
Geschrieben am21.01.2020
Leider ist auch das als Alternative genannte Xigmatek Asgard II nicht erhältlich. Ich habe selbst schon nach Alternativen gesucht, aber nichts Adäquates gefunden.
Gerne hätte ich einen Plex-Server gemäß eurem Vorschlag nachgebaut, scheitere aber momentan an der Gehäusewahl. Wäre toll, wenn du etwas Passendes findest und die Anleitung auf ein erhältliches Gehäuse änderst.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am17.01.2020
@Rudi: Du hast Recht, das Define Mini C ist nicht geeignet. Das normale Define Mini ist aber leider nicht mehr verfügbar. Ich werde die Tage nach einem neuen Gehäuse suchen. Das Define Mini war in der Vergangenheit häufig mal nicht mehr lieferbar, wurde aber dann immer wieder neu aufgelegt. Wie es diesmal aussieht weiß ich leider nicht.
Kommentar
Rudi
Geschrieben am17.01.2020
Hallo Stefan,

Ist das als Ersatz für das "Define Mini" genannte "Define Mini C" wirklich geeignet?
Laut Hersteller-Website hat es nur Platz für 2 Stk. 3,5" HDDs.

mfg, Rudi
Kommentar
Grandmother
Geschrieben am13.01.2020
Ich stelle mir auch das eigene Nas zusammen. Als Bauteile habe ich folgendes gewählt:

Gigabyte C246-WU4
Intel i3 8100
Crucial DIMM 16GB, DDR4-2666, CL19, ECC (CT16G4WFD8266)

Anfangs habe ich mir auch einen falschen Ram bestellt. Das Gigabyte Board braucht normalen UDIMM Ram. Der oben empfohlene von Kingston ist RDIMM und damit nicht geeignet.
Kommentar
Clemens
Geschrieben am08.01.2020
Hallo,

auch ich hatte bei Starten des Computers einen schwarzen Bildschirm bei folgender Konfiguration:

- Fujitsu D 3644-B
- Pentium Gold G5400
- 16 GB ECC Arbeitsspeicher Kingston KSM24RD8/16MEI

Mainboard und Prozessor habe ich dem Händler zurückgeschickt, ein Defekt konnte ausgeschlossen werden. Dann habe ich auf einer Webseite gelesen, dass manchmal der Arbeitsspeicher nicht kompatibel ist. Unter ftp://ftp.ts.fujitsu.com/pub/Mainboard-OEM-Sales/Services/Compatibility_CPU_x_Board/Compatibility_CPUxBoard.pdf findet man eine Positivliste für geeigneten Arbeitsspeicher. Ich habe mir direkt SAMSUNG 16GB ECC DDR4-2666 UDIMM M391A2K43BB1-CTD bestellt und siehe da, das System startet jetzt und ich kann das BIOS öffnen.

Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen.
Kommentar
tuxzor
Geschrieben am22.12.2019
Hallo zusammen.
Hat jemand die Kombination aus
MB: Fujitsu D3644
CPU: Pentium G5400
Speicher: KSM26ES8/8ME
Getestet?

