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ASRock DeskMini A300 mit AMD Ryzen 5 2400G im Test

Geschrieben am12.05.2019 von Dennis RSS Feed
Nach dem Test des ASRock DeskMini 310 mit Intel CPU waren wir gespannt auf die AMD Version des kleinen, aber dennoch vollwertigen, Mini-PCs von ASRock, den ASRock DeskMini A300.

Der DeskMini A300 ist ein Barebone Mini-PC mit dem Sockel AM4, der alle AMD CPUs der "Raven Ridge"- und "Bristol Ridge"-Reihe mit einer TDP von maximal 65W unterstützt.

Das Einsatzgebiet des DeskMini A300 sehen wir entweder in einem kleinen NAS, ähnlich wie in unserem Artikel zum InWin Choppin Gehäuse beschrieben (Kleines Mini-ITX NAS für 2x 2,5 Zoll Festplatten) oder aber als vollwertigen Desktoprechner. In diesem Test beschränken wir uns aber auf die Verwendung als Desktoprechner.

Wir testen natürlich wie immer alle relevanten Eigenschaften des Geräts, zeigen euch alle Facts auf und machen euch Vorschläge mit welcher Hardware ihr das Barebonegerät ausstatten könnt.

Wir starten, wie immer, mit dem Lieferumfang des DeskMini A300 sowie den von uns ausgewählten Komponenten...





Lieferumfang / Unsere Zusammenstellung


Der Lieferumfang des DeskMini A300 besteht aus:
1x ASRock DeskMini 310 (Gehäuse, Mainboard, I/O-Panel), 1x Netzteil extern 120W, 1x Stromkabel, Schrauben (für M.2 SSD, SATA SSD, M.2 WIFI Modul), 2x SATA-Kabel für 2,5" HDD/SSD, 4 Klebepads (Gummi), 1x CPU-Lüfter, 1x Schnellstartanleitung, 1x Support CD.

ASRock DeskMini A300 mit AMD Ryzen 5 2400G im Test

Und das sind die Komponenten mit denen wir das Barebonegerät bestückt haben:

KomponenteTypBemerkung
CPUAMD Ryzen 5 2400G4-Kern-CPU mit 3,6GHz (Turbo 3,9GHz)
Arbeitsspeicher16GB Kit (2x8GB) HyperX HX429S17IB2K2/16DDR4 SODIMM 1,2V 2933 MHz
Festplatte250GB Samsung 970 EVO M.2 SSD (PCI-e, V-NAND, NVMe)
CPU-KühlerNoctua NH-L9a-AM4Flach und Leise!

ASRock DeskMini A300 mit AMD Ryzen 5 2400G im Test



Externe Anschlüsse



Vorderseite
1x Stereo Klinke (Headset), 1x USB 3.1 Gen. 1 (Typ A), 1x USB 3.1 Gen. 1 (Typ C), 1x Mic-In, 1x Power Button, 2x Status LED

ASRock DeskMini A300 mit AMD Ryzen 5 2400G im Test

Rückseite
1x Netzteilbuchse, 1x Display Port 1.2 (4K@60Hz), 1x HDMI 2.0 (4K@60Hz), 1x VGA (D-SUB), 1x Gigabit LAN (RJ45), 1x USB 2.0, 1x USB 3.1 Gen. 1, Kensington Lock.

ASRock DeskMini A300 mit AMD Ryzen 5 2400G im Test



CPU


Wie Eingangs erwähnt, können im ASRock DeskMini A300 alle AMD CPUs mit dem Sockel AM4 aus der "Raven Ridge"- und "Bristol Ridge"-Reihe mit einer TDP von maximal 65W verbaut werden.

Wir haben uns für den AMD Ryzen 5 2400G entschieden, da dieser nicht nur sehr performant ist, sondern mit der AMD Vega 11 auch noch eine sehr potente Grafik integriert hat.

Der Prozessor hat 4 Kerne und taktet im Turbomodus auf bis zu 3,9GHz. Der im 14nm-Verfahren gefertigte Prozessor aus der "Raven Ridge"-Reihe liegt mit seiner TDP von 65W genau am Maximum was hier verbaut werden kann.

Alle weiteren Details zum Prozessor findet ihr auf unserer CPU-Vergleichsseite www.cpu-monkey.com.

