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NAS Basic 2.0 - Effizientes Selbstbau NAS mit 4x SATA im Mini-ITX Format

Geschrieben am15.03.2018 von Stefan RSS Feed
Mit dem NAS Basic 2.0 bringen wir unsere kleinste Selbstbau-NAS Zusammenstellung auf den aktuellen Stand. Als Mainboard nutzen wir in diesem NAS das ASRock J4105-ITX*, welches mit einem 4-Kern Intel Prozessor der neuen Gemini-Lake Architektur bestückt ist.

Neben dem NAS Basic findet ihr bei uns mit dem NAS Advanced auch eine größere NAS-Zusammenstellung. Die größere Versione eignet sich für höhere Ansprüche bzw. mehr Datenfestplatten. Beide NAS Zusammenstellungen werden von uns laufend aktualisiert und sind mit einer Versionsnummer gekennzeichnet.


NAS Basic 2.0 - Effizientes Selbstbau NAS mit 4x SATA im Mini-ITX Format
Der auf dem Mainboard verlötete Intel Celeron J4105 Prozessor (Benchmark) ist verlötet und lässt sich daher später nicht austauschen. Das sehen wir aber nicht als negativen Punkt, da sich ein späterer Prozessortausch in den allermeisten Fällen sowieso nicht lohnt.

Gekühlt wird der Prozessor durch einen großen Passivkühlkörper aus schwarz eloxiertem Aluminium. Dadurch ist das System später leise und wartungsfrei. Einzig auf eine ausreichende Kühlung der verbauten Datenfestplatten sollte geachtet werden, da es durch den fehlenden CPU-Lüfter sonst keinen Luftstrom im Gehäuse gibt.

Wir verwenden in dem NAS Basic kein herkömmliches ATX-Netzteil, sondern greifen auf eine PicoPSU-90* (DC-DC Wandler) in Kombination mit einem sparsamen Salcar 72W Externes Netzteil* zurück. Dadurch lässt sich der Verbrauch im Leerlauf auf ca. 10 Watt drücken. Das Netzteil ist mit 72 Watt ausreichend groß dimensioniert und kann problemlos bis zu 4 Datenfestplatten versorgen. Für mehr Datenfestplatten ist die Kombination eher weniger geeignet. Wer mehr Datenfestplatten benötigt, sollte sich unsere größeren NAS-Zusammenstellungen anschauen.





Prozessor

EigenschaftWert Bemerkungen
Prozessor Intel Celeron J4105
Kerne 4
Hyperthreading
Takt 1,50GHz
Turbotakt (Einkern) 2,5GHz
Turbotakt (Mehrkern) 2,4GHz
Cache 4MB
Intel C6/C7 Support
Übertaktbar
Speicherchannels 2
ECC-Support
iGPU Intel UHD Graphics 600
iGPU - Ausführungseinheiten 12
iGPU - Takt (Basis) 250MHz
iGPU - Turbo 750MHz
TDP 10W
Architektur Gemini Lake
Sockel BGA 1090 CPU verlötet
Fertigung 14nm

Verglichen mit der Vorgängerarchitektur "Apollo-Lake" sind die neuen Gemini-Lake Prozessoren ca. 45% schneller und verbrauchen dabei nicht mehr Energie. Zudem unterstützen die neuen Prozessoren nun DDR4-Arbeitsspeicher und besitzen mit 4MB einen doppelt so großen Cache. Der Basistakt von 1,5 GHz ist zwar relativ gering, dafür kann sich der Prozessor aber beinahe durchgehend im maximalen Turbobereich von 2,4 bis 2,5 GHz aufhalten.

Die Gen9LP iGPU der Gemini-Lake Prozessoren ist zwar nur rund 10% schneller als die Gen9 Grafik der Apollo-Lake Prozessoren, dafür besitzen die neuen Prozessoren den Gen10 Displaycontroller, der erstmals eine native HDMI 2.0 Ausgabe ohne Converterchip ermöglicht. Das System hat genügend Rechenleistung für 2-3 1080p Plex Streams. Auch mit 4K Material hat der Intel Celeron J4105 keine Probleme.


Mainboard & Anschlüsse

EigenschaftWert Bemerkungen
DDR4-Slots 2 DDR4 bis 2400
max. Speicherspezifikation DDR4-2400
max. Speicherkapazität 8GB
ECC-Support
PCI-E 2.0 x1 1
SATA (6Gbit/s) 4 2x Intel, 2x ASMedia ASM1061
M.2 Slot WiFi (2230 Key-E) 1 für optionale W-Lan Karte
LAN (1 Gbit/s) 1 Realtek RTL8111H
USB 2 (0.5 GBit/s) an I/O-Blende 2
USB 2 (0.5 GBit/s) als Header 3
USB 3.0 (5 GBit/s) an I/O-Blende 2
USB 3.0 (5 GBit/s) als Header 2
HDMI 2.0 1
DVI 1
VGA 1
Audio 7.1 CH HD Realtek ALC892
FAN-Header 2
Formfaktor Mini-ITX

Das ASRock J4105-ITX* ist ideal für ein kleines und effizientes NAS-System geeignet. Insgesamt vier USB 3.0 Anschlüsse (2x I/O Blende und 2x per Mainboard-Header) sowie 4 SATA Ports gewährleisten eine gute Konnektivität. Dank HDMI 2.0 Anschluss (4k Videmoaterial @ 60 Hz) des Mainboards könnte dieses NAS auch als 4K-Mediacenter oder Allround-PC genutzt werden.

Alternativ lässt sich das ansonsten identische ASRock J5005-ITX* verbauen, welches mit dem Intel Pentium J5005 einen ca. 10% schnelleren Prozessor besitzt (siehe Vergleich Intel Celeron J4105 vs. Intel Pentium J5005).

Neben 4 SATA3 Ports verfügt das Mainboard über einen M.2 2230 Key-E Slot für eine kleine W-Lan Karte wie z.B. der Intel Dual-Band Wireless AC 8265*. Diese funkt über 2x2 MiMo (2,4 + 5 GHz) mit bis zu 867 MBit/s im aktuellen 802.11ac Standard. Zusätzlich verfügt das ASRock J4105-ITX* über einen PCIe 2.0 x1 Slot, z.B. für die Nachrüstung einer weiteren Netzwerkkarte.

Wir haben das Mainboard separat einem vollständigen Test unterzogen, den Test dazu findet ihr hier.


Festplatten & RAID

EigenschaftWert Bemerkungen
AHCI & NCQ
Hot-Plug

Der Systemdatenträger kann auf 3 Arten realisiert werden, wobei nur bei Option 1 und 3 alle 4 SATA-Ports des Mainboards für Datenfestplatten genutzt werden können.


Wer mit der dritten Möglichkeit (SanDisk Extreme PRO* 128GB*) liebäugelt, sollte sich im klaren sein, dass es sich hier um einen professionellen Stick mit SSD-Haltbarkeit und dementsprechender Leistung handelt. Der Stick ist nicht mit normalen USB 3.0 Sticks vergleichbar. Normale Sticks eignen sich unser Erfahrung nach nicht für die Nutzung als Systemdatenträger da diese im Dauerbetrieb schnell kaputt gehen.

Wir benutzen in unserem Testsystem die Lösung mit USB 3.0 zu M.2 SATA Stick*, in dem eine Transcend TS32GMTS400S* 32GB SSD verbaut wurde. Diese Lösung hat sich in der Vergangenheit schon bei mehreren System als sehr zuverlässig bewährt und liefert zudem eine hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeit. Mit einem Delock USB 3.0 PinHead auf 2x USB 3.0* Adapter kann der Stick auf Wunsch auch in das Gehäuseinnere verlegt und an den USB 3.0 Header des Mainboards angeschlossen werden.

NAS Basic 2.0 - Effizientes Selbstbau NAS mit 4x SATA im Mini-ITX Format
Bei den Datenfestplatten greifen wir zur WD Red* NAS Serie, die für den Einsatz im NAS konzipiert sind und über eine abgestimmte Firmware sowie TLER (Time Limited Error Recovery) verfügen und sich ideal für den Einsatz in einem RAID eignen. Alternativ kann man die Seagate Ironwolf* NAS Serie nutzen, die technisch fast identisch mit den WD Red* Festplatten ist. So verfügen die Seagate NAS Festplatten etwa mit ERC (Error Recovery Control) ebenfalls über ein Feature zur Minimierung von Problemen im RAID-Betrieb. Beide Hersteller gewähren 3 Jahre Garantie auf die NAS Festplatten.