Bei mir startet das System nicht, und es gibt auch keinen Fehlerton aus.
Kommentar
Gg
Geschrieben am20.12.2019
Ich befinde mich noch komplett in der Planungsphase.. Ich möchte meinen NAS mit 10gbit mit meinem PC verbinden und per iscsi für sämtliche Games usw die NAS Festplatten nutzen. Ansonsten soll das NAS als Medienserver mit plex dienen.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am20.12.2019
Ich habe da selbst keine Erfahrungswerte, es könnt aber sein das der i3 stark genug ist. Auf wieviel Durchsatz (bei großen Dateien) kommst Du denn mit dem onBoard Controller via 10 GBit/s ? Bei mir ist da meistens bei 500-600 MB/s Schluss. Dein Zielgerät muss ja auch dementsprechend schnell schreiben / lesen können.
Kommentar
Gg
Geschrieben am19.12.2019
Ich würde einen i3-9300 nutzen. Wäre dieser in der Lage den Controller auszureizen?
Danke im Voraus
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am19.12.2019
Das kommt darauf an was für eine CPU Du einsetzt. Normalerweise ist so bei 500-600 MB/s meisten Schluss weil die CPU dann dicht macht. Mit einer schnellen CPU kann sich ein externer Controller lohnen.
Kommentar
Gg
Geschrieben am19.12.2019
Wie gut ist eigentlich der onboard sata controller? Ich möchte eine 10gbe Netzwerkarte nutzen und frage mich ob ein vernünftiger broadcom sata controller (SAS 9207-8i) Leistungssteigerung ermöglicht oder ob die onboard controller ausreichen?
Kommentar
Thomas
Geschrieben am14.12.2019
@Emanuel et al.
Habe mir ein vergleichbares System gebaut:
- ASUS P11C-M/4L Motherboard gegenüber Fujitsu: eingebaute "2D" Grafik (AST2500), daher auch für grafiklose CPUs i3-9100F(!). Nachteil: Die eingebauten Grafiklogik der eingesetzen CPU liegt brach. Zwei M2.NVMe Steckplatz, anstelle einem, 4(!) gute (i210) LAN Ports. Gegen Aufpreis (bei mir noch nicht im Betrieb) KVM via IP (FW-ROM-Modul "ASMB9-IKVM")
- CPU i3-9100F, ohne Grafik-Logik, dafür nur 80EUR teuer. M.E. mit dem obigen Board sehr günstiger Setup
- ECC-RAM 2x Kingston KSM24ED8/16ME
- Netzteil 400W pure power 11 be quiet. Da bin ich etwas enttäuscht. Habe die Leistungsaufnahme gemessen. Im Leerlauf schon 8W, im Leistungsbereich bis 40W bestimmen diese 8W den (schwachen) Wirkungsgrad signifikant. Gemessene Leistungsaufnahme, Linux Leerlauf (nur eine M2.NVMe-Platte) 19,6W (Netz). 8W davon im Netzteil.
- Gehäuse Corsair 200R. Dazu ein Hotswap Einschub 5x3,5" MB155SPB. Der Einschub passt nur mit Gewürge, da man 3 Schienen für die halbhohen Schächte weg biegen muss. Auch ist in dem Setup das Kabel vom Netzteil zum MB ca. 2cm zu kurz. Habe in der Not, ein zusätzliches Loch ins Chassis geschnitten. Eine besseres Gehäuse mit 3*5,25" Schächten wäre schick. Habe aber nichts besseres gefunden...

Fazit: Mobo und CPU finde ich Klasse. Gehäuse und Netzteil sind nur soso.

Gruß and die Bastler
Kommentar
Emanuel
Geschrieben am14.12.2019
Das Fujitsu D3644-B Mainboard gibt es anscheinend nicht mehr zu kaufen.

Alternative?
Kommentar
Maik
Geschrieben am13.12.2019
Wie kommt Ihr bei dem Preis auf die knapp 500Euro? Ich lande bei rund 570. Und noch eine Frage zum Gigabyte-MB. Von den 10 Sata‘s sind zwei laut Handbuch 2 Sata-DOM. Also für solche Steck-SSD‘s. Passen auch normale Platten dran? Und wie ist die Unterstützung von FreeNas für Sata-Controller. Ich suche noch was nettes mit min. 6 Ports.
Danke und Gruß
Kommentar
Michael S.
Geschrieben am07.12.2019
Hallo,

Ich habe die Konfiguration mit dem Fujitsu Board, 2x16GB ECC-RAM, I3, 2 x 8TB WD Red und einer 512 GB NVME SSD seit Juni mit FreeNAS am laufen.
Eigentlich alles sehr gut und super stabil, allerdings habe ich Probleme mit BHYVE bzw. ist die Performance von Windows10 in einer BHYVE VM extrem schlecht.
Jetzt habe ich auf meinem alten NAS mal mit VMware ESXI experimentiert und das läuft dort (zumindest die VM‘s) ziemlich gut, weshalb ich mit dem Gedanken spiele, dass auf dem neuen Rechner auch einzusetzen.
Eine VM mit FreeNAS und eine mit Windows 10.

So und jetzt zu meiner Frage:

ESXI, sowie die VM mit windows 10 würde ich auf der 512 GB SSD installieren.
Die aktuell zwei HDD‘s sind nur für FreeNAS gedacht.
Brauche ich jetzt einen HBA, damit ich die HDD‘s direkt durchschleifen kann oder nicht?
Ich habe schon viel in Foren gelesen, aber nie klare Aussagen gefunden.
Kann hier vielleicht jemand etwas dazu sagen?

