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AMD Ryzen 5 PRO 4650G (Renoir) im ASRock DeskMini A300

Geschrieben am12.08.2020 von Stefan RSS Feed
Wir haben uns ein ASRock DeskMini A300 Barebone geschnappt und mit dem neuen AMD Ryzen 5 PRO 4650G (Renoir) 6-Kern Prozessor ausgestattet. Mit einer aktuellen Bios Version sind die neuen AMD Renoir APUs mit dem DeskMini A300 lauffähig. Das geht deshalb, weil das ASRock DeskMini A300 gar keinen eigenen Chipsatz besitzt, sondern auf die Prozessor eigenen PCIe-Leitungen (20 Stück PCIe 3.0) zurückgreift. Außerdem sind im DeskMini nur APUs nutzbar, also AMD Prozessoren mit eigener iGPU. Da es hiervon nicht allzu viele gibt, passen auch die neuen Modelle noch in das Bios.

Das Gehäuse des ASRock DeskMini A300 ist 15 cm hoch und tief sowie 8 cm breit. Im Lieferumfang befindet sich neben dem Gehäuse das Mainboard im kleinen Mini-STX Format sowie ein externes 120 Watt Netzteil. Das Mainboard nimmt wie beschrieben alle AMD APUs für den Sockel AM4 auf. Aufrund der kompakten Bauweise passen nur sehr wenige CPU-Kühler in das Gehäuse. ASRock legt einen kleinen Lüfter bei, der allerdings sehr laut ist. Einen ausführlichen Test zum ASRock DeskMini mit dem älteren AMD Ryzen 5 2400G findet ihr auch bei uns.

AMD Ryzen 5 PRO 4650G (Renoir) im ASRock DeskMini A300
Wir stellen dem AMD Ryzen 5 PRO 4650G ordentliche 16 GB DDR4-3200 (2x 8 GB) Arbeitsspeicher an die Seite. Ein Noctua NH-L9a-AM4 kühlt die APU leise und effektiv. Windows 10 (Build 2004) haben wir auf einer Samsung Evo 960 im M.2 Format installiert. Wir empfehlen euch aber den direkten Nachfolger, die 250GB Samsung 970 EVO.


Prozessor

EigenschaftWert Bemerkungen
Prozessor AMD Ryzen 5 PRO 4650G auch erhältlich als AMD Ryzen 5 4600G
Kerne 6
Hyperthreading
Takt 3,70GHz
Turbotakt (Einkern) 4,30GHz
Turbotakt (Mehrkern) 4,15GHz
Cache 8MB
Übertaktbar
Speicherchannels 2 DDR4-3200, per OC mehr möglich
ECC-Support
TDP 65W
Architektur Renoir (Zen 2)
Sockel AM4
Fertigung 7nm

Der AMD Ryzen 5 PRO 4650G basiert auf AMDs aktuellen Zen-Kernen (Zen 2 alias Ryzen 3xxx), beinhaltet aber im Unterschied zu den Ryzen 3xxx Prozessoren eine interne Grafikkarte. Ansonsten ist der AMD Ryzen 5 PRO 4650G fast identisch zum AMD Ryzen 5 3600 und bietet ebenso 6 Kerne und 12 Threads. Die CPUs eignen sich auch hervorragend für aktuelle PC-Spiele sowie auch für Anwendungen die mit 12 Threads umgehen können.

AMD Ryzen 5 PRO 4650G (Renoir) im ASRock DeskMini A300
Aufgrund der schlechten Verfügbarkeit der Renoir APUs haben wir uns für diesen Test den AMD Ryzen 5 PRO 4650G besorgt. Dieser verfügt über AMDs PRO Features, die für den Einsatz in Firmen gedacht sind (analog zu Intels vPro Plattform). Die APU ist ansonsten identisch zum AMD Ryzen 5 4600G, der für den Endkundenmarkt gedacht, aber aktuell (noch) nicht lieferbar ist.

Im Vergleich zur stärksten AMD APU der letzten Generation spendiert AMD dem AMD Ryzen 5 PRO 4650G satte 45 % CPU-Mehrleistung im Vergleich zum AMD Ryzen 5 3400G. Das kommt zum einen durch eine Kernanhebung (6 statt zuvor 4 Kerne), aber auch durch die 7 nm Fertigung von TSMC, die deutlich höhere Taktfrequenzen ermöglicht.

Mehr Informationen über die neuen AMD Renoir APUs (und auch allen anderen Prozessoren) findet ihr wie immer in unserm eigenen CPU-Vergleich.


Mainboard & Anschlüsse

EigenschaftWert Bemerkungen
Modell ASRock DeskMini A300
Chipsatz AMD A300
DDR4-Slots 2 SO-DIMM
max. Speicherspezifikation DDR4-3200
max. Speicherkapazität 64GB
ECC-Support APU: ja Chipsatz: nein
PCI-E 3.0 x16 1
SATA (6Gbit/s) 4
M.2 Slot (PCIe 3.0 x4) 2 1x auf der Mainboard-Rückseite
M.2 Slot WiFi (2230 Key-E) 1
LAN (1 Gbit/s) Realtek RTL8111H
USB 2 (0.5 GBit/s) an I/O-Blende 1
USB 3.0 (5 GBit/s) an I/O-Blende 1
USB 3.0 (5 GBit/s) als Header 2 1x Typ A, 1x Typ C am Front-Panel
HDMI 2.0 1
DisplayPort 1.4 1
VGA 1
Audio Realtek ALC233
FAN-Header 2 4-Pin
Formfaktor Mini-STX

AMD Ryzen 5 PRO 4650G (Renoir) im ASRock DeskMini A300
Das ASRock DeskMini A300 verfügt selbst nicht über einen Chipsatz, denn der AMD A300 Pseudo-Chipsatz des DeskMinis verfügt nicht über eigene Leitungen, sondern nutzt direkt die PCIe-Leitungen der CPU / APU. Der AMD Ryzen 5 PRO 4650G bringt 20 PCIe 3.0 Leitungen mit, von denen je 4 auf die beiden M.2 Slots verteilt sind. Weitere 4 PCIe 3.0 Leitungen werden für die Anbindung der USB und SATA Ports sowie der Netztwerkkarte verwendet. Die übrigen 8 PCIe 3.0 Leitungen des Prozessors werden nicht genutzt.

Trotzdem lassen sich so theoretisch bis zu 4 SSDs (2x M.2 und 2x 2,5 Zoll SATA) im ASRock DeskMini A300 nutzen. Für einen so kleinen PC ist das nicht schlecht, zudem die beiden M.2 SSDs auf Wunsch sogar im RAID-Verbund genutzt werden können. Die Intel NUC kann (bei kleinerer Bauweise) jeweils nur eine M.2 und SATA-SSD anbinden.

Auf USB 3.1 Gen 2 mit 10 Gbit/s muss der DeskMini Nutzer verzichten, es stehen aber insgesamt drei USB 3.1 Gen 1 Ports (2x Typ A, 1x Typ C) zur Verfügung.



Bios


Damit die Renoir APU überhaupt auf dem ASRock DeskMini A300 läuft, muss zwingend das Bios mit der Version 3.60N (oder höher) installiert sein. Dieses Bios besitzt die für alle AMD Renoir APUs benötigte Firmware AMD AGESA Combo-AM4 1.0.0.4 Patch B. Mit dieser aktuellen Bios-Version sind aus Platzgründen im Bios ältere CPUs der Bristol-Ridge Architektur nicht mehr lauffähig auf dem DeskMini A300. Download und Infos des Bios 3.60N.

