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NAS Basic 2.0 - Effizientes Selbstbau NAS mit 4x SATA im Mini-ITX Format

15.03.2018 von Stefan
Mit dem NAS Basic 2.0 bringen wir unsere kleinste Selbstbau-NAS Zusammenstellung auf den aktuellen Stand. Als Mainboard nutzen wir in diesem NAS das ASRock J4105-ITX, welches mit einem 4-Kern Intel Prozessor der neuen Gemini-Lake Architektur bestückt ist.

Neben dem NAS Basic findet ihr bei uns mit dem NAS Advanced auch eine größere NAS-Zusammenstellung. Die größere Versione eignet sich für höhere Ansprüche bzw. mehr Datenfestplatten. Beide NAS Zusammenstellungen werden von uns laufend aktualisiert und sind mit einer Versionsnummer gekennzeichnet.



Der auf dem Mainboard verlötete Intel Celeron J4105 Prozessor (Benchmark) ist verlötet und lässt sich daher später nicht austauschen. Das sehen wir aber nicht als negativen Punkt, da sich ein späterer Prozessortausch in den allermeisten Fällen sowieso nicht lohnt.

Gekühlt wird der Prozessor durch einen großen Passivkühlkörper aus schwarz eloxiertem Aluminium. Dadurch ist das System später leise und wartungsfrei. Einzig auf eine ausreichende Kühlung der verbauten Datenfestplatten sollte geachtet werden, da es durch den fehlenden CPU-Lüfter sonst keinen Luftstrom im Gehäuse gibt.

Wir verwenden in dem NAS Basic kein herkömmliches ATX-Netzteil, sondern greifen auf eine PicoPSU-90 (DC-DC Wandler) in Kombination mit einem sparsamen Salcar 72W Externes Netzteil zurück. Dadurch lässt sich der Verbrauch im Leerlauf auf ca. 10 Watt drücken. Das Netzteil ist mit 72 Watt ausreichend groß dimensioniert und kann problemlos bis zu 4 Datenfestplatten versorgen. Für mehr Datenfestplatten ist die Kombination eher weniger geeignet. Wer mehr Datenfestplatten benötigt, sollte sich unsere größeren NAS-Zusammenstellungen anschauen.


Prozessor

EigenschaftWert Bemerkungen
Prozessor Intel Celeron J4105
Kerne 4
Hyperthreading
Takt[GHz] 1,50
Turbotakt (Einkern)[GHz] 2,5
Turbotakt (Mehrkern)[GHz] 2,4
Cache[MB] 4
Intel C6/C7 Support
Übertaktbar
Speicherchannels 2
ECC-Support
iGPU Intel UHD Graphics 600
iGPU - Ausführungseinheiten 12
iGPU - Takt (Basis)[MHz] 250
iGPU - Turbo[MHz] 750
TDP[W] 10
Architektur Gemini Lake
Sockel BGA 1090 CPU verlötet
Fertigung[nm] 14

Verglichen mit der Vorgängerarchitektur "Apollo-Lake" sind die neuen Gemini-Lake Prozessoren ca. 45% schneller und verbrauchen dabei nicht mehr Energie. Zudem unterstützen die neuen Prozessoren nun DDR4-Arbeitsspeicher und besitzen mit 4MB einen doppelt so großen Cache. Der Basistakt von 1,5 GHz ist zwar relativ gering, dafür kann sich der Prozessor aber beinahe durchgehend im maximalen Turbobereich von 2,4 bis 2,5 GHz aufhalten.

Die Gen9LP iGPU der Gemini-Lake Prozessoren ist zwar nur rund 10% schneller als die Gen9 Grafik der Apollo-Lake Prozessoren, dafür besitzen die neuen Prozessoren den Gen10 Displaycontroller, der erstmals eine native HDMI 2.0 Ausgabe ohne Converterchip ermöglicht. Das System hat genügend Rechenleistung für 2-3 1080p Plex Streams. Auch mit 4K Material hat der Intel Celeron J4105 keine Probleme.


