ASRock J5005-ITX mit passiv gekühltem 4-Kern Prozessor im Test
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ASRock J5005-ITX mit passiv gekühltem 4-Kern Prozessor im Test

01.05.2018 von Stefan
Das ASRock J5005-ITX ist ein Mini-ITX Mainboard, auf das ASRock einen Intel Pentium Silver 4-Kern Prozessor verbaut. Dieser basiert auf der aktuellen Intel Gemini-Lake Architektur. Im Test des kleineren Bruders (ASRock J4105 ITX Test) hatten wir bereits festgestellt, dass die neuen Prozessoren die Vorgänger auf Apollo-Lake Basis deutlich abhängen können.

Der auf dem ASRock J5005-ITX verbaute Intel Pentium Silver taktet dabei mit 2,7 bis 2,8 GHz um 300 MHz höher als der Intel Celeron J4105. Zusätzlich spendiert Intel dem Pentium eine größere interne Grafik, die mit 18 statt 12 Recheneinheiten ausgestattet ist. Wie der Intel Celeron J4105 ist auch der Intel Pentium Silver J5005 mit einer TDP von 10 W klassifiziert und wird passiv gekühlt. Damit ist die Prozessor-Mainboard Kombination im Betrieb absolut lautlos, sofern ein passives Netzteil verwendet wird.




Wie schon bei den letzten Generationswechseln hat ASRock das bewährte Mainboard Design kaum verändert. Die Gemini Lake Plattform bietet nun allerdings erstmals DDR4-Arbeitsspeicher. Offiziell werden maximal 2x 4GB DDR4 unterstützt. Auch ASRock beziffert das Arbeitsspeichermaximum mit 8 GB DDR4-2400. Allerdings scheint das Mainboard auch mit 2x 8GB (also in Summe 16 GB DDR4-2400) zu laufen. Testen konnten wir dies allerdings nicht; wir haben 2x 4 GB DDR4-2400 Arbeitsspeicher verwendet.



Lieferumfang


Neben dem Mainboard selbst befindet sich noch ein ausführliches Handbuch, eine Treiber-CD sowie zwei SATA-Datenkabel im Lieferumfang.



Prozessor


Auf dem ASRock J5005-ITX ist ein Intel Pentium Silver J5005 verlötet, welcher über 4 Kerne und 4MB Cache verfügt. Die Basistaktrate gibt Intel mit geringen 1,5 GHz an. Allerdings kann der Prozessor auch unter Auslastung aller Kerne immer im Turbobereich von 2,7 GHz rechnen ohne heruntergetaktet zu werden. Wird gleichzeitig auch die Grafikeinheit voll ausgelastet, sind immerhin noch 2,1 GHz möglich. Die Taktrate lässt sich aber nur durch Benchmarks auf 2,1 GHz drücken, im normalen Betrieb arbeitet das System fast immer bei 2,7 GHz.

Bei der Belastung nur eines Kernes liegt fast immer die maximale Taktrate von 2,8 GHz an. In unserem direkten CPU-Vergleich Intel Pentium Silver J5005 vs Intel Celeron J4105 könnt ihr euch die Unterschiede der beiden Gemini-Lake Prozessoren auf Wunsch im Detail anschauen. Hergestellt werden die Gemini-Lake Prozessoren in einem verbessertem 14 nm Verfahren.



Anschlüsse


Bis auf die offizielle Reduzierung der maximalen Arbeitsspeicherunterstützung hat sich an der Ausstattung der Prozessor-Mainboard Kombination nichts verändert. Für ein NAS sind sicherlich die 4 SATA3 Anschlüsse interessant. W-Lan kann über einen M.2 Key-E Slot einfach nachgerüstet werden. Zudem steht ein PCI-E 2.0 x1 Slot zur Verfügung um Features wie z.B. eine zweite Netzwerkkarte nachzurüsten.