Einbau:
Zum Einbau des Prozessors den Hebel neben dem Sockel nach oben ziehen und die CPU einsetzen (auf korrekte Position achten - siehe Bild). Dann den Hebel wieder nach unten drücken und arretieren.

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Netzwerk


Der ASRock DeskMini A300 besitzt einen 1 Gigabit Netzwerkanschluss mit einem Realtek Chipsatz (Realtek RTL8111H). WLAN ist im Lieferumfang des DeskMini A300 nicht enthalten, kann aber durch eine M.2 Karte (2230) nachgerüstet werden.

ASRock DeskMini A300 mit AMD Ryzen 5 2400G im Test

Solltet ihr dies in Erwägung ziehen, ist die Intel Dual-Band Wireless AC 8265 eine gute Wahl. Es handelt sich hierbei um eine AC-WLAN-Karte mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 867 Mbps und integriertem Bluetooth 4.2. Darüber hinaus müsst ihr auch noch 1-2 WLAN Antennen und die passenden Kabel dazu kaufen. Bohrungen für externe Antennen sind im Gehäuse vorhanden.

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Datenträger


Der ASRock DeskMini A300 bietet Platz für zwei M.2 SSDs mit 80mm Länge und zwei 2,5” SATA3 HDD/SSDs. Bei den M.2 Ports gilt zu beachten, dass diese nur NVMe und kein SATA unterstützen.

Einbau:
Die erste M.2 SSD wird oben auf dem Board einfach nur eingesteckt und mit der beiliegenden Schraube fixiert. Zum Einbau der zweiten M.2 SSD muss man das Mainboard vom Gehäuse abschrauben (4 Schrauben in den Ecken). Auf der Unterseite sieht man dann gleich den Steckplatz. Auch hier muss man die M.2 SSD einfach einstecken und mit einer der beiliegenden Schrauben befestigen.



Die zwei 2,5” SATA3 HDD/SSDs werden unten im Gehäuse des DeskMini A300 verbaut. Einer der beiden Datenträger wird von der Seite befestigt, der Andere muss von unten verschraubt werden. Hierzu muss das Mainboard einmal kurz entfernt werden. Angeschlossen werden die Datenträger dann mit den beiliegenden Kabeln auf der Unterseite des Mainboards.



Geschwindigkeit
Die 2,5” Datenträger sind mit 6 Gb/s über SATA3 angebunden und können theoretisch eine maximale Geschwindigkeit von 600MB/s erreichen. Die Slots für die M.2 SSDs sind mit 4 Lanes per PCIe 3.0 angebunden. Das heißt, dass Diese theoretische eine Übertragungsrate von bis zu 3938 MB/s erreichen können.

Hier die Benchmarks der von uns im Testgerät verbauten 250GB Samsung 970 EVO (M.2 SSD) und der 250GB Samsung 860 EVO (SATA3 SSD):


Benchmark M.2

EigenschaftWert Bemerkungen
Herstellerangabe - Lesen 3400MB/s 250GB Samsung 970 EVO
CrystalDiskMark - Lesen 3538MB/s 250GB Samsung 970 EVO
ATTO Benchm. - Lesen 2920MB/s 250GB Samsung 970 EVO
Herstellerangabe - Schreiben 1500MB/s 250GB Samsung 970 EVO
CrystalDiskMark - Schreiben 1493MB/s 250GB Samsung 970 EVO
ATTO Benchm. - Schreiben 1400MB/s 250GB Samsung 970 EVO


Benchmark SSD

EigenschaftWert Bemerkungen
Herstellerangabe - Lesen 550MB/s 250GB Samsung 860 EVO
CrystalDiskMark - Lesen 549MB/s 250GB Samsung 860 EVO
ATTO Benchm. - Lesen 523MB/s 250GB Samsung 860 EVO
Herstellerangabe - Schreiben 520MB/s 250GB Samsung 860 EVO
CrystalDiskMark - Schreiben 488MB/s 250GB Samsung 860 EVO
ATTO Benchm. - Schreiben 476MB/s 250GB Samsung 860 EVO



Arbeitsspeicher


Auf dem Mainboard des ASRock DeskMini A300 können zwei DDR4 SO-DIMM Module mit insgesamt bis zu 32GB (2x16GB) verbaut werden. Die maximale Taktung hängt davon ab, welcher Prozessor verbaut wurde. Der von uns verbaute Prozessor lässt eine Taktung von bis zu 2933MHz zu. Es können aber auch problemlos Module mit einem geringeren Takt verbaut werden.

