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OpenMediaVault - Komplettanleitung zur Installation und Konfiguration

30.05.2018 von Stefan
OpenMediaVault ist eine Verwaltungsoberfläche für NAS-Systeme auf der Basis von Debian Linux. OpenMediaVault 4 basiert auf der aktuellen Debian 9.x "Stretch". Dabei stellt OpenMediaVault nur die Weboberfläche des Systemes zur Verfügung inkl. aller für ein NAS benötigter Software, wie etwa dem Linux eigenen mdadm Software-RAID. Dadurch ist das System für die Entwickler um Volker Theile relativ einfach zu pflegen und alle Nutzer profitieren von dem ausgereiften Debian Linux welches im Hintergrund werkelt und durch eine große Community betreut wird.

Mit bzw. durch OpenMediaVault kommen auch Linux-Neulinge in den Genuss eines sehr wartungsarmen und sicheren NAS Systemes, welches komplett kostenlos zur Verfügung gestellt wird und deutlich stabiler und zuverlässiger arbeitet als z.B. ein auf Windows basierendes NAS-System. Aus Gründen der Energieeffizienz und Kompatibilität zu neuer sowie älterer Hardware achtet das OMV-Team darauf, einen möglichst aktuellen Backports-Kernel von Linux zu verwenden.

Die aktuelle Version von OpenMediaVault 4 "Arrakis" löst die OpenMediaVault Version 3 "Erasmus" ab, für die ab Mai 2018 keine Aktualisierungen mehr erscheinen. Die Namensgebung von OpenMediaVault basiert übrigens auf den Dune-Romanen des Autors Frank Herbert. Die Weboberfläche von OpenMediaVault basiert wie auch in der Vorgängerversion auf dem Javascript Framework Sencha Ext JS.



Benötigte Software


Sollte eure Hardware noch die Legacy-USB Boot Methode unterstützen, könnt ihr euch einfach das aktuellste Release von OpenMediaVault fertig als Image herunterladen. Für UEFI-Systeme ist es aktuell am einfachsten die aktuellste Debian NetInst ISO herunterzuladen und OpenMediaVault im Anschluss nachzuinstallieren. Wir beschreiben in diesem Artikel beide Methoden.


Für Systeme mit Legacy-USB Boot

Das jeweils aktuelle ISO-Image von OpenMediaVault könnt ihr hier herunterladen (verwendet hierfür einfach den grünen Button "Download Latest Version"). Zudem benötigt ihr eine Software, um das ISO-Image auf einen Installations-USB-Stick zu schreiben und diesen bootfähig zu machen. Wir verwenden hier den Win32 Disk Imager für Windows. Schließt den USB-Stick an euer NAS an und bootet dieses. Die Installation ist einfach und in wenigen Minuten erledigt.




Für reine UEFI Systeme

Ladet euch die aktuellste Debian Linux Netinst-ISO herunter (ganz Unten die ...-amd64-netinst.iso auf der Seite: Download). Ihr benötigt hier wieder eine Software, um das ISO-Image auf einen Installations-USB-Stick zu schreiben und diesen bootfähig zu machen. Wir verwenden hier den Win32 Disk Imager für Windows.

Am Ende der Debian Installation wählt ihr alle Optionen bis auf den SSH-Server ab, denn eine grafische Oberfläche benötigt ein NAS meistens nicht lokal. Danach meldet ihr euch via SSH am NAS an (siehe Abschnitt Remote Zugriff als Admin) oder benutzt die lokale Konsole. Anmelden könnt ihr euch hier mit dem Benutzer root und eurem Passwort, welches ihr während der Installation vergeben habt. Danach führt ihr nacheinander die folgenden Befehle aus:

echo "deb http://packages.openmediavault.org/public arrakis main" > /etc/apt/sources.list.d/openmediavault.list
apt-get update
apt-get install openmediavault-keyring postfix
apt-get update
apt-get install openmediavault
omv-initsystem
reboot




Der erste Start


Nach der Installation muss das NAS-Betriebssystem nun noch konfiguriert werden. Über einen angeschlossenen Monitor bzw. SSH hat man nach erfolgreichem Login nun Zugriff auf die Linux-Shell und kann hier wie gewohnt die Linux Befehlszeile benutzen.