AnschlussAnzahlBemerkung
Arbeitsspeicher2max. 2x 4GB DDR4-2400 1,2V So-Dimm
PCI-E1x 2.0
M.21x M.2 30 mmM.2 Key-E für 2230 W-Lan Module
SATA32+22x CPU, 2x ASMedia 1061
Lüfter2x 3-PinSteuerung im Bios möglich
HDMI1HDMI 2.0 mit HDCP 2.2 Support
DVI1
VGA1
USB 3.1 Gen1 (Blende)2
USB 3.1 Gen1 (Header)2
USB 2.0 (Blende)2
USB 2.0 (Header)2kann nicht mit USB 3.1 Header gemeinsam genutzt werden
LAN1x 1Gbit/sRealtek RTL8111H mit WOL, PXE und 802.3az
Audio7.1Realtek ALC892




Bios


Die Oberfläche des Bios ist ASRock typisch einfach und verständlich gehalten. Moderne Features wie z.B. die Aktualisierung des Bios direkt aus diesem heraus sind vorhanden. Die Taktraten des Prozessors und des Arbeitsspeichers werden automatisch erkannt und lassen sich nicht manuell verändern. Dies gilt auch für die Spannungseinstellungen der Komponenten. Auf Wunsch lässt sich mit der Option PCIE Devices Power On einstellen, dass das System sich mit einem WOL-Paket aufwecken lässt.

Das so genannte Power Gear Feature des Vorgängers verwendet ASRock nicht mehr. Power-Gear konnte die Leistung des Prozessors drosseln um so etwas Energie einzusparen. Auf dem ersten Blick hört sich das gar nicht so schlecht an. In der Praxis spart dieses Feature allerdings keine Energie ein, denn wenn die Prozessorleistung zurückgenommen wird, benötigt das System eben entsprechend länger um eine Aufgabe abzuarbeiten. Am Ende verbraucht das System dann genauso viel Energie wie im normalen Modus.

Das Prinzip ist identisch zu den T-Stromsparversionen von Intel, die energietechnisch keinen Vorteil zu den normalen Prozessoren haben. Einziger Vorteil der Stromsparversionen: die Kühllösung und ggf. das Gehäuse können etwas kleiner dimensioniert werden.




Testsystem


Auf unserem ASRock J5005-ITX verwenden wir das Dual-Memory Kit Crucial CT2K4G4SFS824A 2x4GB DDR4-2400. Für die Energieversorgung nutzen wir eine PicoPSU-90 mit einem Salcar 72W Externes Netzteil. Dies ist für ein kleines und sparsames System in unseren Augen immer noch die Ideallösung. Wer möchte kann natürlich auch ein vollwertiges ATX-Netzteil verbauen, muss dann aber mit einem etwas höheren Stromverbrauch rechnen.

Nicht wundern: die PicoPSU-90 verfügt nur über einen ATX20 Stecker, während alle modernen Mainboards heute über einen ATX24-Stecker verfügen. Auf kleineren Systemen wie dem ASRock J5005-ITX werden die zusätzlichen 4-Pins für die redundante und stabilere Stromversorgung nicht benötigt.



Betriebssystem


Als Betriebssystem nutzen wir Windows 10 Pro (1803). Die Installation von Windows 10 geht reibungslos von statten, es müssen im Nachhinein aber einige Treiber manuell installiert werden. Dazu kann man die beigelegte CD verwenden oder sich die Treiber von ASRock herunterladen.



Bis zum Erscheinen des Windows 10 Desktops vergehen nach dem Start des ASRock J5005-ITX nur 14 Sekunden. Eine SSD-Festplatte ist sehr empfehlenswert, denn kaum ein anderes Bauteil hat in einem PC einen so starken Einfluss auf eine flüssige Arbeitsgeschwindigkeit wie eine SSD. Wir haben in diesem Test eine Samsung 850 EVO 250GB benutzt, es gibt aber auch kleinere und günstigere SSDs die ebenso funktionieren.