Solltet ihr einen anderen Prozessor verbauen wollen, müsst ihr euch erst informieren welchen maximalen Speichertakt der von euch ausgewählte Prozessor unterstützt. Das könnt ihr z.B. ganz leicht über unsere Seite www.cpu-monkey.com heraus finden.

In unserem Testgerät haben wir ein 16GB Arbeitsspeicher-Kit (2x8GB) von HyperX (HX429S17IB2K2/16) verbaut. Dieses taktet mit 2933MHz und funktioniert einwandfrei im DeskMini A300.

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Durch die 2 verfügbaren Speicherbänke lässt sich der Dual-Channel Modus nutzen. Dies ist auf jeden Fall zu empfehlen wenn die interne Grafikeinheit voll ausgenutzt werden soll, da die Grafikleistung so, je nach Prozessor/Grafikeinheit, um bis zu 30% gesteigert werden kann.

Solltet ihr euch für einen anderen Speicher entscheiden wollen, findet ihr hier die Speicher-Support-Liste von ASRock.



Verarbeitung / Design


Die Verarbeitung des ASRock DeskMini A300 entspricht 1:1 dem des DeskMini 310. Das Gehäuse besteht, bis auf die Front, aus schwarz eloxiertem Blech. Die Front ist aus einem matten, schwarzen Kunststoff gefertigt.

Das Mainboard lässt sich, nachdem man die 4 Schrauben auf der Rückseite entfernt hat, einfach nach hinten heraus ziehen. Damit kommt man ideal an das komplette Innenleben des Gerätes. Der Einbau der ausgewählten Komponenten wird damit zum Kinderspiel. Von Vorteil ist auch, dass man das Gerät sowohl flach, als auch hochkant aufstellen kann. Dazu müssen nur die beiliegenden Gummipads auf der entsprechenden Seite angebracht werden. Wir haben uns für unseren Test dazu entschieden das DeskMini hochkant aufzustellen.



Das DeskMini 310 ist sicherlich kein Designwunder, dafür aber schön schlicht gearbeitet. Der Hauptvorteil des Gerätes ist aber sowieso seine Kompaktheit. Man bekommt hier immerhin auf kleinstem Raum einen vollwertigen AMD-Prozessor nebst zwei M.2 und zwei 2,5" Datenträgern verbaut.




Ausgabe Audio / Video


Die Audioausgabe erfolgt entweder digital über den HDMI-Port oder analog über den Klinkenstecker auf der Vorderseite.

Der HDMI-Port unterstützt hierbei die digitale Ausgabe von bis zu 7.1 Kanälen und auch die neuen HD-Tonspuren werden problemlos wiedergegeben.


Die Videoausgabe kann über den HDMI-Port (Vers. 2.0), den Displayport (Vers. 1.2) oder den VGA-Ausgang erfolgen. Über diese Anschlüsse lassen sich 3 Monitore parallel in ihrer jeweils maximalen Auflösung betreiben.

Die maximalen Auflösungen sehen wie folgt aus:


Ausgabe Video

EigenschaftWert Bemerkungen
Max. Auflösung HDMI 4096x2160@60HzPixel HDMI Vers. 2.0
Max. Auflösung Display Port 4096x2304@60HzPixel DisplayPort Vers. 1.2
Max. Auflösung VGA 1920x1200@60HzPixel



Grafikeinheit


In der von uns verwendeten CPU ist der AMD Vega 11 Grafikprozessor integriert. Die GPU ist zwar nur mit 11 EU (Execution Units) ausgestattet, taktet dafür aber durchgehend mit 1,25GHz und unterstützt DirectX 12.1.

Da wir den DeskMini A300 hier als Office PC testen ist die Grafikleistung völlig ausreichend, selbst für das ein oder andere Spiel sollte die Grafikleistung ausreichend sein.

Schaut am besten in den Benchmarkbereich und vergleicht die Grafikleistung mit eurer aktuellen bzw. einer euch bekannten Grafiklösung um einzuschätzen zu können, zu was die hier verbaute GPU in der Lage ist.



Lautstärke / Kühlung


Auf die Lautstärke des DeskMini A300 haben wir maßgeblichen Einfluss. Das einzige Teil was ein Geräusch erzeugt ist nämlich der CPU-Lüfter und Diesen wählen wir selbst aus.

