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NAS Basic 2.0 - Effizientes Selbstbau NAS mit 4x SATA im Mini-ITX Format

Geschrieben am15.03.2018 von Stefan RSS Feed
Mit dem NAS Basic 2.0 bringen wir unsere kleinste Selbstbau-NAS Zusammenstellung auf den aktuellen Stand. Als Mainboard nutzen wir in diesem NAS das ASRock J4105-ITX*, welches mit einem 4-Kern Intel Prozessor der neuen Gemini-Lake Architektur bestückt ist.

Neben dem NAS Basic findet ihr bei uns mit dem NAS Advanced auch eine größere NAS-Zusammenstellung. Die größere Versione eignet sich für höhere Ansprüche bzw. mehr Datenfestplatten. Beide NAS Zusammenstellungen werden von uns laufend aktualisiert und sind mit einer Versionsnummer gekennzeichnet.


NAS Basic 2.0 - Effizientes Selbstbau NAS mit 4x SATA im Mini-ITX Format
Der auf dem Mainboard verlötete Intel Celeron J4105 Prozessor (Benchmark) ist verlötet und lässt sich daher später nicht austauschen. Das sehen wir aber nicht als negativen Punkt, da sich ein späterer Prozessortausch in den allermeisten Fällen sowieso nicht lohnt.

Gekühlt wird der Prozessor durch einen großen Passivkühlkörper aus schwarz eloxiertem Aluminium. Dadurch ist das System später leise und wartungsfrei. Einzig auf eine ausreichende Kühlung der verbauten Datenfestplatten sollte geachtet werden, da es durch den fehlenden CPU-Lüfter sonst keinen Luftstrom im Gehäuse gibt.

Wir verwenden in dem NAS Basic kein herkömmliches ATX-Netzteil, sondern greifen auf eine PicoPSU-90* (DC-DC Wandler) in Kombination mit einem sparsamen Salcar 72W Externes Netzteil* zurück. Dadurch lässt sich der Verbrauch im Leerlauf auf ca. 10 Watt drücken. Das Netzteil ist mit 72 Watt ausreichend groß dimensioniert und kann problemlos bis zu 4 Datenfestplatten versorgen. Für mehr Datenfestplatten ist die Kombination eher weniger geeignet. Wer mehr Datenfestplatten benötigt, sollte sich unsere größeren NAS-Zusammenstellungen anschauen.





Prozessor

EigenschaftWert Bemerkungen
Prozessor Intel Celeron J4105
Kerne 4
Hyperthreading
Takt 1,50GHz
Turbotakt (Einkern) 2,5GHz
Turbotakt (Mehrkern) 2,4GHz
Cache 4MB
Intel C6/C7 Support
Übertaktbar
Speicherchannels 2
ECC-Support
iGPU Intel UHD Graphics 600
iGPU - Ausführungseinheiten 12
iGPU - Takt (Basis) 250MHz
iGPU - Turbo 750MHz
TDP 10W
Architektur Gemini Lake
Sockel BGA 1090 CPU verlötet
Fertigung 14nm

Verglichen mit der Vorgängerarchitektur "Apollo-Lake" sind die neuen Gemini-Lake Prozessoren ca. 45% schneller und verbrauchen dabei nicht mehr Energie. Zudem unterstützen die neuen Prozessoren nun DDR4-Arbeitsspeicher und besitzen mit 4MB einen doppelt so großen Cache. Der Basistakt von 1,5 GHz ist zwar relativ gering, dafür kann sich der Prozessor aber beinahe durchgehend im maximalen Turbobereich von 2,4 bis 2,5 GHz aufhalten.

Die Gen9LP iGPU der Gemini-Lake Prozessoren ist zwar nur rund 10% schneller als die Gen9 Grafik der Apollo-Lake Prozessoren, dafür besitzen die neuen Prozessoren den Gen10 Displaycontroller, der erstmals eine native HDMI 2.0 Ausgabe ohne Converterchip ermöglicht. Das System hat genügend Rechenleistung für 2-3 1080p Plex Streams. Auch mit 4K Material hat der Intel Celeron J4105 keine Probleme.


Mainboard & Anschlüsse

EigenschaftWert Bemerkungen
DDR4-Slots 2 DDR4 bis 2400
max. Speicherspezifikation DDR4-2400
max. Speicherkapazität 8GB
ECC-Support
PCI-E 2.0 x1 1
SATA (6Gbit/s) 4 2x Intel, 2x ASMedia ASM1061
M.2 Slot WiFi (2230 Key-E) 1 für optionale W-Lan Karte
LAN (1 Gbit/s) 1 Realtek RTL8111H
USB 2 (0.5 GBit/s) an I/O-Blende 2
USB 2 (0.5 GBit/s) als Header 3
USB 3.0 (5 GBit/s) an I/O-Blende 2
USB 3.0 (5 GBit/s) als Header 2
HDMI 2.0 1
DVI 1
VGA 1
Audio 7.1 CH HD Realtek ALC892
FAN-Header 2
Formfaktor Mini-ITX

Das ASRock J4105-ITX* ist ideal für ein kleines und effizientes NAS-System geeignet. Insgesamt vier USB 3.0 Anschlüsse (2x I/O Blende und 2x per Mainboard-Header) sowie 4 SATA Ports gewährleisten eine gute Konnektivität. Dank HDMI 2.0 Anschluss (4k Videmoaterial @ 60 Hz) des Mainboards könnte dieses NAS auch als 4K-Mediacenter oder Allround-PC genutzt werden.

Alternativ lässt sich das ansonsten identische ASRock J5005-ITX* verbauen, welches mit dem Intel Pentium J5005 einen ca. 10% schnelleren Prozessor besitzt (siehe Vergleich Intel Celeron J4105 vs. Intel Pentium J5005).

Neben 4 SATA3 Ports verfügt das Mainboard über einen M.2 2230 Key-E Slot für eine kleine W-Lan Karte wie z.B. der Intel Dual-Band Wireless AC 8265*. Diese funkt über 2x2 MiMo (2,4 + 5 GHz) mit bis zu 867 MBit/s im aktuellen 802.11ac Standard. Zusätzlich verfügt das ASRock J4105-ITX* über einen PCIe 2.0 x1 Slot, z.B. für die Nachrüstung einer weiteren Netzwerkkarte.

Wir haben das Mainboard separat einem vollständigen Test unterzogen, den Test dazu findet ihr hier.


Festplatten & RAID

EigenschaftWert Bemerkungen
AHCI & NCQ
Hot-Plug

Der Systemdatenträger kann auf 3 Arten realisiert werden, wobei nur bei Option 1 und 3 alle 4 SATA-Ports des Mainboards für Datenfestplatten genutzt werden können.


Wer mit der dritten Möglichkeit (SanDisk Extreme PRO* 128GB*) liebäugelt, sollte sich im klaren sein, dass es sich hier um einen professionellen Stick mit SSD-Haltbarkeit und dementsprechender Leistung handelt. Der Stick ist nicht mit normalen USB 3.0 Sticks vergleichbar. Normale Sticks eignen sich unser Erfahrung nach nicht für die Nutzung als Systemdatenträger da diese im Dauerbetrieb schnell kaputt gehen.

Wir benutzen in unserem Testsystem die Lösung mit USB 3.0 zu M.2 SATA Stick*, in dem eine Transcend TS32GMTS400S* 32GB SSD verbaut wurde. Diese Lösung hat sich in der Vergangenheit schon bei mehreren System als sehr zuverlässig bewährt und liefert zudem eine hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeit. Mit einem Delock USB 3.0 PinHead auf 2x USB 3.0* Adapter kann der Stick auf Wunsch auch in das Gehäuseinnere verlegt und an den USB 3.0 Header des Mainboards angeschlossen werden.

NAS Basic 2.0 - Effizientes Selbstbau NAS mit 4x SATA im Mini-ITX Format
Bei den Datenfestplatten greifen wir zur WD Red* NAS Serie, die für den Einsatz im NAS konzipiert sind und über eine abgestimmte Firmware sowie TLER (Time Limited Error Recovery) verfügen und sich ideal für den Einsatz in einem RAID eignen. Alternativ kann man die Seagate Ironwolf* NAS Serie nutzen, die technisch fast identisch mit den WD Red* Festplatten ist. So verfügen die Seagate NAS Festplatten etwa mit ERC (Error Recovery Control) ebenfalls über ein Feature zur Minimierung von Problemen im RAID-Betrieb. Beide Hersteller gewähren 3 Jahre Garantie auf die NAS Festplatten.

Denkt bei der Wahl des Gehäuses (siehe weiter unten) unbedingt an eine gute Belüftung der Datenfestplatten. Festplatten die im Betrieb über längere Zeit zu warm werden, fallen deutlich schneller aus als ausreichend gekühlte Festplatten.