Auch wenn das ASRock J5005-ITX in die Kategorie der Einsteigersysteme einzuordnen ist, ist ein flüssiges Arbeiten in Windows 10 selbst durchaus möglich. Selbst das Surfen im Internet mit einem aktuellen Browser wie z.B. Google Chrome ist ruckelfrei und angenehm schnell möglich.



Benchmarks


Die Benchmarks haben wir unter Windows 10 - 1803 vom 30.04.2018 durchgeführt. Dabei war das Mainboard nicht in ein Gehäuse eingebaut. Die Zimmertemperatur betrug 21 °C.

In mehreren Durchläufen haben wir die maximalen Taktraten unter Einkern- und Mehrkernbelastung ermittelt. Dabei verhält sich das ASRock J5005-ITX wie erwartet und taktet fast immer im maximalen Turbobereich. Dies war bereits bei den Vorgängermodellen zu beobachten. Wir vermuten, dass Intel die Einsteigerprozessoren absichtlich mit niedrigen Basis-Taktfrequenzen bewirbt um sich optisch einen Abstand zur größeren Core-i Serie (aktuell Prozessoren der Coffee Lake Architektur) zu verschaffen. Leistungstechnisch kommen die neuen Gemini-Lake Prozessoren nämlich schon relativ dicht an die Einsteigerprodukte der größeren Serie heran.



Im Vergleich zum direkten Vorgänger, dem Intel Pentium J4205 rechnet der Nachfolger Intel Pentium Silver J5005 im Cinebench R15 ca. 35% schneller (302 cb gegen 196 cb, siehe CPU-Vergleich).

Verglichen mit dem kleineren Bruder Intel Celeron J4105 der Gemini-Lake Architektur arbeitet der Intel Pentium Silver J5005 ca. 10-11% schneller, die interne Grafik vom Typ Intel UHD 605 arbeitet Dank der 18 Recheneinheiten (12 beim Intel Celeron J4105) sogar 25% schneller. Spieletauglich wird das System dadurch aber nicht wirklich.




Alle neuen Prozessoren von Intel und AMD unterstützen die AES-Ni, d.h. das viele Verschlüsselungsfunktionen direkt in Hardware ablaufen. Dies erhöht die Geschwindigkeit beim Ver- und Entschlüsseln erheblich. Mit 2 Gigabyte pro Sekunde ist der Intel Pentium Silver J5005 ausreichend schnell und kann Daten mit Truecrypt ca. 35% schneller verschlüsseln als sein Vorgänger bzw. 10% schneller als der kleinere Intel Celeron J4105.



Im 7-Zip (v18.1 64bit) Benchmark erreicht der Intel Pentium Silver J5005 eine Gesamtwertung von 9663 MIPS. Im Vergleich dazu rechnet der Intel Celeron J4105 mit 8435 MIPS ca. 13% langsamer.





Interne Intel UHD Graphics 605


Der deutliche Geschwindigkeitszuwachs von Gemini Lake hört allerdings bei der internen Gen9LP-Grafikeinheit auf. Diese benutzt wie auch die größeren Kaby-Lake Prozessoren den aktuellen Gen10 Display-Controller, der im Bezug auf die Rechenleistung nur ein kleines Update zur Gen9 Grafikeinheit des Vorgängers und mit 20% (25,6 zu 21,1 fps im CB R15 OpenGL Test) nur marginal schneller ist. Für anspruchsvollere Spiele ist der Intel Pentium Silver J5005 also immer noch nicht gewappnet.

Immerhin hat die Grafikeinheit keine Probleme alle modernen Codecs wie etwa HEVC (h265) oder Googles VP8/9 in 8 und 10bit zu dekodieren. Es können bei Bedarf drei Monitore gleichzeitig angeschlossen werden. Die Intel UHD Graphics 605 verfügt über 18 Recheneinheiten, die mit bis zu 0,8 GHz getaktet werden können.