Denkt bei der Wahl des Gehäuses (siehe weiter unten) unbedingt an eine gute Belüftung der Datenfestplatten. Festplatten die im Betrieb über längere Zeit zu warm werden, fallen deutlich schneller aus als ausreichend gekühlte Festplatten.

Möchtet ihr mehr über die NAS-Festplatten der WD-Red bzw. Seagates Ironwolf Serie wissen ? Dann schaut mal hier vorbei: Western Digital Red* vs. Seagate Ironwolf





Netzteil

EigenschaftWert Bemerkungen
Formfaktor Extern
Max. Leistung 72W
SATA-Power 1
Überstromschutz (OCP)
Überspannungsschutz (OVP)
Kurzschlussschutz (SCP)
Überlastschutz (OPP)

Das Mainboard wird über eine PicoPSU-90* an einem Salcar 72W Externes Netzteil* angeschlossen. Die Salcar Netzteile haben sich bei uns über die letzten Jahre bewährt. Sie sind nicht nur sparsamer als die meisten anderen externen Netzteile, sondern verfügen über eine Absicherung gegen Überstrom, Überspannung und Überlast, was sie für den Dauereinsatz qualifiziert.

Da die PicoPSU-90* nur über ein SATA-Power Kabel verfügt, könnt ihr mehrere SATA Power Y-Kabel* benutzen um bis zu 5 Festplatten (1x Systemdatenträger + 4 Datenfestplatten) mit Energie zu versorgen.

Wer trotzdem lieber ein normales ATX-Netzteil verbauen möchte, für den haben nachfolgend einige Alternativen herausgesucht:

Alternative ATX-NetzteileSATA-PowerZertifizierung und EffizienzPreis
be quiet! System Power 9 400W*580+, bis zu 89%44 Euro
be quiet! Pure Power 11 300W*480+ Bronze, bis zu 87%44 Euro
be quiet! Pure Power 11 350W*580+ Bronze, bis zu 87%56 Euro
be quiet! Pure Power 11 400W*580+ Gold, bis zu 91%53 Euro

Möchtet ihr eines der internen ATX-Netzteile verwenden, benötigt ihr die PicoPSU-90* nicht, denn der DC-Wandler ist im ATX-Netzteil bereits enthalten.


Gehäuse

EigenschaftWert Bemerkungen
Mini-ITX

Das Cooler Master Elite 120 Advanced* ist unsere erste Wahl für ein Mini-ITX NAS, da es Platz für bis zu 4 Datenfestplatten bietet. 3 Festplatten lassen sich direkt in die 3,5 Zoll Slots einbauen, die vierte kann mit einem 5,25 Zoll auf 3,5 Zoll HDD Adapter* in den 5,25 Zoll Laufwerkschatz verbaut werden.

Optisch und Qualitativ ist das Fractal Design Node 304* in diesem Bereich den beiden anderen Gehäusen weit voraus, dafür kostet es mit ca. 80 Euro aber auch deutlich mehr. Das Fractal Design Node 304* bietet Platz für bis zu 6 Datenfestplatten.

Das Xigmatek Asgard II* ist mit 45 Euro recht günstig und kann bis zu 11 Festplatten aufnehmen. Es wird mit einem 120mm Lüfter in der Front geliefert, der ausreicht um 4 Datenfestplatten zu kühlen.

Empfohlene Gehäuse3,5 Zoll HDDsLüfter inkl.Preis
Cooler Master Elite 120 Advanced* (schwarz/silber)3+11x 120mmm, 1x 80mm50 Euro
Fractal Design Node 304* (weiß/schwarz)61x 140mmm, 2x 92mm80 Euro
Xigmatek Asgard II* (schwarz)81x 120mm45 Euro




Betriebssystem

EigenschaftWert Bemerkungen
OpenMediaVault 3 Debian 8 Linux mit mdadm Linux-Software-RAID
OpenMediaVault 4 Debian 9 Linux mit mdadm Linux-Software-RAID
NAS4Free 11 Fork von FreeNAS mit guter ZFS-Unterstützung
FreeNAS 11 FreeBSD mit der besten ZFS-Unterstützung auf dem Markt
Rockstor 3 CentOS 7 Linux mit Btrfs Dateisystem
Windows 10

Wir benutzen für unsere Tests das NAS-Betriebssystem OpenMediaVault 4 (Beta), welches auf ein schlankes Debian 9 Linux Grundsystem aufsetzt. OpenMediaVault 4 ist nur eine Weboberfläche zur Konfiguration des Linux Grundsystemes, wird aber als komplettes Installationsimage angeboten. Linux Kenntnisse werden daher nicht benötigt.

Hinweis: zum Testzeitpunkt hat das ASRock J4105-ITX* ein Booten nur via UEFI zugelassen. Daher kann man nicht auf das normale OpenMediaVault 4 Installationsimage zurückgreifen (dieses lässt sich nur via Legacy booten). Wir haben daherDebian 9 als NetInst Paket manuell heruntergeladen und den Installer im UEFI-Modus gestartet (wichtig).

Diese alternative Installationsmethode ist ebenso wie die komplette Konfiguration von OpenMediaVault in unserer OpenMediaVault Komplettanleitung beschrieben.

Nach der Installation ist das NAS via Browser erreichbar. Der Default-Login für OpenMediaVault erfolgt mit dem Benutzer admin und dem Passwort openmediavault.

NAS Basic 2.0 - Effizientes Selbstbau NAS mit 4x SATA im Mini-ITX Format

Auch wenn auf normalen Computern immer noch das Betriebssystem Windows dominiert, laufen Server unserer Erfahrung nach mit Linux schneller und stabiler. Noch dazu ist Linux deutlich unanfälliger für Viren und Malware als Windows. Für Windows Server ist unser NAS Basic Bauvorschlag eher ungeeignet, da Windows Server sehr ressourcenhungrig ist.

Als Alternative könnt ihr auch FreeNAS oder NAS4Free benutzen. Interessiert ihr euch für NAS4Free, dann hilft euch vielleicht unsere Komplettanleitung NAS4Free inkl. ZFS-Grundkurs weiter.


Benchmarks

EigenschaftWert Bemerkungen
Max. Lesen via SMB/NFS 114MB/s
Max. Schreiben via SMB/NFS 113MB/s
Max. Lesen via FTP 114MB/s
Max. Schreiben via FTP 112MB/s
Max. CPU Last SMB-Lesen 17%
Max. CPU Last SMB-Schreiben 18%
Cinebench R15 Einkern 73cb
Cinebench R15 Mehrkern 263cb

Unser NAS-Bauvorschlag nutzt die 1 Gbit Netzwerkschnittstelle fast aus und erreicht gute 112 MB/s beim Lesen und 110 MB/s beim Schreiben von Daten. Das System ist dabei zu maximal 20% ausgelastet und kann nebenbei noch andere Aufgaben im Netzwerk übernehmen, ohne dass sich die Übertragungsraten verschlechtern.


Energieverbrauch

EigenschaftWert Bemerkungen
Ausgeschaltet 1,7W
Standby 3,5W
Leerlauf 9,2W ohne Datenfestplatten

Den Energieverbrauch haben wir ohne Datenfestplatten mit dem Betriebssystem OpenMediaVault 4 (Linux Kernel 4.9 BPO) ermittelt. Zur Verbrauchsmessung verwenden wir einen Voltcraft Energy-Logger 4000*, der sich auch für die Messung besonders geringer Ströme bewährt hat. Etwas günstiger aber auch recht genau ist der Brennenstuhl Primera-Line PM 231*.

Um Energie zu sparen, ist unser NAS zudem nur aktiv wenn es gebraucht wird. Ist kein Client im Netzwerk aktiv der für die Benutzung des NAS registriert ist, versetzt sich das NAS von alleine in den Standby. In diesem Zustand verbraucht unser NAS dann nur 3,5 Watt und wartet bis es von einem Client per Wake-On-Lan (WOL) mit einem Magic-Paket aufgeweckt wird.

Dazu benutzen wir das Autoshutdown Plugin der OMV-Extras, das dann einfach per OpenMediaVault Weboberfläche eingerichtet wird. Neben der Client-Aktivitätsprüfung kann das Plugin auch Zugriffe auf die Festplatten registrieren und dementsprechend das NAS aktiv halten. Auch Ports oder die Systemlast können überwacht werden. Wer möchte kann eine Zeitspanne festlegen, in der das NAS generell nicht in den Standby-Modus versetzt werden soll.