Möchtet ihr mehr über die NAS-Festplatten der WD-Red bzw. Seagates Ironwolf Serie wissen ? Dann schaut mal hier vorbei: Western Digital Red* vs. Seagate Ironwolf





Netzteil

EigenschaftWert Bemerkungen
Formfaktor Extern
Max. Leistung 72W
SATA-Power 1
Überstromschutz (OCP)
Überspannungsschutz (OVP)
Kurzschlussschutz (SCP)
Überlastschutz (OPP)

Das Mainboard wird über eine PicoPSU-90* an einem Salcar 72W Externes Netzteil* angeschlossen. Die Salcar Netzteile haben sich bei uns über die letzten Jahre bewährt. Sie sind nicht nur sparsamer als die meisten anderen externen Netzteile, sondern verfügen über eine Absicherung gegen Überstrom, Überspannung und Überlast, was sie für den Dauereinsatz qualifiziert.

Da die PicoPSU-90* nur über ein SATA-Power Kabel verfügt, könnt ihr mehrere SATA Power Y-Kabel* benutzen um bis zu 5 Festplatten (1x Systemdatenträger + 4 Datenfestplatten) mit Energie zu versorgen.

Wer trotzdem lieber ein normales ATX-Netzteil verbauen möchte, für den haben nachfolgend einige Alternativen herausgesucht:

Alternative ATX-NetzteileSATA-PowerZertifizierung und EffizienzPreis
be quiet! System Power 9 400W*580+, bis zu 89%41 Euro
be quiet! Pure Power 11 300W*480+ Bronze, bis zu 87%44 Euro
be quiet! Pure Power 11 350W*580+ Bronze, bis zu 87%47 Euro
be quiet! Pure Power 11 400W*580+ Gold, bis zu 91%52 Euro

Möchtet ihr eines der internen ATX-Netzteile verwenden, benötigt ihr die PicoPSU-90* nicht, denn der DC-Wandler ist im ATX-Netzteil bereits enthalten.


Gehäuse

EigenschaftWert Bemerkungen
Mini-ITX

Das Cooler Master Elite 120 Advanced* ist unsere erste Wahl für ein Mini-ITX NAS, da es Platz für bis zu 4 Datenfestplatten bietet. 3 Festplatten lassen sich direkt in die 3,5 Zoll Slots einbauen, die vierte kann mit einem 5,25 Zoll auf 3,5 Zoll HDD Adapter* in den 5,25 Zoll Laufwerkschatz verbaut werden.

Optisch und Qualitativ ist das Fractal Design Node 304* in diesem Bereich den beiden anderen Gehäusen weit voraus, dafür kostet es mit ca. 80 Euro aber auch deutlich mehr. Das Fractal Design Node 304* bietet Platz für bis zu 6 Datenfestplatten.

Das Xigmatek Asgard II* ist mit 45 Euro recht günstig und kann bis zu 11 Festplatten aufnehmen. Es wird mit einem 120mm Lüfter in der Front geliefert, der ausreicht um 4 Datenfestplatten zu kühlen.

Empfohlene Gehäuse3,5 Zoll HDDsLüfter inkl.Preis
Cooler Master Elite 120 Advanced* (schwarz/silber)3+11x 120mmm, 1x 80mm50 Euro
Fractal Design Node 304* (weiß/schwarz)61x 140mmm, 2x 92mm80 Euro
Xigmatek Asgard II* (schwarz)81x 120mm45 Euro




Betriebssystem

EigenschaftWert Bemerkungen
OpenMediaVault 3 Debian 8 Linux mit mdadm Linux-Software-RAID
OpenMediaVault 4 Debian 9 Linux mit mdadm Linux-Software-RAID
NAS4Free 11 Fork von FreeNAS mit guter ZFS-Unterstützung
FreeNAS 11 FreeBSD mit der besten ZFS-Unterstützung auf dem Markt
Rockstor 3 CentOS 7 Linux mit Btrfs Dateisystem
Windows 10

Wir benutzen für unsere Tests das NAS-Betriebssystem OpenMediaVault 4 (Beta), welches auf ein schlankes Debian 9 Linux Grundsystem aufsetzt. OpenMediaVault 4 ist nur eine Weboberfläche zur Konfiguration des Linux Grundsystemes, wird aber als komplettes Installationsimage angeboten. Linux Kenntnisse werden daher nicht benötigt.

Hinweis: zum Testzeitpunkt hat das ASRock J4105-ITX* ein Booten nur via UEFI zugelassen. Daher kann man nicht auf das normale OpenMediaVault 4 Installationsimage zurückgreifen (dieses lässt sich nur via Legacy booten). Wir haben daherDebian 9 als NetInst Paket manuell heruntergeladen und den Installer im UEFI-Modus gestartet (wichtig).

Diese alternative Installationsmethode ist ebenso wie die komplette Konfiguration von OpenMediaVault in unserer OpenMediaVault Komplettanleitung beschrieben.

Nach der Installation ist das NAS via Browser erreichbar. Der Default-Login für OpenMediaVault erfolgt mit dem Benutzer admin und dem Passwort openmediavault.

NAS Basic 2.0 - Effizientes Selbstbau NAS mit 4x SATA im Mini-ITX Format

Auch wenn auf normalen Computern immer noch das Betriebssystem Windows dominiert, laufen Server unserer Erfahrung nach mit Linux schneller und stabiler. Noch dazu ist Linux deutlich unanfälliger für Viren und Malware als Windows. Für Windows Server ist unser NAS Basic Bauvorschlag eher ungeeignet, da Windows Server sehr ressourcenhungrig ist.

Als Alternative könnt ihr auch FreeNAS oder NAS4Free benutzen. Interessiert ihr euch für NAS4Free, dann hilft euch vielleicht unsere Komplettanleitung NAS4Free inkl. ZFS-Grundkurs weiter.


Benchmarks

EigenschaftWert Bemerkungen
Max. Lesen via SMB/NFS 114MB/s
Max. Schreiben via SMB/NFS 113MB/s
Max. Lesen via FTP 114MB/s
Max. Schreiben via FTP 112MB/s
Max. CPU Last SMB-Lesen 17%
Max. CPU Last SMB-Schreiben 18%
Cinebench R15 Einkern 73cb
Cinebench R15 Mehrkern 263cb

Unser NAS-Bauvorschlag nutzt die 1 Gbit Netzwerkschnittstelle fast aus und erreicht gute 112 MB/s beim Lesen und 110 MB/s beim Schreiben von Daten. Das System ist dabei zu maximal 20% ausgelastet und kann nebenbei noch andere Aufgaben im Netzwerk übernehmen, ohne dass sich die Übertragungsraten verschlechtern.


Energieverbrauch

EigenschaftWert Bemerkungen
Ausgeschaltet 1,7W
Standby 3,5W
Leerlauf 9,2W ohne Datenfestplatten

Den Energieverbrauch haben wir ohne Datenfestplatten mit dem Betriebssystem OpenMediaVault 4 (Linux Kernel 4.9 BPO) ermittelt. Zur Verbrauchsmessung verwenden wir einen Voltcraft Energy-Logger 4000*, der sich auch für die Messung besonders geringer Ströme bewährt hat. Etwas günstiger aber auch recht genau ist der Brennenstuhl Primera-Line PM 231*.

Um Energie zu sparen, ist unser NAS zudem nur aktiv wenn es gebraucht wird. Ist kein Client im Netzwerk aktiv der für die Benutzung des NAS registriert ist, versetzt sich das NAS von alleine in den Standby. In diesem Zustand verbraucht unser NAS dann nur 3,5 Watt und wartet bis es von einem Client per Wake-On-Lan (WOL) mit einem Magic-Paket aufgeweckt wird.

Dazu benutzen wir das Autoshutdown Plugin der OMV-Extras, das dann einfach per OpenMediaVault Weboberfläche eingerichtet wird. Neben der Client-Aktivitätsprüfung kann das Plugin auch Zugriffe auf die Festplatten registrieren und dementsprechend das NAS aktiv halten. Auch Ports oder die Systemlast können überwacht werden. Wer möchte kann eine Zeitspanne festlegen, in der das NAS generell nicht in den Standby-Modus versetzt werden soll.