Vielen Dank
Michael
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am03.12.2019
Eine kleine Ersparnis durch Undervolting ist sicher drin. Ich habe da jetzt keine Erfahrungswerte, glaube aber nicht, dass der Athlon sparsamer ist als der Intel (vor allem im Idle wo das System ja doch die meiste Zeit ist).
Kommentar
Alex R.
Geschrieben am03.12.2019
Klasse Artikel, danke Stefan!
Ich hätte da mal eine Frage bezüglich der Prozessorwahl. Vor kurzem wurde der Athlon 3000g veröffentlich. Er hat ungefähr die gleiche Performance wie der Pentium G5400, kostet jedoch 20€ weniger und lässt sich über -oder untertakten. Wäre es nach heutigem Stand nicht sinnvoller den Athlon zu nehmen und ihn auf die Leistung herunterzutakten, die man auch benötigt? Natürlich mit Undervolting und allem was dazu gehört.
Das Einsatzszenario wäre bei mir wie folgt:
- OS: Windows 10
- 2 x 2TB HHDs im RAID1
- Resilio Sync
- Plex-Server
Das wars!
Was meinst ihr, könnte man da noch etwas an Stromverbrauch einsparen oder reichen die normalen Energiesparmaßnahmen der Prozessoren aus? Hat da schon jemand Erfahrungen sammeln können?
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am02.12.2019
Installiere das OS mal mit einem UEFI-Bootloader. Ich vermute Du hast noch einen Legacy installiert.
Kommentar
Gerhard
Geschrieben am02.12.2019
Hallo zusammen,

habe eine alte NAS bei dem das Mainboard defekt ist.
Aus diesem Grund habe ich mich dafür entschieden folgende Konfiguration zu bauen:
- Fujitsu D3644-B
- Intel Pentium G5400
- Kingston KVR21E15D8
- 250GB Samsung 970 EVO

Die Datenfestplatten nehme ich aus der alten NAS, Gehäuse und Netzteile auch.
Ich wollte zuerst obige Konfiguration mit meiner alten OS-SSD (Ubuntu Server), am SATA-Port booten,
leider wird mir die Festplatte nicht als Bootdevice angezeigt, das BIOS kennt aber die Festplatte.

Somit habe ich die Samsung EVO eingebaut und wollte dort ein neues Ubuntu aufsetzen.
Aber auch hier wird mir die Festplatte nicht als Bootdevice angezeigt, im BIOS kennt es diese aber.

Starte ich das System mit einem bootfähigen Stick, startet die Installation,
kann aber keine Festplatte auswählen und das Setup bricht ab.

Mainboard Firmwareversion habe ich die aktuelle drauf.

Habt ihr noch eine Idee?

mfg, Gerhard
Kommentar
Tobias
Geschrieben am25.11.2019
Hallo Stefan, danke für den Artikel. Leider habe habe ich derzeit das Problem ein Gehäuse zu suchen, der link von dir mit den Fractal für 550eur scheint mir sehr unrealistisch zu sein :-). Hast du das Gehäusen mit den HDD Einschüben auch woanders gefunden?

Ich suche schon eine Ewigkeit und werde nicht fündig. Das da ms Frintpanel soll kein CD oder sonst einen schnick schnack haben.

Ich danke dir oder euch :-)
Kommentar
Steffen
Geschrieben am24.10.2019
Gibt es eine vergleichbare Mainboard Empfehlung für i3 9100f? (mit ECC support und Fernwartung).
Besten Dank!
Kommentar
Michael
Geschrieben am04.10.2019
Huhuu..

Samsung SSD 970 EVO Plus
Hier wird noch zur "nicht-PLUS"-Variante verlinkt, lt. Samsung-Webseite soll die PLUS-Variante etwas schneller sein, ist dort auch etwas teurer.
Kommentar
Thomas
Geschrieben am29.09.2019
Wegen der Virtualisierungsgeschichte. Linux Maschinen (vorallem Server Sachen ohne grafische Oberfläche) merkt die CPU fast gar nicht. Ich selbst habe ein Win10 Pro Maschine laufen und da springt die CPU Last beim Anmelden über Remote Desktop auf ca. 60 Prozent. Heißt also, wenn du nur eine Windowsmaschine virtualisieren möchtest, reicht meines erachtens der Pentium 5400 aus. Solltest du aber z.B. Windows Server etc aufsetzen wollen, würde ich mindestens den i3 holen. Interessant wären auch die neuen F z.B. i3 9100f Prozessoren. Diese haben keinen Grafik mehr integriert und sind deutlich günstiger. Zum Einrichten vom Mainboard brächte man halt ne ältere Graka (haben ja viele im Keller), welche man nach den Bios Einstellungen wieder ausbauen könnte. Jedoch benutzen halt gewisse Programme die interne Graka zur Berechnung von Abläufen. Zum Beispiel Plex fürs Umrechnen von Filmen.
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Freezer
Geschrieben am29.09.2019
Ist denn der i3-9300 ebenfalls geeignet für dieses nas?
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Stefan (Team)
Geschrieben am27.09.2019
Der i3-8100 ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn Du Virtualisieren möchtest. Das ist einfach mit den 2 Kernen (+HT) des Pentiums nicht wirklich umsetzbar.
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Michael
Geschrieben am27.09.2019
Huhuuu..