Technische Daten (Zusammenfassung)

EigenschaftWert Bemerkungen
Prozessor Intel Celeron J4105 2x 1,5 GHz, 4MB Cache, 10W TDP
Mainboard ASRock J4105-ITX* 2x DDR4, 1x PCIe 2.0 x2, 4x SATA, M.2 WiFi
Mainboard (Alternativ) ASRock J5005-ITX* ca. 10% schneller
Arbeitsspeicher Crucial CT2K4G4SFS824A* 2x4GB DDR4-2400
Systemdatenträger SanDisk SSD PLUS 120GB* Alternativ USB 3.0 zu M.2 SATA Lösung
Netzteil Salcar 72W Externes Netzteil* benötigt zusätzlich PicoPSU DC-Wandler
Netzteil (Alternativ) be quiet! System Power 8 400W* 5x SATA
DC-Wandler PicoPSU-90* nur bei Verwendung eines externen Netzteils
Gehäuse Cooler Master Elite 120 Advanced* 4x 3,5 Zoll Festplatten
Gehäuse (Alternativ) Fractal Design Node 304* 6x 3,5 Zoll Festplatten
Datenfestplatte WD Red* NAS ca. 38 Euro / TB
Datenfestplatte (Alternativ) Seagate Ironwolf* NAS ca. 35 Euro / TB
Adapter / Kleinteile SATA Power Y-Kabel* je nach Netzteil ab 5/6 Festplatten
Adapter / Kleinteile 5,25 Zoll auf 3,5 Zoll HDD Adapter* für Cooler Master 120 Elite bei Benutzung von 4 HDDs
Adapter / Kleinteile (Optional) USB 3.0 zu M.2 SATA Stick* bei Verwendung eines USB Systemdatenträgers
Adapter / Kleinteile (Optional) Transcend MTS400 32GB* bei Verwendung eines USB Systemdatenträgers
Adapter / Kleinteile (Optional) USB 3.0 20-Pin Mainboard Header* bei Verwendung eines USB Systemdatenträgers
Gesamtpreis System 250 kleinste Ausführung ohne Datenfestplatten



Zusammenfassung


Effizienz ist die Hauptstärke des kleinen und passiv gekühlten NAS Basic 2.0. Der Intel Celeron J4105 der aktuellen Intel Gemini-Lake Architektur ist dabei schnell unterwegs und muss sich nicht vor größeren, aktiv gekühlten Prozessoren verstecken.

Das ASRock J4105-ITX* Mainboard ist hochwertig verarbeitet und kommt komplett montiert mit Prozessor und Prozessorkühler. Dies macht es vor allem Einsteigern leicht ein eigenes System auf die Beine zu stellen, ohne dass eine Aufwändige Kühlermontage notwendig wäre.



Unsere aktuellen NAS-Zusammenstellungen in der Übersicht


Hier haben wir für euch eine Übersicht aller aktuellen NAS Zusammenstellungen erstellt. Diese Liste wird ständig aktualisiert und ist damit immer auf dem letzten Stand. Alle Systeme können mit einem beliebigen Betriebssystem (z.B. Windows 10, Linux oder FreeBSD) genutzt werden.

Wir nutzen als Standard-NAS Betriebssystem in unseren Artikeln OpenMediaVault, welches auf Debian Linux aufsetzt und eine Weboberfläche mit allen benötigten NAS-Funktionen zur Verfügung stellt. Linux Fachwissen wird nicht benötigt.

NameHDDsProzessorCB 15 MCECCLetztes UpdatePreis
NAS Starter 2.02Raspberry Pi 4 B*--Nein07/2019ab 67 €
NAS Basic 2.04Intel Celeron J4105 onBoard*263 cbNein03/2018ab 250 €
NAS Advanced 3.0B6+AMD Athlon 3000G*388 cbNein01/2020ab 255 €
NAS Expert 3.06+Intel Pentium G5400*403 cbJa01/2020ab 455 €


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Kommentare (281)

Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am31.10.2020
Der Artikel ist fertig und ich denke ich kann ihn spätestens Montag veröffentlichen :) Aber gute Entscheidung, bei den neuen Boards kann man nicht viel falsch machen!
Kommentar
8Bit
Geschrieben am30.10.2020
Ich hab geduldig die 1 Woche gewartet aber der Artikel ist immer noch nicht raus :D
Daher hab ich mir das bestellt:
AsRock J5040-Itx
G.Skill RipJaws SO-DIMM Kit 16GB, DDR4-2666, CL18-18-18-43
PicoPsu
LEICKE 90 W-Netzteil 12V
BX500 120Gb als Systemplatte
WD Red* 10TB als Datenplatte

Bin noch nicht dazu gekommen eine SW draufzuspielen, das werde ich wahrscheinlich über das Wochenende tun.

Im Bios werden die 16GB Ram im Dual Channel angezeigt, ich hoffe von Linux wird es auch erkannt werden. Melde mich sobald ich was neues zu schreiben habe :D
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Stefan (Team)
Geschrieben am18.10.2020
Ich habe das J5040 schon hier und werde die Tage den Test dazu veröffentlichen. Dann ergänze ich auch die Tabelle. Ich muss zuvor aber noch ein paar Tests machen und schauen, dass alles unterstützt wird. Gerade unter Linux ist das zu Anfang nicht immer gegeben.
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8Bit
Geschrieben am17.10.2020
Servus,
könnt ihr die Alternative j5040 in der Tabelle Technische Daten (Zusammenfassung) anführen? (gleicher Preis wie für den j5005)
SG
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Tom
Geschrieben am08.10.2020
Habe das NAS schon vor längerem nachgebaut...
Jetzt habe ich unter den OMV Extras das Shairport Addon entdeckt um als Airplay Reicver zu dienen und Ton entgegenzunehmen und abzuspielen.
Da das NAS eh die meiste Zeit läuft bietet es sich als unkomplizierter Audio-Empfänger an.

Ich kann mich erfolgreich mit bspw. dem Handy verbinden, ich bekomme aber keine Audioausgabe hin und der Verstärker empfängt kein Signal.
Wie kann ich in OMV selbst oder über die Kommandozeile intervenieren? Möglicherweise hatte ich aus Stromspargründen HD Audio im BIOS des AsRock Boards deaktiviert und es wurde bei der OMV Installation daher nicht erkannt und keine Audiotreiber installiert?
Das nachträgliche Aktivieren im BIOS hat zumindest nichts gebracht. Habe auch die verschiedenen Audioanschlüsse des Mainboards getestet.

Bekommt ihr Ton?!
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Stefan (Team)
Geschrieben am03.10.2020
Ich würde da ein NAS Basic empfehlen mit OpenMediaVault 5. Alternativ Unraid als Betriebssystem. Anleitungen dazu findest Du auch bei uns :)
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Daniel
Geschrieben am30.09.2020
Hallo Stefan,

ich denke ich brauche in nächster Zeit ein NAS update.

Ich habe momentan ein Zyxel NAS326 zusätzlich Java und den Jdownloader2 Installiert.
Leider kommt der kleine Kasten durch Java komplett an seine grenzen.

Ich dachte da an die NAS Basic Variante.
Ich möchte zusätzlich noch ein PiHole darauf laufen lassen und ein Media Server.
Es sollte Wahrscheinlich ein gutes Update sein (in Sachen Performance) bei einen Ähnlichen Strom Verbrauch.

Oder was kannst du mir empfehlen?

Wie sieht es mit der Software aus was benötige ich da?

Beste Grüße
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Stefan (Team)
Geschrieben am16.09.2020
Ja stimmt. Wenn Du ein Linux OS (Unraid, OpenMediaVault) möchtest packst Du einen SanDisk Extreme hinten dran. Ja sieht nicht so gut aus aber würde gehen.
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Greeny
Geschrieben am16.09.2020
Danke für den Tipp. Aber müsste man dann die System-Festplatte nicht extern lösen? Mittels USB-Stick find ich auf den ersten Blick auch nicht so elegant wie gewünscht. Und vernünftig lackieren müsste man das Ding auch noch. ;)
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Stefan (Team)
Geschrieben am16.09.2020
Schau dir doch mal das ASRock DeskMini A300* an. 2x 2,5 Zoll SSD plus 2x M.2 SSDs (die sind ja langsam auch bezahlbar). Dann hättest Du 4x SSD in einem sehr kleinen Gehäuse. Tests zum ASRock DeskMini A300* findest Du auf unserer Seite. Entweder mit einem AMD Renoir oder (für NAS ggf. besser) mit einem Intel Core i3 oder Intel Pentium Prozessor.
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Greeny
Geschrieben am16.09.2020
Ok, kann ich nachvollziehen. Ich suche auch nach einem wohnzimmertauglichen kleinen unauffälligen Gehäuse. Leider sind die Gehäuse hier in den NAS-Empfehlungen für meinen Geschmack zu groß. Vielleicht könntet Ihr ja ein Mini-NAS mit min. 4 SSD-Festplatten mal in Erwägung ziehen, das direkt neben bzw. unter den Fernseher passt.