Update vom 16.08.2020: es ist mittlerweile das Bios P3.60R vom 14.08.2020 erhältlich. Es enthält einige Bugfixes für Renoir-Prozessoren.

Da dieses Bios noch sehr neu ist, kann man davon ausgehen, dass die meisten ASRock DeskMini A300 noch mit einem älteren, zu Renoir APUs inkompatiblen, Bios versandt werden. Auch unseren DeskMini mussten wir zunächst mit einem AMD Athlon 3000G aktualisieren damit das System mit dem AMD Ryzen 5 PRO 4650G ordnungsgemäß startete.



Das Bios selbst ist zwar einfach aber dadurch auch sehr übersichtlich aufgebaut. Die Übertaktungseinstellungen sind sehr minimal und beschränken sich auf den Arbeitsspeicher. Auf Wunsch lässt sich das System via WOL-Netzwerkbefehl aus dem Standby wecken.



CPU Kühler


ASRock legt dem DeskMini A300 einen eigenen Lüfter bei, der genau in das recht enge Gehäuse passt. Machen wir es kurz: der Lüfter ist laut und die Kühlleistung gerade so ausreichend. Daher verwenden wir einen Noctua NH-L9a-AM4 (Technische Daten) um den Prozessor zu kühlen. Der 465g schwere Kühler ist inkl. Lüfter nur 37 mm hoch. Als Lüfter kommt der NF-A9x14 PWM zum Einsatz, der 92 mm misst. Die Drehzahl gibt Noctua mit 500-2200 Umdrehungen pro Minute an.

Solange der Prozessor bzw. die interne Grafikeinheit nicht übertaktet werden, schafft es der Noctua NH-L9a-AM4 das System fast lautlos zu kühlen. Die Lüfterdrehzahl wird dabei von der Lüftersteuerung des Mainboards gesteuert. Hier bietet ASRock zahlreiche Einstellmöglichkeiten an. Wem die vorgefertigten Kühlungsprofile nicht ausreichen, darf sich auch eigene Kühlkurven erstellen.



Noctua legt zusätzlich zum Noctua NH-L9a-AM4 neben der NT-H1 Wärmeleitpaste und Befestigungsmaterialien auch einen so genannten Low-Noise-Adapter bei, der einen lautlosen Betrieb des 4-Pin Kühlers auch ohne Bios-Eingriff ermöglicht. Dazu wird die Spannung von 12V auf 7V reduziert. Diesen haben wir in diesem Test nicht benutzt, da die Einstellungen unserer Meinung nach einfacher über das Bios / Mainboard zu erledigen sind und sich viel individueller anpassen lassen (z.B. an die Systemlast). Auf den Noctua NH-L9a-AM4 gewährt der Hersteller 6 Jahre Garantie.



Arbeitsspeicher


In unser System haben wir ein Kingston HX432S20IB2K2/16 16 GB DDR4-3200 CL20 (SO-DIMM) Kit verbaut. Dieses schafft die DDR4-3200 mit geringen 1,2 V. Wir haben hier extra auf schnellen DDR4-3200 Arbeitsspeicher gesetzt, da zusätzlich zur CPU auch die iGPU massiv von schnellem Speicher profitiert, da ein Teil des Arbeitsspeichers als Grafikspeicher genutzt wird.

Praktisch: es handelt sich hier um per JDEC korrekt spezifizierten DDR4-3200 SO-DIMM, d.h. der Arbeitsspeicher wird vom System automatisch als DDR4-3200 erkannt und muss nicht über ein XMP bzw. D.O.C.P. Übertaktungsprofil eingestellt werden. Eine Übertaktung des Arbeitsspeichers (z.B. auf DDR4-3600) ist im Bios auf Wunsch natürlich trotzdem möglich.

AMD Ryzen 5 PRO 4650G (Renoir) im ASRock DeskMini A300
Grundsätzlich sollte man aufgrund der fast doppelt so hohen Speicherbandbreite unbedingt auf Dual-Channel Arbeitsspeicher setzen, d.h. man sollte beide Arbeitsspeicherbänke mit Modulen belegen (also 2x 8 GB anstelle von 1x 16 GB).

Das System teilt der Grafikkarte selbständig eine gewisse Menge an Arbeitsspeicher (maximal 2 GB) zu. In unserem Fall wurden von unseren 16 GB Arbeitsspeicher die maximal mögliche Menge von 2 GB zugewiesen.


Grafik

EigenschaftWert Bemerkungen
Name AMD Vega 7 (Renoir) 7 EU
Typ Intern
Grafikprozessoren / Kerne / Shader 448
Takt 1900MHz
Speichergröße 2GB kann reduziert werden
Speichertyp DDR4-3200 nutzt Arbeitsspeicher
Grafikprozessorarchitektur Vega GCN 5.1 for Renoir

Im Vergleich mit dem AMD Ryzen 5 3400G fällt trotz Takterhöhung eine um ca. 15 % gesunkende Roh-Grafik-Leistung auf. In den meisten Spielen und auch Anwendungen sind die iGPUs aufgrund von Hard- und Softwareoptimierungen aber in etwa gleich schnell. Die iGPU von Typ AMD Radeon 7 (Renoir) besitzt nur noch 7 GPU-Recheneinheiten (448 Shader), die im AMD Ryzen 5 3400G verbaute AMD Radeon Vega 11 kommt auf 11 Recheneinheiten und 704 Shader und wurde noch im älteren 14 nm Verfahren gefertigt. Das die Grafikleistung zwischen den beiden Prozessoren am Ende aber trotzdem identisch ausfällt, ist hauptsächlich der deutlich gesteigerten Taktfrequenz der iGPU (1,9 GHz vs. 1,4 GHz) zu verdanken.

Die iGPU basiert auf AMDs Vega, die AMD im Jahr 2019 vorgestellt hatte. Allerdings konnte AMD Dank der neuen 7 nm Fertigung, in der sowohl der CPU als auch der GPU-Part der Renoir APUs gefertigt werden, die Taktfrequenz der iGPU doch deutlich erhöhen. AMD Vega Grafikkarten bauen noch auf der Graphics Core Next 5.1 auf obwohl es mit der RDNA (Radeon DNA) bereits eine neue Architektur von AMD gibt. Diese setzt AMD aber bisher nur auf dedizierten Grafikkarten ein.

AMD Ryzen 5 PRO 4650G (Renoir) im ASRock DeskMini A300
HDMI 2.0 sowie DisplayPort 1.4 werden Dank der Renoir APU unterstützt. So ist die Ausgabe von 4K-Material bei 60 Hz möglich. Es können maximal zwei Monitore digital sowie ein weiterer per VGA angeschlossen werden.


Festplatte

EigenschaftWert Bemerkungen
unterstützte 2,5 Zoll Festplatten 2Stück
M.2 (PCIe 3.0 x4) 2Stück 1x Vorder und 1x Rückseite des Mainboards

Als Datenträger für das Betriebssystem und zukünftige Spiele-Installationen haben wir eine schnelle Samsung Evo 960 im M.2 Format verbaut. Wir empfehlen euch aber den direkten Nachfolger, die 250GB Samsung 970 EVO. Sollte euch der Speicherplatz nicht ausreichen, könnt ihr hier entweder direkt zur größeren 500GB Samsung 970 EVO greifen oder zusätzlich zur schnellen M.2 SSD eine 2,5 Zoll SSD wie z.B. die günstige Crucial MX500 CT500MX500SSD1(Z) mit 500-2000 GB als Datenspeicher verbauen. Von klassischen Festplatten raten wir aufgrund der langsamen Geschwindigkeit und der Kühl- und Platzsituation im System ab.

