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NAS Advanced 4 - Eigenbau NAS mit 6x SATA, M.2 und 2,5 Gbits LAN

Geschrieben am25.08.2021 von Stefan RSS Feed
NAS Advanced 4 - Eigenbau NAS mit 6x SATA, M.2 und 2,5 Gbits LAN
In unserer NAS Advanced Zusammenstellung in der nun 4. Version setzen wir auf Intels neuen B560 Mainboard-Chipsatz, der einen beliebigen Prozessor im aktuellen Sockel LGA 1200 unterstützt (Intel 10 und 11 Gen CPUs). Als Einstiegs-CPU empfehlen wir den Intel Celeron G5905*, der seine 2 Kerne mit 3,5 GHz taktet. Wer mehr Leistung benötigt, kann einfach eine größere CPU wählen.

Konkret verwenden wir als Mainboard das MSI B560M-A Pro*, welches neben 2,5 Gbit LAN auch einen schnellen M.2 Slot und PCIe 4.0 unterstützt (entsprechende CPU vorausgesetzt). 6 SATA Ports der neusten Generation dürfen in einem modernen NAS nicht fehlen und sind ebenso vorhanden.


Prozessor

EigenschaftWert Bemerkungen
Prozessor Intel Celeron G5905*
Kerne 2
Hyperthreading
Takt 3,5GHz
Cache 4MB
Intel C6/C7 Support
Übertaktbar
Speicherchannels 2
ECC-Support
iGPU Intel HD Graphics 610
iGPU - Ausführungseinheiten 12
iGPU - Takt (Basis) 350MHz
iGPU - Turbo 1050MHz
iGPU - Rechenleistung 0,2TFLOPS
TDP 58W
Architektur Comet Lake
Sockel LGA 1200
Fertigung 14nm

Der Intel Celeron G5905* ist mit seinen 2 CPU-Kernen ganz sicher kein Leistungswunder, reicht für die allermeisten Anforderungen aber locker aus. Im Vergleich zu den meisten Fertig-NAS Systemen bekommt ihr mit dem Intel Celeron G5905* eine Rakete die zum Beispiel ausreicht um den 2,5 Gbits Netzwerk-Port komplett auszulasten.

NAS Advanced 4 - Eigenbau NAS mit 6x SATA, M.2 und 2,5 Gbits LAN
Wer viel mit Virtualisierung arbeitet oder eine große Plex Bibliothek besitzt, dem empfehlen wir eine stärkere CPU. Möglich wären hier z.B.:

Wie immer empfehlen wir euch, die "Boxed" Version des Prozessors zu erwerben, da hier bereits ein ausreichend dimensionierter CPU-Kühler beiliegt und auch die Garantiebedingungen besser sind als bei den "Tray" Versionen, bei denen stets der Händler die Gewährleistung übernehmen muss.

Da im späteren Betrieb eigentlich keine Grafikkarte benötigt wird, könnte man auch zu den deutlich günstigeren F-Versionen der Intel Core i Serie greifen (z.B. Intel Core i3-10105F*), die allerdings im Gegensatz zu den oben empfohlenen CPUs keine interne Grafik mitbringen. Für die Installation wird dann aber eine dedizierte PCIe-Grafikkarte benötigt (vielleicht besitzt ihr ja eine ?). Celeron und Pentium Prozessoren sind nicht als F-Varianten erhältlich.


Mainboard & Anschlüsse

EigenschaftWert Bemerkungen
Mainboard MSI B560M-A Pro*
DDR4-Slots 2
max. Speicherspezifikation DDR4-2666
max. Speicherkapazität 64GB
ECC-Support CPU: ja, Mainboard: Nein
PCI-E 3.0 x16 1 CPU: 3.0, Mainboard: 4.0
PCI-E 3.0 x1 2
SATA (6Gbit/s) 6 6x Intel B560
M.2 Slot (PCIe 3.0 x4) 1
LAN (2,5 Gbit/s) 1 Realtek 8125B
USB 2 (0.5 GBit/s) an I/O-Blende 2
USB 2 (0.5 GBit/s) als Header 4
USB 3.0 (5 GBit/s) an I/O-Blende 4
USB 3.0 (5 GBit/s) als Header 2
HDMI 2.0 1 2.0b mit HDR
VGA 1
Audio 7.1 CH HD Realtek ALC897
FAN-Header 2 1x CPU, 1x Sys
Formfaktor Micro-ATX

Das MSI B560M-A Pro* ist ein modernes aber schlichtes Mainboard, welches ohne große Kühlkörper oder LED-Leisten auskommt. Wichtig für ein zukunftssicheres NAS ist unserer Meinung nach der 2,5 Gbits LAN-Port, der natürlich abwärtskompatibel ist. Einzig der neue USB Standard 3.1 Gen 2 fehlt dem Board, was wir in einem NAS verschmerzen können.