Einfacher ist die Konfiguration des NAS aber über die Weboberfläche von OpenMediaVault. Am einfachsten ist es, diese nicht über eine IP-Adresse sondern über den während der Installation vergebenen Hostnamen aufzurufen. Die Standard Login-Daten lauten admin mit dem Passwort openmediavault. Dieses Passwort sollte nach dem ersten Login geändert werden.



Auf der Startseite von OpenMediaVault werden alle relevanten Grunddaten des Systemes angezeigt. Die Navigation erfolgt über ein seitliches Menü. Wie bei Unix-Systemen üblich ist die durchschnittliche CPU-Auslastung des Systemes relativ einfach zu interpretieren: bei einem 1-Kern System bedeutet die Anzeige 1.0 eine Auslastung von 100 Prozent, bei 2-Kernen stehen 2.0 für 100 Prozent und so weiter. Die Anzeige richtet sich also nach der Anzahl der CPU-Kernen inkl. Hyperthreading / SMT.





Remote Zugriff als Admin


Die meisten werden allerdings dauerhaft keinen Monitor an ihr NAS anschließen. Da der Funktionsumfang der OpenMediaVault Webverwaltung natürlich irgendwo limitiert ist (es ist unmöglich sämtliche Linux-Funktionalität in eine Weboberfläche zu überführen), kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass man via Remote einen Zugriff auf das NAS mit Adminrechten (unter Linux so genannten root-Rechten) benötigt.

Hierfür bringt OpenMediaVault bzw. Debian Linux einen SSH-Server mit, der Administratoren die volle Rechtegewalt über das Betriebssystem via einem sicheren Protokoll zur Verfügung stellt. Auf dem Client muss dafür ein SSH-Client installiert werden. Wir verwenden mit dem Bitvise SSH Client (Download) eine Software mit grafischer Benutzeroberfläche und eingebauter SFTP-Funktionalität für einen einfachen Datenaustausch zwischen Client und Server.




Grundfunktionen


OpenMediaVault ist standardmäßig mit einigen wichtigen NAS-Tools ausgestattet, die nur noch konfiguriert und aktiviert werden müssen.


FunktionBemerkung
SSHRemote-Shell Zugriff auf das NAS
FTPProFTPd Server zum Datenaustausch inkl. SSL/TLS und FXP
SMB/CIFSNetzwerkfreigaben z.B. für Windows oder MAC Clients
NFSEffiziente NFS-Netzwerkfreigaben für z.B. Linux oder Windows Server
rsyncSynchronisation und Backup von Dateien und Verzeichnissen nach einem Zeitplan





RAID


Das Herzstück eines NAS ist sicherlich die RAID-Verwaltung der Festplatten. Mit einem RAID werden mehrere Festplatten zu einem Verbund zusammengeschlossen um so z.B. die Ausfall- bzw. Datensicherheit zu erhöhen. Das Debian Linux nutzt dabei den mdadm Software RAID. Dieser ist zählt nicht nur zu den ältesten Software-RAID Lösungen, sondern ohne Zweifel auch zu den Besten. Geschwindigkeit und Beständigkeit zählen ebenso zu den Stärken des mdadm, wie Flexibilität und eine einfache Bedienung.