Technische Daten (Zusammenfassung)

EigenschaftWert Bemerkungen
Prozessor Intel Celeron J4105 2x 1,5 GHz, 4MB Cache, 10W TDP
Mainboard ASRock J4105-ITX* 2x DDR4, 1x PCIe 2.0 x2, 4x SATA, M.2 WiFi
Mainboard (Alternativ) ASRock J5005-ITX* ca. 10% schneller
Arbeitsspeicher Crucial CT2K4G4SFS824A* 2x4GB DDR4-2400
Systemdatenträger SanDisk SSD PLUS 120GB* Alternativ USB 3.0 zu M.2 SATA Lösung
Netzteil Salcar 72W Externes Netzteil* benötigt zusätzlich PicoPSU DC-Wandler
Netzteil (Alternativ) be quiet! System Power 8 400W* 5x SATA
DC-Wandler PicoPSU-90* nur bei Verwendung eines externen Netzteils
Gehäuse Cooler Master Elite 120 Advanced* 4x 3,5 Zoll Festplatten
Gehäuse (Alternativ) Fractal Design Node 304* 6x 3,5 Zoll Festplatten
Datenfestplatte WD Red* NAS ca. 38 Euro / TB
Datenfestplatte (Alternativ) Seagate Ironwolf* NAS ca. 35 Euro / TB
Adapter / Kleinteile SATA Power Y-Kabel* je nach Netzteil ab 5/6 Festplatten
Adapter / Kleinteile 5,25 Zoll auf 3,5 Zoll HDD Adapter* für Cooler Master 120 Elite bei Benutzung von 4 HDDs
Adapter / Kleinteile (Optional) USB 3.0 zu M.2 SATA Stick* bei Verwendung eines USB Systemdatenträgers
Adapter / Kleinteile (Optional) Transcend MTS400 32GB* bei Verwendung eines USB Systemdatenträgers
Adapter / Kleinteile (Optional) USB 3.0 20-Pin Mainboard Header* bei Verwendung eines USB Systemdatenträgers
Gesamtpreis System 250 kleinste Ausführung ohne Datenfestplatten



Zusammenfassung


Effizienz ist die Hauptstärke des kleinen und passiv gekühlten NAS Basic 2.0. Der Intel Celeron J4105 der aktuellen Intel Gemini-Lake Architektur ist dabei schnell unterwegs und muss sich nicht vor größeren, aktiv gekühlten Prozessoren verstecken.

Das ASRock J4105-ITX* Mainboard ist hochwertig verarbeitet und kommt komplett montiert mit Prozessor und Prozessorkühler. Dies macht es vor allem Einsteigern leicht ein eigenes System auf die Beine zu stellen, ohne dass eine Aufwändige Kühlermontage notwendig wäre.



Unsere aktuellen NAS-Zusammenstellungen in der Übersicht


Hier haben wir für euch eine Übersicht aller aktuellen NAS Zusammenstellungen erstellt. Diese Liste wird ständig aktualisiert und ist damit immer auf dem letzten Stand. Alle Systeme können mit einem beliebigen Betriebssystem (z.B. Windows 10, Linux oder FreeBSD) genutzt werden.

Wir nutzen als Standard-NAS Betriebssystem in unseren Artikeln OpenMediaVault, welches auf Debian Linux aufsetzt und eine Weboberfläche mit allen benötigten NAS-Funktionen zur Verfügung stellt. Linux Fachwissen wird nicht benötigt.

NameHDDsProzessorCB 15 MCECCLetztes UpdatePreis
NAS Starter 2.02Raspberry Pi 4 B*--Nein07/2019ab 67 €
NAS Basic 2.04Intel Celeron J4105 onBoard*263 cbNein03/2018ab 250 €
NAS Advanced 3.0B6+AMD Athlon 3000G*388 cbNein01/2020ab 255 €
NAS Expert 3.06+Intel Pentium G5400*403 cbJa01/2020ab 455 €


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Kommentare (321)

Kommentar
Beamformer
Geschrieben am09.04.2021
Danke für den Tipp, habe ich gemacht. Auch einen mem-Test. Ohne Fehler. Also denke ich dass der Arbeitsspeicher freigesprochen werden sollte ?
Aber mittlerweile geht die Kiste an und bleibt auch an, keine Ahnung warum. Erst ist immer noch das 120W Netzteil mit dem pico dran.
Ich lasse den NAS einfach laufen, weil er eben läuft. Denke das wird das Beste sein.
Vielen lieben Dank.
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Stefan (Team)
Geschrieben am10.03.2021
Ne hört sich komisch an, als ob da was defekt ist am Board oder vielleicht der Arbeitsspeicher ? Probiere mal mit nur einem Arbeitsspeicher-Modul falls du 2 drin hast.
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Beamformer
Geschrieben am10.03.2021
Oh man, es will einfach nicht klappen. Jetzt habe ich die Systemfestplatte per USB angeschlossen und ein Netzteil mit 120W angeschlossen. Alles gleich ??. Das System geht beim ersten anschalten aus und erst bei erneuten drücken an und bleibt dann auch an. Dann sollte es nicht am Strom liegen oder
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Timo
Geschrieben am08.03.2021
Hallo Stefan, vielen Dank für die tolle Anleitung, ich habe das System seit über einem Jahr erfolgreich am laufen. Allerdings muss nun mein NAS leider an einen anderen Ort in der Wohnung umziehen. Hier habe ich dann keinen LAN-Anschluss mehr.

Daher frage ich mich nun, welcher der beiden folgenden Alternativen geeigneter ist um mein NAS per WLAN in mein Heimnetzwerk einzubinden1. Einbau eines M.2 2230 KeyE Slot WLAN-Adapters (z.B. Intel WiFi 6 AX200)2. Verbindung per Kabel mit einem AVM FRITZ!Repeater 12002400Mein Router ist eine AVM FRITZ!Box* 6591 Cable. Kannst Du mir hier eine Empfehlung geben

Viele Grüße
Timo
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Stefan (Team)
Geschrieben am04.03.2021
Ja das geht auch
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Beamformer
Geschrieben am03.03.2021
Oder würde es gehen meine jetzige 120gb SSD Festplatte per USB an das Motherboard anzuschließen
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Beamformer
Geschrieben am03.03.2021
Ich werde jetzt im nächsten Schritt als erstes die SATA Karte raus schmeißen und durch einen USB Stick ersetzen (den wo Du angegeben hast mit 256GB oder 512GB) und schauen wie ich meine jetzige Festplatte dorthin klonen kann ohne meinen Festplattenverbund (LVM) zu verlieren.
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Stefan (Team)
Geschrieben am28.02.2021
Hört sich an als ob das System zu viel Energie benötigt und das Netzteil da nicht hinterher kommt. Leider ist das auch abhängig von Bios-Version und auch dem Netzteil.
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Beamformer
Geschrieben am28.02.2021
ahh, jetzt habe ich ganz andere Probleme wie die Geschwindigkeit.Jetzt habe ich zusätzlich zwei WD Red* eingebaut und zu einem LVM zusammen geschlossen (mit allen 4 SATA Anschlüssen am Board). Jetzt startet der NAS nicht mehr, man sieht kurz das ASRock Symbol und klack alles wieder aus. Hast Du da noch eine Idee Vielen Dank.
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Beamformer
Geschrieben am12.02.2021
Also jetzt habe ich eben nochmals versucht den NAS direkt mit dem iMac zu verbinden. Am NAS habe ich eine feste IP vergeben, wenn ich diese eingebe im Browser komme ich aber nicht. Da sollte ich dann nur die IP de iMacs anpassen und in das gleiche Subnetz bringen oder? Vielen Dank.
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Stefan (Team)
Geschrieben am07.02.2021
Das ist eine „Eigenart“ des Bios also des Mainboards. Liegt nicht am Netzteil.
Kommentar
Tom
Geschrieben am07.02.2021
Habe eine interessante Beobachtung bei meinem Aufbau (NAS Basic 2.0) gemacht.
Immer wenn ich den Server vom Strom trenne (natürlich wenn er ausgeschaltet ist) und danach das Netzteil wieder an die Pico PSU anschließe bootet das Gerät sofort. Nach wenigen Sekunden gibt es aber einen harten Shutdown.
Danach kann ich alles ganz normal über den Startknopf hochfahren.