AMD Ryzen 5 PRO 4650G (Renoir) im ASRock DeskMini A300
Eine M.2 SSD findet auf der Vorderseite Platz, die zweite kann auf der Rückseite des Mainboards montiert werden. Ein nachträglicher Wechsel setzt einen Ausbau des Mainboards aus dem Gehäuse voraus. Die beiden 2,5 Zoll Slots für normale SSDs sind einfacher zu erreichen.


Netzteil

EigenschaftWert Bemerkungen
Formfaktor extern 19V mit 5.5x2.5 mm Stecker
Max. Leistung 120W
Überstromschutz (OCP)
Unterspannungsschutz (UVP)
Kurzschlussschutz (SCP)
Überlastschutz (OPP)

Dem ASRock DeskMini A300 liegt ein externes 120 Watt Netzteil bei. Es wird direkt über eine DC-Buchse an das Mainboard angeschlossen. Der AMD Ryzen 5 PRO 4650G benötigt bei gleichzeitiger Auslastung von CPU und GPU-Part im AIDA-Stresstest knapp 100 Watt. Da der Rechner im Alltag (auch beim Spielen) sehr wahrscheinlich nie lange in diesem Zustand betrieben wird, reicht das 120 Watt Netzteil auch für den 6-Kerner noch aus.

Theoretisch lassen sich im DeskMini auch die 8-Kern Renoir-APUs AMD Ryzen 7 4700G bzw. AMD Ryzen 7 PRO 4750G verbauen. Ob das 120 Watt Netzteil diese CPUs dann über einen längeren Zeitraum mit genügend Energie versorgen kann, darf bezweifelt werden. Alternativ lässt sich das Netzteil aber auch durch ein stärkeres Modell ersetzen. Darauf gehen wir später im Detail ein.


Gehäuse

EigenschaftWert Bemerkungen
Mini-ITX
BxHxT 80 x 150 x 150mm
Gewicht 2,5kg
Preis 130 inkl. Mainboard, Netzteil und Lüfter

Das ASRock DeskMini A300 ist ordentlich verarbeitet und stellt aktuell einen sehr guten Kompromiss zwischen Leistung und Baugröße dar. Hat man zusätzliche 40 Euro zur Verfügung, ist der Noctua NH-L9a-AM4 CPU-Lüfter eine sehr gute Wahl und macht das System im Leerlauf bzw. beim normalen Office-Arbeiten fast lautlos.





Betriebssystem

EigenschaftWert Bemerkungen
Windows 10 Startzeit 9s

Als Betriebssystem setzen wir Windows 10 Pro (Build 2004) ein, welches aktuell recht konkurrenzlos ist sofern man einen Spiele-PC zusammenbauen möchte. Die Installation kann problemlos mit einem USB Stick direkt auf eine normale SSD oder eine NVMe SSD erfolgen. Wir haben Windows 10 Pro auf einer Samsung Evo 960 M.2 SSD installiert und messen sehr gute 9s die vergehen um das System zu booten. Die schnelle Ladezeit liegt sicherlich auch am schlanken Bios und dem nicht vorhandenen Chipsatz.

Über das kostenlose Tool CPU-Z lassen sich unter Windows bereits die wichtigsten Daten des Systems auslesen:

AMD Ryzen 5 PRO 4650G (Renoir) im ASRock DeskMini A300



Benchmarks

EigenschaftWert Bemerkungen
Cinebench R20 Einkern 486cb 4,25 GHz Taktfrequenz
Cinebench R20 Mehrkern 3473cb 4,15 GHz Taktfrequenz
3DMark - Time Spy 1397Punkte
3DMark - Fire Strike 3662Punkte
3DMark - Sky Diver 13398Punkte
SSD - Max. Lesen 2265MB/s Samsung EVO 960
SSD - Max. Schreiben 1497MB/s Samsung EVO 960

Mit 47 GB/s erreicht das System Dank des DDR4-3200 Arbeitsspeicher eine ordentliche Bandbreite.


AMD Ryzen 5 PRO 4650G (Renoir) im ASRock DeskMini A300

In Cinebench R20 liefert das System mit 486 Punkten (Einkern) bzw. 3473 Punkten bei der Nutzung aller 12 Threads die von uns im Vorfeld erwarteten Werte ab und ist damit in Etwa so schnell wie der AMD Ryzen 5 3600, der keine iGPU, dafür aber die 4-fache Menge an L3-Cache besitzt (32 MB zu den 8 MB des AMD Ryzen 5 PRO 4650G). Auf die meisten Benchmarks und auch Anwendungen hat die Größe des Caches fast keinen Einfluss. Der Grund für die Cache Reduzierung ist einfach: AMD musste für die Integration der iGPU Platz schaffen und der L3-Cache nimmt viel davon ein.


AMD Ryzen 5 PRO 4650G (Renoir) im ASRock DeskMini A300

Im AIDA64 Stresstest pendelt sich die Temperatur der APU nach einer knappen halben Stunde bei 83°C ein. Die Raumtemperatur betrug zum Testzeitpunkt 26 °C. Wir haben das Standard-Lüfterprofil des Mainboards genutzt. Wer möchte kann die Kühlleistung auf Kosten der Lautstärke noch deutlich erhöhen.


AMD Ryzen 5 PRO 4650G (Renoir) im ASRock DeskMini A300


Das Gehäuse erwärmt sich nur im normalen Bereich, es staut sich keine Luft auf. Das kommt der Lüftung zu Gute.

AMD Ryzen 5 PRO 4650G (Renoir) im ASRock DeskMini A300

Auch die M.2 SSD wird nicht ausgebremst und liefert solide Werte ab.


AMD Ryzen 5 PRO 4650G (Renoir) im ASRock DeskMini A300

Im 3DMARK Benchmark haben wir die Tests "Time Spy", "Fire Strike" sowie "Sky Diver" bemüht um die 3D-Leistung des Systems zu ermitteln. Die Testergebnisse unterstreichen, dass das System geeignet ist um viele Spiele in 1080p Auflösung in mittleren Details flüssig wiederzugeben.




Spiele-Tests - 1920x1080

EigenschaftWert Bemerkungen
Diablo 3 65fps Hoch-Mittel
World of Warcraft BFA 75fps Grafikqualität Stufe 6 (mittel)
Fortnite 60fps Mittel-Hoch

Mit unseren drei Testspielen Diablo 3, World of Warcraft (Battle for Azeroth) und Fortnite hatte das System in FullHD Auflösung keine Probleme.

Alle Spiele liefen absolut problemlos und mit waren in mittleren bis hohen Details durchgehend gut spielbar. Alle Benchmarks haben wir mit Standardeinstellungen ohne Übertaktung durchgeführt.



Für die von uns gewählten Spiele hat das System auch ausreichend Leistung um diese mit aktiviertem V-Sync mit einer festen Bildrate von 60 Bildern pro Sekunde zu spielen. Auch World of Warcraft ist mit der neusten Erweiterung gut spielbar und bricht nur bei großen Gegner- bzw. Spieleransammlungen auf 40-45 Bilder pro Sekunde ein. Das Spiel bleibt aber auch dann spielbar.


Übertaktung

EigenschaftWert Bemerkungen
CPU-Übertaktung auf diesem Mainboard/Chipsatz nicht möglich
GPU-Übertaktung auf diesem Mainboard/Chipsatz nicht möglich

Offiziell ist die Übertaktung von PRO-Prozessoren von AMD nicht freigegeben. Trotzdem ist die Übertaktung auf einigen Mainboards möglich, sofern der Chipsatz des Mainboards die Übertaktung von CPU und/oder GPU unterstützt. Der im ASRock DeskMini A300 genutze A300 Chipsatz des Prozessors unterstützt die Übertaktung der Hardware nicht.