HDMIDVIVGA
Anzahl1x 2.01x DVI-D1x D-Sub
Max. Auflösung4096 x 2160 @ 60 Hz1920 x 1200 @ 60 Hz2048 x 1536 @ 60 Hz
HDCPJaJaNein




Nativer HDMI 2.0 Support


Anders als die Vorgängerarchitektur auf Apollo Lake Basis können die neuen Gemini-Lake Mainboards von ASRock nun HDMI 2.0 nativ ausgeben. Der alte Converterchip MCDP2800 von MegaChips wurde durch den IT66317 Chip von ITE ersetzt, der zur Stabilisierung und Aufbesserung des HDMI-Signals dient. Die native Grafikausgabe über HDMI 2.0 wird durch den Gen10 Display-Controller realisiert, der zudem das Direct-X Featurelevel 12.1 beherrscht.





Videowiedergabe


Spätestens seit der Vorgängerarchitektur Apollo Lake geben alle Prozessoren problemlos und in Hardware alle modernen Videocodecs wieder. Da macht auch der Intel Pentium Silver J5005 keine Ausnahme: die höchste Auslastung mit 13% haben wir bei unserem 4K 10bit Testvideo gemessen. Dieses Video stellt mit seiner hohen Bitrate von 140 Mbits aber auch recht hohe Anforderungen an die Hardware. Meistens ist der Intel Pentium Silver J5005 noch ein kleines Stück schneller als sein kleiner Bruder, der Intel Celeron J4105. Einzig beim Abspielen eines 1080p h264 Videos haben wir eine etwas höhere Auslastung gemessen die sicherlich im Bereich der Messungenauigkeit liegt.


SoftwareVideoCodecAuflösungBitrateMax. Auslastung
VLC 3.0 64bitBBBh2641080p30 Mbits12%
VLC 3.0 64bitBBBh265 (HEVC)1080p30 Mbits7%
VLC 3.0 64bitJellyfishh265 (HEVC) 10bit1080p60 Mbits7%
VLC 3.0 64bitJellyfishh265 (HEVC)1080p90 Mbits7%
VLC 3.0 64bitJellyfishh265 (HEVC) 10bit2160p140 Mbits12%
Kodi 17.6 KryptonBBBh2641080p30 Mbits6%
Kodi 17.6 KryptonBBBh265 (HEVC)1080p30 Mbits7%
Kodi 17.6 KryptonJellyfishh265 (HEVC) 10bit1080p60 Mbits10%
Kodi 17.6 KryptonJellyfishh265 (HEVC)1080p90 Mbits11%
Kodi 17.6 KryptonJellyfishh265 (HEVC) 10bit2160p140 Mbits13%



Bezüglich der HDR-Wiedergabe von Netflix und YouTube-Material unter Windows 10 können wir aktuell noch keine Aussage treffen. Im Test funktionierte beides mit dem aktuellen Intel Grafiktreiber noch nicht. HDR wurde erst Ende letzten Jahres für die interne Intel-Grafik freigeschaltet und wird unter anderen von allen Core i-Prozessoren der 7. (Kaby Lake) und 8. Generation (Coffee Lake) durch die interne UHD 620 und UHD 630 Grafik unterstützt. Da der verwendete Gen 10 Displaycontroller dieser Prozessoren theoretisch identisch mit dem der UHD 600/605 ist, könnte Intel HDR bzw. HDCP 2.2 auch für die Gemini Lake Prozessoren freischalten.



Audiowiedergabe


Ein Audiosignal kann das ASRock J5005-ITX auf 3 unterschiedliche Arten ausgeben. Ein analoges Signal kann über den Klinkeneingang auf der Rückseite des Boards oder aber, sofern vorhanden, über den Front Panel Audio Header direkt am Gehäuse abgegriffen werden.

Digital gibt es einmal die Möglichkeit den Toslink Ausgang auf der Rückseite des Boards zu nutzen. Diese Möglichkeit ist aber in seiner Nutzung beschränkt, so bleiben einem beispielsweise beim Anschluss über diesen Ausgang die neuen HD Tonspuren verwehrt.