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Hilfreich sind die "EZ Debug LED" des Mainboards, an denen ihr im Fehlerfall schnell erkennen könnt welche Komponente Probleme verursacht.

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Neben dem PCIe 4.0 x16 Slot ist auch ein M.2 Port für eine schnelle PCIe SSD mit 4 PCIe 4.0 Leitungen vorhanden. Die Nutzung des neuen PCIe 4.0 Standards setzt allerdings eine Intel Core i 5/7/9 CPU voraus. Unser hier empfohlener Intel Celeron G5905* kann nur PCIe 3.0 zur Verfügung stellen, was für ein NAS aber natürlich mehr als ausreicht.

Wir setzen 8 GB Arbeitsspeicher in unserem NAS Advanced 4 ein, im Detail handelt es sich um einen Crucial CT8G4DFRA266 8GB DDR4-2666* CL 19. Der Crucial Speicher hat sich bisher immer als unkompliziert erwiesen. Wer eine schnellere CPU nutzen möchte, kann auch zum Crucial CT8G4DFRA32A 8GB DDR4-3200* CL 22 greifen. Von dem schnelleren Speicher würde aber erst der Intel Core i5-11400* profitieren, da die anderen von uns empfohlenen CPUs maximal bis DDR4-2666 ausgelegt sind und wir in einem auf Stabilität und Zuverlässigkeit ausgelegten NAS den Speichercontroller des Prozessors nicht Übertakten möchten.

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Festplatten & RAID

EigenschaftWert Bemerkungen
AHCI & NCQ
Hot-Plug
unterstützte 2,5 Zoll Festplatten 6Stück
unterstützte 3,5 Zoll Festplatten 6Stück

Der Systemdatenträger kann auf 4 verschiedene Arten realisiert werden, wobei bei Option Nr. 4 einer der SATA-Ports verwendet wird und daher nicht für eine Datenfestplatte zur Verfügung steht.


Unserer Meinung nach ist hier die Crucial P2 CT250P2SSD8 250GB M.2 NVMe SSD* die beste Wahl, da diese PCIe SSD schnell ist (bis zu 2,4 GB/s) und dabei weniger als 40 Euro kostet.

Wer mit der zweiten Möglichkeit (SanDisk Extreme PRO* 128GB*) liebäugelt, sollte sich im klaren sein, dass es sich hier um einen professionellen Stick mit SSD-Haltbarkeit und dementsprechender Leistung handelt. Der Stick ist nicht mit normalen USB 3.0 Sticks vergleichbar. Normale Sticks eignen sich unser Erfahrung nach nicht für die Nutzung als Systemdatenträger da diese im Dauerbetrieb schnell kaputt gehen.

Mit einem Delock USB 3.0 PinHead auf 2x USB 3.0* Adapter kann der Stick auf Wunsch auch in das Gehäuseinnere verlegt und an den USB 3.0 Header des Mainboards angeschlossen werden.

Bei den Datenfestplatten greifen wir zur WD Red* NAS Serie, die für den Einsatz im NAS konzipiert sind und über eine abgestimmte Firmware sowie TLER (Time Limited Error Recovery) verfügen und sich ideal für den Einsatz in einem RAID eignen. Alternativ kann man die Seagate Ironwolf* NAS Serie nutzen, die technisch fast identisch mit den WD Red* Festplatten ist. So verfügen die Seagate NAS Festplatten etwa mit ERC (Error Recovery Control) ebenfalls über ein Feature zur Minimierung von Problemen im RAID-Betrieb. Beide Hersteller gewähren 3 Jahre Garantie auf die NAS Festplatten.

Denkt bei der Wahl des Gehäuses (siehe weiter unten) unbedingt an eine gute Belüftung der Datenfestplatten. Festplatten die im Betrieb über längere Zeit zu warm werden, fallen deutlich schneller aus als ausreichend gekühlte Festplatten.