Btw. fände ich die Möglichkeit, einen Kommentar hierzulassen oberhalb der Kommentare angebrachter. ;)
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am15.09.2020
Manche Leute mögen es lieber klein und benötigen die höhere Festplattenanzahl gar nicht. Und kompaktere Computer sind in der Regel leider teurer.
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Stefan (Team)
Geschrieben am15.09.2020
Ok, Danke für das Feedback. Wir haben damals eine aus Aluminium hergestellte Blende verkauft, das hat sich aber leider nicht gelohnt. Es gibt die aber glaube ich noch von anderen Anbietern z.B. bei Amazon aber zu horrenden Preisen.
Kommentar
Greeny
Geschrieben am15.09.2020
Hab mir grad noch das Expert-NAS angesehen. Nun verstehe ich grad nicht, warum ich ein 250€-NAS einem 255€-NAS mit mehr Festplattenkapazität und höherer Leistung vorziehen sollte...
Kommentar
Greeny
Geschrieben am15.09.2020
@Andi: Das ging mir beim Lesen der Empfehlungen für Gehäuse auch durch den Kopf.
Evtl. könnte sowas hier passen: https://www.amazon.de/Nanum-ATX-Netzteil-Blende-schwarz/dp/B01AICZ4WI
Kommentar
Andi
Geschrieben am14.09.2020
Übrigens konnte ich mit dem demASRock J4105-ITX* OMV 5 direkt über das Installationsimage per USB installieren. UEFI geht also scheinbar mittlerweile bei OMV :-)
Kommentar
Andi
Geschrieben am14.09.2020
Moin,
ich habe mir dieses NAS mit dem Fractal Design Node 304* und einem PicoPSU gebaut. Das funktioniert einwandfreien. Vielen Dank erstmal dafür.

Momentan habe ich die Blende für den Kaltgerätestecker abgeschraubt und da das Kabel des Netzteils durchgelegt. Die DC-Buchse des PicoPSU hängt so lose im Gehäuse rum. Das finde ich recht unschön.

Wie habt ihr das gelöst?
Gibt es eine Blende, in die man die DC-Buchse vom PicoPSU stecken kann und mit der man dann die Buchse für das Kaltgerätekabel ersetzt?

VG
Andi
Kommentar
8Bit
Geschrieben am31.08.2020
Hallo,

ich will mir ein NAS zusammenstellen um ihn als Mediacenter, Backups, Speicherplatz zu verwenden(Eventuell wenn es geht pihole, nextcloud, weitere spielerein).
Board AsRock J5005, Kingstone 120gb SSD wo OMV5 drauf sein soll und eine WD Red* 10GB
Beim RAM bin ich mir nicht sicher weil die Empfohlenen 2x4GB Crucial 37 Euro Kosten aber der GSkill RipJaws F4-2400C16D-16GRS 2x8GB nur 49Euro Kostet. Daher dachte ich mir das ich lieber 16GB habe für paar Euro mehr.

Hat jemand Erfahrung mit diesem RAM bei J5005 + OMV5 ?

Vielen danke :D
Kommentar
Matthias
Geschrieben am27.08.2020
Hi Stefan,

wow, danke für die schnelle Rückmeldung!
Ich denke, dass ich dann zur 96 W Variante des Salcar-Netzteils greifen werde.

Ob die von mir angenommenen Maximalleistungen der einzelnen Komponenten jedoch mal gemeinsam auftreten, weiß ich nicht. Aber lieber etwas Reserve :-).

Danke für eure tolle Arbeit!

Grüße,
Matthias
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am27.08.2020
Hi, ja die Leistung bezieht sich auf die Ausgangsseite. Trotzdem ist das bei dir ziemlich knapp. Ich persönlich würde wohl ein etwas größeres Netzteil nehmen auch wenn es mit 68 Watt knapp passen müsste.
Kommentar
Matthias
Geschrieben am27.08.2020
Hallo zusammen,

ich möchte mir auch dieses NAS zusammenbauen und mit 4 Festplatten sowie einer TV PCIe-Karte betreiben.
Ich habe die maximale Leistungen der einzelnen Komponenten wie folgt gegoogelt/angenommen:
Mainboard (ink. Prozessor): 27 W
2x Gehäuselüfter (gesamt): 4 W
RAM: 2 W
Festplatten (4x 6W): 24 W
TV-Karte: 6 W
OS-SSD: 5 W

Somit komme ich in Summe auf 68 W.

Sofern die 72 W des Salcar-Netzteils sich auf die Ausgangsseite beziehen, würde dies knapp reichen.
Deshalb die Frage: Wie realistisch seht ihr meine Annahmen (und deren Gleichzeitigkeit). Sollte ich ein größeres Netzteil wählen?

Danke und Grüße,
Matthias
Kommentar
Tom
Geschrieben am24.07.2020
Danke Stefan, ich werde das mal weiter beobachten.
Aber ja, sie scheint normal zu funktionieren...
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am24.07.2020
@Tom: diese Nachricht hatte ich auch schon. Ich nehme an, dass deine Netzwerkkarte trotzdem einwandfrei funktioniert ?

Du kannst in der
/etc/apt/sources.list das "non-free contrib" repo mit hinzufügen und dann folgendes ausführen:

apt-get update
apt-get install firmware-realtek

Einen Unterschied konnte ich aber nicht bemerken.
Kommentar
Tom
Geschrieben am23.07.2020
In meiner OMV Installation auf dem ASRock J4105-ITX* Board sehe ich immer Fehlermeldungen bezüglich der Realtek Netzwerkkarte. Hat jemand das selbe Problem?
"firmware: failed to load" und "possible firmware missing"

@Martin Du hast in einem deiner Kommentare geschrieben, dass du bei dem größeren Bruder (ASRock J5005) andere Treiber installiert hast und auch Probleme hattest?
Kommentar
Maddin
Geschrieben am26.06.2020
Die Grundeinstellungen in OMV5 habe ich bisher gut realisiert. AutoShutDown funktioniert auch gut. Mit WOL habe ich herausgefunden, dass das Gerät sich anscheinend nur per WOL auf dem jeweiligen Gerät wecken lässt. (Gut, damit könnte man evtl. leben, ist aber schon doof, dass man das Gerät zum Zugriff immer wieder erst aufwecken muss!)

Mit der Fritzbox Portweiterleitung habe ich Probleme. Habe die Ports 80 und 443 für meine DynDNS Adresse eingerichtet. Ist alles aktiv und sollte eigentlich laufen. Doch wenn ich mit der DynDNS Adresse auf das NAS zugreifen will, macht es - nichts!

In UEFI ist "PCIE Device Power On" aktiviert und auch in der FB ist die Aktivierung der Gerätes, sobald man durch das Internet darauf zugreifen möchte, angehakt, aber es passiert nix.

Muss ich in UEFI oder in OMV noch weitere Einstellungen vornehmen? Oder liegt es an der Fritzbox?
AVM hat ja eine nette Wissensdatenbank, die auch die Voraussetzungen zeigt. Außer IPv6 durch den DynDNS Anbieter ist alles eingerichtet (ist deaktiviert). Nur beim Ruhezustand des Gerätes bin ich mir unsicher!
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am24.06.2020
15-30 Sekunden. Das hängt auch ab von der Art und Anzahl der Datenfestplatten.
Kommentar
Tobias
Geschrieben am23.06.2020
Wie lange braucht OMV etwa bis es wieder verfügbar ist, wenn man es per WOL aufweckt?
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am22.06.2020
Secure Boot State muss auf "On" bzw. "Enabled" stehen. Damit aktivierst Du Secure Boot. "System Mode State" muss dann auf "User" stehen.
Kommentar
Tom
Geschrieben am22.06.2020
Haben die beiden Optionen "System Mode State" und "Secure Boot State" unter "Sicherheit" auch etwas mit Secure Boot zu tun? Was muss hier ausgewählt werden?
Die dort gegebenen Erklärungen sind leider nicht wirklich hilfreich. Und in der Anleitung steht dazu überhaupt nichts...
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am21.06.2020
Random crash can be anything but I would also guess the memory is the problem. I would recommend to run memtest and if it does not find any errors, please refer to Debian community.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am21.06.2020
Bei ASRock heißt die Einstellung "PCIE Device Power On" um WOL zu aktivieren
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am21.06.2020
Sofern bei die noch kein System mit Secure Boot lief, kannst Du unter "Sicherheit" im Bios die "Standard Boot Schlüssel installieren" wählen.
Kommentar
Claro
Geschrieben am20.06.2020
Hi,

I tried to install debian buster but unfortunately crashes randomly at each install attempt. kernel panic and such...

