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ASRock DeskMini 310 mit Intel Core i-5 CPU im Test

19.08.2018 von Dennis
In unserem Mini-PC-Bereich haben wir bisher ausschließlich Geräte mit fest verbautem Prozessor getestet. Jetzt hat ASRock mit dem DeskMini 310 allerdings einen sehr interessanten Barebone-Mini-PC mit dem Sockel LGA1151 (Intel) auf den Markt gebracht, in dem alle Intel CPUs der 8. Generation mit einer maximalen TDP von 65W verbaut werden können.



Das Einsatzgebiet des DeskMini 310 sehen wir entweder in einem kleinen NAS, ähnlich wie in unserem Artikel zum InWin Choppin Gehäuse beschrieben (Kleines Mini-ITX NAS für 2x 2,5 Zoll Festplatten) oder aber als vollwertigen Arbeitsrechner.

In diesem Test beschränken wir uns auf die Verwendung als Arbeitsrechner. Wie immer beschreiben wir euch das Gerät ausführlich, machen diverse Tests und die kompakten Fakten führen wir natürlich auch wieder auf. ;)



Lieferumfang / Unsere Zusammenstellung


Der Lieferumfang besteht aus:
1x ASRock DeskMini 310 (Gehäuse, Mainboard, I/O-Panel), 1x Netzteil extern 120W, 1x Stromkabel, 2x Schraube für M.2 SSD M.2 WIFI Modul, 2x SATA-Kabel für 2,5" HDD/SSD, 4 Klebepads (Gummi), 1x Schnellstartanleitung, 1x Support CD.

Da das DeskMini nur einen Teil unseres Testaufbaus ausmacht, hier vorab unsere komplette Zusammenstellung:

KomponenteTypBemerkung
Gehäuse, Mainboard, NetzteilASRock DeskMini 310Sockel LGA 1151
CPUIntel Core i5-84006-Kern-CPU mit 2,8GHz (Turbo 3,8GHz)
Arbeitsspeicher8GB Kit (2x4GB) Crucial CT4G4SFS824ADDR4 SODIMM 1,2V
Festplatte250GB Samsung 970 EVO M.2 SSD (PCI-e, V-NAND, NVMe)
CPU-KühlerNoctua NH-L9iKompakt und Leise!





Externe Anschlüsse



Vorderseite
1x Stereo Klinke (Headset), 1x USB 3.1 Gen. 1 (Typ A), 1x USB 3.1 Gen. 1 (Typ C), 1x Mic-In, 1x Power Button, 2x Status LED



Rückseite
1x Netzteilbuchse, 1x Display Port 1.2 (4K@60Hz), 1x HDMI 1.4 (4K@30Hz), 1x VGA (D-SUB), 1x Gigabit LAN (RJ45), 1x USB 3.1 Gen. 1, 1x USB 2.0, Kensington Lock.





CPU


Im ASRock DeskMini 310 können alle Intel CPUs mit dem Sockel LGA1151 und einer maximalen TDP von 65W verbaut werden. Wir haben für unseren Test den aktuellen Intel Core i5-8400 ausgewählt. Es handelt sich hierbei um einen 6-Kern-Prozessor aus der aktuellen Coffee Lake - Reihe von Intel, welcher im 14nm-Verfahren gefertigt wird.

Der Prozessor besitzt einen Grundtakt von 2,80 GHz, welcher sich im Turbomodus auf bis zu 3,8GHz steigert. Der maximale Takt liegt sowohl bei Single-Core-, als auch bei Multi-Core-Auslastung an.

Alle weiteren Details zum Prozessor findet ihr auf unserer CPU-Vergleichsseite www.cpu-monkey.com - Intel Core i5-8400.



Netzwerk


Der ASRock DeskMini besitzt einen Gigabit Netzwerkanschluss von Intel (Intel I219-V). Auf WLAN muss man von Haus aus verzichten, es lässt sich aber durch eine M.2 Karte (2230) nachrüsten. Solltet ihr dies in Erwägung ziehen, ist die Intel Dual-Band Wireless AC 8265 eine gute Wahl. Es handelt sich hierbei um eine AC-WLAN-Karte mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 867 Mbps und integriertem Bluetooth 4.2. Darüber hinaus müsst ihr auch noch 1-2 WLAN Antennen und die passenden Kabel dazu kaufen. Bohrungen für externe Antennen sind im Gehäuse vorhanden.