ModiFestplattenBemerkung
RAID 0 (Stripe)2Halbierte Datensicherheit, doppelte Geschwindigkeit
RAID 1 (Mirror)2Kein Datenverlust bei Ausfall einer Festplatte (höchste Datensicherheit)
RAID 53 Kein Datenverlust bei Ausfall einer Festplatte, schneller als RAID 1
RAID 64 Kein Datenverlust bei Ausfall von bis zu zwei Festplatten, schneller als RAID 1
RAID 104Kombination aus RAID 1 und RAID 0
JBOD (Linear)2 Einfacher Festplattenverbund ohne weitere Vorteile




Der mdadm RAID unterstützt alle gängigen RAID-Modi, darunter natürlich auch den Klassiker RAID 1, der eine hohe Datensicherheit in einem Festplattenverbund durch eine Spiegelung der Daten ermöglicht. Bei einem RAID 1 befinden sich alle Daten zu 100% auf beiden Festplatten. Eine gute Kombination aus Datensicherheit und effizienter Kapazitätsnutzung stellen die RAID Modi 5 und 6 dar. Diese benötigen allerdings mindestens 3 bzw. 4 Festplatten, so dass diese Modi nur für einen größeren Verbund möglich sind.



Dateisysteme


Das OpenMediaVault zu Grunde liegende Debian Linux 9 unterstützt alle gängigen Linux-Dateisysteme. Das beliebte Windows Dateisystem NTFS wird allerdings nicht vollumfänglich unterstützt und sollte daher bei Bedarf nur als Read-Only Verzeichnis gemountet werden.


DateisystemKurzbeschreibung
EXT3Schon älteres Linux Dateisystem (max. 32TB) welches nicht mehr empfohlen werden kann
EXT4Aktuelles Linux Dateisystem (Standard-Dateisystem). Auf einem RAID-Verbund unsere aktuelle Empfehlung für Linux
BTRFSModernes Dateisystem mit Selbstheilung, ähnlich zu dem ZFS-Dateisystem. Allerdings nicht vollständig in OpenMediaVault implementiert und daher nur eingeschränkt zu empfehlen.
XFSSpezielles Unix Dateisystem mit Vor- und Nachteilen. Nur bei ausreichender Erfahrung benutzen
JFSSpezielles, sehr robustes Dateisystem. Allerdings nur für Sonderfälle sinnvoll einsetzbar
ZFSMuss nachinstalliert werden. Dieses BSD-Dateisystem ist bekannt, ausgereift und besitzt eine hohe Datenintegrität. Unter Linux allerdings nicht vollumfänglich zu empfehlen.





Benutzer und Gruppen


Das Rechtesystem von Linux ist wohl eines der besten und sichersten. Es ist dadurch zwar komplexer als z.B. in Windows, der korrekte Umgang ist allerdings recht einfach gelernt. Neben Benutzern können auch Gruppen erstellt werden, den man dann bestimmte Privilegien zuweisen kann.




Erweiterungen (Plugins)


OpenMediaVault ist modular aufgebaut und kann durch Plugins im Funktionsumfang erweitert werden. Einige Erweiterungen sind bereits ab Werk zur Installation verfügbar, andere können durch manuelles Hinzufügen aktiviert werden. Die wohl größte und bekannteste Plugin-Sammlung OMV-Extras (Download) umfasst neben vielen Erweiterungen wie dem Plexmediaserver oder VirtualBox auch den Zugriff auf spezielle Funktionen. So lassen sich z.B. das Image-Programm CloneZilla oder das Partitionierungstool GParted über die OMV-Extras herunterladen und booten.


Das beliebte Mischprogramm SnapRAID (Backup und RAID Funktionalität) ist ebenso wie eine Erweiterung für die Aktivierung eines automatischen Standby-Modus bei Nichtbenutzung des NAS in den OMV-Extras enthalten.



Aktualisierungen


Das Linux System inkl. OpenMediaVault und den benutzten Erweiterungen (Plugins) lässt sich einfach über die Weboberfläche aktualisieren. Dies geschieht wie bei Linux üblich zur Laufzeit, ein Neustart des Systemes ist so gut wie nie notwendig.


Wer möchte, kann sich detaillierte Informationen über die heruntergeladenen Dateien anzeigen lassen.