"Wer mehr Leistung benötigt, greift zum Intel Core i3-8100, der 4 echte Kerne mitbringt und nur minimal mehr Energie benötigt."

Kann man diese o.s. Aussage etwas weiter ausführen !? Das wäre super-nett !"
- wozu wäre diese Mehrleistung dienlich (..da ja für dieses Projekt der Intel Pentium G5400 ausreicht) ?
- in welchem Szenario würde die schnellere CPU einen Vorteil bringen ?
Würde die CPU nicht mehr als das doppelte kosten, würde ich sie ungefragt kaufen, aber so will ich meine Kohle nicht "für nichts" verschleudern.

...

Übrigends:
Wer viele hdds braucht (13x3,5", u.a.) und dabei nicht noch die hdd-trays teuer nachkaufen will (wie bei vielen Gehäusen), es leise und (sehr) massiv mag, viiiel Platz mag (Big Tower), sollte sich mal für 180.- € den "Deep Silence 6 Rev. B" anschauen - etwas vergleichbares konnte ich nicht finden (auch kein Bling-Bling - komplett puristisch).
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Thomas
Geschrieben am23.09.2019
Hey,
wollte auch mal Rückmeldung von meiner Seite geben. Habe mir aufgrund dieses Artikels einen 19 Zoll Server für meinen Rack im Keller gebastelt.

1 x Fujitsu D3644-B Mainboard
1x Pentium 5400
1x 16 GB ECC Samsung DDR4
3x 10 TB IronWolf Platten
2x SSD 250 Samsung
1x BeQuiet 450 Netzteil
1x PCIe 2x1GB LAN IBM/Intel Dual Port Server Adapter I340-T2 49Y4232

Beim Betriebssystem bin ich jedoch abgewichen. FreeNAS ist mir zuviel gebastel, wenn man mehr als Shares haben möchte. Da ich bereits Besitzer einer Synology (415+) bin, wollte ich mir nach längerer Zeit mal wieder ne Xpenology basteln. Als Bootloader nutze ich Junes 1.04 Loader auf Basis der 918+. (Die 1.03 Loader funktioneren nicht, da diese nicht für UEFI geeignet sind) und das Fujitsu Board nur UEFI Booten kann.
Synology hat ab DSM 6.22 Hardware-Treiber vom Kernel entfernt, welche nicht in Synologys verbaut sind. Man braucht zwingend ne Intel NIC. Das Fujtisu Board hat zwar eine Intel Nic, jedoch ist diese noch zu neu und wird vom veralteten Synololy Linux Kernel nicht unterstützt. Also in der Bucht die obere Netzwerkkarte für 15 Euro gekauft. Funktioniert super, sogar LinkAggretion wird untersützt.
Was soll ich nun sagen. Server läuft beim mir seit Monaten ohne Problem. Die 10 TB Platten als Raid 5. Die SSDs jeweils einmal für die Virtuellen Maschinen (3x Linux und 1x Win10) und die andere Platte für die Kameraüberwachung vom Haus.
Was man hier aber beachten muss, Beim Einrichten von QuickConnect oder das Installieren von Kamera Lizensen überprüft der Synology Server, ob Seriennummer und Mac zueinanderpassen und bricht bei einem Fehler ab. Quickconnect brauch ich nicht (Geht auch mit jedem DNS Dienst). Da ich drei Kameras habe (2 Linzensen sind in Surveillance Station inbegriffen) stand ich vor einem Problem. Konnte ich aber auch lösen, da man im Bootloader Seriennummer und Mac Adresse einer Originalen Syno eintragen kann. Damit ging dann die Registrierung der Lizens ohne Problem.
Sogar die Hardwarebeschleunigung für Plex läuft Out of the Box.
Also, für diese Konfig ist Xpenology auch bestens geeignet.
Grüße aus Augsburg
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Marcus
Geschrieben am02.09.2019
Hallo,

ich habe mein NAS seit ein paar Monaten laufen. Alles funktioniert sehr gut, bis auf eine Sache. Wenn ich das NAS starte und dann Daten übertrage, habe ich eine Übertragungsrate von 30 bis 40 MB/s. Nach einer gewissen Zeit (Stunden bzw. Tage) fällt die Übertragungsgeschwindigkeit auf ( 1 MB/s.