Mainboard & Anschlüsse

EigenschaftWert Bemerkungen
DDR4-Slots 2 DDR4 bis 2400
max. Speicherspezifikation DDR4-2400
max. Speicherkapazität[GB] 8
ECC-Support
PCI-E 2.0 x1 1
SATA (6Gbit/s) 4 2x Intel, 2x ASMedia ASM1061
M.2 Slot WiFi (2230 Key-E) 1 für optionale W-Lan Karte
LAN (1 Gbit/s) 1 Realtek RTL8111H
USB 2 (0.5 GBit/s) an I/O-Blende 2
USB 2 (0.5 GBit/s) als Header 3
USB 3.0 (5 GBit/s) an I/O-Blende 2
USB 3.0 (5 GBit/s) als Header 2
HDMI 2.0 1
DVI 1
VGA 1
Audio 7.1 CH HD Realtek ALC892
FAN-Header 2
Formfaktor Mini-ITX

Das ASRock J4105-ITX ist ideal für ein kleines und effizientes NAS-System geeignet. Insgesamt vier USB 3.0 Anschlüsse (2x I/O Blende und 2x per Mainboard-Header) sowie 4 SATA Ports gewährleisten eine gute Konnektivität. Dank HDMI 2.0 Anschluss (4k Videmoaterial @ 60 Hz) des Mainboards könnte dieses NAS auch als 4K-Mediacenter oder Allround-PC genutzt werden.

Alternativ lässt sich das ansonsten identische ASRock J5005-ITX verbauen, welches mit dem Intel Pentium J5005 einen ca. 10% schnelleren Prozessor besitzt (siehe Vergleich Intel Celeron J4105 vs. Intel Pentium J5005).

Neben 4 SATA3 Ports verfügt das Mainboard über einen M.2 2230 Key-E Slot für eine kleine W-Lan Karte wie z.B. der Intel Dual-Band Wireless AC 8265. Diese funkt über 2x2 MiMo (2,4 + 5 GHz) mit bis zu 867 MBit/s im aktuellen 802.11ac Standard. Zusätzlich verfügt das ASRock J4105-ITX über einen PCIe 2.0 x1 Slot, z.B. für die Nachrüstung einer weiteren Netzwerkkarte.

Wir haben das Mainboard separat einem vollständigen Test unterzogen, den Test dazu findet ihr hier.


Festplatten & RAID

EigenschaftWert Bemerkungen
AHCI & NCQ
Hot-Plug

Der Systemdatenträger kann auf 3 Arten realisiert werden, wobei nur bei Option 1 und 3 alle 4 SATA-Ports des Mainboards für Datenfestplatten genutzt werden können.


Wer mit der dritten Möglichkeit (SanDisk Extreme PRO 128GB) liebäugelt, sollte sich im klaren sein, dass es sich hier um einen professionellen Stick mit SSD-Haltbarkeit und dementsprechender Leistung handelt. Der Stick ist nicht mit normalen USB 3.0 Sticks vergleichbar. Normale Sticks eignen sich unser Erfahrung nach nicht für die Nutzung als Systemdatenträger da diese im Dauerbetrieb schnell kaputt gehen.

Wir benutzen in unserem Testsystem die Lösung mit USB 3.0 zu M.2 SATA Stick, in dem eine Transcend TS32GMTS400S 32GB SSD verbaut wurde. Diese Lösung hat sich in der Vergangenheit schon bei mehreren System als sehr zuverlässig bewährt und liefert zudem eine hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeit. Mit einem Delock USB 3.0 PinHead auf 2x USB 3.0 Adapter kann der Stick auf Wunsch auch in das Gehäuseinnere verlegt und an den USB 3.0 Header des Mainboards angeschlossen werden.


Bei den Datenfestplatten greifen wir zur WD Red NAS Serie, die für den Einsatz im NAS konzipiert sind und über eine abgestimmte Firmware sowie TLER (Time Limited Error Recovery) verfügen und sich ideal für den Einsatz in einem RAID eignen. Alternativ kann man die Seagate Ironwolf NAS Serie nutzen, die technisch fast identisch mit den WD Red Festplatten ist. So verfügen die Seagate NAS Festplatten etwa mit ERC (Error Recovery Control) ebenfalls über ein Feature zur Minimierung von Problemen im RAID-Betrieb. Beide Hersteller gewähren 3 Jahre Garantie auf die NAS Festplatten.

Denkt bei der Wahl des Gehäuses (siehe weiter unten) unbedingt an eine gute Belüftung der Datenfestplatten. Festplatten die im Betrieb über längere Zeit zu warm werden, fallen deutlich schneller aus als ausreichend gekühlte Festplatten.