Möchtet ihr mehr über die NAS-Festplatten der WD-Red bzw. Seagates Ironwolf Serie wissen ? Dann schaut mal hier vorbei: Western Digital. Red vs. Seagate Ironwolf



SMR oder CMR Festplatten


Ich hatte bereits im Januar einen Artikel über den Unterschied von SMR bzw. CMR Festplatten veröffentlicht.

Einige der WD Red* Festplatten setzen nämlich auf die SMR-Technik, die bei komplexeren Anforderungen oder größeren RAID-Arrays zu Problemen führen kann. Wenn ihr euch hier unsicher seid, welcher Festplattentyp für euch der richtige ist, empfehle ich euch den oben verlinkten Artikel einmal zu lesen. In den Kommentaren sind sowohl positive als auch negative Erfahrungsberichte von Benutzern vorhanden, so dass ich hier keine Empfehlung für einen bestimmten Typ geben möchte.


Netzteil

EigenschaftWert Bemerkungen
Formfaktor ATX
Max. Leistung 350W
SATA-Power 1
80 PLUS Zertifizierung Bronze
Überstromschutz (OCP)
Überspannungsschutz (OVP)
Unterspannungsschutz (UVP)
Kurzschlussschutz (SCP)
Überhitzungsschutz (OTP)
Überlastschutz (OPP)

Bei diesem System kommt aufgrund der benötigten Leistung keine PicoPSU mehr zum Einsatz, die größeren Versionen sind zu ineffizient und in der Anschaffung auch deutlich teurer als ein normales ATX-Netzteil. Wir haben in diesem Test ein be quiet! Pure Power 11 350W* benutzt. Dieses ist zwar nur 80 PLUS Bronze zertifiziert, dafür aber völlig ausreichend. Da wir auch das be quiet! Pure Power 11 400W* Netzteil mit 80 PLUS Gold Zertifizierung bei uns im Büro liegen haben, kann ich euch sagen, dass letzteres knapp 1 Watt sparsamer agiert. Dabei kostet das Netzteil allerdings 5 Euro mehr in der Anschaffung.



Noch günstiger ist das be quiet! System Power 9 400W*, allerdings ist hier die Effizienz nochmals geringer und das Netzteil ist auch hörbar lauter im Betrieb.


Alternative ATX-NetzteileSATA-PowerZertifizierung und EffizienzPreis
be quiet! System Power 9 400W*580+, bis zu 89%39 Euro
be quiet! Pure Power 11 300W*480+ Bronze, bis zu 87%41 Euro
be quiet! Pure Power 11 350W*580+ Bronze, bis zu 87%44 Euro
be quiet! Pure Power 11 400W*580+ Gold, bis zu 91%52 Euro



Gehäuse

EigenschaftWert Bemerkungen
Micro-ATX
Mini-ITX

Da wir ein mATX Mainboard benutzen, haben wir bei den Gehäusen quasi freie Auswahl. Ich habe darauf geachtet, dass sich in der Front (zur Kühlung der Datenfestplatten) mindestens 1, besser 2 Lüfter verbauen lassen. Außerdem lassen sich in alle Gehäuse mindestens 6 3,5 Zoll Festplatten einbauen.

Gehäuse3,5 Zoll SlotsLüfter inkl.Preis
Cooler Master N300*7 + 22x 120 mm55 Euro
Cooler Master N400*7 + 22x 120 mm70 Euro
Antec New Solution NSK 4100*7 + 31x 120 mm40 Euro
Cooler Master CM Force 500*7 + 21x 120 mm45 Euro




Betriebssystem

EigenschaftWert Bemerkungen
OpenMediaVault 5 Debian 10 (Linux)
OpenMediaVault 6 Debian 11 (Linux)
TrueNAS CORE 12 Nachfolger von FreeNAS
Windows 10

Als Betriebssystem haben wir wieder OpenMediaVault gewählt (Download). OpenMediaVault (OMV) ist eine Weboberfläche zur Verwaltung des darunter liegenden Debian Linux. Ihr benötigt aber keine Linux-Kenntnisse um OpenMediaVault zu installieren oder später zu konfigurieren. Das Installationsimage kopiert ihr auf einen USB-Stick und installiert über diesen Stick dann OMV auf einen Systemdatenträger.

Wer z.B. ein Linux Betriebssystem auf einem USB-Stick installieren möchte, sollte dies im UEFI-Modus tun und im Mainboard Bios den Legacy-USB-Support deaktivieren. Andernfalls kann das System später nicht über den USB-Stick booten. Bei M.2 oder SATA Datenträgern könnt ihr diese Option ignorieren.