An diesem Punkt hilft es nur noch, das NAS neu zu starten, um eine normale Übertragungsgeschwindigkeit zu erhalten.

Tritt das Problem auch bei anderen auf?
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Adrian
Geschrieben am18.08.2019
Hm.. Konntest du eine Lösung für das Problem finden? Ich hab nämlich ebenfalls vor ein ähnliches NAS zu bauen.. Mit dem gigabyte mainboard und dem neuen i3-9100..und 64gb ecc ram.. Ist nur schwierig die menge an ram auf 2 slots zu verteilen..
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Onkel_Gustav
Geschrieben am04.08.2019
Hallo zusammen,

ich habe eine ähnliche zusammenstellung wie die eure, einen I3-8100 und das D3644-B sowie den KSM26ES8/8ME Arbeitsspeicher. Leider lassen sich die Speichermodule nicht im Dualchannel Mode betreiben, bei Bestückung des Mainbaords mit 4 Speicherriegeln á 8 GB startet das Board nicht, aktuell kann ich diesen Speicher nicht empfehlen. Auch ein Update der Firmware auf R1.6.0 hat keine Abhilfe geschafft. Hat jemand ähnliche Erfahrungen damit gemacht?
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Peter
Geschrieben am03.08.2019
Ich hatte in den Kommentaren gelesen, dass es wohl Probleme mit machen M2-SSDs gab? Leider ergab sich in den Kommentaren keine Antwort, oder ich habe sie übersehen. Ich habe mir eine 240GB WD Green M.2 2280 SATA 6Gb/s TLC NAND (WDS240G2G0B) bestellt und diese wird vom System nun nicht erkannt. Muss ich etwas besonderes beachten? Hat jemand ein ähnliches Problem oder noch besser: eine Lösung? (meine übrige Konfiguration deckt sich mit dem Bauvorschlag)

Peter
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Lucas
Geschrieben am03.08.2019
Stefan.
Vielen Dank für den Artikel.
Gestützt auf Ihren Artikel und die Fujitsu D3644-B Rezension des Niederländischen Ct-IT-Magazins.
Ich bin zu folgender Konfiguration gekommen:

Prozessor: Intel Core i3-8100
Mainboard: Fujitsu D3644-B
Arbeitsspeicher: Kingston KSM26ES8/8ME
Netzteil: be quiet! Pure Power 11 300W
Datenfestplatte SSD (virtual machines): 2x Crucial MX500 2,5" 1TB
Datenfestplatte HDD (NAS): 2x Seagate HDD NAS 3.5 2TB IronWolf

Leistungsaufnahme

Gemessen mit Brennenstuhl Primera-Line PM 231 E

Keine HDDs, SSDs oder Gehäuselüfter angesteckt. Idle:

15.4-15.6 Watt mit LAN (1Gbit connected aber idle), Displayport (an), USB-Tastatur und software: Live-cd nicht gestartet, komplett im Leerlauf.

HDDs, SSDs angesteckt. In der Produktion mit den Standardeinstellungen und Diensten
Keine Benutzer verbunden, Leerlauf, wie ein NAS oft ausgeführt wird:

21.9-22.1 Watt mit LAN (1Gbit connected), Displayport (an), USB-Tastatur und software: FreeNAS 11.2 U5.

Ich kann diese Konfiguration jedem empfehlen.
Damit habe ich 3 Ziele in einem: 1: NAS. 2: virtuelle Maschinen und 3: wirtschaftliches Stromverbrauch-System.

Die auf Coffee Lake basierende Hardware verlässt langsam das Sortiment.
Auf diese Weise können Sie diese Hardware günstig kaufen (nach einigem Suchen).

Sehr zu empfehlen!

Herzliche Grüße aus den Niederlanden.

Lucas
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Stefan (Team)
Geschrieben am01.08.2019
Ich denke mehr als 10-15 Watt lassen sich nicht einsparen. Der Wechsel vom i7 auf dieses System dürfte sich wirtschaftlich kaum rechnen.
Kommentar
Micha
Geschrieben am31.07.2019
Hi

Ich habe aktuell ein Asus q270 mit i7700, 64gb r, Quadport nic, 1x nvme und 6x10tb WD Red. Leider hab ich schon im idle mit allen Platten im Spin down ~ 55w. Ist es realistisch dass ich mit 6 hdds hier den Stromverbrauch deutlich senke?
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VanilleGrobi
Geschrieben am30.06.2019
Hallo, für alle die sich für FreeNAS entscheiden und Probleme mit dem Raid/Festplatten haben.