Möchtet ihr mehr über die NAS-Festplatten der WD-Red bzw. Seagates Ironwolf Serie wissen ? Dann schaut mal hier vorbei: Western Digital Red vs. Seagate Ironwolf


Netzteil

EigenschaftWert Bemerkungen
Formfaktor Extern
Max. Leistung[Watt] 72
SATA-Power 1
Überstromschutz (OCP)
Überspannungsschutz (OVP)
Kurzschlussschutz (SCP)
Überlastschutz (OPP)

Das Mainboard wird über eine PicoPSU-90 an einem Salcar 72W Externes Netzteil angeschlossen. Die Salcar Netzteile haben sich bei uns über die letzten Jahre bewährt. Sie sind nicht nur sparsamer als die meisten anderen externen Netzteile, sondern verfügen über eine Absicherung gegen Überstrom, Überspannung und Überlast, was sie für den Dauereinsatz qualifiziert.

Da die PicoPSU-90 nur über ein SATA-Power Kabel verfügt, könnt ihr mehrere SATA Power Y-Kabel benutzen um bis zu 5 Festplatten (1x Systemdatenträger + 4 Datenfestplatten) mit Energie zu versorgen.

Wer trotzdem lieber ein normales ATX-Netzteil verbauen möchte, für den haben nachfolgend einige Alternativen herausgesucht:

Alternative ATX-NetzteileSATA-PowerZertifizierung und EffizienzPreis
be quiet! System Power 8 400W580+, bis zu 87%48 Euro
be quiet! Pure Power 10 300W480+ Bronze, bis zu 87%41 Euro
be quiet! Pure Power 10 350W580+ Bronze, bis zu 87%45 Euro
be quiet! Pure Power 10 400W580+ Silber, bis zu 91%52 Euro
be quiet! Pure Power 10 500W680+ Bronze, bis zu 87%63 Euro

Möchtet ihr eines der internen ATX-Netzteile verwenden, benötigt ihr die PicoPSU-90 nicht, denn der DC-Wandler ist im ATX-Netzteil bereits enthalten.


Gehäuse

EigenschaftWert Bemerkungen
Mini-ITX

Das Cooler Master Elite 120 Advanced ist unsere erste Wahl für ein Mini-ITX NAS, da es Platz für bis zu 4 Datenfestplatten bietet. 3 Festplatten lassen sich direkt in die 3,5 Zoll Slots einbauen, die vierte kann mit einem 5,25 Zoll auf 3,5 Zoll HDD Adapter in den 5,25 Zoll Laufwerkschatz verbaut werden.

Optisch und Qualitativ ist das Fractal Design Node 304 in diesem Bereich den beiden anderen Gehäusen weit voraus, dafür kostet es mit ca. 80 Euro aber auch deutlich mehr. Das Fractal Design Node 304 bietet Platz für bis zu 6 Datenfestplatten.

Das Xigmatek Asgard II ist mit 45 Euro recht günstig und kann bis zu 11 Festplatten aufnehmen. Es wird mit einem 120mm Lüfter in der Front geliefert, der ausreicht um 4 Datenfestplatten zu kühlen.

Empfohlene Gehäuse3,5 Zoll HDDsLüfter inkl.Preis
Cooler Master Elite 120 Advanced (schwarz/silber)3+11x 120mmm, 1x 80mm50 Euro
Fractal Design Node 304 (weiß/schwarz)61x 140mmm, 2x 92mm80 Euro
Xigmatek Asgard II (schwarz)81x 120mm45 Euro




Energieverbrauch

EigenschaftWert Bemerkungen
Ausgeschaltet[W] 1,7
Standby[W] 3,5
Leerlauf[W] 9,2 ohne Datenfestplatten

Den Energieverbrauch haben wir ohne Datenfestplatten mit dem Betriebssystem OpenMediaVault 4 (Linux Kernel 4.9 BPO) ermittelt. Zur Verbrauchsmessung verwenden wir einen Voltcraft Energy-Logger 4000, der sich auch für die Messung besonders geringer Ströme bewährt hat. Etwas günstiger aber auch recht genau ist der Brennenstuhl Primera-Line PM 231.

Um Energie zu sparen, ist unser NAS zudem nur aktiv wenn es gebraucht wird. Ist kein Client im Netzwerk aktiv der für die Benutzung des NAS registriert ist, versetzt sich das NAS von alleine in den Standby. In diesem Zustand verbraucht unser NAS dann nur 3,5 Watt und wartet bis es von einem Client per Wake-On-Lan (WOL) mit einem Magic-Paket aufgeweckt wird.