Bleibt als letztes noch die Ausgabe über den nativen HDMI 2.0 Port. Dieser unterstützt alle aktuellen Tonformate. Verifiziert haben wir dies unter Windows mit der aktuellen Version von Kodi (17.6 Krypton).



Kühllösung


Der schwarz eloxierte Kühlkörper aus Aluminium ist 8,5 cm lang, 5,5 cm breit und 3,5 cm hoch und damit identisch zu den Kühlkörpern der Vorgänger. Er reicht aus um den Intel Pentium J5005 auch in längeren Auslastungsphasen stabil bei unter 85°C Kerntemperatur zu halten. Eine Drosselung der Prozessorleistung haben wir in keinem der Benchmarks beobachtet.


Der Kühlkörper ist über 4 Kunststoffstifte mit dem Mainboard verbunden und kann einfach entfernt werden. Ein Austausch der werksseitigen Wärmeleitpaste ist somit möglich, brachte in unserem Fall aber keine messbare Verbesserung. Da es sich um eine passive Kühllösung handelt, arbeitet das System absolut lautlos.

Im AIDA64-Stabilitätstest wird die Hardware bis an ihre Grenzen gebracht - ohne Auswirkung, die passive Kühllösung reicht auch bei gleichzeitiger Belastung aller Komponenten aus um das System im grünen Temperaturbereich zu halten.





Energieverbrauch


Den Energieverbrauch messen wir mit einem Voltcraft Energy Logger 4000.

ASRock J5005-ITX (Gemini Lake)ASRock J4205-ITX (Apollo Lake)
Windows 10 - Ausgeschaltet2,3 W2,5 W
Windows 10 - Standby4,0 W2,6 W
Windows 10 - Desktop (Leerlauf)9,4 W9,1 W
Windows 10 - maximale Auslastung30 W33 W

Die maximale Auslastung haben wir in einem parallelen Benchmarklauf von Cinebech R15 Mehrkern und Furmark GPU-Stress Test ermittelt. Trotz der Mehrleistung von 35% im Vergleich zum direkten Vorgänger auf Apollo Lake Basis ist der neue Intel Pentium Silver 5005 noch 10% sparsamer.



Alternativen


Das ASRock J4105-ITX mit dem Intel Celeron J4105 ist sicherlich eine gute Alternative, sofern man auf ca. 10% Rechenleistung verzichten kann. Der Unterschied ist hierbei nur messbar, spürbar ist dieser nicht. Auch die etwas schwächere interne Grafik des Gemini-Lake Celerons sollte kaum auffallen. Das stärkere ASRock J5005-ITX macht nur dann Sinn, wenn die Mehrleistung wirklich benötigt wird, zum Beispiel bei einem stark ausgelasteten NAS oder einem Server auf dem eine oder mehrere virtuelle Maschinen (VMs) laufen. Das Preis-Leistungsverhältniss ist beim ASRock J4105-ITX jedenfalls besser.


Fazit


ASRock bietet mit dem ASRock J5005-ITX eine gute Basis für ein günstiges und trotzdem nicht langsames Allroundsystem, welches als Mediaplayer, NAS oder kleiner Office-PC laufen könnte. Die Mehrleistung von 35% gegenüber dem Vorgänger aus dem letzten Jahr ist eine Ansage und deutlich zu spüren. Dazu trägt natürlich auch der moderne DDR4 Arbeitsspeicher und das native HDMI 2.0 bei.

Wer sich für die Verwendung des ASRock J5005-ITX oder des kleineren ASRock J4105-ITX in einem NAS interessiert, dem möchten wir unsere neue NAS Basic 2.0 Anleitung ans Herz legen, in dem eins der beiden Mini-ITX Mainboards genutzt werden kann.



Kommentare (21)


Stefan (Team)
10.08.2018
Die Einschränkungen liegen an der Plattform selber, Intel ist da immer noch sehr einschränkend. Wenn die CPU bis oder über 100°C wird, dann stimmt bei dir irgendwas nicht. So heiß wurde bei uns die CPU unter Volllast nicht. Entweder sitzt der Kühlkörper bei dir nicht oder dein Gehäuse ist in Verbindung mit dem Standort deines Computers nicht ideal.