Das kann ja nicht gesund sein... ist das eine Eigenart des Pico?
Im BIOS hab ich eigentlich eingestellt, dass bei Stromverlust das Gerät ausgeschaltet bleiben soll und nicht wieder neu startet. (Unter Advanced / Chipset Configuration / Restore on AC Power Loss)
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Stefan (Team)
Geschrieben am29.01.2021
Wenn Du die beiden Geräte direkt angeschlossen hast, musst Du beiden manuell eine IP-Adresse vergeben, da dein Router (sonst dafür zuständig) ja außen vor ist.
Kommentar
Beamformer
Geschrieben am28.01.2021
So, jetzt habe ich den NAS direkt per Kabel an meinen iMac angeschlossen, dann komme ich aber gar nicht mehr auf den NAS. Weder taucht der NAS im Netzwerk auf, noch kann ich per IP Adresse aus dem Browser darauf zugreifen.
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Stefan (Team)
Geschrieben am22.01.2021
Ja
Kommentar
Beamformer
Geschrieben am22.01.2021
Du meinst den NAS direkt per LAN Kabel mit meinem iMac zu verbinden um zu schauen ob ich dann auf höhere Datenraten komme?
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Stefan (Team)
Geschrieben am20.01.2021
Kannst Du das NAS mal direkt per Lan-Kabel an einen PC anschließen ? Dann könnte man feststellen ob die Probleme am NAS oder an dem Netzwerk liegen.
Kommentar
Beamformer
Geschrieben am17.01.2021
Also das herunterfahren klappt soweit, allerdings schaffe ich es nicht den NAS automatisch morgens zu wecken, weder per UEFI noch per WOL Plugin. Ob die SATA Karte verbaut ist oder nicht scheint keinen Unterschied zu machen. Sobald ich im AutoShutDown Plugin von Hibernate auf Suspend stelle ist es mir nicht mehr möglich die Kiste per WOL (dabei scheint es keine Rolle zu spielen ob es per MiniWOL, FritzBox GUI oder iPhone App) zu wecken, das geht nur mit Hibernate, allerdings kopiere ich dann Daten mit 500kb/s auf den NAS und muss später wieder händisch neu starten. Was könnte das noch sein?
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am15.01.2021
Viele Geräte sind nicht wirklich aus, so wie der Apple TV. Da funktioniert das dann nicht mit der IP-Prüfung. Du müsstest das dann über die Netzwerkbandbreite machen.
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Beamformer
Geschrieben am15.01.2021
Also der AppleTV ist irgendwie trotzdem im WLAN (an) wenn dieser aus ist.
Aber das mit den langsamen Übertragungsraten wundert mich jetzt schon arg.
Und warum ich aus dem Suspend nicht aufwecken kann auch.
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Beamformer
Geschrieben am15.01.2021
Danke. Also irgendwie klappt das alles nicht so wie es soll :-(
Mix MiniWOL kann ich den NAS mittlerweile aufwecken. Aber seit ich Hibernate wähle kopiere ich (bis zu einem Neustart) mit 10 MBit/s, vorher habe ich mit 500kb/s Daten von der Dreambox über den GBit Anschluss geschoben, furchtbar. Zudem scheint der NAS manchmal (ohne Grund) herunter zu fahren und dann wieder anzugehen, wahrscheinlich fehlerhafte Autoshutdown Einstellungen. Hier habe ich zwei IP Adressen (meiner AppleTVs) mit Komma eingetragen, aber jetzt geht der NAS irgendwie gar nicht mehr in den Standby. Eigentlich soll die Kiste nachts aus sein (wenn kein AppleTV) mehr schaut und tagsüber laufen.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am12.01.2021
Habe dein Log mal gekürzt. Wenn das NAS in den Standby geht obwohl Du Filme schaust, ist AutoShutDown nicht korrekt konfiguriert. Dort kannst Du ihm verbieten in den Standby zu gehen, wenn Traffic auf der Netzwerkschnittstelle ist bzw. andere Kriterien. Ich mache das über aktive IPs. Wenn mein TV an ist (feste IP), dann darf das NAS nicht in den Standby gehen.
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Beamformer
Geschrieben am12.01.2021
Das log file kann ich nur als Text anhängen und nicht als Datei oder?
Gestern Abend ist z.B. der NAS mehrmals ausgegangen obwohl ich per Plex Filme geschaut habe.

...
Jan 11 02:15:28 debian root: autoshutdown[993]: INFO: _shutdown(): Shutdown issued: systemctl suspend
Jan 11 21:56:15 debian root: autoshutdown[8738]: INFO: _shutdown(): Shutdown issued: systemctl suspend
...
Kommentar
Beamformer
Geschrieben am12.01.2021
8Sprich: FRITZ!Box* 7490* - Netgear GS105Ev2. Und dort hängt die Dreambox und auch der NAS dran.
Kommentar
Beamformer
Geschrieben am12.01.2021
Nach dem log schaue ich, danke.
Habe erst eine zweite FRITZ!Box* durch einen NetGear GS105Ev2 Gigabit ersetzt um eventuelle Geschwindigkeitsbegrenzungen zu eliminieren.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am12.01.2021
Wollte die auch das AutoShutDown Log (man kann für mehr Details auch einen Debug-Modus aktivieren) empfehlen. Dort kannst Du genau sehen wann das NAS in den Suspend geht und wann und warum es wieder wach wird.

Per W-Lan sind 30 MB/s ok. Per Kabel natürlich nicht. Irgendwie stimmt da was nicht in deinem Netzwerk. Hast Du vielleicht irgendwo noch einen alten Switch der dir dazwischen funkt ?
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Beamformer
Geschrieben am12.01.2021
ich konnte übrigens die Geschwindigkeit von 20MB/s auf ca. 30MB/s erhöhen indem ich in der OMV GUI maximale Leistung bei den Festplatten ausgewählt habe, aber auf 100MB/s komme ich nicht. Weder vom iMac aus per WLAN indem ich Daten kopiere noch direkt von der Dreambox 920 per Gigabit LAN.
Kommentar
Beamformer
Geschrieben am12.01.2021
jawoll, eben nochmal mit der FRITZ!Box* verglichen, passt.
Habe jetzt bei Autoshutdown testweise von Suspend auf Hibernate umgestellt.
Lustigerweise habe ich jetzt das Phänomen, dass wenn der NAS nachts ausgeht, dann muss ich diesen ja am morgen per Hand anmachen, nach wenigen Minuten ist dieser wieder im Suspend Modus und ich muss ihn wieder einschalten...
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Stefan (Team)
Geschrieben am12.01.2021
Hast Du bei miniWOL die korrekte Mac-Adresse der Netzwerkkarte des NAS eingetragen ? Wenn WOL im Bios und in OMV aktiviert ist, muss es einfach gehen :)
Kommentar
Beamformer
Geschrieben am11.01.2021
Wake on PCIe Devices ist an und die Systemplatte hängt jetzt auch an einem onBoard SATA Anschluss, jedoch keine Veränderung spürbar, ich kann nichts per WOL aufwecken, weder per Fritzbox noch per miniWOL noch startet die Kiste automatisch obwohl ich es im Bios eingestellt habe. Sehr dubios
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am11.01.2021
Ja S3 = Suspend. Im Bios muss hier auf den "Wake on PCIe Devices" nichts eingestellt werden. Mein Systemdatenträger hängt an einem onBoard SATA-Port, da ich nur 2 Datenfestplatten dran habe aktuell.
Kommentar
Beamformer
Geschrieben am11.01.2021
Ich habe jetzt mal die Systemplatte von der externen SATA Karte auf das Board direkt gesteckt (SATA Karte steckt auch noch - leer). Alles ohne Veränderung WOL klappt nicht und das automatische Aufwachen per UEFI (RTC Wake) geht auch noch nicht.
Kommentar
Beamformer
Geschrieben am10.01.2021
Danke für Deine Antwort. Ja, WOL habe ich unter Netzwerk --) Interface --) Edit --) ganz unten aktiviert.
Wenn ich bei autoshutdown hibernate wähle geht es auch.
Muss im Bios etwas eingestellt werden? Von S3 kann ich dort nichts lesen, S3 ist suspend, oder? Im Bios sehe ich nur etwas von C6 bei CPU C States support. Du hast auch die Systemfestplatte an der zusätzlichen SATA Karte hängen? Bilder von meinen Einstellungen kann ich hier nicht irgendwie anhängen, oder?
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am10.01.2021
Ich habe das Board in meinem aktuellen NAS. Dieses kann ich einwandfrei auf aus den S3 aufwecken. Hast Du in OMV in den Netzwerkeinstellungen WOL für die Netzwerkkarte aktiviert ?
Kommentar
Beamformer
Geschrieben am09.01.2021
Also weder per MiniWOL noch per FritzBox GUI kann ich den NAS aus dem Suspend Modus (Front LED blinkt) aufwecken, das geht wohl nur aus dem Hibernate Modus. Einen VPN habe ich an der FRITZ!Box* laufen, daher sollte ich auch Manuel von extern aufwecken können wenn ich im Hibernate bin (allerdings habe ich da wieder nur 10MBit/s [bis zu einem manuellen Reboot]).
Ich kopiere Regent,lich nur Dateien )1GB auf den NAS, meistens direkt von der Dreambox über den Gigabit Anschluss (FRITZ!Box* ist übrigens auch auf GBit eingestellt), max 20MB/s sind das drin. Welche Einstellungen hast du in OMV bei den Festplatten gesetzt? Da ich ja hier auf minimale Performance/Akustik stehe teste ich das Mal.
Dürfte ich Dich evtl. darum bitten das mit dem automatischen Aufwachen zu testen (Du hast doch das gleiche Board bzw. die gleiche Hardware, oder?)? Weißt du evtl. auch wo ich einen Treiber für die SATA Karte her bekomme bzw wie ich das Problem angehen könnte? Raus damit und einen Stick als Systemplatte wäre noch die Notlösung oder?
Besten Dank
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am09.01.2021
Automatisches Aufwecken habe ich bei mir tatsächlich noch nicht ausprobiert. Den WOL-Befehl könntest Du mit richtiger Konfiguration des Routers (FRITZ!Box*) auch von extern absetzen.