Im using 8gb(2x4gb) of crucial ballistix ram (with 100% assured compatibility with the j5005-itx board by crucial (micron) team)...

Tried 16gb (2x8gb) and is perfectly detected and starts windows without issues, on debian install has the exact same behaviour as explained in this post...

Already changed power supply, using a single sodimm, different usb disk for install, different destination disk for final installation, etc... every time I try to install openmediavault 5 or debian, it crashes or freezes...

With windows 10, it installs and works perfectly... Without any issues...

Does someone has a clue of whats happening?
Kommentar
Maddin
Geschrieben am20.06.2020
Ich habe den PC nun gestartet. Der Gehäuselüfter dreht sich ununterbrochen. Welche Einstellungen benötige ich, um WOL im UEFI zu aktivieren? Ich habe die Firmware 1.40.
Kommentar
Tom
Geschrieben am19.06.2020
Hallo, Stefan... du erwähnst in deinem OMV 5 Beitrag, dass ja jetzt Secure Boot unterstützt wird. Das hier verwendete Board kann das ebenfalls.

Aber wie muss ich genau vorgehen um es mit OMV korrekt nutzen zu können? Und was muss ich im ASRock BIOS einstellen, dass es passt? Es gibt scheinbar verschiedene "Modi" und man kann Schlüssel resetten?!
Kommentar
Maddin
Geschrieben am14.06.2020
So, jetzt habe ich heute mal etwas Zeit gehabt und auch alle Komponenten zusammen. Habe alles zusammen gebaut und wollte den Rechner das erste Mal starten und die Ersteinrichtung am Bildschirm machen. Hat nicht geklappt. Mit dem HDMI Kabel habe ich kein Signal bekommen. (Das Kabel funzt, es wurde gestern erst für ein anderes Gerät verwendet!)

Ein DVI Kabel habe ich seit Jahren nicht mehr. Was tun?
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am03.06.2020
Bezüglich des Lüfter-Problems würde ich mal schauen, ob Du bereits das aktuellste Bios installiert hast und wenn möglich aktualisieren.
Kommentar
Markus K.
Geschrieben am03.06.2020
Danke für die Anleitung, hat alles super funktioniert.

Wenn ich in OMV den Rechner herunterfahre, laufen die Lüfter nach kurzer Zeit los, und machen ordentlich radau. Im normalen Betrieb ist der Rechner nahezu lautlos.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am26.05.2020
Soweit ich weiß kann das ASRock J4105 NICHT von einer NVMe booten.
Kommentar
Sven
Geschrieben am26.05.2020
Hallo, wäre es eine Alternative als Systemfestplatte eine NVMe PCIe SSD zu verwenden? Es gibt zum Beispiel Adapter-Karten für diese auf PCIe x1 [1]. Die Geschwindigkeit wäre damit zwar bei PCIe 2.0 und nur einer Lane auf 500 MB/s beschränkt, aber das ist immer noch das Niveau einer SATA SSD. Ich denke die eigentliche Frage ist, ob es möglich ist mit dem ASRock J4105 von der SSD zu booten.

[1] https://www.amazon.de/dp/B07NSVNS1T
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am21.05.2020
Du kannst auch nur 2 Y-Kabel verwenden. Einfach hintereinander stecken. Manchmal gibt es 3er Packs günstiger als 2 Kabel, dann würde ich gleich 3 nehmen dann hast Du eines in Reserve.
Kommentar
Maddin
Geschrieben am20.05.2020
3 Y-Kabel brauche ich für 2x HDD und 1xSDD? Am PicoPsU ist ein Anschluss dran. Wie verbinde ich denn diese drei Y-Kabel mit dem PicoPSU?
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am20.05.2020
Ja Du kannst auch ein 1 zu 4 SATA Y-Kabel verwenden, wenn dir der Abstand der Kabel reicht. Brandgefahr sehe ich bei den niedrigen Strömen nicht als Problem.
Kommentar
Maddin
Geschrieben am19.05.2020
Danke für die Antwort. (Hätte ich das gewusst, würde ich jetzt ein ATX Netzteil verwenden.) Jetzt habe ich schon das PicoPSU.

Würden denn diese Kabel zu verwenden sein?https://www.deleycon.de/deleycon-s-ata-strom-adapter-y-adapter-1x-sata-buchse-zu-4x-sata-stecker-gewinkelt-15cm/

Gibt es denn auch eine mögliche Brandgefahr durch solche Adapter?
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am18.05.2020
Die Pico PSU hat nur einen SATA-Strom Anschluss. Wenn Du mehr als eine Festplatte anschließen möchtest, benötigst Du dementsprechend 3 Y-Kabel.
Kommentar
Maddin
Geschrieben am18.05.2020
Hallo,
ich möchte 2 Datenfestplatten und eine OS-platte (SSD) verwenden. Die oben genannte Hardwareausstattung werde ich soweit übernehmen. Als Netzteil kommt für mich das Pico-PSU mit dem Scalar Netzteil in Frage.

Es wird in den Komponenten auch das "SATA Power Y-Kabel" erwähnt, wenn man mehr als 4 Platten benötigt. Das heißt, dass die Stromkabel für die Festplatten (2x HDD und 1xSSD) schon bei der gekauften Hardware dabei sind?
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am15.05.2020
Auf die SSD sollte nur das Betriebssystem. Auf den RAID dann alle Daten. Die Daten sind dann geschützt und sollte die SSD irgendwann nicht mehr laufen, lässt sich diese ganz einfach austauschen.
Kommentar
nachdenklich
Geschrieben am14.05.2020
Hallo,

auch ich möchte mir eine NAS nach o.g. Bauvorschlag aufbauen. Habt ihr einen Tipp für mich wie ich das Filesystem auf die Laufwerke verteilen soll? D.h. welche Verzeichnisse lege ich auf die SSD und welche auf die Platten im RAID-Verbund?

Danke
nachdenklich
Kommentar
Tauchi
Geschrieben am14.05.2020
Hallo,

meine geplante Zusammenstellung sollte folgende Hardware beinhalten:

Mainboard: ASUS Prime J-4005I-C
RAM: Corsair CMV4GX4M1A2133C15 Value Select 4GB (1x4GB) DDR4 2133Mhz (werden 2x gekauft)
Netzteil: BE QUIET SYSTEM POWER 8 S8-400W 80 PLUS 400 WATT 80+
Gehäuse: Cool Master Elite 130
Systemspeicher: SANDISK Extreme PRO® USB 128GB
Datenplatten: WD Red* 2x

Ja, das Mainboard hat blöderweise nur 2x SATA Anschlüsse. Das heißt, ich könnte nix erweitern.
Es hat aber u.a. einen "M.2 Sockel 3, with M Key, type 2260/2280 storage devices support (PCIE mode)". Ich könnte da auch ne SSD intern installieren. Diese werden stark heiß. Ich weiss momentan noch nicht, ob es beim NAS auch so wäre. Gerade dann, wenn man mal einen Film anschaut oder andere temporäre höhere Rechenleistungen erforderlich sind. Deswegen würde ich den USB Stick vorziehen.

Was haltet Ihr davon?
Kommentar
Tauchi
Geschrieben am12.05.2020
Kurze Frage: Hat jemand Erfahrung mit dem Cooler Master 130 (!) Gehäuse gemacht?
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Stefan (Team)
Geschrieben am23.04.2020
Naja laufen tut das System natürlich auch mit deinen alten Komponenten. Sorgen macht mir neben dem eh schon ineffizienten Prozessor aber auch die dedizierte Grafikkarte. Muss man ausrechnen ab wann sich bei dem Mehrverbrauch von bestimmt 20-30W neue Hardware rechnet.
Kommentar
Martin
Geschrieben am22.04.2020
Hallo,

ich möchte mir einen Server mit Win10 basteln, deren Aufgabe lediglich als Medienserver/Speicher (Filme, Serien), als Downloader mit Jdownloader sowie als Entpacker der gedownloadeten Daten per WinRar ist.

Habe mir nun schon eigentlich das NAS Advanced 3.0 zusammengestellt, mir ist aber gerade eingefallen, dass ich noch meinen alten PC rumstehen habe.
Meint ihr ich kann etwas der folgenden Komponenten bei meinem Homeserver gebrauchen?