Dazu benutzen wir das Autoshutdown Plugin der OMV-Extras, das dann einfach per OpenMediaVault Weboberfläche eingerichtet wird. Neben der Client-Aktivitätsprüfung kann das Plugin auch Zugriffe auf die Festplatten registrieren und dementsprechend das NAS aktiv halten. Auch Ports oder die Systemlast können überwacht werden. Wer möchte kann eine Zeitspanne festlegen, in der das NAS generell nicht in den Standby-Modus versetzt werden soll.


Betriebssystem

EigenschaftWert Bemerkungen
OpenMediaVault 3 Debian 8 Linux mit mdadm Linux-Software-RAID
OpenMediaVault 4 Debian 9 Linux mit mdadm Linux-Software-RAID
NAS4Free 11 Fork von FreeNAS mit guter ZFS-Unterstützung
FreeNAS 11 FreeBSD mit der besten ZFS-Unterstützung auf dem Markt
Rockstor 3 CentOS 7 Linux mit Btrfs Dateisystem
Windows 10

Wir benutzen für unsere Tests das NAS-Betriebssystem OpenMediaVault 4 (Beta), welches auf ein schlankes Debian 9 Linux Grundsystem aufsetzt. OpenMediaVault 4 ist nur eine Weboberfläche zur Konfiguration des Linux Grundsystemes, wird aber als komplettes Installationsimage angeboten. Linux Kenntnisse werden daher nicht benötigt.

Hinweis: zum Testzeitpunkt hat das ASRock J4105-ITX ein Booten nur via UEFI zugelassen. Daher kann man nicht auf das normale OpenMediaVault 4 Installationsimage zurückgreifen (dieses lässt sich nur via Legacy booten). Wir haben daherDebian 9 als NetInst Paket manuell heruntergeladen und den Installer im UEFI-Modus gestartet (wichtig).

Diese alternative Installationsmethode ist ebenso wie die komplette Konfiguration von OpenMediaVault in unserer OpenMediaVault Komplettanleitung beschrieben.

Nach der Installation ist das NAS via Browser erreichbar. Der Default-Login für OpenMediaVault erfolgt mit dem Benutzer admin und dem Passwort openmediavault.



Auch wenn auf normalen Computern immer noch das Betriebssystem Windows dominiert, laufen Server unserer Erfahrung nach mit Linux schneller und stabiler. Noch dazu ist Linux deutlich unanfälliger für Viren und Malware als Windows. Für Windows Server ist unser NAS Basic Bauvorschlag eher ungeeignet, da Windows Server sehr ressourcenhungrig ist.

Als Alternative könnt ihr auch FreeNAS oder NAS4Free benutzen. Interessiert ihr euch für NAS4Free, dann hilft euch vielleicht unsere Komplettanleitung NAS4Free inkl. ZFS-Grundkurs weiter.


Benchmarks

EigenschaftWert Bemerkungen
Max. Lesen via SMB/NFS[MB/s] 114
Max. Schreiben via SMB/NFS[MB/s] 113
Max. Lesen via FTP[MB/s] 114
Max. Schreiben via FTP[MB/s] 112
Max. CPU Last SMB-Lesen[%] 17
Max. CPU Last SMB-Schreiben[%] 18
Cinebench R15 Einkern[cb] 73
Cinebench R15 Mehrkern[cb] 263

Unser NAS-Bauvorschlag nutzt die 1 Gbit Netzwerkschnittstelle fast aus und erreicht gute 112 MB/s beim Lesen und 110 MB/s beim Schreiben von Daten. Das System ist dabei zu maximal 20% ausgelastet und kann nebenbei noch andere Aufgaben im Netzwerk übernehmen, ohne dass sich die Übertragungsraten verschlechtern.


