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Hydroponischer Pflanzenturm - Pflanzen ohne Erde anbauen

Geschrieben amgeschrieben von Stefan, zuletzt aktualisiert am RSS Feed
Hydroponischer Pflanzenturm - Pflanzen ohne Erde anbauen
Mit dem hydroponischen Pflanzenanbau hatte ich schon länger geliebäugelt. Dabei werden Pflanzen nicht in Erde, sondern in einer Nährlösung aus Wasser und Dünger, angebaut. Die Vorteile liegen auf der Hand: optimale Wasserversorgung, minimaler Düngereinsatz sowie kein Verlust von Dünger durch versickern.

Außerdem sind im hydroponischen Anbau viele Parasiten wie z.B. Trauermücken kein Thema, da diese zur Vermehrung Erde benötigen. Witzigerweise ist diese Art des Pflanzenanbaus gerade für Einsteiger zu empfehlen, da z.B. eine Unter- oder Überdüngung viel einfacher zu verhindern ist. Die große Hürde ist aber die Anschaffung von hydroponischen Systemen, die häufig sehr kostenintensiv ist.

Allerdings lässt sich diese Tatsache durch die eigene Herstellung mit einem 3D-Drucker zumindest etwas abmildern. Es gibt aber auch DIY-Lösungen die sogar ohne 3D-Druck auskommen und z.B. aus Leerrohren aus dem Baumarkt bestehen. Diese Lösungen haben mich aber sowohl optisch als auch technisch nie wirklich angesprochen.

Also habe ich mich im Internet auf die Suche nach einer hydroponischen Lösung via 3D-Druck gemacht. Davon gibt es zahlreiche Vorlagen und Bauarten. Ich habe mich für eine Turmlösung entschieden, die den vertikalen Pflanzenanbau ermöglicht um auf wenig Platz viele Pflanzen anzubauen. Das ganze sollte auf eine normale Fensterbank passen, was die Auswahl schon extrem eingrenzte.

Die übrig gebliebenen Lösungen empfand ich für mich nicht passend, also fing ich damit an mir in einem CAD-Programm eine eigene Lösung zu bauen. Das Ganze dauerte dann natürlich deutlich länger als angeommen, aber nach einer Woche konnte ich damit beginnen den ersten Prototypen zu drucken.



Materialwahl


Während der Prototypenphase habe ich auch mit mehreren Materialien experimentiert. Ein normales PLA, welches man typischerweise für 3D-Drucke verwendet eignet sich aufgrund der geringen Temperaturbeständigkeit nicht. ABS ist zwar sehr stabil, erfordert beim 3D-Druck aber eine aktive Luftabsaugung der giftigen Gase und verdreckt den 3D-Drucker deutlich schneller.

Am Ende bin ich auf ein neuartiges PETG von Bambu Lab gestoßen, das PETG-HF. Das HF steht für High-Flow und bedeutet, dass sich das neue PETG mit der gleichen Geschwindigkeit wie ein normales PLA drucken lässt. Auch die Druckqualität ist identisch mit PLA. Einziges Manko ist, dass PETG-HF vor der Benutzung unbedingt 4-6 Stunden getrocknet werden muss, weil es sonst zu Fädenbildung (Stringing) und unsauberen Oberflächen führen kann.
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PETG-HF ist lebensmittelecht, UV-beständig und widersteht höheren Temperaturen. Die Wasserdichtigkeit ist zudem etwas besser als bei PLA, so dass man in einem hydroponischen System mit dünneren Wandstärken drucken kann, was am Ende ja wieder Material einspart. Nach ersten Tests war ich wirklich begeistert von dem Material. Wir arbeiten übrigens nicht mit Bambu Lab zusammen und bekommen auch keine Vergütung für die kostenlose Werbung hier.



Aufbau des hydroponischen Turms


Ich schrieb eingangs ja schon, dass ich mit den im Internet verfügbaren Vorlagen nicht so richtig zufrieden war. Das lag an mehreren Dingen, allen voran die Wasserverteilung im Turm. Ich wollte hier eine 100% modulare Lösung ohne Schlauch im Turm, so dass ich jederzeit Elemente tauschen, entnehmen oder hinzufügen kann ohne mit einem Schlauch hantieren zu müssen.