Bist Du dir sicher, dass Du keinen Gehäuselüfter verbauen kannst ? Ich denke da an einen 120 oder 140mm Lüfter von Noctua wie z.B. dem Noctua NF-P14s redux-1200 PWM. Den habe ich selber bei mir verbaut. Er ist leise und hat trotzdem eine super Kühlleistung.

RAX
09.08.2018
An sich gutes Board, aber auch ein paar Schwachstellen: USB2 und USB3 für Front sind shared, leider keine M.2-SSD, RAM-Kompatibilität eingeschränkt.
Bei mir (sehr kleines, passives Gehäuse, voll gepackt [SSD, DVD, 2xRAM]) wird die CPU auch ganz schön warum und die Temperatur steigt auf über 100 °C!
Kann man den passiven Kühlkörper gegen einen aktiven Lüfter tauschen? Welcher würde hier passen? Klar, das ist nicht der Sinn von diesem Board, aber wenn es mir sonst zu heiß wird? Gehäuselüfter sind für mein Gehäuse keine vorgesehen (und nur bedingt einbaubar).

Stefan (Team)
20.06.2018
Oh ja, über 6 Stunden MemTest ist schonmal eine recht sichere Aussage. Danke für die Info!

Peter
20.06.2018
Zumindest der kleinere Bruder wurde erfolgreich mit 32GB getestet:
https://www.speicher.de/arbeitsspeicher-blog/32gb-arbeitsspeicher-asrock-j4105-itx

Stev
19.06.2018
Also das Problem wurde gelöst. Ich Idiot habe kein Videotreiber installiert. Jetzt funktioniert alles.

Stefan (Team)
19.06.2018
Komisch, bei uns hat die Tonausgabe wie geschrieben mit Windows 10 funktioniert.

Stev
19.06.2018
Hab ich, auch schon alles manuell mal deinstalliert und direkt von der Herstellerseite (Realtek) installiert.
Ich bekomme einfach keine Tonausgabe, weder am Monitor, noch am Smart-TV.
Mit Linux funktioniert alles.

Stefan (Team)
19.06.2018
Nein, Ton haben wir geprüft und hat einwandfrei funktioniert. Hast DU die aktuellsten Treiber für Video/Audio installiert ?

Stev
19.06.2018
Hättet Ihr Probleme, mit HDMI Bild und Ton zu erhalten? Ich hab unter Windows 10 einfach keine Ton Ausgabe. Unter Linux schon.

Tomm
28.05.2018
BIOS V1.30 available for these Gemini Lake ITX:

1.Update TXE to ver.4.0.0.1245
2.Improve Blue-ray, 4K video display.

Stefan (Team)
19.05.2018
Good news. On one PCIe 2.0 x1 you can expect arround 460 MB/s so that should be more than enough for you case.

Jbmeth007
19.05.2018
Alright,

Ive bought the G.Skill F4-2400C16D-16GRS which isnt one officially on the QVL, installed on Asrock J5005-itx... Im suspecting the 4105 4205 and the 4005 to be the same in theory.

Board Posts into UEFI of course since ive got nothing else attached (drives) currently.
16GB Total system memory. 256MB Shared Also detected 2400MHZ Dual Channel Mode.

DDR4_A1 : 8GB (DDR4-2400)
DDR4_B1 : 8GB (DDR4-2400)

Ultimately theres no setting that I found to play around with timings etc. so im glad it detects the way it did. Ill be using this with a lsi-9211-8i IT mode card in a supermicro 1u chassis on openmediavault. So Ive got some OS install ahead of me. But Im pretty sure I shouldnt run into any snags given the full 16GB is detected in UEFI.. Im not too happy about all the wasted PCIE lanes they could have placed on either sockets or additional SATA but hoping pcie 2.0 1x would be enough to handle 1Gbe passed to 4 SAS drives.