Nach deiner Fehlerbeschreibung könnte es tatsächlich an der PCIe SATA Karte liegen.

Du solltest > 100 MB/s erreichen (zumindest bei dem Transferieren von größeren Dateien). Das Problem kann hier beim NAS, bei deinem Computer von dem Du die Dateien kopierst oder auch bei deinem Router bzw. deinem Netzwerk liegen. Die FRITZ!Box* steht bei den Ports auf "Full Power" ? Teilweise sind die in so nem ECO-Modus.
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Beamformer
Geschrieben am08.01.2021
was ich auch noch fragen wollte, wie kommt ihr auf eine Übertraguzngsrate von ca. 100mb/s, hier habe ich an einem Gbit Anschluss max. 20mb/s. Allerdings habe ich in OMV unter den Festplatten "Minimum power usage with standby (spindown)" gesetzt, kann dies soviel ausmachen?
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Beamformer
Geschrieben am08.01.2021
Hallo Stefan,

vielen Dank für Deine Antwort. MiniWOL habe ich (für MacOS) installiert und teste ich morgen.
Wobei das eigentlich nicht das ist was ich suche, wenn ich zuhause bin kann ich ja auf den Power Knopf drücken. Am liebsten würde ich den NAS morgens automatisch aufwachen lassen. Mit mit Plugin WOL schaffe ich es nicht (geht wohl vielen so), also dachte ich das es mit dem Board geht (RTC Alarm power on), hast die eins davon mal getestet? Bei mir funktioniert keines von beiden. PowerTools sagt mir gar nichts :-) Für OMV?
Beim aufwachen (speziell aus hibernate) erhalte ich die Meldung "ata5: softreset failed (device not ready) & ata6: softreset failed (device not ready)". Kann es sein das es hier ein Treiberproblem mit der Zerone 2 Port PCI-E SATA Karte gibt?
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Stefan (Team)
Geschrieben am08.01.2021
Hi, dein NAS sieht für mich auf den ersten Blick stimmig aus.

Probiere mal bitte das Tool WOLcmd aus, um ein WOL-Paket zum aufwecken zu senden. Das Tool benutze ich unter Windows. Falls Du ein mac nutzt, empfehle ich MiniWOL (gibt es auch für Windows oder Linux). Unter iOS funktioniert Magic Packet sehr gut.

Die 10 Mbit/s LAN Geschwindigkeit kann ich mir aber nicht wirklich erklären, hört sich an als ob der Treiber da Probleme macht. Hast via powertools etwas optimiert ?
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Beamformer
Geschrieben am07.01.2021
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich klinke mich hier mal ein und hoffe die ein oder Frage beantworten zu können beziehungsweise Hilfe zu erhalten. Folgendes System habe ich nach eurer NAS Basics 2.0 gebaut:

ASRock J4105-ITX* Intel J4105
SanDisk SSD PLUS 120GB* (mit Zerone 2 Port PCI-E SATA Karte für 5ten SATA Anschluss)
SALCAR 12V 6A - 72W Netzteil
PicoPSU-90* 12V
Cooler Master Elite 120
WD Red* 2x12TB
Debian10/OMV5

BIOS/UEFI Einstellungen:
Deep S5: aus
SATA Controller: AHCI
PCIE devices power on: an
RTC Alarm power on: an, 9 Uhr morgens (geht aber nicht)
Secure boot: aus

Auch ich möchte per autoshutdown Strom sparen und dann morgens wieder automatisch aufwachen, allerdings klappt das nicht ganz so gut. WOL per FRITZ!Box* GUI klappt bei mir nur wenn ich hibernate unter autoshutdown wähle, dauert dann ein paar Sekunden. Wenn ich suspend wähle, klappt WOL leider gar nicht, dafür ist der NAS sofort da wenn ich auf den Power Knopf drücke. Blöd. Wenn dann der NAS an ist habe ich nur eine Geschwindigkeit von 10 Mbit/s, dann muss ich wieder händisch Neustarten damit ich Gbit/s habe. Am besten wäre suspend in Kombination mit WOL. Gerne kann ich auch ein Bild senden wie ich das Netzteil ins Gehäuse gebohrt habe. Auch habe ich im Docker Plex, JellyFin und NextCloud am laufen, PiHole läuft noch extern auf einem Pi, mittels LVM habe ich die Festplatten zu einem Verbund zusammengeschlossen.

Besten Dank und viele Grüße
Beamformer
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Stefan (Team)
Geschrieben am31.10.2020
Der Artikel ist fertig und ich denke ich kann ihn spätestens Montag veröffentlichen :) Aber gute Entscheidung, bei den neuen Boards kann man nicht viel falsch machen!
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8Bit
Geschrieben am30.10.2020
Ich hab geduldig die 1 Woche gewartet aber der Artikel ist immer noch nicht raus :D
Daher hab ich mir das bestellt:
AsRock J5040-Itx
G.Skill RipJaws SO-DIMM Kit 16GB, DDR4-2666, CL18-18-18-43
PicoPsu
LEICKE 90 W-Netzteil 12V
BX500 120Gb als Systemplatte
WD Red* 10TB als Datenplatte

Bin noch nicht dazu gekommen eine SW draufzuspielen, das werde ich wahrscheinlich über das Wochenende tun.

Im Bios werden die 16GB Ram im Dual Channel angezeigt, ich hoffe von Linux wird es auch erkannt werden. Melde mich sobald ich was neues zu schreiben habe :D
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Stefan (Team)
Geschrieben am18.10.2020
Ich habe das J5040 schon hier und werde die Tage den Test dazu veröffentlichen. Dann ergänze ich auch die Tabelle. Ich muss zuvor aber noch ein paar Tests machen und schauen, dass alles unterstützt wird. Gerade unter Linux ist das zu Anfang nicht immer gegeben.
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8Bit
Geschrieben am17.10.2020
Servus,
könnt ihr die Alternative j5040 in der Tabelle Technische Daten (Zusammenfassung) anführen? (gleicher Preis wie für den j5005)
SG
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Tom
Geschrieben am08.10.2020
Habe das NAS schon vor längerem nachgebaut...
Jetzt habe ich unter den OMV Extras das Shairport Addon entdeckt um als Airplay Reicver zu dienen und Ton entgegenzunehmen und abzuspielen.
Da das NAS eh die meiste Zeit läuft bietet es sich als unkomplizierter Audio-Empfänger an.

Ich kann mich erfolgreich mit bspw. dem Handy verbinden, ich bekomme aber keine Audioausgabe hin und der Verstärker empfängt kein Signal.
Wie kann ich in OMV selbst oder über die Kommandozeile intervenieren? Möglicherweise hatte ich aus Stromspargründen HD Audio im BIOS des AsRock Boards deaktiviert und es wurde bei der OMV Installation daher nicht erkannt und keine Audiotreiber installiert?
Das nachträgliche Aktivieren im BIOS hat zumindest nichts gebracht. Habe auch die verschiedenen Audioanschlüsse des Mainboards getestet.

Bekommt ihr Ton?!
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Stefan (Team)
Geschrieben am03.10.2020
Ich würde da ein NAS Basic empfehlen mit OpenMediaVault 5. Alternativ Unraid als Betriebssystem. Anleitungen dazu findest Du auch bei uns :)
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Daniel
Geschrieben am30.09.2020
Hallo Stefan,

ich denke ich brauche in nächster Zeit ein NAS update.

Ich habe momentan ein Zyxel NAS326 zusätzlich Java und den Jdownloader2 Installiert.
Leider kommt der kleine Kasten durch Java komplett an seine grenzen.

Ich dachte da an die NAS Basic Variante.
Ich möchte zusätzlich noch ein PiHole darauf laufen lassen und ein Media Server.
Es sollte Wahrscheinlich ein gutes Update sein (in Sachen Performance) bei einen Ähnlichen Strom Verbrauch.

Oder was kannst du mir empfehlen?

Wie sieht es mit der Software aus was benötige ich da?