Grundsätzlich folgt mein NAS der Zusammenstellung oben nur verwende ich WD Red Pro Platten (5x2TB).

FreeNAS (11.2-U4) hatte von Beginn an Probleme und berichtet Fehler mit den Platten. Das ging hin bis zum herausfallen einzelner Platten aus dem Raid.
ahcich3: Timeout on slot 9 port 0
) ahcich3: is 00000000 cs 00000000 ss 00007e00 rs 00007e00 tfd 40 serr 00000000 cmd 0000ce17
) (ada3:ahcich3:0:0:0): READ_FPDMA_QUEUED. ACB: 60 00 b8 69 e3 40 53 00 00 01 00 00
) (ada3:ahcich3:0:0:0): CAM status: Command timeout
) (ada3:ahcich3:0:0:0): Retrying command
) (ada1:ahcich1:0:0:0): WRITE_FPDMA_QUEUED. ACB: 61 28 70 87 67 40 38 00 00 00 00 00
) (ada1:ahcich1:0:0:0): CAM status: ATA Status Error
) (ada1:ahcich1:0:0:0): ATA status: 41 (DRDY ERR), error: 10 (IDNF )
) (ada1:ahcich1:0:0:0): RES: 41 10 70 87 67 00 38 00 00 00 00
) (ada1:ahcich1:0:0:0): Retrying command

Da alle Komponenten neu gekauft wurden, konnte (wollte) ich nicht an einen Hardware Fehler glauben (und SMART Tests zeigten auch keinerlei Fehler).
Schlussendlich bin ich auch folgenden Thread gestossen:
https://muc.lists.freebsd.bugs.narkive.com/20ktCkde/bug-229745-ahcich-cam-status-command-timeout

vfs.zfs.cache_flush_disable = 1

Mit dem obigen tunable habe ich seither keine Probleme mehr.
Ich hoffe das erspart anderen betroffenen lange internet Recherchen.

Ansonsten, sehr schönes NAS, danke für die Zusammenstellung.
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Stefan (Team)
Geschrieben am24.06.2019
Also 4K selbst nativ abspielen kann heute so ziemlich jede CPU. Ich rede ja hier von transkodieren mit Plex. Ich weiß nicht ob die Shield das kann.
Kommentar
Pappus
Geschrieben am24.06.2019
Achso, ja das ist ne Menge Geld.. Mich wundert es, dass es beispielsweise die Nvidia Shield als Mediaplayer hinbekommt.. Die kostet ja selbst nur 200 Euro.. Oder schafft die den transcode auch nicht vernünftig? Falls ja, dann lohnt sich die Kombination aus Nas und Nvidia Shield ja eher..
Danke schon mal
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Stefan (Team)
Geschrieben am23.06.2019
Also um 4K Live zu transkodieren benötigst Du mindestens einen Intel Core i5, ein Intel Core i5-9500 erreicht z.B. knapp 12400 PassMark Punkte, das reich für 4K SDR (40Mbps, 8-bit HEVC). Für 4K HDR (50Mbps, 10-bit HEVC) werden seitens Plex CPUs mit mindestens 17000 PassMark Punkten empfohlen, das wäre z.B. ein Intel Core i7-9700K. Plex kann die Hardwarebeschleunigung wohl nicht richtig nutzen wenn ich das korrekt verstanden habe. Musst Du dir überlegen ob es dir das Wert ist, die CPUs kosten 350-500 Euro.
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Viperdriver2000
Geschrieben am23.06.2019
@Stefan (Team)
)) Willst Du deine Festplatten nicht lieber in größere (und dafür weniger) tauschen ?
Naja ich habe hier 10TB HDDs liegen...viel größer geht es ja kaum noch. bzw. P/L technisch das nochmal gegen zb 16 TB zu tauschen ist glaube ich nicht sinnig...

)) Der Stromverbrauch über die Jahre ist nicht zu unterschätzen
ja ich habe auch überlegt erstmal nur x platten aktiv zu nehmen und später ggf. weitere zuzuschalten. bzw. raid erweitern.

)) Ansonsten gute Zusammenstellung.
danke.
habe nochmal wegen Gehäuse geguckt. "Nanoxia Deep Silence 5 Rev. B anthrazit, schallgedämmt (NXDS5AB)" finde ich im Moment cool um zb auch die anzahl von platten unter zu bekommen.

)) Die CPU kannst Du bei Bedarf ja upgraden.
ja, dachte ich mir auch und sie ist auch nicht zu low finde ich.