Wir haben die CPU zwar als Boxed-Variante gekauft, der der CPU beiliegende Lüfter von AMD passt aber nicht ins Gerät. Das hat ASRock jedoch bedacht und dem Lieferumfang des DeskMini A300 einen passende CPU-Lüfter beigelegt. Getestet haben wir den Lüfter zwar nicht, an Größe und Qualität sieht man jedoch sofort, dass der Lüfter nicht leise sein kann. Die CPU würde er mit Sicherheit ausreichend kühlen, daher ist er durchaus eine Option, wenn einem die Lautstärke des Gerätes egal ist.

Für uns spielt die Lautstärke jedoch eine große Rolle, da wir ihn ja als Desktop-PC testen und er in diesem Einsatzgebiet mit großer Wahrscheinlichkeit auf dem Schreibtisch stehen wird. Wir haben uns daher für den nur 37mm hohen Noctua NH-L9a-AM4 entschieden der ideal in das Gehäuse passt.

Damit ihr den Unterschied der beiden Lüfter zumindest einmal seht, hier ein Bild der beiden Lüfter im Vergleich:

ASRock DeskMini A300 mit AMD Ryzen 5 2400G im Test

Wie man sieht ist sowohl der Lüfter als auch der Kühlkörper beim Noctua wesentlich größer. Dazu kommt die wesentlich bessere Verarbeitung und Qualität der Komponenten beim Noctua.

Mit knapp 40,00 EUR ist der Noctua NH-L9a-AM4 zwar nicht günstig, dafür bekommt man aber auch nicht nur den CPU-Lüfter, sondern auch noch alle Komponenten die für den Einbau erforderlich sind, wie Beispielsweise eine Spritze mit hochwertiger Wärmeleitpaste, dazu.



Zum Einbau des Lüfters muss das Mainboard ausgebaut werden, da die Montageteile für den Lüfter von ASRock (Halter auf der Oberseite + Backplate auf der Rückseite) entfernt werden müssen.



Zum Einbau des neuen Lüfters muss nun als erstes eine kleine Kugel (Ø4-5mm) Wärmeleitpaste auf die CPU gesetzt werden.

Danach platziert ihr den Lüfter auf der CPU und dreht das Mainboard um, sodass die Gewinde des Kühlkörpers möglichst genau unter den Bohrungen des Mainboards liegen.

Dann platziert ihr die dem Noctua beiliegende Backplate auf der Rückseite des Mainboards und verschraubt von dieser Seite Backplate und Lüfter miteinander. (Am besten über Kreuz die Schrauben immer weiter anziehen, damit der Druck beim Einbau gleichmäßig auf die CPU verteilt wird)



Bei geringer Auslastung erzeugt der Lüfter lediglich einen leisen Luftstrom, den man nur dann hört, wenn man sein Ohr direkt ans Gehäuse des DeskMini A300 hält.

Bei Vollauslastung wird der Lüfter zwar deutlich hörbar, allerdings ist das Geräusch weit weniger störend als das von einem Boxed-CPU-Lüfter. Dazu kommt, dass der Noctua NH-L9a-AM4 natürlich auch eine bessere Kühlleistung hat als ein günstiger CPU-Lüfter.

Getestet haben wir die Kühlleistung unserer Lösung mit dem Stresstest von AIDA64. Hier haben wir einmal den Standardtest laufen lassen und danach noch zusätzlich die GPU des Prozessors voll mit ausgelastet. Beim Standardtest blieb der Prozessor mit maximal 62°C weit unter der Maximaltemperatur des Prozessors von 95°C. Beim erweiterten Test mit zusätzlicher Auslastung der GPU stieg die Temperatur auf bis zu 82°C und war damit zwar ein ganzes Stück höher, aber immer noch um einiges von der maximalen Temperatur entfernt.




Wir haben uns dazu entschieden das Gerät für unseren Test hochkant aufzustellen. In dieser Position wurde das Gehäuse im Leerlauf nur leicht warm und auch unter Vollast waren die Temperaturen immer noch im grünen Bereich.