Wir nutzen hier bereits das OpenMediaVault 6 Release, welches auf Debian 11 aufbaut und sich noch bis voraussichtlich Ende 2021 in der Testphase befindet. Die aktuellste stabile Version ist OpenMediaVault 5.5. OpenMediaVault 6 hat einige Optimierungen im Gepäck, auch im Hinblick auf die Weboberfläche die nun etwas moderner wirkt.

NAS Advanced 4 - Eigenbau NAS mit 6x SATA, M.2 und 2,5 Gbits LAN

Als Dateisystem für unsere Testfreigabe habe ich Btrfs genutzt. Btrfs Dateisysteme können von OpenMediaVault 6 direkt über die Weboberfläche erstellt, formatiert und eingebunden werden. Erweiterte Btrfs Funktionen (Snapshots, Subvols oder Multi-Device) werden aber leider auch in OpenMediaVault 6 noch nicht über die Weboberfläche unterstützt. D.h. wenn ihr Btrfs nutzen möchtet, müsst ihr eventuell Befehle direkt über die Shell ausführen. Einsteiger bleiben daher lieber bei dem Standard Linux-Betriebssystem Ext4.

Über eine SSH-Sitzung oder das Terminal können auch die neuen OMV-Extras 6 installiert werden:

wget -O - https://github.com/OpenMediaVault-Plugin-Developers/packages/raw/master/install | bash


Die OMV-Extras erweitern den Umfang von OpenMediaVault und sind für uns längst zur Pflichtinstallation geworden. Die OMV Extras bringen unter anderem Unterstützung für Docker, Portainer und Yacht mit.


Benchmarks

EigenschaftWert Bemerkungen
Max. Lesen via SMB/NFS 280MB/s 115 MB/s im 1 Gbit Modus
Max. Schreiben via SMB/NFS 281MB/s 114 MB/s im 1 Gbit Modus
Max. Lesen via FTP 281MB/s 114 MB/s im 1 Gbit Modus
Max. Schreiben via FTP 281MB/s 115 MB/s im 1 Gbit Modus
Max. CPU Last SMB-Lesen 45% 2,5 Gbit/s
Max. CPU Last SMB-Schreiben 70% 2,5 Gbit/s
Cinebench R15 Einkern 147cb
Cinebench R15 Mehrkern 287cb

Schon die Leistung der kleinen Intel Celeron G5905* CPU reicht aus, um Daten ohne Probleme mit 2,5 Gbits auf eine Freigabe zu transferieren, die auf einem Btrfs NAS-Laufwerk liegt. Bei voller Übertragungsgeschwindigkeit von ca. 280 MB pro Sekunde (große Dateien) liegt die Systemlast bei ca. 45 % (Lesend) bzw. 70 % (Schreibend).

Wer mehr Leistung benötigt, kann durch den Einbau eines stärkeren Prozessors die Leistung signifikant erhöhen. Hier müsst ihr selbst entscheiden wieviel Leistung ihr im Alltag wirklich benötigt und wie zukunftssicher euer NAS sein soll. Zur Not ist ein späterer Austausch des Prozessors natürlich jederzeit möglich.


Energieverbrauch

EigenschaftWert Bemerkungen
Ausgeschaltet 0,7W
Standby 1,4W mit WOL
Leerlauf 19,4W 18,2 W nach Optimierung mit powertop

Den Energieverbrauch haben wir mit einem Voltcraft Energy-Logger 4000* ermittelt, der auch bei niedrigen Strömen ordentliche Messergebnisse abliefert. Als Netzteil kam das 80+ Bronze zertifizierte be quiet! Pure Power 11 350W* zum Einsatz, mit einem 80+ Gold zertifizierten Netzteil lässt sich ca. 1 Watt an Energie einsparen.

Mit 19,4 Watt (mit 1 SSD als Systemdatenträger) und ohne Optimierungen ist der Verbrauch im Leerlauf ok aber nicht rekordverdächtig. Durch Software-Optimierungen (siehe nächster Absatz) sowie den Einsatz eines Gold zertifizierten Netzteils lässt sich der Energieverbrauch auf ca. 17 Watt im Leerlauf senken. Wir vermuten, dass der Intel B560 Chipsatz recht Energie hungrig ist (6 W Chipsatz TDP) und daher keine noch niedrigeren Verbräuche möglich sind.