Auch die AMD Ryzen Master Software von AMD kann auf dem ASRock DeskMini A300 nicht installiert und gestartet werden, somit ist die Übertaktung der APU auch nicht via Software möglich. Im Bios ist es allerdings möglich, den Arbeitsspeicher zu übertakten. Neben der Durchsatzrate des Arbeitsspeichers profitiert davon auch direkt die interne Prozessorgrafik. Wir haben in diesem Test auf das Übertakten des Arbeitsspeichers aus Stabilitäts- und Effizienzgründen verzichtet.

Kürzlich hat ASRock allerdings mit dem ASRock DeskMini X300 bzw. dem ASRock DeskMini X300W zwei fast identische Systeme vorgestellt, die die Übertaktung von AM4-Prozessoren ermöglichen. Die Informationen zu diesen Systemen sind allerdings noch nicht vollständig gesichert, denn ASRock gibt bei beiden Systemen an ein 120 Watt Netzteil mitzuliefern.

Update vom 13.08.2020: ASRock hat uns gegenüber bestätigt, dass dem ASRock DeskMini X300 wirklich nur ein 120 Watt Netzteil beiliegt. Das ist aus unserer Sicht nicht durchdacht, denn wir können damit den Mehrwert des X300-Chipsatzes in dem DeskMini X300 nicht sehen. Für die Übertaktung der APUs empfiehlt ASRock ein größeres System mit einem B450/B550 oder dem neuen A520 Chipsatz.


Energieverbrauch

EigenschaftWert Bemerkungen
Ausgeschaltet 0,3W
Leerlauf 11,6W
Max. Last CPU - 1 Kern 28W CineBench R20 1-Kernbelastung
Max. Last CPU - Alle Kerne 87W CB R20 Mehrkern
Max. Last CPU & GPU 97W

Der Energieverbrauch im Leerlauf ist unter Windows 10 Version 2004 mit 11,6 Watt super. Hier macht sich die spartanische Ausstattung des Mainboards positiv bemerkbar.

In Spielen liegt die Leistungsaufnahme bei 50-90 Watt, mit CPU und GPU Benchmarks und Stresstests lässt sich der Verbrauch auf bis zu 100 Watt hochschrauben. Für mich stellt dies auch fast das Maximum für das 120 Watt Netzteil da. Zwar ist theoretisch der Einbau der 8-Kern APUs AMD Ryzen 7 4700G bzw. AMD Ryzen 7 PRO 4750G möglich, ob das Netzteil hierfür ausreichend ist, bezweifeln wir allerdings.

Wer sich also eine 8-Kern APU in das ASRock DeskMini A300 einbauen möchte, sollte sich ein stärkeres externes Netzteil besorgen. Das ist problemlos möglich, sofern man auf ein 19V Netzteil mit 5,5 x 2,5 mm Stecker zurückgreift. Passen würde z.B. das Delippo 200W 19V 5.5x2.5mm externes Netzteil.


Technische Daten (Zusammenfassung)

EigenschaftWert Bemerkungen
Prozessor AMD Ryzen 5 4600G 6x 3,7 GHz, HT, 8 MB Cache, 65W TDP
Prozessor (Alternativ) AMD Ryzen 5 PRO 4650G 6x 3,7 GHz, HT, 8 MB Cache, 65W TDP
Prozessor Kühler Noctua NH-L9a-AM4 92mm Lüfter, 500-2200 rpm, 37mm hoch
Mainboard ASRock A300M-STX beim Gehäuse dabei
Arbeitsspeicher Kingston HX432S20IB2K2/16 16 GB DDR4-3200 CL20 2x 8 GB DDR4-3200 SO-DIMM bei 1,2V
Systemdatenträger 250GB Samsung 970 EVO
Systemdatenträger (Alternativ) 500GB Samsung 970 EVO
Systemdatenträger (Alternativ) Crucial MX500 CT500MX500SSD1(Z)
Netzteil 120 Watt, extern beim Gehäuse dabei
Netzteil (Alternativ) Delippo 200W 19V 5.5x2.5mm externes Netzteil beim Einbau einer 8-Kern APU
Gehäuse ASRock DeskMini A300 inkl. 120W Netzteil, schwarz
Gesamtpreis System 550 inkl. 250GB M.2 SSD



Zusammenfassung


Der AMD Ryzen 5 PRO 4650G bzw. der baugleiche AMD Ryzen 5 4600G sind tolle APUs, die Dank der neuen 7 nm Fertigung und einer Anhebung auf nun 6-Kerne endlich nicht mehr im Schatten der bisher deutlich schnelleren Desktop-Prozessoren stehen. Leider basiert die iGPU Technik noch nicht auf der aktuellen AMD RDNA bzw. der bald erscheinenden RDNA2-Technologie.

Diese soll auch noch nicht mit den in einem Jahr erwarteten "AMD Cezanne" APUs integriert sein, sondern wird wohl erst im Jahr 2022 ihren Weg auch in die APUs von AMD finden. Das ist SchadDann wird Intel mit seinen neuen Xe-iGPUs auch wieder etwas mehr Konkurrenz im iGPU-Bereich bieten. Bis dahin reichen die Renoir APUs aus um die meisten Spiele in zumindest mittleren Details auch in FullHD (1080p) Auflösung flüssig zu spielen.

Aber auch als Energie-effizienter Desktop-PC oder kleiner Büro-PC eignet sich das ASRock DeskMini A300 mit den AMD Renoir APUs hervorragend. Der sehr geringe Energieverbrauch von 11,6 Watt ist fast auf Intel Niveau und das Beste was wir bisher mit einem AMD System gemessen haben. Auch weil das ASRock DeskMini A300 schon länger auf dem Markt ist, bekommt man für einen fairen Preis ein tolles Bundle, was ich persönlich jeder NUC vorziehen würde.

Für eine gewisse Zukunftssicherheit sorgt zudem die Möglichkeit später Prozessor, Arbeitsspeicher und die SSDs austauschen zu können. Da ASRock auch beim Mainboard auf einen Standard setzt (Mini-STX), lässt sich später eventuell sogar das Mainboard austauschen. Auch das externe Netzteil ist austauschbar und lässt sich auf Wunsch durch ein Stärkeres ersetzen.

Hat man noch die 40 Euro für den Noctua NH-L9a-AM4 übrig, bekommt man ein sehr leises Systems, welches durch den Einbau eines vollwertigen 6-Kern Prozessors wirklich super schnell ist. Hier muss man dann weder bei der Leistung noch bei der Lautstärke größere Kompromisse machen.

Update vom 18.08.2020: wir haben mit dem neuen P3.60R Bios auch die Auswirkungen einer Reduzierung der TDP auf 45 und 35 Watt getestet.
VG-Wort

Kommentare (47)

Kommentar
Bloody
Geschrieben am27.09.2020
@Grendelbox

Kingston war bei stabilen RAMs eigentlich schon immer ne Bank.
Hat mal ein Computerfritze früher zu mir im Laden gesagt. Willste dass es stabil läuft, nimm Kingston.
Kommentar
Grendelbox
Geschrieben am27.09.2020
Ich habe mal diverse Ramkits auf Stabilität mit dem Ryzen7 PRO 4750G
auf einem meiner 2 A300er getestet.