Hier unsere ermittelten Werte:

SeiteLeerlaufVollast
Rechts29,6°C34,4°C
Oben28,6°C45,4°C
Vorne31,4°C44,3°C
Links26,4°C35,4°C







Windows 10 – Arbeiten / Medienwiedergabe


Der Startvorgang von Windows dauert knapp 14 Sekunden, danach erscheint der Desktop und der DeskMini A300 ist einsatzbereit.

Für einen Office PC ist die von uns ausgewählte CPU perfekt geeignet. Windows 10 läuft absolut flüssig und auch mehrere Programme auf einmal lassen sich ohne Verzögerung starten und nutzen.

Um herauszufinden ob die CPU für euch ausreichend ist, schaut am besten in den Benchmarkbereich und vergleicht die Werte mit einer euch bekannten CPU mittels unserer Seite www.CPU-Monkey.com.

Die Wiedergabe alle unsere Testvideos hat einwandfrei funktioniert, damit spielt der DeskMini A300 in dieser Konfiguration alles ab was es zu Zeit auf dem Markt gibt. Getestet haben wir die Medienwiedergabe der aktuellen Kodi Version 18.2 (Leia).



Leistungsaufnahme


Die maximale TDP des von uns ausgewählten AMD Ryzen 5 2400G liegt bei 65W und das ist auch die maximale TDP die in dem DeskMini A300 verbaut werden kann.

Am Ende dieses Artikels haben wir für euch noch eine alternative CPU herausgesucht. Grundsätzlich können jedoch alle CPUs mit dem Sockel AM4 und einer TDP von nicht mehr als 65W verbaut werden.

Wie der Stromverbrauch im Betrieb unter Windows aussieht, haben wir nachfolgend aufgelistet:


Energieverbrauch

EigenschaftWert Bemerkungen
Windows Idle 9,9W
Windows "Energie Sparen" (S3) 1,0W
Power Off Windows (S5) 0,8W
Prime 95 - Stresstest 87,9W
Heavyload - Stresstest 95,4W
AIDA 64 - Stabilitätstest 84,8W
Cinebench 11.5 Multicore 84,7W
Cinebench 15 Multicore 85,1W
Kodi 1080p Video h.264 28,7W Durchschnittswert
Kodi 4k Video h.264 28,3W Durchschnittswert
Kodi 1080p Video h.265 25,3W Durchschnittswert
Kodi 4k Video h.265 8 Bit 26,6W Durchschnittswert
Kodi 4k Video h.265 10 Bit - 30fps 28,9W Durchschnittswert
Kodi 4k Video h.265 10 Bit - 60fps 41,8W Durchschnittswert



Benchmarks


AIDA64 CPUID

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AIDA64 GPGPU

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AIDA64 Cache Memory Benchmark

ASRock DeskMini A300 mit AMD Ryzen 5 2400G im Test


Cinebench


Cinebench

EigenschaftWert Bemerkungen
Cinebench 11.5 OpenGL 61,48fps
Cinebench 11.5 CPU Single Core 1,73pts.
Cinebench 11.5 CPU Multi Core 9,06pts.
Cinebench 15 OpenGL 61,87fps
Cinebench 15 CPU Single Core 155pts.
Cinebench 15 CPU Multi Core 811pts.
Cinebench 20 CPU Single Core 387pts.
Cinebench 20 CPU Multi Core 1775pts.






Futuremark 3DMark

EigenschaftWert Bemerkungen
Time Spy 1126pts.
Fire Strike 3198pts.
Night Raid 10943pts.
Sky Diver 11161pts.
Cloud Gate 16049pts.
Ice Storm 94265pts.

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Geekbench

EigenschaftWert Bemerkungen
Geekbench 3 Single-Core 4295pts.
Geekbench 3 Multi-Core 15234pts.
Geekbench 4 Single-Core 4187pts.
Geekbench 4 Multi-Core 11967pts.
Geekbench 4 OpenCL 46842pts.