CPU: AMD Phenom II X6 1090T https://geizhals.de/amd-phenom-ii-x6-1090t-black-edition-hdt90zfbgrbox-a517718.html

Motherboard: Gigabyte GA-870A-UD3 https://geizhals.de/gigabyte-ga-870a-ud3-rev-3-1-a626153.html

Grafikkarte: MSI GeForce GT 630 https://geizhals.de/msi-geforce-gt-630-gf108-v809-070r-a795220.html

Netzteil: be quiet! Pure Power L7 530W https://geizhals.de/be-quiet-pure-power-l7-530w-atx-2-3-l7-530w-bn106-a448489.html

Lieben Dank
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am20.04.2020
AutoShutdown kannst Du relativ fein einstellen (Aktivität im Netzwerk, Computer-Online/Offline, CPU-Auslastung uvm.). Ob dein Explorer ein WOL-Paket sendet kommt auf die Software drauf an. Windows kann dies auf jeden Fall nicht. Unter macOS nutze ich z.B. die Software miniWOL dafür.
Kommentar
Moritz
Geschrieben am15.04.2020
Hi Stefan,

vielen Dank für die Antwort. Ich nehme an im richtigen Standby benötigt das NAS dann nur vielleicht 2W. Weißt du wie viel Strom eure Konfiguration etwa mit dem reinen Festplatten-Standby benötigt?

Wie genau sieht das WoL Paket dann in der Realität aus? Reicht ein einfacher Zugriff auf das NAS mit den Explorer oder einem Dateibrowser auf dem Handy? Und was sind die Bedingungen für den Standby? Das Plugin Autoshutdown sieht nämlich eher so aus, als würde es prüfen ob Rechner im bestimmten IP-Bereich ausgeschaltet sind, bevor er in den Standby übergeht.

lg Moritz
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am15.04.2020
Der Vorteil gegenüber einem NAS von Synology ist, dass das NAS tatsächlich in den richtigen Standby geht. Das Aufwachen funktioniert allerdings nur über ein richtiges WOL Paket. Das kann jeder PC oder auch Smartphones und Tablets im Netzwerk versenden. Mein TV von LG kann dies allerdings nicht und so muss ich mein NAS Abends teilweise per App auf dem Smartphone wecken. Dies ist der einzige Nachteil an dem kompletten Standby. Das ist mir die Energieersparnis allerdings wert.
Kommentar
Moritz
Geschrieben am15.04.2020
Hallo Stefan, zuerst auch mal von mir vielen Dank für die ausführliche Anleitung.

Ich habe noch ein paar Fragen bezüglich Standby und Stromverbrauch. Meine Idealvorstellung ist, dass die NAS bei bspw. 30 minütiger Nichtbenutzung in einen Standby geht und bei Zugriff (via Explorer von einem Rechner oder Handy) wieder aufwacht. Also unabhängig davon, ob Rechner in einem bestimmten IP-Bereich eingeschaltet sind, und auch unabhängig von der Uhrzeit?

Bei Synology oder anderen fertigen Systemen gibt es eine solche Funktion. Ein solches NAS schickt meines Wissens nach nur die Festplatten in den Ruhezustand (und schaltet alle LEDs aus) und verbraucht dann nur noch um die 6-7 Watt.

Nun also die Frage: Lässt sich ein solcher Ruhezustand über das Plugin Autoshutdown realisieren? Wie ist der Stromverbrauch damit? Reicht ein einfacher Zugriff von einem anderen Rechner für das "WoL Signal" und wie lange braucht das NAS um aus diesem Ruhezustand wieder aufzuwachen?

Wenn das nicht so möglich ist, wie hoch ist der Stromverbrauch beispielsweise mit zwei WD Red* 4TB, wenn ich lediglich die Festplatten über spindown in den Ruhezustand schicke und das restliche System weiter laufen lasse, um sicher zu stellen, dass ich jederzeit mit jedem Gerät (nach kurzer Anlaufzeit) auf das System zugreifen kann.

Vielen Dank für die Hilfe
lg Moritz
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am14.04.2020
Du kannst z.B. unter OpenMediaVault (welches ja ein Debian Linux ist) natürlich jeden Ordner freigeben den Du möchtest. OpenMediaVault stellt dabei nur die Weboberfläche, der Unterbau ist ein richtiges und unbeschnittenes Debian Linux mit allen Möglichkeiten. Jedes ordentliche NAS (auch solche von QNAP oder Synology) haben eine aktive Festplattenkühlung. Dies ist unbedingt erforderlich damit die Hardware lange lebt. Es sei denn Du setzt auf SSDs, dort ist es eventuell nicht nötig.
Kommentar
Tobias Claren
Geschrieben am13.04.2020
Ist es "normal" bei einem Fertig-NAS dass man keine echten Ordner im Root hat, und keine echten Ordner auf beliebiger Ebene als Share freigeben kann?
Warum kauft überhaupt jemand z.B. ein Zyxel-NAS, wenn die nur Predefined Shares im Anzeige-"Root" haben, aber auf der Platte selbst jeder Share (wie die unveränderlichen Vorgaben admin, music, video und photo) z.B. in einem Ordner "i-data/[zufälliger Ordnername]/ liegen soll?

Ist das bei anderen Herstellern anders? Kann Ich echte Ordner anlegen, und danach erst freigeben?
Denn bei Zyxel kann Ich nur Shares anlegen, und dann wird zugleich ein solcher Ordner unsichtbar auf der Platte angelegt. Wenn Ich den share wieder löschen will, wird auch der Ordner mit Inhalt gelöscht. Wer denkt sich so etwas aus?!?
Unter Windows kann ich jeden beliebigen VORHER vorhandenen Ordner freigeben, und auch die Freigabe wieder entfernen.

Machen das alle Fertig-NAS so? Kommt man gar nicht um einen PC als NAS herum O_o?

Das schnellste Synology DS218 hat einen J3355, also wäre dieser Selbstbau hier schon mal schneller (?).

Hier wird ein freies Linux-System eingesetzt? Gibt es dann die gleichen Unzulänglichkeiten wie oben beschrieben?

Hat man die Vorteile eines Fertig-NAS mit App-Download, Script-Installation (Wordpress, evtl. Forum etc.) etc.?
Kann man das Ding dann auch hinter einem IPv6-Zugang (Unitymedia-Kabel) richtig (keine starre URL) mit einer Domain verbinden, und so den Webspace-Hoster sparen?


Ich weiß immer noch nicht, ob ein Fertig-NAS oder ein Selbstbau für mich besser ist.



Die ideale Temperatur für HDDs ist 40°. Da soll die Lebenserwartung auch besser als bei 30° oder 20° sein. Da frage Ich mich, auf welche schädlichen zu hohen Temperaturen man ohne Lüftung kommen könnte.
Kommentar
Thomas D.
Geschrieben am05.04.2020
Ich beabsichtige ein NAS mit erst einmal max 3 Platten (und später eventuell mehr) zu bauen. Da es im Wohnzimmer stehen soll, muß es sehr, sehr leise sein. Welches Gehäuse kannst Du empfehlen für ein NAS mit 4 und mit 6 Platten? Vielen Dank.
Kommentar
Peter
Geschrieben am27.03.2020
Hallo,

ich habe deine Blog gesehen und war direkt begeistert. Ein Raspberry scheint mir zu langsam zu sein. Ich möchte Filme, Musik &co auf dem Dingen speichern. Sowie meine iTunes Bibliothek. Deshalb denke ich, dass dieses Setup ideal ist.

Ich hab jedoch ein paar Fragen :

- Ich habe mehrere Geräte und das Nas soll nie aktiv sein, wenn kein Gerät aktiv darauf zugreift. Ist es möglich, wenn ich auf eine Freigabe versuche etwas zu kopieren, dass dann der Server aufwacht?

- Das ganze System soll solange Schlafen, bis irgendein Gerät versucht darauf zuzugreifen. (Schlafen = Standby, nicht ausgeschaltet!)

- Hat jemand Erfahrungen mit Nextcloud und Docker auf Openmediavault? Wie perfomant ist es?

- Nutzt jemand TimeMachine auf OpenMediaVault, wenn ja zufrieden?


Beste Grüße
Kommentar
NikoK
Geschrieben am25.03.2020
Update: Mein Problem dürfte sein, dass entweder der M.2 SSD zu USB 3.0 adapter kaputt ist oder die SSD. Hab mal ersatz bestellt und hoffe, dass das das Problem löst.
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NikoK
Geschrieben am21.03.2020
Hi!

Ich hab das System wie beschrieben zusammen gesetzt und grundsätzlich rennt es - allerdings hab ich ein Problem bei dem ich schwer weiter komme.