1) 16GB G.Skill Ripjaws DDR4-3200 SO-DIMM CL18 Dual Kit
(Achtung: Es gibt auch eines mit CL20 !!!)
2) 16GB Crucial SO-DIMM, DDR4-3200 SODIMM, CL22, Dual-Kit (2x8Gb) (CT2K8G4SFRA32A)
3) Kingston HX432S20IB2K2/16 16 GB DDR4-3200 CL20 (SO-DIMM) Kit

Testgrundlage:
A300 mit BIOS P3.60S mit Ryzen 7 PRO 4650G und starkem Delippo 200Watt Netzteil

Hintergrund des Tests...warum ich das überhaupt gemacht habe?
Ursprünglich hatte ich beide meiner A300er mit Identischen Kits (dem obigen Gskill Ripjaws)
und auch bis zur Ryzen 5 PRO 4650G NUR das mit dem Original 120W Netzeil mit 3200 am laufen. (OHNE JEGLICHE PROBLEME!)

Nach dem Wechsel auf den 4750G erschienen zunächst über einen Woche auf beiden keinerlei Probleme
Neulich eines Abends war der A300 Nr.1 plötzlich nicht mehr via RDP erreichbar,
als ich den TFT dann zuschaltete... Graues Bildrauschen (wie früher nach Sendeschluss)
Kiste aus/an....Reboot....lief wieder eine Weile nach Login....dann wieder der selbe Bildrauschen-"Hänger"
Seltsam, das sowas dann plötzlich erst nach 2 Wochen auftritt.
Das RAM-KIT von XMP2.0 3200 auf normale 3200 geschaltet...keine Besserung.
Auf 2933 runtergeschaltet im BIOS....damit dann Primestable , aber das war für mich keine Dauerlösung,
da so die FPS Rate beim Encoden in den Keller ging.
Ram-Kit getestet....keinerlei Fehler zu finden, also NICHT defekt.

Also...neues Ram Kit bestellt...#2 das CRUCIAL von oben, dieses hat ab Werk kein XMP2.0 !
DRAM Hersteller : MICRON (Je 8GB Modul, 1 Rank, 8 banks)
Dadurch wurde das Problem allerdings auch nicht behoben,
Selbes Problem mit dem Bildrauschen trat schon nach extrem kurzer Laufzeit auch ohne Last auf.
Auch das CRUCIAL lief nur auf 2933 stabil.


Danach habe ich dann das Kingston Kit bestellt, was hier auch im Test Verwendung fand.
Damit läuft der "Zickige" meiner beiden A300er nun mit XMP2.0 auf 3200 (bisher) seit Tagen wieder 100% stabil.

Witzig ist nur das der IDENTISCH zusammengebaute A300 Nr. 2 mit dem obigen GSkill Kit auf 3200 NICHT die geringsten Probleme hat.
Der einzige Unterschied ist, das das dieses 2te Kit
(warum auch immer und obwohl Type und Bestellung identisch zum ersten sind)
KEIN XMP2.0 Profil aufweist, was es lt. Modellbezeichnung und den Timings allerdings haben müsste !
Es ist das gleiche mit der CL18 Timings !
Der DRAM Hersteller bei beiden G.-Skill Kits mit 16GB ist bei mir "SK Hynix" (Je 8GB Modul, 1 Rank, 16 banks)
Typ, Modell alles 100% identisch bis auf die SPD-Programmierung !!!
Das Kit OHNE XMP2.0 ...NICHT DIE GERINGSTEN Probleme ! Very strange !

Ich kann daher aktuell nur das KINGSTON Kit mit XMP2.0 für 3200 empfehlen.
DRAM Hersteller : MICRON (Je 8GB Modul, 1 Rank, 16 banks)
Hier erscheint das SPD schon viel besser und sauberer programmiert, es hat auch 2 XMP 2.0 Profile (3200 und 2933)

Ich habe das KINGSTON auch bezüglich Übertaktbarkeit getestet,
konnte allerdings KEINE dauerhaft saubere Stabilität ) 3200 feststellen....
Auf 3600 schmiert das System irgendwann nach x Minuten mit dem selben grauen Bildrauschen weg.
Auf 3333 lief es sogar ) 30min VOLLLAST mit AIDA64 Stresstest durch. 90°C mit bis zu 88 Watt Verbrauch auf der APU.
Dachte schon es wird stabil laufen, aber leider wieder nix.
Bei späteren Encoding-Test mit Handbrake 1.3.3 ist gleich mitten im ersten Video der Komplette W10 Desktop + Maus eingefroren und reagierte NICHT mehr.
Kommentar
hurz
Geschrieben am26.09.2020
Das Netzteil sollte auch passen - 19V 9.5A 180W 5.5x2.5mm
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am23.09.2020
Renoir unterstützt auch kein PCIe 4.0 sondern leider nur 3.0.
Kommentar
Bloody
Geschrieben am23.09.2020
@ Blooob

Hast Du denn einen M.2 PCIe 4.0 Anschluss auf Deinem A300 Board???
Wenn nicht, dann nicht. ;-)
Kommentar
blooob
Geschrieben am23.09.2020
eine ganz blöde frage, X300 ist eigentlich kein chipsatz, läuft alles über die cpu. rayzen 4000G/Renoir unterstützt PCIe 4.0 ... wäre es theoretisch möglich eine M.2 PCIe 4.0 zu betreiben???
Kommentar
Grendelbox
Geschrieben am23.09.2020
Hat mal irgendwer auf dem A300 ECC S0DIMMs getestet mit eine Ryzen PRO (die ja ECC supportet)

Leider konnte ich bisher nichts dazu finden, ob wirklich mal jemand mal ECC im A300 mit einer Ryzen PRO getestet hat.

Meine logische Annahme:
Da das Motherboard bei A300 lt. der Angaben hier ja "Chipsetless" ist,
wäre das doch mal einen Test Wert, darauf ECC S0DIMMS zu testen.
Das würde -rein theoretisch- bedeuten, die "PRO"-APU selber kontrolliert dann alles
was sie ja bei den 20 genutzten PCIe Lanes im A300 OHNEHIN schon tut !

Was zu beweisen wäre !!!!

Auf der ASROCK Seite ist auch nur pauschal was zu ECC geschrieben
und nicht speziell/selektiv zu BESTIMMEN APUs wie z.B. der PRO-Serien !
Das die normalen APUs das nicht können ist eh klar !

Die Hersteller schreiben gerne viel falsches / unvollständiges,
was dann ggf. nach Tests aber dann erstaunlich oft doch geht !
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Bloody
Geschrieben am17.09.2020
@Grendelbox

Jo
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Grendelbox
Geschrieben am15.09.2020
Hallo zusammen,

also ich habe 2 x den A300
Beide liefen ursprünglich mit dem Ryzen 5 PRO 3400G
Beide wurden beim BIOS Stand P3.60N auf jeweils Ryzen 5 PRO 4650G upgedatet
Während dieser "4650G" -HexCore-Ära dann Bios Updates auf jeweils P3.60R und P3.60S
Seit einer Woche läuft A300 #1 auch nun schon mit dem Ryzen 7 PRO 4750G
und seit heute hat sich #2 gleich noch mal dazugesellt ....und zwar ohne jegliche Zicken.

RAM: 16GB Kit GSkill DDR4-3200 XMP2.0 mit 18er Timings PRIMESTABLE
(Aufpassen:
hier werden gerne mal NON XMP2.0 Kits von Verkäufern untergemogelt die dann kein XMP2.0 haben und nur mit 22er Timings laufen...please Retoure that Mogelpackung !)