Automatisches Benachrichtungssystem


Eine der Grundvoraussetzzungen an ein gutes NAS Betriebssystem ist es, dass der Besitzer sofort über kritische Probleme oder Fehler (wie etwa am Speichersystem) informiert wird, um einen Datenverlust zu vermeiden bzw. zu vermindern. OpenMediaVault bietet ein umfangreiches Benachrichtigungssystem, welches etwa über ein S.M.A.R.T. Ereignis schon vor dem Festplattenausfall diesen schon vorhersehen und eine Nachricht an den Besitzer des NAS schicken kann.


Auch unübliche Lastzustände des Prozessors oder des allgemeinen Speicherverbrauches können so mitgeteilt werden. Auch bei Problemen des mdadm Software-RAIDs kann sich der NAS Besitzer informieren lassen.



Fehlerdiagnose und Statistiken


In OpenMediaVault gibt es eine Vielzahl an Statistiken und Diagnosemöglichkeiten. So generiert das System zum Beispiel übersichtliche Grafiken rund um die Auslastung von einzelnen Komponenten, bis hin zur Netzwerkschnittstelle. Zusätzlich lassen sich alle wichtigen Protokolle einsehen.





Kommentare (25)


Dennis (Team)
17.10.2018
Hallo Tom,

an dieser Stelle klinke ich mich mal ein. Die Anleitung von Stefan setzt an der ein oder anderen Stelle ein paar Linux Vorkenntnisse voraus, ich selbst habe gerade erst angefangen mich mit dem Thema zu beschäftigen und kann deine Kommentare daher gut verstehen.

Ich habe noch ein paar Projekte vor mir, werde aber in den nächsten Wochen eine Anleitung für absolute Anfänger erstellen.

Das wird dir zwar jetzt nicht mehr helfen, aber ich werde deine Kommentare dort mit einfließen lassen. ;)

Gruß
Dennis

tom
13.10.2018
Mit einem 9.4er Image konnte ich alles installieren und auch die anschließende omv installation hat im Gegensatz zu 9.5 geklappt.
Vielleicht macht es mehr Sinn zu der iso direkt zu linken wenn ihr den Artikel nicht aktuell halten wollt/könnt:
http://cdimage.debian.org/mirror/cdimage/archive/9.4.0/amd64/iso-cd/

Eine SSH Verbindung mit putty klappte dann auch, aber nur als non-root, das nützte mir also nicht viel.
Und ein sudo dem Befehl vorzustellen führte nicht zum Erfolg.

Bei der Installation von OMV kam dann eine hier noch nicht erwähnte Konfigurationsabfrage zu einem Mailserver, das sollte vielleicht auch erklärt werden. Ich habe Konfiguration nicht verändern ausgewählt und hoffe es wird möglich sein Benachrichtigungen zu versenden.
Es wird zum Beispiel auch in keinem Wort erklärt wie ich die OMV-Extras jetzt genau installiere. Es ist zwar eine .deb Datei verlinkt... nur wie installiere ich das nun auf dem Server?

Im großen und ganzen wird glaube ich vieles als Selbstverständlich vorausgesetzt und Neulinge haben es trotz einer solchen Anleitung sehr schwer.

tom
13.10.2018
Das ist natürlich super ärgerlich wenn sich in jeder Zwischenversion auch etwas dahingehend ändern kann...

Leider hat die Antwortbenachrichtigung nicht funktioniert und ich lese die Rückmeldung erst jetzt.
Das manuelle Nachinstallieren des openssh-servers wirft leider auch nur Fehler aus. Ich werde alles nochmal neuinstallieren und schauen/hoffen, nur Not versuche ich eine 9.4er iso aufzutreiben die ich dann später update. :(

Stefan (Team)
04.10.2018
Hier weichen die einzelnen Versionen ein bisschen voneinander ab. Ich habe die Anleitung mit 9.4 geschrieben, bei 9.5 muss man den SSH Server anscheinend nach der Installation manuell nachinstallieren mit "apt-get install openssh-server". Bitte habe Verständnis, dass ich aus Zeitgründen den Artikel nicht für jede Version umschreiben kann.