7-Zip
Windows 10 Pro Image (Vers. 1511 – 3,74GB) entpacken/komprimieren:


7-Zip - Windows 10 Image entpacken/komprimieren

EigenschaftWert Bemerkungen
Zeit zum entpacken 11s
Geschwindikeit entpacken 146,69MB/s
Zeit zum komprimieren 272s
Geschwindikeit komprimieren 5,89MB/s


Die Prozessorauslastung bei der Wiedergabe aktueller Videodateien haben wir mit Kodi 18.2 (Leia) unter Windows 10 getestet:


Prozessorauslastung Kodi h.264

EigenschaftWert Bemerkungen
Big Buck Bunny - 1080p - 24fps - h.264 2% Maximalwert
Birds - 1080p - 23,976fps - h.264 2% Maximalwert
The Curvature Earth from Space - 2160p - h.264 2% Maximalwert
Whisper to the Sky - 2160p - 23,976fps – h.264 2% Maximalwert


Prozessorauslastung Kodi h.265 (HEVC)

EigenschaftWert Bemerkungen
TCL - 2160p - 29,970fps - HEVC - 8 Bit 2% Maximalwert
Tears of Steel - 4096x1720 - 24fps - HEVC - 8 Bit 2% Maximalwert
Sintel - 4096x1744 - 24fps - HEVC - 8 Bit 2% Maximalwert
Sintel - 1920x818 - 24fps - HEVC - 8 Bit 2% Maximalwert
7 Wonders - 3840x2160 - 59.940fps - HEVC - 10 Bit 4% Maximalwert





Technische Details

EigenschaftWert Bemerkungen
CPU AMD Ryzen 5 2400G Sockel AM4
CPU-Kerne 4
Architektur Raven Ridge (Zen+)
Arbeitsspeicher DDR4 SO-DIMM bis 2933MHz Max. 32GB (non-ECC)
Festplatte 2x M.2 2280 PCIe 3.0 x4 (32Gb/s), 2x SATA3 6.0
Grafikeinheit AMD Vega 11 - 1,25GHz
Video Ports 1x HDMI 2.0 (4K@60Hz), 1x Display Port 1.2 (4K@60Hz), 1x VGA (1920x1200)
LAN Realtek RTL8111H
WIFI Nicht vorhanden - Kann nachgerüstet werden. M.2 Slot 2230
USB Ports Vorderseite 1x USB 3.1 Gen. 1 (Typ C), 1x USB 3.1 Gen. 1 (Typ A)
USB Ports Rückseite 1x USB 3.1 Gen. 1, 1x USB 2.0
Audio Ports HDMI Audio, 1x Stereo Klinke (Headset), 1x Mic-In Vorderseite
Audio Chipsatz Realtek ALC233
Netzteil 120W (19V / 6,32A), extern
Betriebssystem vorinstalliert Windows 10 Ready
Abmessungen (B/T/H) 155 x 155 x 80mm
Release (Quartal/Jahr) 02/2019



Einkaufsliste


ArtikelPreis
ASRock DeskMini A300ca. 140,00 EUR
CPU
AMD Ryzen 3 2200G155 Euro
AMD Ryzen 5 2400G510 Euro
Arbeitsspeicher
16GB Kit (2x8GB) HyperX HX429S17IB2K2/16, DDR4-2933, 1.2V57 Euro
16GB Kit (2x8GB) Crucial CT2K8G4SFS8266, DDR4-2600, 1.2V61 Euro
32GB Kit (2x16GB) Crucial CT2K16G4SFD8266, DDR4-2600, 1.2V130 Euro
M.2 SSD
250GB Samsung 970 EVO89 Euro
500GB Samsung 970 EVO75 Euro
1TB Samsung 970 EVO130 Euro
SATA SSD
250GB Samsung 860 EVO46 Euro
500GB Samsung 860 EVO68 Euro
1TB Samsung 860 EVO122 Euro
Alternativer Lüfter
Noctua NH-L9a-AM437 Euro



Fazit


Wie bereits der ASRock DeskMini 310 mit Intel-Sockel, ist auch der DeskMini A300 in der AMD-Variante ein tolles Gerät. Er ist klein, kompakt, mit dem von verbauten Lüfter sehr leise und hat dabei, mit der von uns verbauten CPU, trotzdem noch eine hervorragende Performance zu bieten.

An Schnittstellen sind mit 2x SATA3, 2x M.2, 3x USB 3.1 (1x Typ C, 2x Typ A) die wichtigsten mit an Board, lediglich auf eine Thunderbolt-Schnittstelle muss man hier verzichten.

Bei der Videoausgabe kann man auf die modernsten HDMI und DisplayPort Anschlüsse zurückgreifen. An beiden Ports ist eine 4K-Auflösung mit 60Hz möglich. Das ist, neben dem zweiten M.2-Port, einer der Vorteile gegenüber dem Intel Pendant. Dort ist über HDMI zwar möglich 4K wiederzugeben, allerdings lediglich mit 30Hz.