Das System rennt perfekt, wenn ein Monitor angeschlossen ist, aber sobald ich den abstecke, reagiert der Server nach 5 - 20 Minuten nicht mehr. OMV-Webseite liefert ein 500, smb rennt nur so lange wie der Service genutzt wird.

Habt Ihr eine Ahnung was ich falsch gemacht habe? Das Bord ist ein ASRock J4105-ITX*.

Trotzdem danke für den tollen Artikel!

LG,
NikoK
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am07.03.2020
Hi Torsten, ob der Systemdatenträger mit USB 3.0 oder USB 2.0 läuft ist für dein NAS eigentlich unerheblich. Es geht hierbei nicht um die Übertragungsraten (bei denen USB 3.0 natürlich einen großen Vorteil hat) sondern um viele kleine Zugriffe. Ich würde den auf USB 2.0 laufen lassen und mit darüber keine Gedanken machen. Wird in der Praxis keinen Unterschied machen, eventuell 2-3 Sekunden längere Bootzeit.
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Torsten
Geschrieben am06.03.2020
Ich hab den Bauvorschlag mit dem J4105-ITX und als Systemdatenträger LC-USM-M2 USB 3.0-M.2-SSD mit einer 120GB Transcend MTS420 M.2 SSD aufgebaut.

Dummerweise wird die System-SSD vom Mainboard nur am USB2.0 und nicht am USB3.0 Port erkannt (intern oder extern liefert das gleiche Ergebnis).
Die Firmwareversion 1.4 von 2018 scheint aber die offiziell Letzte zu sein.

Gibt es dazu Erfahrungen bzw. Tipps, um das Problem zu lösen?
Kommentar
Martin
Geschrieben am02.03.2020
So, jetzt habe ich das System fast genauso wie beschrieben zusammengestellt, und wollte mich echt einmal für diesen wahnsinnig guten Artikel bedanken. Das klappt alles ausgezeichnet, und das NAS könnte nicht besser funktionieren. Vll einmal kurz zu meinem Aufbau:

- ASRock J5005
- 8 GB Ram wie oben
- 4x Ironwolf 4TB im RAID 5
- PicoPSU 160W mit 120W Scalar
- 128GB USB Stick Extreme Pro als Bootdevice

Funktioniert perfekt!

Nur bei zwei Sachen war etwas Handarbeit angesagt:

- Die installation von USB auf einen anderen USB Stick wollte mit der OMV Liveversion einfach nicht klappen. Ich glaube das Problem war, dass während der Installation die Bootplatte sdb war, und sich dann als sda meldete. Das heißt, Installation ok, aber danach wollte es einfach nicht richtig booten. Ich habe dann einfach Debian 10.3 installiert, und OMV5 manuell nachinstalliert. Das klappt einwandfrei.
- Die Realtek-Netzwerkkarte war etwas schwierig. Sie funktionierte zwar, lies sich aber nicht zu 1000Gb/s überreden, sondern nur 100. Nachdem ich allerdings auch hier manuell den alten Treiber deaktiviert, und die besser passenden 8169 Treiber installiert habe, läuft auch das. Zusätzlich war es noch so, dass anscheinend Linux etwas zickiger auf schlechte Netzwerkkabel reagiert, und nachdem ich auch das ausgetauscht habe, lief es.

Alles in allem rennt das System perfekt. Leise, sehr sparsam, und auch WOL (sogar über Internet :) ) funktioniert perfekt. Es startet automatisch jeden Tag um 7, und aktualisiert sich dann mit all meinen Cloudspeichern. Und wenn ich ein USB Laufwerk anstecke, automatisch mit dem. 3:2:1 Backupstrategie perfekt umgesetzt.

Ich überlege mir jetzt noch den PCIe 2.0 x1 Steckplatz mit einer SATA Erweiterungskarte zu verwenden, dass ich auch 6 HDDs einbauen kann. Hat hier vielleicht jemand eine Empfehlung? Ich habe hier von manchen Karten gelesen, dass diese nicht ganz zuverlässig funktionieren. Zur Sicherheit würde ich die restlichen zwei aber eh als eigenes RAID 1 laufen lassen. Sonst wären es in meinem RAID dann 3 unterschiedliche SATA Controller, das ist mir etwas zu heikel.

Wenn wer Fragen hat, schreibt gerne...

LG und danke!!
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am26.02.2020
Unraid habe ich früher mal getestet da gefiel es mir nicht so gut. Dann kommen dazu noch die Lizenzkosten (59 - 129 USD). Aber vielleicht teste ich das OS demnächst mal wieder :)
Kommentar
Bee
Geschrieben am26.02.2020
Hi, erstmal ein dickes Dankeschön für den aufschlussreichen Artikel :)

Ich bin gerade bei der Planung meines ersten NAS. Diese Zusammenstellung, besonders der geringe Strombedarf gefällt mir sehr gut.

Eine Frage hätte ich jedoch. Ich teste gerade die von Euch empfohlenen OS und habe selber noch etwas recherchiert. Unraid fehlt in eurer Liste, dieses gefällt mir bisher am besten, gibt es dafür einen bestimmten Grund?

Danke, Gruß Bee
Kommentar
Philipp
Geschrieben am13.02.2020
Moin,

bei mir folgender Aufbau:
Board: AsRock J5005
RAM: 2 x 4GB Crucial
Gehäuse: Inter Tech IPC Sc4004 ITX
Netzteil: 250W Inter-Tech 80+ Bronze
Systemplatte: 120 GB WD Green SSD
2 x 4 TB WD Red* / 2 x 2 TB WD green

OMV 5 ließ sich direkt vom USB-Stick installieren (Image via Etcher geschrieben)
System läuft, kühl, leise und stabil. Leistungsaufnahme beim Beschreiben mit 100 MB/s ca. 18 W (mit einer installierten Platte)
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am12.02.2020
Das 72 Watt Netzteil (12V 6A) sollte dafür ausreichen mit einer PicoPSU-90*. Deine Wahl gibt dir aber noch etwas mehr Flexibilität und ist auch nicht verkehrt. 4 Datenfestplatten sind meistens die Grenze wo sich auch ein ATX-Netzteil rechnen kann, da diese nur im geringen Energiebereich nicht mit den picoPSUs mithalten können. Verbraucht das System insgesamt mehr Energie (z.B. mit 4 Festplatten), ist der Unterschied zu einem ATX-Netzteil nicht mehr sehr groß.
Kommentar
Martin
Geschrieben am12.02.2020
... ein letztes Mal noch: ich habe mich jetzt für ein picoPSU-160-XT und ein Scalar 12V 10A Netzteil entschieden. Ist das in Ordnung?
Kommentar
Martin
Geschrieben am12.02.2020
... ich plane übrigens 4 x Seagate Ironwolf* 4 TB einzubauen. Als kleine Ergänzung zu vorher.
Kommentar
Martin
Geschrieben am12.02.2020
Guten Morgen!

Ich hätte da eine Frage zum Netzteil. Ist das Scalar hier wirklich gut geeignet? Im Idlebtrieb benötigt das System sehr geringe 10W, während die Startup Current (zB für die Ironwolf) bei Festplatten relativ hoch ist. Was wäre die beste Alternative bei einem Fractal Design Node 304*?

Der Scalar Support hat mir geschrieben, dieses Netzteil am besten nicht einbauen.