Datenträger


Der ASRock DeskMini 310 bietet Platz für eine M.2 SSD mit 80mm Länge und zwei 2,5” SATA3 HDD/SSDs.

Die M.2 SSD wird oben auf dem Board einfach nur eingesteckt und mit der beiliegenden Schraube fixiert.



Für die zwei 2,5” SATA3 HDD/SSDs bietet das DeskMini 310 auf der Unterseite Platz. Angeschlossen werden die Datenträger mit den beiliegenden Kabeln direkt auf der Unterseite des Mainboards.



Der 2,5” Datenträger ist mit 6 Gb/s über SATA3 angebunden und kann somit theoretisch eine maximale Geschwindigkeit von 600MB/s erreichen. Der Slot für die M.2 SSD ist mit 4 Lanes per PCIe 3.0 angebunden. Das heißt, dass der Slot eine theoretische Übertragungsrate von bis zu 3938 MB/s ermöglicht.

Hier die Benchmarks der von uns im Testgerät verbauten M.2 SSD 250GB Samsung 970 EVO und der 250GB Samsung 860 EVO:


Benchmark M.2

EigenschaftWert Bemerkungen
Herstellerangabe - Lesen[MB/Sek.] 3400
CrystalDiskMark - Lesen[MB/Sek.] 3566
ATTO Benchm. - Lesen[MB/Sek.] 3130
Herstellerangabe - Schreiben[MB/Sek.] 1500
CrystalDiskMark - Schreiben[MB/Sek.] 1543
ATTO Benchm. - Schreiben[MB/Sek.] 1543


Benchmark SSD

EigenschaftWert Bemerkungen
Herstellerangabe - Lesen[MB/Sek.] 550
CrystalDiskMark - Lesen[MB/Sek.] 560
ATTO Benchm. - Lesen[MB/Sek.] 561
Herstellerangabe - Schreiben[MB/Sek.] 520
CrystalDiskMark - Schreiben[MB/Sek.] 529
ATTO Benchm. - Schreiben[MB/Sek.] 531



Arbeitsspeicher


Auf dem Mainboard des ASRock DeskMini 310 können zwei DDR4 SO-DIMM Module mit insgesamt bis zu 32GB (2x16GB) verbaut werden. Unterstützt wird vom Mainboard und vom verbauten Prozessor DDR4 SO-DIMM Arbeitsspeicher mit bis zu 2666MHz. Solltet ihr einen anderen Prozessor verbauen wollen, müsst ihr euch erst informieren welchen maximalen Speichertakt der von euch ausgewählte Prozessor unterstützt. Das könnt ihr z.B. ganz leicht über unsere Seite www.cpu-monkey.com heraus finden.

In unserem Testgerät haben wir ein 8GB Arbeitsspeicher-Kit (2x4GB) von Crucial verbaut (CT2K4G4SFS824A). Dieses taktet mit 2400MHz und funktioniert einwandfrei im DeskMini 310. Durch die 2 verfügbaren Speicherbänke lässt sich der Dual-Channel Modus nutzen. Dies ist auf jeden Fall zu empfehlen wenn die interne Grafikeinheit voll ausgenutzt werden soll, da die Grafikleistung so, je nach Prozessor/Grafikeinheit, um bis zu 30% gesteigert werden kann.




Solltet ihr euch für einen anderen Speicher entscheiden wollen, findet ihr hier die DeskMini 310 Series/index.de.asp#Memory">Speicher-Support-Liste von ASRock.



Verarbeitung / Design


An der Verarbeitung des ASRock DeskMini 310 gibt es nichts zu meckern. Das Gehäuse besteht, bis auf die Front, aus schwarz eloxiertem Blech. Die Front ist aus einem matten, schwarzen Kunststoff gefertigt.

Das Mainboard lässt sich, nachdem man die 4 Schrauben auf der Rückseite entfernt hat, einfach nach hinten heraus ziehen. Damit kommt man ideal an das komplette Innenleben des Gerätes. Der Einbau der ausgewählten Komponenten wird damit zum Kinderspiel. Von Vorteil ist auch, dass man das Gerät sowohl flach, als auch hochkant aufstellen kann. Dazu müssen nur die beiliegenden Gummipads auf der entsprechenden Seite angebracht werden. Wir haben uns für unseren Test dazu entschieden das DeskMini hochkant aufzustellen.