Technische Daten (Zusammenfassung)

EigenschaftWert Bemerkungen
Prozessor Intel Celeron J4105 2x 1,5 GHz, 4MB Cache, 10W TDP
Mainboard ASRock J4105-ITX 2x DDR4, 1x PCIe 2.0 x2, 4x SATA, M.2 WiFi
Mainboard (Alternativ) ASRock J5005-ITX ca. 10% schneller
Arbeitsspeicher Crucial CT2K4G4SFS824A 2x4GB DDR4-2400
Systemdatenträger SanDisk SSD PLUS 120GB Alternativ USB 3.0 zu M.2 SATA Lösung
Netzteil Salcar 72W Externes Netzteil benötigt zusätzlich PicoPSU DC-Wandler
Netzteil (Alternativ) be quiet! System Power 8 400W 5x SATA
DC-Wandler PicoPSU-90 nur bei Verwendung eines externen Netzteils
Gehäuse Cooler Master Elite 120 Advanced 4x 3,5 Zoll Festplatten
Gehäuse (Alternativ) Fractal Design Node 304 6x 3,5 Zoll Festplatten
Datenfestplatte WD Red NAS ca. 38 Euro / TB
Datenfestplatte (Alternativ) Seagate Ironwolf NAS ca. 35 Euro / TB
Adapter / Kleinteile SATA Power Y-Kabel je nach Netzteil ab 5/6 Festplatten
Adapter / Kleinteile 5,25 Zoll auf 3,5 Zoll HDD Adapter für Cooler Master 120 Elite bei Benutzung von 4 HDDs
Adapter / Kleinteile (Optional) USB 3.0 zu M.2 SATA Stick bei Verwendung eines USB Systemdatenträgers
Adapter / Kleinteile (Optional) Transcend MTS400 32GB bei Verwendung eines USB Systemdatenträgers
Adapter / Kleinteile (Optional) USB 3.0 20-Pin Mainboard Header bei Verwendung eines USB Systemdatenträgers
Gesamtpreis System[€] 250 kleinste Ausführung ohne Datenfestplatten



Zusammenfassung


Effizienz ist die Hauptstärke des kleinen und passiv gekühlten NAS Basic 2.0. Der Intel Celeron J4105 der aktuellen Intel Gemini-Lake Architektur ist dabei schnell unterwegs und muss sich nicht vor größeren, aktiv gekühlten Prozessoren verstecken.

Das ASRock J4105-ITX Mainboard ist hochwertig verarbeitet und kommt komplett montiert mit Prozessor und Prozessorkühler. Dies macht es vor allem Einsteigern leicht ein eigenes System auf die Beine zu stellen, ohne dass eine Aufwändige Kühlermontage notwendig wäre.



Alternativen


Wer zu den 4 SATA-Ports zusätzlich einen schnellen M.2 Slot und eine PCIe 3.0 x16 Erweiterungsmöglichkeit sucht, der sollte sich unser NAS Advanced 2.0 auf dem ein AMD Ryzen 3 2200G Prozessor rechnet, einmal genauer anschauen. Das NAS Advanced 2.0 unterstützt zudem DDR4-ECC Arbeitsspeicher mit automatischer Fehlerkorrektur, der die Daten auf dem NAS zusätzlich vor Beschädigung schützt.

Kommentare (31)


Stefan (Team)
17.06.2018
Kenne keinen Shop, aber der Zusammenbau ist einfach und auch von Anfängern in maximal einer Stunde zusammengebaut.

Katz
16.06.2018
Gibts irgendwo einen Shop, wo man das schon zusammengebaut kaufen kann?

Oder kennt jemand einen Shop, wo man die Komponenten auswählen kann und zusammen gebaut bekommt?

Danke.

Stefan (Team)
15.05.2018
Dann würde ich es mal mit abgezogenem Netzwerkkabel testen, nur um sicher zu gehen, dass es wirklich ein WOL-Paket ist, welches das NAS aus dem Schlaf holt.

Markus
15.05.2018
Naja, das System fährt ja runter. Es kann ja nicht an autoshutdown liegen. Der ist ja nur fürs runter fahren da. Das klappt ja auch einwandfrei. Nur fünf min später fährt der wieder hoch. Das selbe passiert auch wenn du per Hand runter fährst (sowohl per omv als auch ssh).

Schau dir mal den link an, den ich verschickt habe. Da wird sowas beschrieben. Werde es morgen oder übermorgen weiter testen können.

Tom
15.05.2018
Hat sich erneut erledigt :-) Nachdem ich WOL im BIOS aktiviert und kurz über die FritzBox getestet habe, lief auch die Installation des Autoshutdown-Plugins reibungslos durch!
Soweit so gut ;-)
Ich werde weiter testen und einrichten und mich ein Auge auf die Standby-Problematik werfen.