LG,
Martin
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am04.02.2020
Da es aktuell weder Nachfolger CPUs (wird wohl Intel Tremont werden) noch Mainboards dafür gibt, erwarte ich das Update erst Mitte bis Ende 2020, eher Ende 2020.
Kommentar
Thomas
Geschrieben am04.02.2020
Ist demnächst auch ein Update des NAS Basic 2.0 geplant, nachdem der NAS Advanced und NAS Expert kürzlich geupdatet wurden?
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am22.01.2020
Das kommt auf die Wahl deines Gehäuses drauf an. Es gibt dafür spezielle Bleche (dort wo sonst das ATX-Netzteil eingebaut wird), in denen schon Löcher sind oder noch gebohrt werden müssen. Aber Dremel geht sicherlich auch :)

Wenn Du ein Gehäuse ohne ATX-Slot verwendest, dann kann man die Bohrung auch in eines der Bleche der PCIe-Slots bohren, so beschädigt man das Gehäuse nicht.
Kommentar
Mark Fried
Geschrieben am22.01.2020
Bin dabei mir, auf der Basis Eures Konzepts ein NAS zusammen zu stellen - allerdings frage ich mich, wie ihr den 12V-Anschluss (also die Buchse) der PICO mit dem Gehäuse verheiratet habt. Kam da der Dremel zu Einsatz? ;-)

Mark.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am16.01.2020
Nein, hier gehen wir davon aus, dass etwas Grundwissen vorhanden ist. Der Einbau ist aber eigentlich auch für Anfänger machbar. Musst Du wissen was Du dir zutraust. Da die CPU auf dem Mainboard bereits verbaut ist, fällt der schwierigste Schritt eigentlich schon weg.
Kommentar
Maddin
Geschrieben am16.01.2020
Hallo,
eine Frage zum Zusammenbau der Komponenten. Da es keine bebilderte Anleitung zum Zusammenbau gibt, nehme ich ganz stark an, dass man sich zwecks Hauptplatine etc. selber im netz recherchieren muss. Oder ist da noch etwas wegen dem Zusammenbau geplant?
Kommentar
Eric
Geschrieben am11.01.2020
Was haltet ihr von der Idee Proxmox auf dem System zu installieren?
Ist die Hardware potent genug?
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am08.01.2020
Da auf dem Mainboard nur Niederspannung verwendet wird, ist keine zusätzliche Erdung erforderlich.
Kommentar
chdeg
Geschrieben am08.01.2020
Hallo,

wie handhabt ihr das mit dem Schutzleiter-Anschluss / Erdung des Gehäuses in Verbindung mit der Pico / Scalar Netzteil Kombination?

Ganz ohne Erdung halte ich nicht für sinnvoll, das hat ja auch seinen Sinn für die EMV ...
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am06.01.2020
2x 4GB, denn dann kannst Du den Dual-Channel Modus nutzen (doppelte Speicherbandbreite). Auch wenn das in einem NAS nicht so wichtig ist, würde ich trotzdem zu 2x 4 GB greifen.
Kommentar
Mort
Geschrieben am06.01.2020
Eine Frage hätt ich noch, was ist besser beim RAM? 2x4GB Riegel, oder 1x8GB?

LG
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am06.01.2020
Der Geschwindigkeitsunterschied zwischen dem Intel Celeron J4105 und dem Intel Pentium J5005 liegt zwischen 10 und 13%. Da der Preis der Boards ziemlich volatil ist, würde ich einfach schauen was zum Kaufzeitpunkt für dich die bessere Wahl ist. Hier nochmal ein Link zu den Prozessoren: Intel Celeron J4105 vs. Intel Pentium J5005.

SSD via PCIe sollte funktionieren, getestet haben wir dies aber nicht.
Kommentar
Mort
Geschrieben am06.01.2020
Vielen Dank für deine Antwort.
Die Basickonf. ist also ausreichend?
Mehr als 4 HDDs werden es eh nicht werden.
Das 5005 Board dem 4105 vorziehen, oder kommts aufs gleiche raus?

Ist bei diesen Boards möglich, dass ich eine SSD in einen PCiE Slot stecke, wie bei Sirans Lösung?

LG
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am06.01.2020
Für deine Anforderungen sollte das NAS Basic meiner Meinung nach ausreichen, so lange Du dich auf max. 4 Datenfestplatten beschränkst. Darüber würde ich dir eine größere Lösung empfehlen.
Kommentar
Mort
Geschrieben am06.01.2020
Guten Abend,

sehr intressante und informative Seite!
Könntet ihr mir helfen?
Möchte mir eine NAS selber bauen, und zwar hauptsächlich für Downloads mit dem jdownloader, sowie als Datengrab für meine Fotos sowie Serien und Filmen.
Auf die Serien und Filme muss ich dann von meinem TV aus zugreifen können per KODI.
Sollte aber noch genügend Reserve sein, dass im Hintergrund zip Datein entpackt werden können.

Welche Konfoguration ration wäre eurer Meinung nach besser für mein Vorhaben?
Die Variante aus dem Artikel hier mit nur MB mit SOC oder MB und AMD200GE als CPU?

Vielen Dank
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am06.01.2020
Nein ich selbst habe nicht mit 16 GB getestet, weiß aber von den Vorgänger-Mainboards das 16 GB liefen (auch wenn offiziell nur 8 GB genannt werden). Einige unserer Besucher haben das aktuelle Mainboard auch schon mit 16 GB in Betrieb.
Kommentar
FlowBizkit
Geschrieben am05.01.2020
@Stefan
16GB gehen, dass heißt es wurde getestet von euch?
Kommentar
Maik
Geschrieben am31.12.2019
Ja die Einstellung "PCIE Device Power On" hab ich aktiviert, sonst würde es ja wahrscheinlich auch nicht aus dem S5 aufwachen. Keiner eine Idee, wieso mein S3 Aufwachen nicht geht?
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am29.12.2019
Achso, ok. Mein NAS (allerdings mit anderer Hardware) steht auf Unterbrechen / Standby (S3) und ist so nach ca. 10 Sekunden wieder einsatzbereit. Hast Du im Bios die WOL (PCIe irgendwas) Einstellung gesetzt ? Bisher funktionierte das Aufwachen aus dem normalen Standby eigentlich immer.
Kommentar
Maik
Geschrieben am29.12.2019
Nachtrag: ich meinte Unterbrechen nicht suspend!
Kommentar
Maik
Geschrieben am29.12.2019
Hallo Stefan, ich nutze das autoshutdown Tool. Stell ich dort auf herunterfahren dann geht das Aufwecken. Wenn ich auf Suspend stelle, geht’s nicht. Dabei blink das NAS. Suspend ist doch S3 Mode und herunterfahren S5?! Ziel ist es, dass es möglichst schnell wieder aufwacht und nicht erst hochfahren muss.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am29.12.2019
Geht meiner Meinung nach nur aus dem Standby (S3). Das reicht doch auch, welche zusätzliche Energieersparnis versprichst Du dir denn von einem höheren S-Modus ?
Kommentar
Maik
Geschrieben am28.12.2019
Wisst ihr wie man das omv System mit wake on lan (wol) aus dem Suspend Mode aufweckt? Bei mir geht das Aufwecken nur im Stanby.

Danke und Grüße
Kommentar
Tom
Geschrieben am18.12.2019
Jo, schon klar - Backups laufen jede Nacht und ggl. mache ich auch ein CloneZilla Image.

Da das NAS aber inzwischen so gut läuft und viel mehr macht als ich anfangs dachte geht es mir schon um die Ausfallsicherheit. Aus den Backups alles wieder herzustellen (da würde ich wohl ein CloneZilla Image nehmen und danach aus den Backups die Daten aktualisieren) würde wohl einige Stunden dauern, in denen das NAS nicht verfügbar wäre.

RAID1 über USB fand ich auch strange, daher die Frage.

Wahrschenlich muss ich mal auf ein größeres System umsteigen mit mehr SATA Ports, wo sich ein System RAID1 eher realisieren lässt. Ich glaube, die Synology NAS machen das ähnlich und verteilen ihr OS gespiegelt auch auf jede HDD im System.

Gibt es ein Alternativ Board zum J4105 mit mehr SATA Ports, dass in dieses Coolermaster Gehäuse passt ?
Kommentar
Steve
Geschrieben am18.12.2019
Ich würde dir eher vorschlagen einfach regelmäßig Backups zu machen. Hol dir ne Platte, steck die ran, mach ein Backup deines Systems. Jedes Mal, wenn du wan an deinem System änderst (Neuinstallationen, Updates, Einstellungen geändert...) machst ein neues Backup (oder ein zusätzliches, dann kannst du sogar auf eine ältere Version deines Systems zurück).
Nie Vergessen: RAID ist kein Backup. Wenn dir etwas deine Systemdateien zerschießt (Verschlüsselungstrojaner, Update oder sonst was) ist das automatisch auch auf deiner zweiten Platte.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am18.12.2019
Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass von einem RAID via USB abgeraten wird. Technisch möglich ist dies aber.
Kommentar
Tom
Geschrieben am17.12.2019
Ohja, ich habe da ubuntu server drauf mit samba und nfs Freigaben. Dazu plex, tvheadend, kodi, jdownload und filebot. Das steckt das Board alles klaglos ein. Alles läuft auf ssd, nur die Daten liegen auf dem zfs raid, das im Bedarfsfall eben angeworfen wird. Das alles trotz Backup wieder einzurichten dauert bestimmt ewig.

Ich frage mich nur, ob der USB3 Port auch mit einem RAID1 klar kommt.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am17.12.2019
Ich glaube ein RAID 1 ist nicht nötig, weil die Daten auf den anderen Festplatten unabhängig von dem OS sind. Oder hast Du so viel in OMV eingestellt das sich das lohnt ?

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