Das DeskMini 310 ist sicherlich kein Designwunder, aber trotz allem schön schlicht gearbeitet. Der Hauptvorteil des Gerätes ist aber sowieso seine Kompaktheit. Man bekommt hier immerhin auf kleinstem Raum einen vollwertigen Intel i-Prozessor nebst einer M.2 und zwei 2,5" Datenträgern verbaut.




Ausgabe Audio / Video


Die Audioausgabe erfolgt entweder digital über den HDMI-Port oder analog über den Klinkenstecker auf der Vorderseite.

Der HDMI-Port unterstützt hierbei die digitale Ausgabe von bis zu 7.1 Kanälen und auch die neuen HD-Tonspuren werden problemlos wiedergegeben.


Die Videoausgabe kann über den HDMI-Port (Vers. 1.4), den Displayport (Vers. 1.2) oder den VGA-Ausgang erfolgen.

Über die verfügbaren Anschlüsse lassen sich 2 Monitore parallel in der maximalen Auflösung betreiben. Die maximalen Auflösungen sehen wie folgt aus:


Ausgabe Video

EigenschaftWert Bemerkungen
Max. Auflösung HDMI[Pixel] 4096x2160@30Hz Vers. 1.4
Max. Auflösung Display Port[Pixel] 4096x2304@60Hz Vers. 1.2
Max. Auflösung VGA[Pixel] 1920x1200@60Hz



Grafikeinheit


Die in unserer Prozessorauswahl integrierte Intel UHD Graphics 630, ist mit 24 EU (Execution Units) ausgestattet und taktet mit 0,35GHz (Turbo bis 1,15 GHz).

Da wir den DeskMini 310 hier als Office PC testen ist die Grafikleistung absolut ausreichend und wird sicher auch für das ein oder andere einfache Spiel noch performant genug sein. Ein Spielerechner ist es aber eben nicht, da muss man dann schon zu größeren Kalibern greifen. ;-)

Schaut am besten in den Benchmarkbereich und vergleicht die Grafikleistung mit eurer aktuellen Grafik um einzuschätzen, zu was die hier verbaute Grafikeinheit in der Lage ist.



Lautstärke / Kühlung


Da wir beim ASRock DeskMini 310 die Auswahl der CPU selbst treffen können, sind wir auch frei in der Wahl wie wir den Prozessor kühlen. Das wirkt sich dann natürlich im Umkehrschluss auch auf die Lautstärke des Systems aus.

Da es bei Prozessoren heutzutage üblich ist, dass sie inklusive Lüfter verkauft werden, haben wir sowohl mit dem Boxed-Lüfter des Prozessors, als auch mit einem alternativen Lüfter getestet.

Boxed Lüfter
Bei geringer Auslastung bleibt der Lüfter einigermaßen leise, dreht jedoch ab und an etwas hoch und wird dann deutlich hörbar. Die Temperaturen bewegen sich hierbei in einem akzeptablen Bereich und geben keinen Grund zur Sorge.

Bei Vollauslastung zeigt sich dann allerdings ein anderes Bild. Der Lüfter wird unerträglich laut, womit an ein konzentriertes Arbeiten nicht mehr zu denken ist. Die Kühlung funktioniert jedoch weiterhin gut und ist auch hier ausreichend.



Alternativer Lüfter - Noctua NH-L9i
Da wir uns schon vor dem Kauf bewusst waren wie der Boxed-Lüfter abschneidet, haben wir zusätzlich einen kompakten, leisen Lüfter mit besserer Leistung gekauft. Unsere Wahl fiel dabei auf den Noctua NH-L9i.

Das Design der Noctua Lüfter ist sicher nicht jedermanns Geschmack, jedoch haben wir mit Lautstärke und Leistung der Noctua-Lüfter bisher nur sehr gute Erfahrungen gemacht.



In unserem Test hat sich dann auch gezeigt, dass der knapp 40 EUR teure Noctua NH-L9i seine Sache wesentlich besser macht als der Boxed-Lüfter des Intel-Prozessors.

Bei geringer Auslastung erzeugt der Lüfter lediglich einen leisen Luftstrom, den man aber auch nur dann hört, wenn man sein Ohr direkt ans Gehäuse des DeskMini 310 hält.

Bei Vollauslastung wird der Lüfter zwar auch deutlich hörbar, allerdings ist das Geräusch selbst ein ganz anderes und weniger unangenehm als das vom Boxed Lüfter. Zusätzlich bleibt der Prozessor um einiges kühler, da der große Kühlkörper des Noctua NH-L9i die Wärme besser vom Prozessor ableitet und der größere Lüfter die warme Luft schneller aus dem Gehäuse befördert.