Stefan (Team)
15.05.2018
@Markus: Du kannst im AutoShutDown ja den erweiterten Log-Modus aktivieren, dort lässt sich sehr gut sehen was dein NAS aufweckt. Da scheint ja ein Gerät im Netzwerk WOL-Pakete zu senden oder Du hast die Aufweckbedingungen des NAS noch nicht korrekt konfiguriert.

Markus
15.05.2018
Welche Fehlermeldung kommt denn da?
Bei mir läuft das prinzipiell, aber ich habe es aktuell wegen dem WOL Problem deaktiviert. Sonst fahren meine Platten die ganze Nacht über hoch und runter, was ich ja eigentlich nicht will ;-)

Wenn du eh noch am testen bist mit dem WOL, dann achte mal drauf, ob das Gerät im Standy/aus bleibt, wenn du es bei aktiviertem WOL runterfährst/in Standby schickst.
Hier ist mal ein link zu der Problematik mit einem eventuellen Lösungsansatz, den ich bald testen werde:
https://bugzilla.kernel.org/show_bug.cgi?id=66171#c89
Eventuell soll es helfen, wenn man Keyboard und Mouse power-on aktiviert... mal sehen ;-)

Tom
15.05.2018
Hi Markus!
Ja, derselbe ;-) Danke für deinen Input!
Du hattest prinzipiell Recht. Das System hat offensichtlich nicht richtig gebootet. Nach diversen Neustarts mit eingestecktem Bootstick hat es dann doch irgendwann geklappt (warum auch immer...) und ich konnte OMV installieren.
Hatte noch nicht viel Zeit zum Testen, aber bisher läuft alles.
Das einzige was noch nicht klappt ist die Erweiterung für Auto Shutdown zu installieren; da bekomme ich immer eine Fehlermeldung. Hat damit jemand Erfahrung?
WOL werde ich ebenfalls zeitnah testen.
Grüße,
Tom

Markus
15.05.2018
@ Tom: Das Problem mitdem Node 304 habe ich auch. War mir vorher auch nicht klar. Hätte die zwar gerne gehabt, aber das wäre mir dann doch zuviel rumgebastel. Man müsste halt einen USB an den zweiten internen anschließen und dann ein USBmale auf USB Header female dran hängen. Das Problem ist wohl, dass die USB Header wohl nur zwei Datenleitungen hat... Keine Ahnung, ob das nun wirklich stimmt. Aber auf das Gebastel habe ich keinen Bock gerade ;-)

@ Tom (neuer, bist du der selbe?^^): Die Fehlermeldung sieht mir eher danach aus, als ob das System noch nicht gestartet ist. initramfs initialisiert das filesystem. Es klingt so, als ob du dich noch garnicht mittels root eingeloggt hast. Welche Systemplatte verwendest du? Es scheint, als ob die Installation von debian nicht durchläuft...

Was allgemeines zu WOL:
Es scheint ein Problem mit dem WOL zu geben. Und zwar fährt das Gerät 5 min nach dem Herunterfahren/Standby von alleine wieder hoch, wenn WOL im BIOS eingeschaltet ist (PCIWakeup). Ich teste die Tage, ob sich das Problem irgendwie lösen lässt.

Tom
14.05.2018
Hallo!
Ich habe Debian 9.4 erfolgreich nach eurer Anleitung installiert. Nach dem booten komme ich in die Kommandozeile bei der "(initramfs)" davor steht. Nachdem ich den Befehl
echo "deb http://packages.openmediavault.org/public arrakis main" ) /etc/apt/sources.list.d/openmediavault.list
eingegeben habe, kommt die Meldung
"sh:cant create /etc/apt/ sources.list.d/openmediavault.list: nonexistent directory"
Kann mir jemand helfen und sagen wo der Fehler liegt?
Danke und Grüße,
Tom

Stefan (Team)
14.05.2018
Eventuell gibt es Beschränkungen über die Group Policy deines Arbeitgebers ? Technisch ist der Zugriff auch für ein Computer, dass unter einer anderen Domäne läuft, möglich.

Harry
14.05.2018
Hallo,

nächste Frage. Der NAS Server läuft seit vier Wochen super und alles funktioniert soweit. Mit meinem HomePC ( WIndows 10 ) kann ich auch über den Explorer auf den NAS zugreifen. Nur mein Firmen Laptop mit Windows 7 und einer anderen Domäne funktioniert das nicht. IPAD über FTP funktioniert.