Bei eine CPU Upgrade noch VOR dem Erststart: CMOS RESET durchführen !!!
Dann im BIOS das RAM auf XMP2.0 stellen (falls das RAM das kann und falls nicht schon AUTO Enabled).
RESTLICHE BIOS SETTING laufen bei mir STANDARD untouched !
Ich spiele nicht an den Voltages oder sonstigen OC Sachen rum, das Ding ist auch so performant genug
und soll einfach 100% STABIL laufen !

Win10 2009 19042.508
AMD - Chipset Driver 2.07.14.327
AMD - Adrenalin 2020 Edition 20.8.3
als BASIS

Falls Original WIFI Kit...(Intel AC3168) dringend den Wifi-Treiber als allererstes
auf den aktuellsten Stand bringen, sonst gibts ohne Ende Trouble mit WLAN.
Das hatte ich diese Woche bei einem Arbeitskollegen, der von mir auch nen A300 zusammengebaut bekommen hat und einen meiner beiden 5 PRO 3400G erbte.

Der im Win10 automatisch laufende Intel Wifi Treiber ist noch von 2018
und macht NUR stress mit dem WLAN auf den aktuellsten Win10.
- Ständige Disconnects vom Accesspoint...
- Trotz 0% CPU Last im IDLE war das Netzwerk auf der Taskbar nicht mehr aufrufbar....(der Kreisel dreht sich zu Tode...)
- Dito ließ sich die Kiste nicht mehr gescheit neustarten oder runterfahren...
sie hing beim Shutdown endlos fest. (hartes Ausschalten erforderlich)

Ich dachte zuerst die WiFi Karte ist "madig"....nee ,das ist der alte Intel Treiber im Win10 !
Neuesten Treiber mit SDI (Snappy Driver Installer) reingejagt und weg war das Gezeck. ;-)

!!! HINT !!!
==========

Die Kollegen die den Artikel hier verfasst haben scheinen definitiv recht zu haben,
das das Original 120W NT für die 4750G wohl NICHT ausreicht für einen 100% stable run !

Hatte daher nach der Empfehlung von hier mir auch 2 von den 200Watt Delippo-Netzteilen besorgt
im Artikel beschrieben war dieses hier:
https://www.amazon.de/gp/product/B07NVBN158
und bin danach erst auf die 4750G umgestiegen.
Hatte vermutlich dadurch NICHT DIE GERINGSTEN PROBLEME.

Alternativ gibts das gleiche 200W NT nur mit UK Kaltgeräte Kabel
(aber das ist ja einfach austauschbar, was passendes hat ja quasi jeder in der Krempelkiste rumfliegen)
https://www.amazon.de/gp/product/B07Q3BTP2N
das NT ist aber ansonsten 1:1 identisch zum ersten oben !
Ich hatte diese "UK" Version für A300 #2 bestellt, da das andere aktuell nicht verfügbar war/ist.

Die Marke ist aber auch eigentlich völlig egal...
Hauptsache es hat genau 19 Volt ,
dann halt eine größere Wattzahl als das 120er Original
Unter 180Watt würde ich da aber erst gar nix kaufen.

180Watt = 9,5A
200Watt = 10,5A

Wichtig ist der Stecker-Typ :

Stecker-Größe 5,5 x 2,5 mm DC !!!

Ich habe damit wie gesagt hier nicht die geringsten Probleme den 4750G auf den A300 laufen zu lassen.
AIDA64 System-Stabilitätstest im Dauerlauf über Stunden auch auf A300 #2 "alles shiny" ;-)
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Bloody
Geschrieben am15.09.2020
Naja den Aufkleber wieder abzuziehen und zurück zu schicken wäre auch keine Lösung, der klebt sowieso nicht nochmal woanders. ;-)
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Sebastian
Geschrieben am14.09.2020
@Bloody: Die meisten Installationsversuche waren schnell vorbei: Mit einem Bluescreen entweder schon beim Stickboot oder direkt nach der Installation. ;-)
An ein Problem mit der TDP glaube ich nicht. Ich habe ja auch mit 35 Watt-Limit TDP versucht zu installieren. Als das System zwischenzeitlich einigermaßen lief hab ich auch mal mit 65 Watt TDP alle Kerne, die GPU und die SSD parallel belastet - das war dann kein Problem. Und das sollte weitaus mehr Leistung erfordern als der Windows Bootvorgang.
Ja, der 4650G war die richtige Wahl. Leider. Ich hätte schon lieber die 16 Threads des Ryzen 7. Aber ich habe den "Ryzen 7"-Aufkleber illegalerweise behalten. Der klebt nun vorne auf dem A300. ;-)
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Bloody
Geschrieben am14.09.2020
@ Sebastian