Hier noch ein Bild von Beiden Lüftern nebeneinander:




Wie erwähnt, haben wir das Gehäuse hochkant aufgestellt. In unserer Konfiguration wurde es sowohl im Idle, als auch unter Vollast nur leicht warm:

SeiteSituationTemperatur
LinksIdle32°C
RechtsIdle31°C
LinksVollast41°C
RechtsVollast34°C




Windows 10 – Arbeiten / Medienwiedergabe


Der Startvorgang von Windows dauert knapp 11 Sekunden, danach erscheint der Desktop und der DeskMini 310 ist einsatzbereit.

Für einen Office PC ist die von uns ausgewählte CPU perfekt geeignet. Windows 10 läuft absolut flüssig und auch mehrere Programme auf einmal lassen sich ohne Verzögerung starten und nutzen.

Um herauszufinden ob die CPU für euch ausreichend ist, schaut am besten in den Benchmarkbereich und vergleicht die Werte mit einer euch bekannten CPU mittels unserer Seite www.CPU-Monkey.com.

Seit der Kaby Lake - Reihe wird nun auch endlich der HEVC Codec mit 10 Bit in Hardware decodiert. Daraus resultiert, dass alle unsere Testfiles bis 4k, egal mit welchem Codec encodiert, problemlos abgespielt werden konnten. Getestet haben wir mit der aktuellen Kodi Version 17.6 (Krypton).



Leistungsaufnahme


Die maximale TDP des von uns ausgewählten Intel Core i5-8400 liegt bei 65W. Das ist die maximale TDP die in dem DeskMini 310 verbaut werden kann.

Am Ende dieses Artikels haben wir für euch noch ein paar alternative CPUs herausgesucht. Grundsätzlich können jedoch alle CPUs mit dem Sockel LGA1151 und einer TDP von nicht mehr als 65W verbaut werden.

Wie der Stromverbrauch im Betrieb unter Windows aussieht, haben wir nachfolgend aufgelistet:


Energieverbrauch

EigenschaftWert Bemerkungen
Windows Idle[W] 12,4
Windows "Energie Sparen" (S3)[W] 0,9
Power Off Windows (S5)[W] 0,5
Prime 95 - Stresstest[W] 102,2
Heavyload - Stresstest[W] 100,8
AIDA 64 - Stabilitätstest[W] 83,8
Cinebench 11.5 Multicore[W] 89,9
Cinebench 15 Multicore[W] 91,4
7zip Benchmark[W] 77,9
Kodi 1080p Video h.264[W] 17,2 Durchschnittswert
Kodi 4k Video h.264[W] 17,7 Durchschnittswert
Kodi 1080p Video h.265[W] 16,0 Durchschnittswert
Kodi 4k Video h.265 8 Bit[W] 18,4 Durchschnittswert
Kodi 4k Video h.265 10 Bit - 30fps[W] 19,5 Durchschnittswert
Kodi 4k Video h.265 10 Bit - 60fps[W] 22,6 Durchschnittswert



Benchmarks


CPU-Z





GPU-Z




AIDA64 Cache Memory Benchmark



AIDA64 GPGPU




Cinebench


Cinebench

EigenschaftWert Bemerkungen
Cinebench 11.5 OpenGL[fps] 52,62
Cinebench 11.5 CPU Single Core[pts.] 1,86
Cinebench 11.5 CPU Multi Core[pts.] 9,97
Cinebench 15 OpenGL[fps] 54,16
Cinebench 15 CPU Single Core[pts.] 163
Cinebench 15 CPU Multi Core[pts.] 925






Futuremark 3DMark

EigenschaftWert Bemerkungen
Time Spy[pts.] 428
Fire Strike[pts.] 1101
Sky Diver[pts.] 4394
Cloud Gate[pts.] 8819
Ice Storm[pts.] 53310




Futuremark PCMark 8

EigenschaftWert Bemerkungen
Home Conventional[pts.] 3413
Creative Conventional[pts.] 3560
Work Conventional[pts.] 3369



http://www.futuremark.com




Geekbench

EigenschaftWert Bemerkungen
Geekbench 3 Single-Core[pts.] 4080
Geekbench 3 Multi-Core[pts.] 18797
Geekbench 4 Single-Core[pts.] 4818
Geekbench 4 Multi-Core[pts.] 19173
Geekbench 4 OpenCL[pts.] 35601