Die Grafik-Performance ist durch die von uns verbaute CPU (AMD Ryzen 5 2400G) im übrigen deutlich stärker als der vergleichbare Intel Prozessor (Intel Core i5-8400) den wir in unserem Test des DeskMini310 verwendet haben.

Nun fragt sich der aufmerksame Leser ob es dann überhaupt noch einen Grund gibt die Intel Variante des DeskMini zu kaufen. Ja, die gibt es tatsächlich. Zum einen ist die CPU Performance etwas geringer (ca. 10%) und zum anderen ist der Stromverbrauch bei Nutzung der GPU deutlich höher. Als Beispiel dient hier der von uns ermittelte Stromverbrauch beim Abspielen verschiedener Videodateien (ca. 50% höher).

Wen diese kleinen Nachteile jedoch nicht stören, bekommt mit dem ASRock DeskMini A300 in dieser Konfiguration einen hervorragenden Desktop-PC der auch für das ein oder andere kleine Spiel noch geeignet ist.



PositivNegativ
Kompaktes GehäuseKein WLAN
Je nach verbauter CPU, sehr performantIm Vergleich höherer Stromverbrauch beim Abspielen von Videodateien
Leise mit entsprechendem Lüfter
Aufrüstbar
Durchdachtes Gehäuse


VG-Wort

Kommentare (15)

Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am20.08.2020
Ich empfehle dir lieber einen neuen AMD Renoir Prozessor. Also z.B. den AMD Ryzen 5 4600G / AMD Ryzen 5 PRO 4650G oder den AMD Ryzen 7 4700G mit einem stärkeren Netzteil. Tests dazu findest Du bei uns auf der Seite.
Kommentar
Veolon
Geschrieben am20.08.2020
Will mir auch einen Kaufen und pimpen: das Gehäuse zum Lüfter aufschneiden und nen fetten schwarzen mit LED 120mm Lüfter bestückten Tower einbauen.... Wird bestimmt mega aussehen super kühlen und hoffe sehr leise sein .. Allerdings sollte ein 3400g rein...
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Dennis (Team)
Geschrieben am12.04.2020
Hi Ralph,

wir haben den bei uns in der Firma laufen jetzt seit einem Jahr fast täglich laufen und hatten bisher keinerlei Probleme im normalen Betrieb.

Was willst du denn machen, dass du Angst hast das das passiert?

Gruß
Dennis
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Ralph
Geschrieben am10.04.2020
Hallo,

mir gefällt das Teil aber ich mache mir Sorgen wegen dem Netzteil. 120 Watt bei einem sehr großzügig berechneten Wirkungsgrad von 80% ergibt 96Watt. Unter Maximallast mit USB Peripherie müsste er doch in die Knie gehen...
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E. A. Meier
Geschrieben am08.03.2020
Hallo,
wer bietet den oben beschriebenen komplett aufgebauten Rechner ggf. mit Noctua NH-L9a-AM4-Lüfter und regulärer Garantie an?
E. A. Meier
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Dennis (Team)
Geschrieben am27.02.2020
Hi Peter,

Ich habe leider kein Testgerät mehr wo ich nachgucken könnte, aber selbst wenn er den Anschluss nicht hat, könntest du ja einfach einen USB-Port zur Stromversorgung nutzen.