Stefan (Team)
18.05.2018
Thank you for sharing this information with us even if it is still not 100% clear now. I think they are confident that it works but Intel does not allow them to state that officially. :)

Jbmeth007
18.05.2018
I also wrote back on the confusion.

"This answer is still very misleading, and not definitive to what Ive asked. What is the maximum amount of ram that can be installed on the j5005-itx?
You gave me intel specs which I know,
And you gave me your qvl list which I question why are 16GB modules on that list if specification states 8GB max. You recommend people to buy from the tested list which are 16GB modules. So therefor if I followed your recommendation I should have 32, yet you followed up with but it should be 8GB. It doesnt make sense.
If the CPU specification states 8GB, and your recommending 16GB modules from your QVL list. Why would they be on there if they are not truly supported???

His Closing statement was

The HQ answer should be, if you like to use 32GB, please select the model of 16GB module (2 x16GB) form QVL list. If like to use 2 x 4GB, that may select form QVL list or out form QVL list memory.
The QVL memory list to provide for reference.
The Intel Official said support 8GB, but R&D team tested with 2x 16GB on QVL list are worked. So put on QVL list for reference purpose.
For the “What is the maximum amount of ram that can be installed on the j5005-itx”
I will say 8GB since it is officially on both Intel CPU spec. and mainboard’s spec.
Hope you will understand this explanation.

Jbmeth007
18.05.2018
I ordered this board, and a pair of GSkill 8GB 2400mhz sodimms. It should be here tomorrow. Ill get back to you and let you know if it will actually take the 16GB.

I emailed and Called Asrock on this mis-represented information. The told me the QVL are what they have guaranteed tested themselves. Yet 8 GB is what Intel says the chipset supports.

"Hi John,
We spoke on the phone. As requested im sending you this email in efforts to determine which product is right for me. These two boards "J5005-itx / J4105m(itx) " Specify 8GB system Maximum ram
While the QVL attached to this board specifies numorous 16GB Modules being compatible. Id like to know the True Maximum amount of Ram this board can achieve, as in the some European market it states 32GB. The previous model J4205 states 16GB maximum. also containing 16GB Modules in list."

His response.
"As Intel specification of J5005 and J4105 processor, Intel claimed that the max memory size is 8GB.
As our specification, we follow the Intel’s official spec."

"In memory QVL, there are some modules which can support up to 32GB (16GB x2).
Those memory modules have been tested by our memory team. So we put on our memory list for customer’s reference.
We would recommend customer could choose the RAM by our QVL list.
http://www.asrock.com/mb/Intel/J5005-ITX/index.asp#Memory
But the max memory size should still be 8GB."

christian
11.05.2018
@Mellhouse: Laut RAM-Supportliste auf ASRock.com werden 16GB erkannt. Inwieweit man sich auf diese Info verlassen kann, kann ich allerdings nicht beurteilen.

Stefan (Team)
07.05.2018
leider haben wir keine 16 GB Ram (2x8) da, daher können wir das nicht testen. Vielleicht kann ein anderer Besucher ja eine Rückmeldung geben.

Mellhouse
07.05.2018
Hallo, danke für den Test jetzt kommt wieder meine Frage wie beim J4105.
Ist es für Euch möglich zu testen ob das Board auch mit 16 GB Ram läuft?
Laut Intel unterstützt es ja leider nur 8 GB Ram.

Mellhouse

Stefan (Team)
06.05.2018
RSS kommt in nächster Zeit.

Dffvb
03.05.2018
Schöner Artikel- denkt doch mal an RSS Reader

Tom
01.05.2018
Schöner Artikel klasse Board, leider so wie es im Moment aussieht denkt Intel nicht daran HDR unter Windows passende Treiber bereit zustellen, möchte HDR lieber der i3 Klasse und größer vorbehalten, ist halt Verkaufstaktik.
Würde das ASRock J5005-ITX sofort samt neuen Arbeitsspeicher gegen mein ASRock J4205-ITX austauschen aber ohne HDR Unterstützung bei Windows, nein Danke.

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