Mit dem Tool powertop (Installation siehe OMV Komplettanleitung) lassen sich weitere 1,2 Watt im Leerlauf einsparen. Achtung: nach der Standard-Optimierung funktioniert allerdings die Wake-On-Lan (WOL) Funktionalität nicht mehr, da der Netzwerk-Controller von powertop im Standby deaktiviert wird.


Technische Daten (Zusammenfassung)

EigenschaftWert Bemerkungen
Prozessor Intel Celeron G5905* 2 Threads @ 3,5 GHz, 58 W TDP
Prozessor (Alternativ) Intel Pentium Gold G6400* 4 Threads @ 4,0 GHz,58 W TDP
Prozessor (Alternativ) Intel Core i5-11400* 12 Threads @ 4,4 GHz, 65 W TDP
Mainboard MSI B560M-A Pro* 2x DDR4, 1x PCIe 4.0 x16, 2x PCIe 3.0 x1, 1x M.2, 6x SATA
Arbeitsspeicher Crucial CT8G4DFRA266 8GB DDR4-2666* CL19 8 GB DDR4-2666
Arbeitsspeicher (Alternativ) Crucial CT8G4DFRA32A 8GB DDR4-3200* CL22 8 GB DDR4-3200
Systemdatenträger Crucial P2 CT250P2SSD8 250GB M.2 NVMe SSD* M.2 NVMe SSD
Systemdatenträger (Alternativ) SanDisk Extreme PRO* 128GB* USB-Stick mit SSD-Technik
Systemdatenträger (Alternativ) SanDisk SSD PLUS 120GB* normale SATA-SSD
Netzteil be quiet! Pure Power 11 350W* 80 PLUS Bronze, 5x SATA Power
Netzteil (Alternativ) be quiet! Pure Power 11 400W* 80 PLUS Gold, 5x SATA Power
Gehäuse Cooler Master N300* 2x 120 mm Lüfter inkl
Gehäuse (Alternativ) Antec New Solution NSK 4100* 1x 120 mm Lüfter inkl
Datenfestplatte WD Red* NAS ca. 30 Euro / TB
Datenfestplatte (Alternativ) Seagate Ironwolf* NAS ca. 30 Euro / TB
Adapter / Kleinteile SATA Power Y-Kabel* je nach Netzteil
Adapter / Kleinteile (Optional) USB 3.0 20-Pin Mainboard Header* bei Verwendung eines USB Systemdatenträgers
Gesamtpreis System 310 kleinste Ausführung ohne Datenfestplatten



Unsere aktuellen NAS-Zusammenstellungen in der Übersicht


Ihr habt jetzt Lust auf ein Eigenbau NAS bekommen ? Wir haben für euch eine Übersicht aller aktuellen NAS Zusammenstellungen erstellt. Diese Liste wird ständig aktualisiert und ist damit immer auf dem letzten Stand. Alle Systeme können mit einem beliebigen Betriebssystem (z.B. Windows 10, Linux oder FreeBSD) genutzt werden.

Wir nutzen als Standard-NAS Betriebssystem in unseren Artikeln OpenMediaVault, welches auf Debian Linux aufsetzt und eine Weboberfläche mit allen benötigten NAS-Funktionen zur Verfügung stellt. Linux Fachwissen wird nicht benötigt.

NameHDDsProzessorCB 15 MCECCLetztes UpdatePreis
NAS Starter 2.02Raspberry Pi 4 B*--Nein07/2019ab 67 €
NAS Basic 2.14Intel Celeron J5040 onBoard317 cbNein11/2020ab 240 €
NAS Advanced 46+Intel Celeron G5905*287 cbNein08/2021ab 310 €
NAS Expert 3.06+Intel Pentium G5400*403 cbJa01/2020ab 455 €


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Kommentare (14)

Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am27.09.2021
@Uwe für OMV 5.x ist ein Treiberupdate für den Netzwerkchip notwendig, siehe: https://wiki.ubuntuusers.de/Howto/Realtek-r8125/
Bezügliche des MCE-Fehlers: Hast Du bereits auf die neuste Bios Version aktualisiert ? Eventuell löst das dien Problem.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am27.09.2021
@ Marc: Das Board besitzt einen 2,5 Gbits LAN Port. Bezüglich der Festplatten (WD Red* mit SMR) habe ich im Artikel nochmal meinen SMR vs. CMR Festplatten Artikel verlinkt. Hier findet man in den Kommentaren sowohl positive (auch mit Unraid) als auch negative Erfahrungsberichte.