Gruß
Dennis
Kommentar
Peter
Geschrieben am26.02.2020
Hi zusammen, eine Frage: Gibt es auf dem Board die Möglichkeit, weitere 3-Pin Lüfter anzuschließen und ggf separat zu steuern? Bei mir steht der Mini in einem Schrank, der ggf auch selbst belüftet werden muss. Das würde ich am liebsten direkt über den Mini umsetzen.
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Torsten
Geschrieben am26.10.2019
Ok, Kingston hat einem Umtausch zugestimmt. Die Serie ist tatsächlich nicht 100% kompatibel mit AMD Ryzen 5 3400G. Erst beim Heruntertakten des RAMs auf 2866 MHz läuft der PC stabil.
Das Angebot von Kingston/HyperX werde ich nicht annehmen. Zum einen sind auch 2866 MHz eine super Geschwindigkeit und außerdem will ich die Kosten und das Risiko für den Versand nach Großbritannien (!) nicht übernehmen. Zudem müsste ich mir für die Übergangszeit Ersatz-RAMs kaufen. Da hatte ich auf etwas mehr Entgegenkommen des Herstellers gehofft.
Kommentar
Torsten
Geschrieben am29.09.2019
Ich habe den Deskmini mit genau dieser Hardware zusammengebaut, nur als CPU den neueren Ryzen 5 3400g genommen. Allerdings lief das System in der Kombination nicht stabil. Ein 2. System lief ebenfalls instabil (PC schaltet sich mitten im Betrieb aus und booet neu - ohne Bluescreen).
Erst das Runtertakten des HyperX-Rams von 2933 auf 2866 MHz verhinderte die ständigen Abstürze. Vielleicht hätte auch geholfen, es bei 2933 MHz zu belassen und die Latenzen zu variieren. Aber ich habe bei Kingston angefragt und möchte erst mal die Antwort abwarten. Werde ich dann hier posten.
Kommentar
wahli
Geschrieben am03.06.2019
Läuft VMWare ESXi auf dem DeskMini A300?
Kommentar
wahli
Geschrieben am29.05.2019
Der Stromverbrauch wundert mich ein wenig. Meine bisherigen Beobachtungen sind etwas kurios. Die Werte für den A300 beginnen bei 8W und enden bei 15W. Die CPU spielt da anscheinend keine Rolle.

Beim DeskMini 310 mit Intel habe ich schon von 6W im Idle gelesen. Hier wurden ca. 12W gemessen.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Bios-Einstellungen und auch die Version dabei eine große Rolle spielen. Die Unterschiede sind enorm, d. h. das Maximum ist doppelt so hoch wie das Minimum. Die Messgeräte spielen vermutlich auch noch eine Rolle, allerdings sind die Abweichungen viel zu deutlich.

Ich wollte das nur mal erwähnen, weil mich das Thema Stromverbrauch beim Deskmini sehr interessiert und ich kann es nicht nachvollziehen. Leider habe ich keinen zum Selbst-Testen :-(
Kommentar
Rüdiger
Geschrieben am18.05.2019
Hallo Stefan,

danke für den Test.
Ich bin ha echt baff über den Stromverbrauch im Idle. Unter 10 W, da hat der Serverbaumvorschlag ja erheblich mehr verbraucht....
Hast du eine Idee, woran es liegt?
Windows 10 hier vs. Linux 4.9 beim Server? Angeblich wird der Ryzen ja erst ab späteren Kernels richtig unterstützt, die Graphic macht ja immer noch Probleme.
Hast du mal Openmediavault auf dem DeskMini 310 gemessen, oder Win10 auf der Serverplatform?
Kommentar
Christian
Geschrieben am18.05.2019
Vielen Dank für den ausführlichen Test!

Ich würde gerne unser Büro mit 6 Rechnern auf das A300 mit Ryzen 3 2200G umrüsten. Wie sieht es mit dem Netzteil aus? Ist es eine proprietäre Entwicklung von ASRock oder kann man jedes x-beliebige baugleiche Netzteil verwenden? Im Lager sollten 1-2 Ersatznetzteile vorgehalten werden - was wohl schwierig würde, wenn es eine Eigenbauversion (Stecker) von ASRock wäre.
Kommentar
Dirk Müller
Geschrieben am15.05.2019
Vielen Dann für den Test.
Wie sieht es mit der Linux Unterstützung aus?
Kommentar
Robert
Geschrieben am14.05.2019
Vielen Dank für den ausführlichen Test.
1. Vielleicht nicht unwichtig zu erwähnen: Der Ultra M.2 slot unterstützt kein M.2 SATA , sondern nur NVMe.
2. "mit zusätzlicher Auslastung der GPU stieg die Temperatur auf bis zu 79°C" - auf Bild 3 kann man ein Maximum von 82°C sehen.
3. Das von Hause aus kein WLAN/WiFi (=20 Euro) verbaut wird, ist wirklich unverständlich und ein kleines Manko. Aber, wie Ihr selber schreibt, ist das leicht nachrüstbar und deshalb für mich kein wirklicher Negativpunkt oder ein Deal-Breaker. Ansonsten ist der DeskMini A300 in dieser Konfiguration ein kleiner "NUC-Killer", was Preis/Leistung betrifft.

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