7-Zip
Windows 10 Pro Image (Vers. 1511 – 3,74GB) entpacken/komprimieren:


7-Zip - Windows 10 Image entpacken/komprimieren

EigenschaftWert Bemerkungen
Zeit zum entpacken[Sekunden] 7
Geschwindikeit entpacken[MB/Sek.] 228,9
Zeit zum komprimieren[Sekunden] 196
Geschwindikeit komprimieren[MB/Sek.] 8,18


Die Prozessorauslastung bei der Wiedergabe aktueller Videodateien haben wir mit Kodi 17.6 (Krypton) unter Windows 10 getestet:


Prozessorauslastung Kodi h.264

EigenschaftWert Bemerkungen
Big Buck Bunny - 1080p - 24fps - h.264[%] 3 Maximalwert
Birds - 1080p - 23,976fps - h.264[%] 3 Maximalwert
The Curvature Earth from Space - 2160p - h.264[%] 3 Maximalwert
Whisper to the Sky - 2160p - 23,976fps – h.264[%] 3 Maximalwert


Prozessorauslastung Kodi h.265 (HEVC)

EigenschaftWert Bemerkungen
TCL - 2160p - 29,970fps - HEVC - 8 Bit[%] 3 Maximalwert
Tears of Steel - 4096x1720 - 24fps - HEVC - 8 Bit[%] 3 Maximalwert
Sintel - 4096x1744 - 24fps - HEVC - 8 Bit[%] 3 Maximalwert
Sintel - 1920x818 - 24fps - HEVC - 8 Bit[%] 3 Maximalwert
7 Wonders - 3840x2160 - 59.940fps - HEVC - 10 Bit[%] 4 Maximalwert





Technische Details

EigenschaftWert Bemerkungen
CPU Intel Core i5-8400 Sockel LGA1151
Architektur Coffee Lake
Arbeitsspeicher DDR4 SO-DIMM bis 2666MHz Max. 32GB / Abhängig von CPU
Festplatte 1x M.2 2280 PCIe 3.0 x4 (32Gb/s), 2x SATA3 6.0
Grafikeinheit Intel UHD Graphics 630 Bei verbauter CPU
Video Ports 1x HDMI 1.4 (4K@30Hz), 1x Display Port 1.2 (4K@60Hz), 1x VGA (1920x1200)
LAN Gigabit LAN - Intel I219-V
WIFI Nicht vorhanden - Kann nachgerüstet werden. M.2 Slot 2230
USB Ports Vorderseite 1x USB 3.1 Gen. 1 (Typ C), 1x USB 3.1 Gen. 1 (Typ A)
USB Ports Rückseite 1x USB 3.1 Gen. 1, 1x USB 2.0
Audio Ports HDMI Audio, Stereo Klinke (Headset)
Audio Chipsatz Realtek ALC233
Netzteil 120W (19V / 6,32A), extern
Betriebssystem vorinstalliert Windows 10 Ready
Abmessungen (B/T/H) 155 x 155 x 80mm
Release (Quartal/Jahr) 03/2018
Aktueller Marktpreis[EUR] 0 Zur Zeit noch nicht verfügbar



Einkaufsliste


ArtikelPreis
ASRock DeskMini 310ca. 160,00 EUR
CPU
Intel Core i3-8300200 Euro
Intel Core i5-8400223 Euro
Intel Core i5-8600297 Euro
Intel Core i7-8700380 Euro
Arbeitsspeicher
8GB Kit (2x4GB) Crucial CT2K4G4SFS824A, DDR4-2400, 1.2V58 Euro
16GB Kit (2x4GB) Crucial CT2K8G4SFS824A, DDR4-2400, 1.2V100 Euro
16GB Kit (2x8GB) Crucial CT2K8G4SFS8266, DDR4-2600, 1.2V125 Euro
32GB Kit (2x16GB) Crucial CT2K16G4SFD8266, DDR4-2600, 1.2V250 Euro
M.2 SSD
250GB Samsung 970 EVO74 Euro
500GB Samsung 970 EVO115 Euro
1TB Samsung 970 EVO258 Euro
SATA SSD
250GB Samsung 860 EVO52 Euro
500GB Samsung 860 EVO77 Euro
1TB Samsung 860 EVO148 Euro
Alternativer Lüfter
Noctua NH-L9i40 Euro



Fazit


Als kleines Arbeitstier ist der ASRock DeskMini 310 ein echter Renner. Mit dem von uns verbauten Intel i5 Prozessor, der PCI-e M.2 SSD und dem Noctua Lüfter ist das Gerät so ausgestattet, dass es als Arbeitsrechner perfekt geeignet ist.