Alter was für ein Sackstand. 30-40 Windows-Installationsversuche???
Ich glaube schon, dass es ein Bios Problem mit dem 4750G im A300 gibt. Vielleicht aber auch ein Stromproblem. Wenn die 65 Watt TDP des 4650 schon bis auf 88 Watt kurzzeitig überschritten werden dürfen, wird es mit dem 4750G vielleicht etwas knapp mit dem 120 Watt Netzteil und es bleibt für die anderen Komponenten nicht genung übrig, so dass dann die Schreibfehler produziert werden.
Na Gott sei Dank hab ich wohl offensichtlich die richtige CPUZ gekauft.
Hatte auch erst mit dem Ryzen 7 geliebäugelt, da es dann aber nicht mehr gab, habe ich den 4650G genommen.
Schön, der "Kleine" nun auch bei Dir vernünfitg läuft.
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Grendelbox
Geschrieben am14.09.2020
Hat mal jemand ECC Ram mit einer RYZEN PRO auf dem A300 getestet ?
die PROs unterstützen ja ECC...
lt. ASROCK das Board nicht
da der A300 ja quasi Chipsetless werkelt und die "PRO"-APU ja die ECC sowie den Memorycontroller zur Verfügung stellt, sollte das doch eigentlich gehen oder ?
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Stefan (Team)
Geschrieben am14.09.2020
Vielen Dank für dein ausführlichen Bericht !
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Sebastian
Geschrieben am13.09.2020
@Bloody: Es hat sich bei mir in der Zwischenzeit einiges getan:
Den 4750G habe ich nicht stabil zum Laufen bekommen. Es begann damit, dass der Task Manager sich nicht mehr öffnen ließ. Ich stellte dann fest, dass zahlreiche Windows Systemdateien korrupt sind. Reparaturversuche blieben erfolglos oder waren nur kurzzeitig von Erfolg. Neuinstallationen waren leider auch nicht besser. Auch die Bluescreens, die ich schon vom ersten Tag an sporadisch hatte, häuften sich, selbst mit dem Installationsstick konnte ich irgendwann nicht mehr booten. Um die Ursache einzugrenzen habe ich dann nach und nach Komponenten ausgetauscht und umkonfiguriert: Nur einzelne Speichermodule, Wechsel der Bänke, weniger MHz für den RAM (bis runter auf 1800), Austausch der Module durch die neuen Kingston, dann Wechsel der SSD auf den unteren m.2, Wechsel der SSD auf SATA, Neuerstellen des Windows-Installationssticks, Wechsel auf einen anderen Stick, Wechsel der BIOS-Version, alle möglichen BIOS-Parameter getestet, erneutes Anbringen des Lüfters (wobei es beim ersten mal schon perfekt war).... alles erfolglos.
Mit dem ct Not-Stick konnte ich einigermaßen stabil booten und diverse Hardwaretests durchführen: Keine Probleme erkennbar. CPU-Lasttests, Speichertests, SSD-Tests, GPU-Tests: Alles ohne Probleme.
Ich habe sogar ein Programm geschrieben das checkt ob die CPU ein Problem mit dem Hashen von Dateien hat (was das Datei-Korruptionsproblem erklären würde): Nope. Zig Millionen SHA 256-Hashwerte von allen möglichen Windows-DLLs wurden korrekt erzeugt. Kein Fehler. Ich hab alle Kerne über mehrere Stunden getestet.
Hat mich mehrere Tage gekostet und in etwa 30-40 Windows-Installationsversuche. Zwischendurch schien es zwar stabil zu laufen, das Problem mit den korrupten Dateien blieb jedoch.
Habe mich zwischenzeitlich Mitte der Woche an "JZ", der auch in deinem verlinkten Thread kommentiert hat, gewandt. Er kennt die Probleme mit dem Ryzen 7 und meinte, dass die 4650G problemlos laufen. Mittelschweren Herzens hab ich den 4750G dann zum ursprünglichen Händler retourniert und den 4650G bei JZ geordert, von dem ich auch den A300 habe. Der Ryzen 5 kam am Freitag - und zack: Es lief alles sofort, stabil und ohne korrupte Daten. Mit 3200 Mhz-getaktetem RAM aus dem Link von Elefacts. Später fiel mir auf, dass das System mit dem 4750G sogar auf meinem Netzlaufwerk Daten zerstört hat (zum Glück habe ich Backups).
Ich weiß jetzt natürlich nicht ob ich schlicht Pech hatte mit der CPU oder ob es sich ein Problem im BIOS handelt - zum aktuellen Zeitpunkt würde ich allerdings vom Kauf des 4750G in Kombination mit dem A300 abraten.
Was mich allerdings positiv freute: Mit JZ hab ich endlich mal einen Händler gefunden, der sofort wusste wovon ich rede und äußerst kompetent war. Der Chef war selbst am Telefon. Meist landet man bei den größeren Händlern ja eher in einem First-Level Support-Team, die Standard-Fragen stellen die semi helfen. Hier nicht. Werde dort definitiv öfter kaufen.
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Bloody
Geschrieben am13.09.2020
@ Sebastian
Offenbar gibt es ein Problem mit dem A300 i.V.m. 4750G und 3200 RAM+
https://www.hardwareluxx.de/community/threads/asrock-bringt-deskmini-f%C3%BCr-amds-ryzen.1215823/page-22#post-27670866
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Bloody
Geschrieben am11.09.2020
@Alex
Das liegt definitiv nicht am Intel Prozessor, sondern an irgendeinem nicht installierten Intel Treiber.
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Stefan (Team)
Geschrieben am09.09.2020
Das Ruckeln kann an mehreren Sachen liegen aber ich denke ein ordentlich konfiguriertes System mit einem aktuellen Prozessor sollte da keine Probleme haben.
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Alex
Geschrieben am09.09.2020
Hallo zusammen, danke für den Beitrag. ????
Ich habe mal eine Frage, aktuell habe ich Intel CPU mit UHD Graphics 630 und einen 4k 60Hz Monitor.
Ich stelle fest das wenn ich z.b. das Browserfenster mit Youtube Video hin und her schiebe oder verkleinere und vergrößere, ruckelt und hängt es ziemlich stark.

Hätte ich das Problem dann beim der iGPU vom 4650G auch ?

Danke.
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Stefan (Team)
Geschrieben am05.09.2020
@Sebastian: mit den Kingston HX432S20IB2K2/16 16 GB DDR4-3200 machst Du nichts falsch, der wird einwandfrei laufen, da die DDR4-3200 mit Standard-Spannung erreicht wird.
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Sebastian
Geschrieben am05.09.2020
@Bloody: 1,35V war leider schon korrekt eingestellt. Auch wenn ich manuell z.B. auf 3000 Mhz gehe, stürzt es ab. Entweder beim Windows-Login oder aber bereits mit BoD direkt beim Windows-Boot.

@Dennis: Ich habe jetzt über euren Ref-Link das 32 GB-Kit bestellt. Ich hoffe, dass das funktioniert.
Die 32 GB kommen in meinen NUC. Ist zwar leicht oversized für einen Heimserver, aber so passen noch gut ein paar VMs und Container in den Container.
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Tobi
Geschrieben am04.09.2020
Erstmal hier vielen Dank für die Infos, die haben mir sehr geholfen. Da ich im GPU Bereich kaum Verbesserungen habe zum 4650G, bin ich dann doch beim 3400G geblieben. (Restliche Konfiguration wie hier) Als Office PC mit dem man ab und an mal zockt sollte das sicherlich gut passen. Morgen wird zusammengeschraubt!
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Dennis (Team)
Geschrieben am04.09.2020
@Sebastian
Ich kann aus meiner Erfahrung nur sagen, dass die Mini-PCs beim Arbeitsspeicher sehr zickig sein können. Je höher die Taktfrequenz, desto zickiger.

Ich weiß, dass der von uns verwendete Kingston etwas teurer ist als die Alternativen, dafür wird aber höchstwahrscheinlich problemlos funktionieren.

Gruß
Dennis
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Bloody
Geschrieben am04.09.2020
Deine Crucial Ballistix SO-DIMM Kit 32GB, DDR4-3200, CL16-18-18-36 (BL2K16G32C16S4B) sollen mit Spannung 1.35V betrieben werden.
Das stärkt meine Vermutung.

Meine sind,, glaube ich, diese hier: 2x Crucial SO-DIMM 8GB, DDR4-2666, CL19-19-19 (CT8G4SFS8266)
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Bloody
Geschrieben am04.09.2020
@ Sebastian
Ich bin noch auf dem 3.60 R Bios.
Ich habe auch keinen 3200 RAM, sondern 2x8 GB DDR4 2666Mhz, welcher auf 3000 Mhz übertaktet ist.
Hast Du denn die Speiecherspannung angehoben, meiner muss dafür mit 1,35V laufen, sonst kackt er manchmal auch beim Windows Start ab.
Schau mal, ob mit dem XMP Profil die 1,35V eingestellt werden, vielleicht ist da nicht richtig implementiert.
Denn sonst schafft er den 3200er Takt auf keinen Fall denke ich.
Wenn nicht, dann setze die 1,35V doch mal von Hand.
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Stefan (Team)
Geschrieben am04.09.2020
Hmm DDR4-3200 wird ja unterstützt und sollte daher auf jeden Fall laufen.
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Sebastian
Geschrieben am03.09.2020
Ich konnte heute endlich meinen kleinen A300 mit dem 4750G und der aktuellen Firmware 3.60S aufbauen.
Ging auch soweit flott und problemlos. Allerdings läuft bei mir der RAM nicht mit 3200 Mhz. Wenn ich das XMP-Profil lade, schafft es Windows nicht durch die Anmeldung und stürzt ab. Wie sieht das bei dir aus, @Bloody?
Ich habe folgenden RAM verbaut: Crucial Ballistix SO-DIMM Kit 32GB, DDR4-3200, CL16-18-18-36 (BL2K16G32C16S4B)
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Bloody
Geschrieben am02.09.2020
Also meiner läuft super mit dem 4650G @ Sebastian.
Beim Kühler hab ich gar keinen großen Firlefanz gemacht, den original Kühler des zuvor installierten Ryzen 3 3200G genommen (AMD Wraith Stealth Cooler), den Ring abmontiert und zwei Haltenasen weg geknispst und voila, fertig war der leise Kühler für den A300. Passt auch gerade so rein von der Höhe, ähnlich wie der vielfach verbaute Nocuta. Aber einfach mal Geld gespart... ;-) Hält auch den 4650G in Schach.
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Sebastian
Geschrieben am01.09.2020
Bloody:
Ja, deswegen steht bereits der A300 und der 4750G zum Aufbau bereit... aber ich warte bereits seit einer Woche auf RAM, SSD und den Kuehler... :(
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Sebastian
Geschrieben am01.09.2020
Hier der aktuelle Link zu den BIOS-Versionen:
https://shop.jzelectronic.de/news.php?id=1598961960&sw=