Gruß
Vip
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Pappus
Geschrieben am23.06.2019
Hallo, ich möchte mir ein Highend Mediacenter Nas bauen.. Also filme direkt an TV oder Smartphone abspielen usw..Gibt es da sinnvolle Systeme mit HDMI Ausgang oder sollte ich Nas und Mediaplayer trennen? Mein Gedanke war ein Nas System welches genug Power hat um 4k Inhalte zu transkodieren usw. Jedoch sehe ich dass es hier ja gar keinen HDMI Ausgang gibt..

Danke im Voraus!
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Stefan (Team)
Geschrieben am23.06.2019
Willst Du deine Festplatten nicht lieber in größere (und dafür weniger) tauschen ? Der Stromverbrauch über die Jahre ist nicht zu unterschätzen und Festplatten sind recht wertstabil so dass sich ein Verkauf bei z.B. eBay anbietet. Nur so als Gedanke. Ansonsten gute Zusammenstellung. Die CPU kannst Du bei Bedarf ja upgraden.
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Viperdriver2000
Geschrieben am21.06.2019
@Stefan (Team)
Danke für dein Feedback und das einfügen einer Alternative.

) Zur CPU: bei mehreren VMs würde ich zum Intel Core i3-8100 greifen, weil die i5 und i7 kein ECC können.
okay danke
) Wenn dir ECC nicht wichtig ist und
Eigentlich ist mir das ECC nicht sooo wichtig (glaube ich).
) Du viel mit VMs machst, dann gleich nen i5 oder i7.
viel ist relativ. Ich rechne mit 1-2 Win10P VMs die so ein wenig als "Sprungpunkt" fungieren sollen wenn der Hauptrechner mal aus ist und man an nem Tab doch mal Win braucht. Und evtl noch 1-2 Linux VMs obwohl das eher nicht so relevant ist, da habe ich genug online in Datacenter.
) Alternativ passen auch die Xeons, aber das wird dann deutlich teurer. Dafür können diese dann wieder ECC.
Ja die finde ich dann schon doch recht teuer.

Im Moment habe ich mir das in Warenkorb gepackt:
Samsung SSD 970 EVO Plus 250GB, M.2 (MZ-V7S250BW)
Intel Core i3-8100, 4x 3.60GHz, boxed (BX80684I38100)
1x Kingston ValueRAM DIMM 16GB, DDR4-2666, CL19-19-19 (KCP426ND8/16)
Gigabyte C246-WU4 (ich brauche min 8 sata, vielleicht mache ich sogar die 10 voll)
Fractal Design Define Mini C, schallgedämmt (FD-CA-DEF-MINI-C-BK)
be quiet! Pure Power 11 400W ATX 2.4 (BN292)
Wäre dann bei ~ 609 EUR.
plus noch ne paar EUR für Kleinkram.
ggf. brauche ich noch ein externes HDD Gehäuse wo ich auf jede platte per sata zugreifen kann weil der Tower kann ja nur 6 bzw. 8 (wenn man oben noch die beiden Wechselrahmen dazu nimmt.) aber da habe ich noch nix passendes gefunden...
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Stefan (Team)
Geschrieben am21.06.2019
Xeons für den Sockel 1151-2 gibt es ja nicht zu viele. Ich vermute Du möchtest einen mit interner Grafik, damit Du keine externe Grafikkarte brauchst. Da wäre dann z.B. der Intel Xeon E-2124G geeignet.
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Michael
Geschrieben am21.06.2019
Hallo,

Vielen Dank erst mal für den tollen Artikel.
Ich bin gerade dabei mir alles nötige zu besorgen.
Ich würde den Rechner dann gerne in den Keller stellen. Um ihn dann aus der Ferne zu warten wäre, wenn ich es richtig verstanden habe, ein XEON Prozessor nötig,
Könnt ihr mir da einen Vorschlag für eine CPU machen?

Vielen Dank
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am19.06.2019
Wir empfehlen den Kingston weil wir diesen selbst getestet haben. Es sollte aber natürlich jeder andere DDR4 ECC unbuffered (also NICHT registered) Speicher funktionieren. Ich werde mal einen als Alternative einbauen.

Zur CPU: bei mehreren VMs würde ich zum Intel Core i3-8100 greifen, weil die i5 und i7 kein ECC können. Wenn dir ECC nicht wichtig ist und Du viel mit VMs machst, dann gleich nen i5 oder i7. Alternativ passen auch die Xeons, aber das wird dann deutlich teurer. Dafür können diese dann wieder ECC.
Kommentar
Viperdriver2000
Geschrieben am17.06.2019
Hi,
danke für diesen Artikel.
Ich suche gerade eine "größere" Alternative zu meinem 4 Bay QNAP.