Könnt Ihr mir einen Tipp geben.

Danke
Harry

Harry
14.05.2018
Hallo,

danke schön für Eure Hilfe. Habe mir jetzt ein Arduino als WakeOnLan Erzeuger programmiert. Frage über diesen mit Hilfe eines PINGs die Netzteilnehmer ab und erzeuge bei PING Rückmeldung einen WakeOnLAN Telegramm.

Gruß
Harry

Tom
11.05.2018
Hey!
Vielen Dank erst einmal für euren super Artikel!
Ich habe mir jetzt alle Teile bestellt und will auch die Transcend also Systemfestplatte nutzen. Mir ist nur eben aufgefallen, dass bei der Variante mit dem DeLock-Adapter die Front-USB-Anachlüsse des Gehäuses (Node 304) nicht genutzt werden können?! Gibt es irgendeine Möglichkeit die SSD ins Innere zu verlegen und gleichzeitig die Front-USB-Anschlüsse zu nutzen?
Danke für eure Hilfe und viele Grüße,
Tom

Stefan (Team)
30.04.2018
Hi Olaf,

wir haben nur Langzeiterfahrungen mit den Vorgängerboards (Apollo Lake, Brasswell, Bay-Trail) von ASRock und die liefen wie geschmiert. Da hier nur ein neuer Prozessor verlötet ist, denke ich das es auch mit den neuen Mainboards keine Probleme geben sollte. Im Mini-ITX Segment der verlöteten Prozessoren sind die ASRock Mainboards sehr beliebt und werden daher auch gut unterstützt.

Olaf
29.04.2018
Hi,

gibt es mit dem Board denn schon Langzeiterfahrungen, gerade auch was den 24/7-Betrieb angeht? Aktuell läuft bei mir ein N54L, der ersetzt werden soll. Sämtliche Consumer-Details (Audio etc.) wären eigentlich unnötigt.

Mir ist das Supermicro A2SAV ins Auge gefallen, auch wenn es natürlich nicht im preislichen Rahmen dieser Lösung hier ist.

Markus
29.04.2018
Ich glaube die WDMyclkouds gehen auch nicht wirklich in den Standby. Die laufen durch und die Platten gehen in den Spindown (oder werden vielleicht komplett ausgeschaltet?). Das Betriebssystem läuft aber weiter - ist halt deutlich sparsamer als ein "vollwertiges System"

Stefan (Team)
29.04.2018
Hi Harry,

mir ist leider keine Plattform bekannt, bei der man zum Aufwecken auf WOL verzichten kann. Leider. Ich hatte ein ähnliches Problem wie Du und kann auch nicht nachvollziehen, warum die TV-Hersteller hier nicht mal WOL integrieren bzw. nachrüsten, das ist ja rein Softwware-Seitig. Ich habe das so gelöst, das ich am TV einen Kodi Mediaplayer (der kann WOL) aufgesetzt habe. An meinem PC läuft ein Script, welches beim Starten von Windows ein WOL Paket an das NAS sendet.

Harry
26.04.2018
Hallo,

muss Euch noch etwas Fragen. Der NAS läuft perfekt. Nur eine Sache bekomme ich nicht hin. Hatte vorher einen WD myCloud mirror und dieser ging bei Nichtbenutzung in den Standby Modus. Bei Zugriff auf die IP Adresse lief dieser wieder noch. Wie mache ich das bei OpenmediaVault? Habe mal Wake on LAN ( Im Bios und OpenMediaVault ) und automatisches Herunterfahren angewählt. Nur dann fährt das System runter und die Power LED blinkt. In diesem Zustand reagiert aber der NAS nicht auf die IP Adresse. Könnte jetzt zwar mit WOL wieder starten. Nur dieses kann ich beim Fernseher nicht ausführen, wenn ich Filme von der NAS laden möchte.

Danke schön für die Hilfe.

Gruß
Harry

Stefan (Team)
24.04.2018
Danke für dein Feedback. Leider unterstützen die neuen Boards kein Legacy-Boot mehr, daher ist UEFI mit deaktiviertem Secure-Boot die aktuell beste Möglichkeit Linux zu installieren.