Stefan (Team)
04.10.2018
Hoffe auch das in einer zukünftigen Version kein Umweg über Debian mehr nötig sein wird.

tom
30.09.2018
Eine ausführlicher Artikel der die minimal benötigte Debian-Installation beschreibt wäre auch sehr hilfreich. Es wird sicher immer mehr UEFI only Boards geben könnte ich mir vorstellen.
Von OMV Seite ändert sich vermutlich erst mit v5 etwas und der Umweg über Debian wird dann nicht mehr nötig sein?

Bis dahin versuche ich im Forum

tom
29.09.2018
Also ich weiß ja nicht...

Es scheint als wäre der komplette Abschnitt nicht so ganz aktuell:
"Am Ende der Debian Installation wählt ihr alle Optionen bis auf den SSH-Server ab, denn eine grafische Oberfläche benötigt ein NAS meistens nicht lokal. Danach meldet ihr euch via SSH am NAS an (siehe Abschnitt Remote Zugriff als Admin) oder benutzt die lokale Konsole. Anmelden könnt ihr euch hier mit dem Benutzer root und eurem Passwort, welches ihr während der Installation vergeben habt. Danach führt ihr nacheinander die folgenden Befehle aus:"

Ich verwende ein ASRock J4105-ITX, also muss ich (da UEFI only) zuerst Debian separat installieren.
Das habe ich mit 9.5.0 netinst auch getan... es gibt aber weder bei der normalen, noch der expert, installation die Möglichkeit SSH zu- oder abzuwählen.
Auch die darauf folgend genannten Befehle um OMV zu installieren schlagen für "apt-get install openmediavault-keyring postfix" und "apt-get install openmediavault" fehl...
Meldungen sind "Package postfix has no installation candidate" und "Unable to correct problems, you have held broken packages",

Könnt ihr das bitte nochmal gegenchecken... Ich komme so leider nicht weiter. :/

Stefan (Team)
28.09.2018
Danke, Link ist geändert.

tom
27.09.2018
Euer Link zu Debian führt ins Leere (UEFI Installation)...
Linkt vielleicht besser eine Ebene höher und erklärt welche Datei man genau herunterladen muss?

Stefan (Team)
27.08.2018
Das kommt darauf an wie groß die Unterschiede in den Versionen sind. Bisher hat OMV den Weg von von Debian 7.x auf 8.x und nun auf 9.x gemacht. Ich rechne also auch damit, dass neue Hauptversionen unterstützt werden. Am Ende ist OpenMediaVault auch nicht mehr als ein Paket wie jedes andere auch.

tom
26.08.2018
Super, das ist eine wichtige Info für mich!
Eine neue Hauptversion (z.B. Debian 10) wird mir dann vermutlich nicht über OMV angeboten, da zuerst Anpassungen nötig wären um die Kompatibilität sicherzustellen?

Stefan (Team)
24.08.2018
Doch die normalen Debian Updates können direkt über OMV eingespielt / verwaltet werden.

tom
24.08.2018
Das heißt also OMV unterstützt keine Updates für Debian selbst?
Wenn bspw. Debian 9.6 oder ein Sicherheitspatch für Linux erscheint kann ich diesen nicht einspielen bzw. werde nicht informiert?

Stefan (Team)
17.08.2018
Die Updateverwaltung umfasst einmal Updates für OMV selber (da die Quelle in der sources.list eingetragen ist) und außerdem Updates für alle installierten Pakete via aptitude (apt-get). Im Standard sind die Updates manuell aber Du kannst Cron jobs direkt über die OpenMediaVault Oberfläche einrichten z.B. für automatische Updates.

tom
17.08.2018
Ok, danke für die Klarstellung Stefan!

Dann frage ich mich aber wie OMV System Updates für das Debian handhabt.
Werden reguläre Linux Sicherheitsupdates oder auch Paket Updates von anderen Komponenten (nicht OMV und keine OMV-Plugins) auch über diesen "Aufsatz" in der Weboberfläche abgedeckt?
Muss man solche Updates manuell anstoßen oder überprüft das darunterliegende Debian System bzw. OMV hier automatisch? Gibt es auch Möglichkeiten relevante Sicherheitsupdates automatisch einspielen zu lassen oder den Nutzer irgendwie zu informieren (z.B. Email-Benachrichtigungen zu versenden)?