Beste Grüße
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Stefan (Team)
Geschrieben am16.09.2020
Ja stimmt. Wenn Du ein Linux OS (Unraid, OpenMediaVault) möchtest packst Du einen SanDisk Extreme hinten dran. Ja sieht nicht so gut aus aber würde gehen.
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Greeny
Geschrieben am16.09.2020
Danke für den Tipp. Aber müsste man dann die System-Festplatte nicht extern lösen? Mittels USB-Stick find ich auf den ersten Blick auch nicht so elegant wie gewünscht. Und vernünftig lackieren müsste man das Ding auch noch. ;)
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Stefan (Team)
Geschrieben am16.09.2020
Schau dir doch mal das ASRock DeskMini A300* an. 2x 2,5 Zoll SSD plus 2x M.2 SSDs (die sind ja langsam auch bezahlbar). Dann hättest Du 4x SSD in einem sehr kleinen Gehäuse. Tests zum ASRock DeskMini A300* findest Du auf unserer Seite. Entweder mit einem AMD Renoir oder (für NAS ggf. besser) mit einem Intel Core i3 oder Intel Pentium Prozessor.
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Greeny
Geschrieben am16.09.2020
Ok, kann ich nachvollziehen. Ich suche auch nach einem wohnzimmertauglichen kleinen unauffälligen Gehäuse. Leider sind die Gehäuse hier in den NAS-Empfehlungen für meinen Geschmack zu groß. Vielleicht könntet Ihr ja ein Mini-NAS mit min. 4 SSD-Festplatten mal in Erwägung ziehen, das direkt neben bzw. unter den Fernseher passt.

Btw. fände ich die Möglichkeit, einen Kommentar hierzulassen oberhalb der Kommentare angebrachter. ;)
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Stefan (Team)
Geschrieben am15.09.2020
Manche Leute mögen es lieber klein und benötigen die höhere Festplattenanzahl gar nicht. Und kompaktere Computer sind in der Regel leider teurer.
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Stefan (Team)
Geschrieben am15.09.2020
Ok, Danke für das Feedback. Wir haben damals eine aus Aluminium hergestellte Blende verkauft, das hat sich aber leider nicht gelohnt. Es gibt die aber glaube ich noch von anderen Anbietern z.B. bei Amazon aber zu horrenden Preisen.
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Greeny
Geschrieben am15.09.2020
Hab mir grad noch das Expert-NAS angesehen. Nun verstehe ich grad nicht, warum ich ein 250€-NAS einem 255€-NAS mit mehr Festplattenkapazität und höherer Leistung vorziehen sollte...
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Greeny
Geschrieben am15.09.2020
@Andi: Das ging mir beim Lesen der Empfehlungen für Gehäuse auch durch den Kopf.
Evtl. könnte sowas hier passen: https://www.amazon.de/Nanum-ATX-Netzteil-Blende-schwarz/dp/B01AICZ4WI
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Andi
Geschrieben am14.09.2020
Übrigens konnte ich mit dem demASRock J4105-ITX* OMV 5 direkt über das Installationsimage per USB installieren. UEFI geht also scheinbar mittlerweile bei OMV :-)
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Andi
Geschrieben am14.09.2020
Moin,
ich habe mir dieses NAS mit dem Fractal Design Node 304* und einem PicoPSU gebaut. Das funktioniert einwandfreien. Vielen Dank erstmal dafür.

Momentan habe ich die Blende für den Kaltgerätestecker abgeschraubt und da das Kabel des Netzteils durchgelegt. Die DC-Buchse des PicoPSU hängt so lose im Gehäuse rum. Das finde ich recht unschön.

Wie habt ihr das gelöst?
Gibt es eine Blende, in die man die DC-Buchse vom PicoPSU stecken kann und mit der man dann die Buchse für das Kaltgerätekabel ersetzt?

VG
Andi
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8Bit
Geschrieben am31.08.2020
Hallo,

ich will mir ein NAS zusammenstellen um ihn als Mediacenter, Backups, Speicherplatz zu verwenden(Eventuell wenn es geht pihole, nextcloud, weitere spielerein).
Board AsRock J5005, Kingstone 120gb SSD wo OMV5 drauf sein soll und eine WD Red* 10GB
Beim RAM bin ich mir nicht sicher weil die Empfohlenen 2x4GB Crucial 37 Euro Kosten aber der GSkill RipJaws F4-2400C16D-16GRS 2x8GB nur 49Euro Kostet. Daher dachte ich mir das ich lieber 16GB habe für paar Euro mehr.

Hat jemand Erfahrung mit diesem RAM bei J5005 + OMV5 ?

Vielen danke :D
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Matthias
Geschrieben am27.08.2020
Hi Stefan,

wow, danke für die schnelle Rückmeldung!
Ich denke, dass ich dann zur 96 W Variante des Salcar-Netzteils greifen werde.

Ob die von mir angenommenen Maximalleistungen der einzelnen Komponenten jedoch mal gemeinsam auftreten, weiß ich nicht. Aber lieber etwas Reserve :-).

Danke für eure tolle Arbeit!

Grüße,
Matthias
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Stefan (Team)
Geschrieben am27.08.2020
Hi, ja die Leistung bezieht sich auf die Ausgangsseite. Trotzdem ist das bei dir ziemlich knapp. Ich persönlich würde wohl ein etwas größeres Netzteil nehmen auch wenn es mit 68 Watt knapp passen müsste.
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Matthias
Geschrieben am27.08.2020
Hallo zusammen,

ich möchte mir auch dieses NAS zusammenbauen und mit 4 Festplatten sowie einer TV PCIe-Karte betreiben.
Ich habe die maximale Leistungen der einzelnen Komponenten wie folgt gegoogelt/angenommen:
Mainboard (ink. Prozessor): 27 W
2x Gehäuselüfter (gesamt): 4 W
RAM: 2 W
Festplatten (4x 6W): 24 W
TV-Karte: 6 W
OS-SSD: 5 W

Somit komme ich in Summe auf 68 W.

Sofern die 72 W des Salcar-Netzteils sich auf die Ausgangsseite beziehen, würde dies knapp reichen.
Deshalb die Frage: Wie realistisch seht ihr meine Annahmen (und deren Gleichzeitigkeit). Sollte ich ein größeres Netzteil wählen?

Danke und Grüße,
Matthias
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Tom
Geschrieben am24.07.2020
Danke Stefan, ich werde das mal weiter beobachten.
Aber ja, sie scheint normal zu funktionieren...
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Stefan (Team)
Geschrieben am24.07.2020
@Tom: diese Nachricht hatte ich auch schon. Ich nehme an, dass deine Netzwerkkarte trotzdem einwandfrei funktioniert ?

Du kannst in der
/etc/apt/sources.list das "non-free contrib" repo mit hinzufügen und dann folgendes ausführen:

apt-get update
apt-get install firmware-realtek

Einen Unterschied konnte ich aber nicht bemerken.
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Tom
Geschrieben am23.07.2020
In meiner OMV Installation auf dem ASRock J4105-ITX* Board sehe ich immer Fehlermeldungen bezüglich der Realtek Netzwerkkarte. Hat jemand das selbe Problem?
"firmware: failed to load" und "possible firmware missing"

@Martin Du hast in einem deiner Kommentare geschrieben, dass du bei dem größeren Bruder (ASRock J5005) andere Treiber installiert hast und auch Probleme hattest?
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Maddin
Geschrieben am26.06.2020
Die Grundeinstellungen in OMV5 habe ich bisher gut realisiert. AutoShutDown funktioniert auch gut. Mit WOL habe ich herausgefunden, dass das Gerät sich anscheinend nur per WOL auf dem jeweiligen Gerät wecken lässt. (Gut, damit könnte man evtl. leben, ist aber schon doof, dass man das Gerät zum Zugriff immer wieder erst aufwecken muss!)

Mit der Fritzbox Portweiterleitung habe ich Probleme. Habe die Ports 80 und 443 für meine DynDNS Adresse eingerichtet. Ist alles aktiv und sollte eigentlich laufen. Doch wenn ich mit der DynDNS Adresse auf das NAS zugreifen will, macht es - nichts!

In UEFI ist "PCIE Device Power On" aktiviert und auch in der FB ist die Aktivierung der Gerätes, sobald man durch das Internet darauf zugreifen möchte, angehakt, aber es passiert nix.