Harry
23.04.2018
Hallo,

habe meinen Fehler gefunden. Musste im Bios das Secure Boot zurücksetzen. Konnte jetzt alles installieren.
Der NAS mit dem J5005, Debian 9.4 und OMV 4.1.4-1 läuft gut.

Gruß
Harry

Harry
22.04.2018
Hallo,

habe mir nach Euren Vorschlägen einen eigenen NAS ausgebaut. und dieser läuft auch soweit ( von der Hardware ) einwandfrei. Als MB habe ich das neue J5005 von ASRock eingebaut. Nun habe ich das Problem, dass ich kein Debian installieren kann. Muss auch sagen, dass ich von Linux keine Ahnung habe. Das Bios lässt sich nur im UEFI Modus betreiben. Habe jetzt erst einmal Windows 10 aufgespielt, um das System zutesten. Alles i.O. Könntet Ihr vielleicht ein kurze Beschreibung mir geben, wie ich Debian mit einem Stick, CD oder DVD installieren kann? "debian-9.3.0-amd64-netinst.iso" habe ich schon runtergeladen und mit mehreren Programm ein Bootfähigen Datenträger erzeugt ( "Rufus", IngBurn" ), aber ich bekomme es nicht hin, dass dieses neue Medion gestartet wird,

Wäre es möglich, eine kleine Anleitung für Dummies, wie ich, zugeben, wie ich Debian installieren kann?

Außerdem schreibt Ihr, "Wir haben daher Debian 9.3 manuell heruntergeladen und den Installer im UEFI-Modus gestartet (wichtig). " Wie mache ich das?

Danke schön für Eure Hilfe.

Gruß
Harry

Stefan (Team)
14.04.2018
Ja es fehlt die Root Berechtigung. Einfach

sudo

Vor den Befehl setzen.

Markus
14.04.2018
Log dich mal als root ein. Wenn das nicht auf anhieb klappt gibst du
su
ein und danach dein root Passwort

Markus
14.04.2018
Ich bräuchte Hilfe, ich hab mir das Board gekauft und Debian 9.4 auch sauber installiert. Wenn ich nun den Befehl der ersten Zeile eingebe, schreibt Debian: keine Berechtigung. Bin da irgendwie am Verzweifeln, bitte um Hilfe.

VG
Markus

Stefan (Team)
11.04.2018
Ok vielen Dank für die Info !

Markus
09.04.2018
Ich habe mal den ASRock Support kontaktiert und gefragt wie es mit einem Legacy Support aussieht:
Dieser wird laut Aussage des Supports wohl nicht kommen!

Viele Grüße

Stefan (Team)
07.04.2018
Autoshutdown und WOL funktionieren wohl nur mit OpenMediaVault bzw. Linux oder Windows 10. Mit FreeNAS / NAS4Free habe ich es zumindest nicht hinbekommen.

Die Tests habe ich ohne Gehäuse gemacht, daher gibt es davon leider auch keine Fotos.

Daniel
06.04.2018
Hallo,

die Hardwarezusammenstellung und die Messwerte klingen für mich auch sehr interessant. Wie das ganze zusammengebaut aussieht inkl. PicoPSU fände ich auch interessant.

Ich würde wegen des ZFS-Dateisystems gerne FreeNas oder Nas4Free verwenden.
Unterstützen diese Systeme mit der hier getesteten Hardware Autoshutdown und WOL?

Viele Grüße
Daniel

Stefan (Team)
23.03.2018
Du findest viele Bilder in unserem Testbericht zum Mainboard. Eingebaut in ein Gehäuse habe ich das Mainboard nicht aber Du kannst ganz einfach eines der empfohlenden Gehäuse in Kombination mit einer ATX-Blende (such mal bei Amazon danach) benutzen. Einige der ATX-Blenden haben schon vorgebohrte Löcher für die Buchse. Ansonsten kann man einfach ein Loch in eine Blende oder das Gehäuse bohren, die Buchse wird dann mit einer Mutter angeschraubt das ist ganz einfach.

Markus
19.03.2018
Danke für den interessanten Artikel.
Magst du vielleicht noch Bilder nachreichen, wie das Teil zusammengebaut aussieht, falls du die Komponenten da hast? Besonders wie das mit der externen PicoPSU aussieht würde mich interessieren. Die scheint ja eine Buchse zu haben - die Frage ist nur, wie man die sinnvoll nach außen führt?

Viele Grüße

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