Stefan (Team)
16.08.2018
Ja OpenMediaVault ist nur eine Weboberfläche um Debian bzw. für ein NAS wichtige Funktionen zu verwalten. Es erleichtert die Konfiguration und Installation eines NAS erheblich. Das Basissystem ist ein ganz normales Debian Linux. Über Plugins kannst Du Funktionen einfach hinzufügen.

tom
15.08.2018
Mir sind ein paar Grundsätze in Bezug zu OMV noch nicht so ganz klar...

Ist OMV nur ein Tool/"Aufsatz" um Onboard Funktionen im Netzwerk- und Sharingbereich des darunter liegenden Debians zu steuern? Es sieht daher gut aus und ist einfach zu bedienen, hat aber erstmal wenig bis gar keine wirklich neuen Funktionen über Debian selbst?
Und über Plugins kann man unkompliziert neue Funktionen hinzufügen?

Stefan (Team)
26.06.2018
Probiere mal nach der Installation das Paket mit dem Befehl tasksel wieder zu entfernen.

Hans
25.06.2018
Hi,

zunächstmal Danke für den Klasse artikel. Überhaupt hab Ihr hier viele super Anleitungen die mir weitergeholfen haben.

Zu meiner Frage, Ich hab nun Debian 9.4 netinstall schon mehrfach Installiert und festgestellt dass, sobald ich bei der Desktopoberflächenauswahl jegliche Optionen ausser dem SSH server abwähle, meine Kiste nicht Bootet sondern bei Initramfs hängenbleibt. Wenn ich jedoch XFCE oder sonst eine DE mitinstalliere bootet er schön sauber hoch, braucht aber länger weil er ja bis zur ollen Desktop Useranmeldung bootet.

Hat irgendwer ne Idee wie ich das Installiertbekomme das es wie hier in der Anleitung Funktioniert? Also quasi reiner SSH server.

Asrock Z97M Anniversary Board mit i3 4130

Stefan (Team)
15.06.2018
It should be working based on some informations i found but not tested atm by me. When i have some free time i will test and come back with a result.

Darko
15.06.2018
Hi, thanks for article.
If I want my Nas to be also my HTPC, that will run Kodi, I would need graphical interface.
The system should boot in Kodi interface.
My NAS will be based on AMD 2400G. Is the 4K resolution working with Debian?

PS: At the moment using OMV 4 on my test config (old i3). Works like a charm

Stefan (Team)
12.06.2018
Die Datentrennung erfolgt bei mir aus dem Grund, dass ich die Datenfestplatten zu einem komplett unabhängigen RAID-Verbund zusammenfasse. Wenn Du vorhast nur eine SSD zu nutzen und keinen RAID, dann kannst Du die Daten natürlich auch mischen bzw. mit einer Partition arbeiten.

Peter
12.06.2018
Hi, vielen Dank für die Zusammentragung der Informationen.
Eine kurze Frage habe ich auch: In euren Bauanleitungen legt ihr immer sehr viel Wert darauf, dass die Daten und das Betriebssystem getrennt sind? Warum?
Mir geht gerade eine Konfiguration durch den Kopf, wo OMV auf einer 32Gb Partition einer 250 GB SSD liegt und die restlichen GB als Datenpartion für unsere Dokumente und die Musiksammlung verwendet wird. Dann brauche ich die Festplatten nur für die Bilder/Filme und könnte diese im Standby lassen, wenn die Kids tagsüber Musik hören...

Stefan (Team)
01.06.2018
Zur Sicherheit: zuerst ein Backup / Image des Systemdatenträgers (bei unkritischen Systemen kann man es auch ohne Backup wagen) und dann über die root-Shell ausführen: omv-release-upgrade

Sven
01.06.2018
Hi, super Artikel!

Wie funktioniert das Update von OMV3 auf OMV 4?

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