Die von dir genannten Gehäuse und Netzteile sind deutlich teurer als meine Empfehlung. Bei den Netzteilen wirst Du auch bei jahrelanger Nutzung den Mehrpreis nicht heraus bekommen, dafür ist der Effizienzgewinn zu gering. Ich habe bei meiner Auswahl versucht ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis abzubilden.
Kommentar
Uwe
Geschrieben am22.09.2021
Installation von OMV5 (openmediavault5.6.13-amd64.iso) wird der Realtek 8125B nicht erkannt bzw. ist kein pasender Treiber dabei.
Mit OMV6 bootet der Server nicht fehlerfrei (Fehlermeldungen: mce: Hardware Error: CPU 0: Machine check: 0 Bank 6 ...) kurz nach dem Start wird der Bildschirm dunkel (egal, ob HDMI oder VGA), Einrichtung per Webinterface geht.
Bin für Hinweise dankbar!
Kommentar
Marc Gutt
Geschrieben am19.09.2021
Noch eine Ergänzung. Im Artikel ist die WD Red* verlinkt, ohne zu erwähnen, dass die 2 bis 6TB SMR sind. Auf Grund dieses Artikels hat ein unRAID User genau die gekauft und nun die A-Karte gezogen.
Kommentar
Marc Gutt
Geschrieben am19.09.2021
Für unRAID würde ich das Setup nicht kaufen. Stattdessen ein Board mit 2x M.2 nehmen und heutzutage sollte man meiner Ansicht nach auch über 2.5G LAN nachdenken.

Beim Case würde ich auch stattdessen das Define R5 oder Nanoxia Silence 4 holen. HDDs viel einfacher zugänglich. Das Netzteil ist auch nicht sonderlich effizient. Das Be Quiet FM oder Corsair RM550x (2021) ist effizienter.

18W sind übrigens ziemlich miserabel, wenn ich das so sagen darf.
Kommentar
Dennis (Team)
Geschrieben am16.09.2021
Hallo Fritz,

Na klar, dass geht ganz genauso.

Gruß
Dennis
Kommentar
Fritz
Geschrieben am15.09.2021
Würde sich der Bauvorschlag auch für das Betriebssystem Unraid eignen?
Kommentar
Sven Fischer
Geschrieben am08.09.2021
Danke, sehr schöner Bauvorschlag. Da ich in der nächsten Zeit auch ein neues NAS bauen möchte, kommt mir der Artikel sehr gelegen.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am04.09.2021
Danke für den Link, den wollte ich auch gerade posten :)
Kommentar
Hans
Geschrieben am03.09.2021
Update:
https://www.truenas.com/community/threads/2-5gb-nic-not-detecting-in-12-0-u4-rtl8125.93563/#post-647473 hier wird beschrieben, dass man händisch noch das module loaden muss, dann dürfte es auch mit Truenas klappen....
Kommentar
Hans
Geschrieben am03.09.2021
Danke für die Rückmeldung, erstmal danke für die Anleitungen zum Selbstbau-NAS. Es sollte aber im Artikel noch die Info erscheinen, dass
a.) Truenas Core aktuell nicht mit dem Netzwerkkontroller des angegebenen Boards funktioniert. Das ist ein bisschen missleading, weil Du oben in der Tabelle ein Haken bei Truenas hast
b.) die aktuelle Vorabversion von openmediavault (also die 6er) funktioniert mit dem Controller, die stable nicht ohne die Treibernachinstallation....

VG
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am02.09.2021
Hi Hans, da OpenMediaVault noch auf Debain 10 basiert, müssen hier die Realtek Treiber manuell nachinstalliert werden. Der Realtek r8125B wird erst ab dem Linux Kernel 5.10.x nativ unterstützt.

Diese Anleitung ist zwar für Ubuntu geschrieben, sollte aber auch unter Debian funktionieren:
https://wiki.ubuntuusers.de/Howto/Realtek-r8125/
Kommentar
Hans
Geschrieben am01.09.2021
Noch eine Info:
Mit openmediavault gehts mit Version 5.x auch nicht, hier wird die Netzwerkkarte auch nicht erkannt. Obs mit TESTING 6.x funktioniert, probier ich grad aus...
Kommentar
Hans
Geschrieben am01.09.2021
Der Netzwerkchip auf dem vorgeschlagenen Board ist nicht Truenas kompatibel aktuell:
https://www.truenas.com/community/threads/1x-realtek%C2%AE-rtl8125b-2-5gbps-lan-controller.86565/

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