Seit heute gibt es die Version P3.60S
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Stefan (Team)
Geschrieben am22.08.2020
Ja, im ASRockDeskMini A300 kann eine cTDP von 35, 45 und 65 Watt eingestellt werden. Ich habe dies in einem eigenen Artikel behandelt: AMD Ryzen 5 4650G (Renoir) mit 65, 45 und 35 Watt cTDP getestet
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Bloody
Geschrieben am17.08.2020
Offenbar ist die cTDP Funktion im 3.60R Bios zum absenken der TDP auf 45 und 35 wieder vorhanden, dass würde doch Dein Dilemma mit den 4700G lösen oder? @ Sebastian
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Sebastian
Geschrieben am16.08.2020
@wahli : Danke, die Seite hatte mir ASRock auch schon geschickt. Mein Dilemma: Für das A300 brauche ich den 4700 GE, da ich nur 35W TDP möchte, für den 4700G bräuchte ich das X300 um ihn heruntertakten zu können.
Ich muss also in jedem Fall eh noch warten. ????
Ich hab es zwar nicht wirklich eilig, da es sich lediglich um meinen Development-PC handelt, aber das Haben-wollen ist derzeit recht groß. ????
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HGL
Geschrieben am16.08.2020
Mal vorsichtig Nachgefragt, ist den mit dem AMD Ryzen 5 PRO 4650G möglich unter Windows 10 z.B. Netflix in 4K und Dolby Vision wieder zugeben, passende Abo bei Netflix natürlich vorausgesetzt ?
Wäre dann auch als HTPC für das Wohnzimmer interesant, obwohl von der leistung dafür etwas überdimensioniert wäre.
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Stefan (Team)
Geschrieben am15.08.2020
@wahli: Nein das habe ich bei ASRock nachgefragt. Definitiv ein 120 Watt Netzteil.
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wahli
Geschrieben am15.08.2020
Der kommende X300 könnte auch ein stärkeres Netzteil haben, weil die CPU übertaktet werden kann. Das ist aber lediglich eine Vermutung meinerseits.
Ansonsten habe ich noch USB 3.2 gegenüber USB 3.1 gesehen.
Kommentar
wahli
Geschrieben am15.08.2020
@Sebastian
Hier gibt es den DeskMini A300 mit auswählbarem Bios, u. a. auch der Version für Ryzen 4000:
https://shop.jzelectronic.de/product_info.php?info=p3635_asrock-deskmini-a300.html
Kommentar
Sebastian
Geschrieben am15.08.2020
Das wird dann meine Alternativlösung wenn der 4700GE nicht auf den Markt kommt - oder dieser teurer sein sollte als die G-Version.
Vorteil des 4700G wäre zudem noch die Unterstützung von 64GB RAM (laut cpu-monkey) gegenüber den 32GB des 4700GE
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Stefan (Team)
Geschrieben am15.08.2020
Das mit dem Bios ist natürlich ein Argument. Den Ryzen 7 4700 GE kannst Du dir mit dem X300 Mainboard dann auch "bauen", indem Du den Multiplikator des normalen 4700G verringerst. Dann hast du einen identischen Energieverbrauch bei gleichen Taktfrequenzen.
Kommentar
Sebastian
Geschrieben am15.08.2020
Der "Vorteil" des X300 ist für mich eher, dass ich sichergehen kann, dass der mit einem Ryzen 4000-kompatiblen BIOS ausgeliefert wird.
Das X300 lässt zudem auch noch etwas auf sich warten. Von ASRock bekam ich gestern die Info, dass es erst im Oktober lieferbar ist.

Ich hoffe und warte allerdings eh auf den Ryzen 7 4700 GE. Der hat mit 35 Watt TDP weniger Abwärme als die G-Versionen der Prozessoren. Da es noch nicht absehbar ist, wann dieser Prozessor für Endkunden auf dem Markt auftauchen wird, kann ich auch noch auf den X300 warten... oder ich nehme dann den A300, sofern der garantiert mit einem kompatiblen BIOS ausgeliefert wird. Habe keine Lust mir noch extra für 45 Euro einen 3000G zu kaufen.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am14.08.2020
Ich kann leider aktuell keinen Wirklichen Vorteil des DeskMini X300 erkennen. Größe ist identisch und auch an den Ports hat sich nichts geändert. Und Übertakten mit dem 120 Watt Netzteil ? Ist so gut wie sinnlos (es sei denn man kauft ein neuen Netzteil für nochmal 60 Euro). Macht mich nicht "heiß" :)

Die Vergleichen-Funktion funktioniert leider nur innerhalb der gleichen Kategorie und Dennis hat beim 2400G damals eine andere Kategorie benutzt als ich für meine Tests.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am14.08.2020
Danke für das Feedback. Ich schaue mir das Captcha nochmal an, leider lösen das die Bots immer noch ohne Probleme :)
Kommentar
Bloody
Geschrieben am14.08.2020
"PS: dein captcha ist echt schwierig..." das stimmt, hab beim ersten Post vier oder fünf Anläufe gebraucht, bis er es gefressen hat. ;-)

Weißt Du warum das 3.60 O wieder zurück gezogen wurde bzw. was damit nicht gestimmt hat?

Ich denke, der Wechsel zum X300 lohnt sich nicht.

Ich betreibe die den 4650G im A300 mit einem modifziertem Wraith Stealth Kühler, der ist auch nicht sonderlich laut.
Kommentar
wahli
Geschrieben am14.08.2020
Hier ist der Deskmini X300 schon im Shop: https://shop.jzelectronic.de/product_info.php?info=p26420_asrock-deskmini-x300.html
170€ und im Oktober lieferbar
Kommentar
wahli
Geschrieben am14.08.2020
Warum kann man bei "Vergleichen" nicht den DeskMini A300 mit Ryzen 2400G auswählen?

Ansonsten "mal wieder" ein sehr guter Artikel!

Bin schon auf den Nachfolger Deskmini X300 gespannt. Vermutlich sind die Vorteile aber so gering, dass er sich nicht lohnt. Außer der Preis ist ähnlich. Allerdings ist er sofort kompatibel mit Renoir.

PS: dein captcha ist echt schwierig...
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am13.08.2020
Ja Du hast Recht irgendwie ist bei mir der L3-Read Speed ziemlich gering. War mir beim Testen gar nicht aufgefallen.
Kommentar
Bloody
Geschrieben am13.08.2020
Danke erstmal für den lesenswerten Artikel, ist echt gut geschrieben.
Ich habe seit heute den gleichen Prozessor im A300 drin, läuft echt super mit dfem 3.60N.
Offenbar gibt es bei den Geschwindigkeiten der Caches größere Streuungen, da meiner lt. Aida Cache Test im Read 578, Write 600 und im Copy 451 GB/s erreicht. Die restlichen Werte ähneln sich bzw. sind mal leicht drüber oder unter Deinen Werten. Aber die Abweichung beim L3 Read finde ich schon krass.

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