Muss ich in UEFI oder in OMV noch weitere Einstellungen vornehmen? Oder liegt es an der Fritzbox?
AVM hat ja eine nette Wissensdatenbank, die auch die Voraussetzungen zeigt. Außer IPv6 durch den DynDNS Anbieter ist alles eingerichtet (ist deaktiviert). Nur beim Ruhezustand des Gerätes bin ich mir unsicher!
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Stefan (Team)
Geschrieben am24.06.2020
15-30 Sekunden. Das hängt auch ab von der Art und Anzahl der Datenfestplatten.
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Tobias
Geschrieben am23.06.2020
Wie lange braucht OMV etwa bis es wieder verfügbar ist, wenn man es per WOL aufweckt?
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am22.06.2020
Secure Boot State muss auf "On" bzw. "Enabled" stehen. Damit aktivierst Du Secure Boot. "System Mode State" muss dann auf "User" stehen.
Kommentar
Tom
Geschrieben am22.06.2020
Haben die beiden Optionen "System Mode State" und "Secure Boot State" unter "Sicherheit" auch etwas mit Secure Boot zu tun? Was muss hier ausgewählt werden?
Die dort gegebenen Erklärungen sind leider nicht wirklich hilfreich. Und in der Anleitung steht dazu überhaupt nichts...
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am21.06.2020
Random crash can be anything but I would also guess the memory is the problem. I would recommend to run memtest and if it does not find any errors, please refer to Debian community.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am21.06.2020
Bei ASRock heißt die Einstellung "PCIE Device Power On" um WOL zu aktivieren
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am21.06.2020
Sofern bei die noch kein System mit Secure Boot lief, kannst Du unter "Sicherheit" im Bios die "Standard Boot Schlüssel installieren" wählen.
Kommentar
Claro
Geschrieben am20.06.2020
Hi,

I tried to install debian buster but unfortunately crashes randomly at each install attempt. kernel panic and such...

Im using 8gb(2x4gb) of crucial ballistix ram (with 100% assured compatibility with the j5005-itx board by crucial (micron) team)...

Tried 16gb (2x8gb) and is perfectly detected and starts windows without issues, on debian install has the exact same behaviour as explained in this post...

Already changed power supply, using a single sodimm, different usb disk for install, different destination disk for final installation, etc... every time I try to install openmediavault 5 or debian, it crashes or freezes...

With windows 10, it installs and works perfectly... Without any issues...

Does someone has a clue of whats happening?
Kommentar
Maddin
Geschrieben am20.06.2020
Ich habe den PC nun gestartet. Der Gehäuselüfter dreht sich ununterbrochen. Welche Einstellungen benötige ich, um WOL im UEFI zu aktivieren? Ich habe die Firmware 1.40.
Kommentar
Tom
Geschrieben am19.06.2020
Hallo, Stefan... du erwähnst in deinem OMV 5 Beitrag, dass ja jetzt Secure Boot unterstützt wird. Das hier verwendete Board kann das ebenfalls.

Aber wie muss ich genau vorgehen um es mit OMV korrekt nutzen zu können? Und was muss ich im ASRock BIOS einstellen, dass es passt? Es gibt scheinbar verschiedene "Modi" und man kann Schlüssel resetten?!
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Maddin
Geschrieben am14.06.2020
So, jetzt habe ich heute mal etwas Zeit gehabt und auch alle Komponenten zusammen. Habe alles zusammen gebaut und wollte den Rechner das erste Mal starten und die Ersteinrichtung am Bildschirm machen. Hat nicht geklappt. Mit dem HDMI Kabel habe ich kein Signal bekommen. (Das Kabel funzt, es wurde gestern erst für ein anderes Gerät verwendet!)

Ein DVI Kabel habe ich seit Jahren nicht mehr. Was tun?
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am03.06.2020
Bezüglich des Lüfter-Problems würde ich mal schauen, ob Du bereits das aktuellste Bios installiert hast und wenn möglich aktualisieren.
Kommentar
Markus K.
Geschrieben am03.06.2020
Danke für die Anleitung, hat alles super funktioniert.

Wenn ich in OMV den Rechner herunterfahre, laufen die Lüfter nach kurzer Zeit los, und machen ordentlich radau. Im normalen Betrieb ist der Rechner nahezu lautlos.
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Stefan (Team)
Geschrieben am26.05.2020
Soweit ich weiß kann das ASRock J4105 NICHT von einer NVMe booten.
Kommentar
Sven
Geschrieben am26.05.2020
Hallo, wäre es eine Alternative als Systemfestplatte eine NVMe PCIe SSD zu verwenden? Es gibt zum Beispiel Adapter-Karten für diese auf PCIe x1 [1]. Die Geschwindigkeit wäre damit zwar bei PCIe 2.0 und nur einer Lane auf 500 MB/s beschränkt, aber das ist immer noch das Niveau einer SATA SSD. Ich denke die eigentliche Frage ist, ob es möglich ist mit dem ASRock J4105 von der SSD zu booten.

[1] https://www.amazon.de/dp/B07NSVNS1T
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am21.05.2020
Du kannst auch nur 2 Y-Kabel verwenden. Einfach hintereinander stecken. Manchmal gibt es 3er Packs günstiger als 2 Kabel, dann würde ich gleich 3 nehmen dann hast Du eines in Reserve.
Kommentar
Maddin
Geschrieben am20.05.2020
3 Y-Kabel brauche ich für 2x HDD und 1xSDD? Am PicoPsU ist ein Anschluss dran. Wie verbinde ich denn diese drei Y-Kabel mit dem PicoPSU?
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am20.05.2020
Ja Du kannst auch ein 1 zu 4 SATA Y-Kabel verwenden, wenn dir der Abstand der Kabel reicht. Brandgefahr sehe ich bei den niedrigen Strömen nicht als Problem.
Kommentar
Maddin
Geschrieben am19.05.2020
Danke für die Antwort. (Hätte ich das gewusst, würde ich jetzt ein ATX Netzteil verwenden.) Jetzt habe ich schon das PicoPSU.

Würden denn diese Kabel zu verwenden sein?https://www.deleycon.de/deleycon-s-ata-strom-adapter-y-adapter-1x-sata-buchse-zu-4x-sata-stecker-gewinkelt-15cm/

Gibt es denn auch eine mögliche Brandgefahr durch solche Adapter?
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am18.05.2020
Die Pico PSU hat nur einen SATA-Strom Anschluss. Wenn Du mehr als eine Festplatte anschließen möchtest, benötigst Du dementsprechend 3 Y-Kabel.
Kommentar
Maddin
Geschrieben am18.05.2020
Hallo,
ich möchte 2 Datenfestplatten und eine OS-platte (SSD) verwenden. Die oben genannte Hardwareausstattung werde ich soweit übernehmen. Als Netzteil kommt für mich das Pico-PSU mit dem Scalar Netzteil in Frage.

Es wird in den Komponenten auch das "SATA Power Y-Kabel" erwähnt, wenn man mehr als 4 Platten benötigt. Das heißt, dass die Stromkabel für die Festplatten (2x HDD und 1xSSD) schon bei der gekauften Hardware dabei sind?
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am15.05.2020
Auf die SSD sollte nur das Betriebssystem. Auf den RAID dann alle Daten. Die Daten sind dann geschützt und sollte die SSD irgendwann nicht mehr laufen, lässt sich diese ganz einfach austauschen.
Kommentar
nachdenklich
Geschrieben am14.05.2020
Hallo,

auch ich möchte mir eine NAS nach o.g. Bauvorschlag aufbauen. Habt ihr einen Tipp für mich wie ich das Filesystem auf die Laufwerke verteilen soll? D.h. welche Verzeichnisse lege ich auf die SSD und welche auf die Platten im RAID-Verbund?

Danke
nachdenklich
Kommentar
Tauchi
Geschrieben am14.05.2020
Hallo,

meine geplante Zusammenstellung sollte folgende Hardware beinhalten:

Mainboard: ASUS Prime J-4005I-C
RAM: Corsair CMV4GX4M1A2133C15 Value Select 4GB (1x4GB) DDR4 2133Mhz (werden 2x gekauft)
Netzteil: BE QUIET SYSTEM POWER 8 S8-400W 80 PLUS 400 WATT 80+
Gehäuse: Cool Master Elite 130
Systemspeicher: SANDISK Extreme PRO® USB 128GB
Datenplatten: WD Red* 2x

Ja, das Mainboard hat blöderweise nur 2x SATA Anschlüsse. Das heißt, ich könnte nix erweitern.
Es hat aber u.a. einen "M.2 Sockel 3, with M Key, type 2260/2280 storage devices support (PCIE mode)". Ich könnte da auch ne SSD intern installieren. Diese werden stark heiß. Ich weiss momentan noch nicht, ob es beim NAS auch so wäre. Gerade dann, wenn man mal einen Film anschaut oder andere temporäre höhere Rechenleistungen erforderlich sind. Deswegen würde ich den USB Stick vorziehen.

Was haltet Ihr davon?
Kommentar
Tauchi
Geschrieben am12.05.2020
Kurze Frage: Hat jemand Erfahrung mit dem Cooler Master 130 (!) Gehäuse gemacht?
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am23.04.2020
Naja laufen tut das System natürlich auch mit deinen alten Komponenten. Sorgen macht mir neben dem eh schon ineffizienten Prozessor aber auch die dedizierte Grafikkarte. Muss man ausrechnen ab wann sich bei dem Mehrverbrauch von bestimmt 20-30W neue Hardware rechnet.
Kommentar
Martin
Geschrieben am22.04.2020
Hallo,

ich möchte mir einen Server mit Win10 basteln, deren Aufgabe lediglich als Medienserver/Speicher (Filme, Serien), als Downloader mit Jdownloader sowie als Entpacker der gedownloadeten Daten per WinRar ist.