Durch die kompakten Abmessungen findet das Gerät auf jedem Schreibtisch Platz, egal ob man es nun lieber flach oder hochkant aufstellen möchte. Dazu ist das Gehäuse auch noch super durchdacht, so dass die Installation der Komponenten ein Kinderspiel ist.

Wenn man bei dem DeskMini 310 etwas negatives finden möchte, dann ist das vielleicht das fehlende WLAN und das über den HDMI-Ausgang nur 4k mit 30Hz wiedergegeben werden können. Allerdings lässt sich das WLAN nachrüsten und durch den verbauten Displayport-Ausgang kann auch 4k mit 60Hz wiedergegeben werden.

Ich denke man merkt im Fazit, dass ich von dem Gerät echt begeistert bin. Das hätte ich Anfangs nicht gedacht, da ich von den Intel NUCs sehr überzeugt bin. Das ASRock DeskMini 310 ist zwar etwas größer von seinen Abmessungen, gibt einem dafür aber auch mehr Spielraum in der Auswahl der Komponenten. Je nach Auswahl der CPU, bezahlt man das allerdings auch mit einem etwas höherem Stromverbrauch gegenüber einem Barebone Mini-PC.

Alle die einen kompakten Arbeits-PC mit kompakten Abmessungen suchen, kann ich das Gerät nur wärmstens ans Herz legen.


PositivNegativ
Kompaktes GehäuseÜber HDMI nur 30Hz bei 4K-Auflösung
Je nach verbauter CPU, sehr performantKein WLAN
Leise mit entsprechendem Lüfter
Aufrüstbar
Durchdachtes Gehäuse

Kommentare (3)


Stefan (Team)
09.10.2018
Das Du so ein Pech hattest tut mir leid. Ich selbst verbaue diese Rechner in unserer Firma und wir hatten bisher zum Glück keine Probleme.

Beberliner
09.10.2018
Firma MINDFACTORY verweigert innerhalb von 14 Tagen ab Kaufdatum beim defekten Pc die Gewährleistung! Guten Tag, ich kann diesen PC Asrock wegen der zwei größeren Probleme sowohl mit den größeren Bios Problemen als auch dem sehr anfälligen Motherboard leider nicht empfehlen.

Denn dieses Board biegt sich allein bei der sehr vorsichtigen Lüfteranbringen sehr schnell durch und wie meines ist es dann defekt!!!So ist dieses Problem jetzt schon in der dritte Asrock Modellreihe in 3 Generation leider der Fall. Siehe auch dazu die weiteren Test und Mängelhinweise in den einschlägigen Magazinen sowie Testhinweisen auch auf You Tube.

Auch gibt es mit dem Händler Mindfactory wegen der Mängel am Asrock 310 für die Gewährleistung mit dem Bourbon Umtausch große Problem diesen Defekt auf die Fehlerhafte Konstruktion samt Biosfehler nachzuweisen! Die Verbrauerberatung konnte mir bei dem Gewährleistungsrecht überhaupt nicht weiterhelfen!.

Die an Asrock als Fehlerprotokoll übermittelten Mängelfehler im Bios wurden von Asrock nachweislich schon bestätig, leider konnte Asrock mir nur ein dann für mich kostenpflichtige Fehleruntersuchung anbieten da die Gewährleistng einfach nicht gibt! Mein Fehlerprotokoll umd dem ganzen Schriftwechsel werde ich gerne hier noch im Forum zur Verfügung stellen. Diese mache ich, da ich anderen Käufern diesen finanziellen Schaden und die große Zeitinvestition sowie Ärger ersparen möchte!

DFFVB
27.08.2018
Sehr schöner Test - gut, dass ihr auf die Lüfter achtet, und auch gut, dass ASRock nun einen Intel NIC verbaut, so eignet sich das Ding auch für ESXI bzw. mE das perfekte NAS für Leute die nicht selber bauen wollen.

Vor dem Hintergrund, dass der User ziemlich frei in der Gestaltung ist, was er mit der Kiste macht, fände ich es auch cool, wenn ihr immer mal ein paar Takte zum BIOS sagen würdet, was lässt sich hier einstellen, was nicht etc.

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