Zum einen habe ich ne Frage zum anderen einen Vorschlag.
Fangen wir mit dem Vorschlag an.
Evtl. sollte man darüber nachdenken den Arbeitsspeicher "Kingston KVR21E15D8 DDR4-2133 8GB ECC (CL15)" durch den "Samsung DDR4 8 GB PC4-19200 - CL17 - 1.2 V - ECC, unbuffered" zu ersetzen.
Grund ist der Preis (~200 EUR) und die Verfügbarkeit (meist nur noch 1 Hädler) von dem Kingston RAM.
Für den Samsung gibt es ~26 Angebote ab € 72,35.

So dann zu meiner Frage.
Ich würde auf dem NAS auch gerne ein paar (2-3, Debian Windows10Pro) VMs laufen lassen.
Klar zum einen mehr RAM aber was ist mit der CPU? auch eine andere?
Im Moment finde ich das Alternativ Mainboard Gigabyte C246-WU4 interessanter.
Habe aber auch überlegt das Z370M DS3H (rev. 1.0) ins Auge zu fassen.
Habt ihr da Meinungen zu ?

Danke & Gruß
Viperdriver2000
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am14.06.2019
Ja der Netzwerkdurchsatz ist bei beiden NAS fast identisch. Es gibt hier aber noch deutlich mehr Unterschiede, die den Preisunterschied auch rechtfertigen. Alles über Gbit Lan ist aktuell leider noch recht teuer. Zwar bekommt man eine 10 GBit Karte nun schon für um die 100 Euro, die Switche sind aber einfach noch zu teuer. Eine Bündelung der Netzwerkkarten bringt auch nur dann etwas, wenn mehrere Clients gleichzeitig Daten übertragen.
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wolke7
Geschrieben am12.06.2019
Wenn ich das Advanced 3.0 mit dem Basic 1.0 vergleiche dann stelle ich fest:
200,-€ teurer, 5W mehr im Betrieb, bei fast identischem Datendurchsatz (ca. 115 MB/s).
Hier ist nämlich das Netzwerk der Flaschenhals, beide Systeme lasten Gigagbit Ethernet voll aus.

Das heisst für ein NAS = Network Attached Storage geht hier der "Fortschritt" in die falsche Richtung - die 200 Euro könnte man an anderer Stelle besser einsetzten z.B. für zweite Netzwerkkarte und Channel-Bonding / Link Aggregation, Umstieg 5Gbe Infrastruktur (CAT 7 Verkabelung, 5Gbe Switch, 5Gbe Netzwekkarte), ...

Vielleicht sollten aber auch die Benchmarks etwas differenzierter gemacht werden. Die 115 MB/s gelten bestimmt nur für Transfers mit großen Dateien, bei vielen kleinen Dateien bricht die Datenrate zusammen. Dann würde es sich dann lohnen anstatt der klassischen HDD auf SSD als Datengrab umzusteigen. 1TB SSD gibt es gerade für ca. 100 EUR. Die Investition lohnt sich für den Datendurchsatz jedenfalls eher, als ein neues Board mit neuer CPU.
Kommentar
Felix
Geschrieben am05.06.2019
@williw: Das P11C-X dürfte nur ein anderer Formfaktor des P11C-M sein und letzteres läuft bei mir wunderbar mit ECC. Es verbraucht im Leerlauf allerdings etwas mehr Strom, ich komme mit 2 NVMe SSDs und 6 HDDs im Idle auf ca 22 W. Im ausgeschalteten Zustand ist man immer noch bei ca. 5-6 W. Dafür kann das Board Remote Management via IPMI - für mich war das das entscheidende Kriterium.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am04.06.2019
Erfahrungen habe ich keine aber laut Datenblatt soll ECC unterstützt werden. Es handelt sich ja auch um den C242 Server-Chipsatz. Ich halte es daher für recht wahrscheinlich das ECC läuft.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am04.06.2019
Kann man so schlecht schätzen, da ich nicht weiß was alles in den Containern läuft. Ich würde so ein System auch immer für die nächsten ca. 5 Jahre planen und wenn Du jetzt schon Bedenken hast würde ich dir lieber zu einem größeren CPU raten, eventuell kannst Du ja auf ECC verzichten und dann einen i5 oder i7 verbauen (die können beide ja kein ECC).

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