Habe mir nun schon eigentlich das NAS Advanced 3.0 zusammengestellt, mir ist aber gerade eingefallen, dass ich noch meinen alten PC rumstehen habe.
Meint ihr ich kann etwas der folgenden Komponenten bei meinem Homeserver gebrauchen?

CPU: AMD Phenom II X6 1090T https://geizhals.de/amd-phenom-ii-x6-1090t-black-edition-hdt90zfbgrbox-a517718.html

Motherboard: Gigabyte GA-870A-UD3 https://geizhals.de/gigabyte-ga-870a-ud3-rev-3-1-a626153.html

Grafikkarte: MSI GeForce GT 630 https://geizhals.de/msi-geforce-gt-630-gf108-v809-070r-a795220.html

Netzteil: be quiet! Pure Power L7 530W https://geizhals.de/be-quiet-pure-power-l7-530w-atx-2-3-l7-530w-bn106-a448489.html

Lieben Dank
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am20.04.2020
AutoShutdown kannst Du relativ fein einstellen (Aktivität im Netzwerk, Computer-Online/Offline, CPU-Auslastung uvm.). Ob dein Explorer ein WOL-Paket sendet kommt auf die Software drauf an. Windows kann dies auf jeden Fall nicht. Unter macOS nutze ich z.B. die Software miniWOL dafür.
Kommentar
Moritz
Geschrieben am15.04.2020
Hi Stefan,

vielen Dank für die Antwort. Ich nehme an im richtigen Standby benötigt das NAS dann nur vielleicht 2W. Weißt du wie viel Strom eure Konfiguration etwa mit dem reinen Festplatten-Standby benötigt?

Wie genau sieht das WoL Paket dann in der Realität aus? Reicht ein einfacher Zugriff auf das NAS mit den Explorer oder einem Dateibrowser auf dem Handy? Und was sind die Bedingungen für den Standby? Das Plugin Autoshutdown sieht nämlich eher so aus, als würde es prüfen ob Rechner im bestimmten IP-Bereich ausgeschaltet sind, bevor er in den Standby übergeht.

lg Moritz
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am15.04.2020
Der Vorteil gegenüber einem NAS von Synology ist, dass das NAS tatsächlich in den richtigen Standby geht. Das Aufwachen funktioniert allerdings nur über ein richtiges WOL Paket. Das kann jeder PC oder auch Smartphones und Tablets im Netzwerk versenden. Mein TV von LG kann dies allerdings nicht und so muss ich mein NAS Abends teilweise per App auf dem Smartphone wecken. Dies ist der einzige Nachteil an dem kompletten Standby. Das ist mir die Energieersparnis allerdings wert.
Kommentar
Moritz
Geschrieben am15.04.2020
Hallo Stefan, zuerst auch mal von mir vielen Dank für die ausführliche Anleitung.

Ich habe noch ein paar Fragen bezüglich Standby und Stromverbrauch. Meine Idealvorstellung ist, dass die NAS bei bspw. 30 minütiger Nichtbenutzung in einen Standby geht und bei Zugriff (via Explorer von einem Rechner oder Handy) wieder aufwacht. Also unabhängig davon, ob Rechner in einem bestimmten IP-Bereich eingeschaltet sind, und auch unabhängig von der Uhrzeit?

Bei Synology oder anderen fertigen Systemen gibt es eine solche Funktion. Ein solches NAS schickt meines Wissens nach nur die Festplatten in den Ruhezustand (und schaltet alle LEDs aus) und verbraucht dann nur noch um die 6-7 Watt.

Nun also die Frage: Lässt sich ein solcher Ruhezustand über das Plugin Autoshutdown realisieren? Wie ist der Stromverbrauch damit? Reicht ein einfacher Zugriff von einem anderen Rechner für das "WoL Signal" und wie lange braucht das NAS um aus diesem Ruhezustand wieder aufzuwachen?

Wenn das nicht so möglich ist, wie hoch ist der Stromverbrauch beispielsweise mit zwei WD Red* 4TB, wenn ich lediglich die Festplatten über spindown in den Ruhezustand schicke und das restliche System weiter laufen lasse, um sicher zu stellen, dass ich jederzeit mit jedem Gerät (nach kurzer Anlaufzeit) auf das System zugreifen kann.

Vielen Dank für die Hilfe
lg Moritz
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am14.04.2020
Du kannst z.B. unter OpenMediaVault (welches ja ein Debian Linux ist) natürlich jeden Ordner freigeben den Du möchtest. OpenMediaVault stellt dabei nur die Weboberfläche, der Unterbau ist ein richtiges und unbeschnittenes Debian Linux mit allen Möglichkeiten. Jedes ordentliche NAS (auch solche von QNAP oder Synology) haben eine aktive Festplattenkühlung. Dies ist unbedingt erforderlich damit die Hardware lange lebt. Es sei denn Du setzt auf SSDs, dort ist es eventuell nicht nötig.
Kommentar
Tobias Claren
Geschrieben am13.04.2020
Ist es "normal" bei einem Fertig-NAS dass man keine echten Ordner im Root hat, und keine echten Ordner auf beliebiger Ebene als Share freigeben kann?
Warum kauft überhaupt jemand z.B. ein Zyxel-NAS, wenn die nur Predefined Shares im Anzeige-"Root" haben, aber auf der Platte selbst jeder Share (wie die unveränderlichen Vorgaben admin, music, video und photo) z.B. in einem Ordner "i-data/[zufälliger Ordnername]/ liegen soll?

Ist das bei anderen Herstellern anders? Kann Ich echte Ordner anlegen, und danach erst freigeben?
Denn bei Zyxel kann Ich nur Shares anlegen, und dann wird zugleich ein solcher Ordner unsichtbar auf der Platte angelegt. Wenn Ich den share wieder löschen will, wird auch der Ordner mit Inhalt gelöscht. Wer denkt sich so etwas aus?!?
Unter Windows kann ich jeden beliebigen VORHER vorhandenen Ordner freigeben, und auch die Freigabe wieder entfernen.

Machen das alle Fertig-NAS so? Kommt man gar nicht um einen PC als NAS herum O_o?

Das schnellste Synology DS218 hat einen J3355, also wäre dieser Selbstbau hier schon mal schneller (?).

Hier wird ein freies Linux-System eingesetzt? Gibt es dann die gleichen Unzulänglichkeiten wie oben beschrieben?

Hat man die Vorteile eines Fertig-NAS mit App-Download, Script-Installation (Wordpress, evtl. Forum etc.) etc.?
Kann man das Ding dann auch hinter einem IPv6-Zugang (Unitymedia-Kabel) richtig (keine starre URL) mit einer Domain verbinden, und so den Webspace-Hoster sparen?


Ich weiß immer noch nicht, ob ein Fertig-NAS oder ein Selbstbau für mich besser ist.



Die ideale Temperatur für HDDs ist 40°. Da soll die Lebenserwartung auch besser als bei 30° oder 20° sein. Da frage Ich mich, auf welche schädlichen zu hohen Temperaturen man ohne Lüftung kommen könnte.
Kommentar
Thomas D.
Geschrieben am05.04.2020
Ich beabsichtige ein NAS mit erst einmal max 3 Platten (und später eventuell mehr) zu bauen. Da es im Wohnzimmer stehen soll, muß es sehr, sehr leise sein. Welches Gehäuse kannst Du empfehlen für ein NAS mit 4 und mit 6 Platten? Vielen Dank.
Kommentar
Peter
Geschrieben am27.03.2020
Hallo,

ich habe deine Blog gesehen und war direkt begeistert. Ein Raspberry scheint mir zu langsam zu sein. Ich möchte Filme, Musik &co auf dem Dingen speichern. Sowie meine iTunes Bibliothek. Deshalb denke ich, dass dieses Setup ideal ist.

Ich hab jedoch ein paar Fragen :

- Ich habe mehrere Geräte und das Nas soll nie aktiv sein, wenn kein Gerät aktiv darauf zugreift. Ist es möglich, wenn ich auf eine Freigabe versuche etwas zu kopieren, dass dann der Server aufwacht?

- Das ganze System soll solange Schlafen, bis irgendein Gerät versucht darauf zuzugreifen. (Schlafen = Standby, nicht ausgeschaltet!)

- Hat jemand Erfahrungen mit Nextcloud und Docker auf Openmediavault? Wie perfomant ist es?

- Nutzt jemand TimeMachine auf OpenMediaVault, wenn ja zufrieden?


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