In meinen Tests hatte sich außerdem gezeigt, das in allen von mir getesteten Systemen die Wasserverteilung zwar ausreichend gut aber weit weg von optimal war. Meist wurde das durch eine längere Pumpenlaufzeit kaschiert, denn das Wasser in einem Turm bewegt sich immer wieder zur Mitte und läuft dann meist in der Mitte herunter ohne die seitlich am Turm angebrachten Pflanzeneinsätze vernünftig zu durchströmen.
Hydroponischer Pflanzenturm - Pflanzen ohne Erde anbauen
Mittlerweile war auch mein Kollege Dennis mit in das Thema eingestiegen und zusammen haben wir nochmals 3 Wochen benötigt um den Wasserfluss im Turm zu perfektionieren. Nun sorgt eine Scheibe mit Nuten und Phase dafür, das am Ende jedes Moduls die Oberflächenspannung des Wassers aufgebrochen wird und sich das Wasser so wieder gleichmäßig im Turm verteilt.

Die Module selbst werden ineinander gesteckt und dann durch eine Drehung und einem Klemm-Mechanismus miteinander fest verbunden. Die Verbindung ist wasserdicht und die Module können auch nach längerer Standzeit problemlos wieder voneinander getrennt werden.

Das Pflanzenmodul kann drei Pflanzen aufnehmen, dafür benutzen wir Pflanzeneinsätze die sich ebenfalls eindrehen lassen und so nicht von alleine herausfallen können. Außerdem haben wir zwei verschiedene Abstandsmodule erstellt, mit den sich der Abstand der Pflanzenmodule jederzeit und nach der Größe bzw. dem Platzbedarf der Pflanzen einstellen lässt.

Die Pflanzen stehen in einem steileren Winkel von 40 Grad am Turm, die meisten Systeme nutzen hier Winkel von 45 bis 90 Grad. Durch den steileren Winkel können die Pflanzen einfacher nach Oben wachsen und durch unseren optimierten Wasserfluss ist auch die Wasserversorgung bei dem steileren Winkel kein Problem.

Der Innendurchmesser des Turms beträgt ca. 50 mm, der Außendurchmesser 56 mm. In der Mitte des Turms verfügt jedes Modul über ein Leitungsstück, in dem das Wasser bis in die Spitze des Turms befördert wird und von dort nach unten fließt.

Hydroponischer Pflanzenturm - Pflanzen ohne Erde anbauen
Die Pflanzeneinsätze haben wir so designt, dass diese das Wasser optimal aufnehmen und an die Pflanzenwurzeln weiterleiten. Dabei bleibt im Inneren kein Millimeter ungenutzt, denn wir wollten hier eine perfekte Lösung bei möglichst geringem Platzbedarf realisieren.

Die Wurzeln haben ausreichend Platz um aus den Pflanzeneinsätzen herauszuwachsen. Je nach Pflanze reichen diese dann bis in den Turm und Teilweise sogar über das aktuelle Modul heraus. Bei Pflanzen mit sehr langer Kultivierungsperiode können die Wurzeln auf Wunsch auch gekürzt werden. Das ist meistens aber nicht notwendig.

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Der Turm eignet sich für Salate (speziell Pflücksalate) sowie für viele Kräuter wie z.B. Petersilie, Basilikum, Schnittlauch, Dill oder Minze und viele mehr. Bei ausreichend Licht (weiter unten im Artikel) sind auch kleinere Erdbeersorten und andere Exoten kultivierbar.



Die Technik


In der Spitze des Turms sorgt eine Dusche dafür, dass das Wasser gleichmäßig den Turm herunterfließt. Das erste Modul, welches auf den Deckel des Wasserbehälters befestigt wird, ist der Filter. Er sorgt dafür, dass größere Partikel nicht in den Wasserbehälter gelangen.

Im Wasserbehälter, der 15x15 cm misst und 10,5 cm hoch ist, sorgt eine kleine Pumpe dafür, dass das Wasser in regelmäßigen Abständen in die Spitze des Turms gepumpt wird. Auch hier haben wir mehrere Wochen getestet welche Pumpe die für unsere Anforderung die Beste ist. Die Auswahl ist groß und reicht von ca. 5 bis hin zu 20 Euro. Wir haben uns hier am Ende für das Premiummodell von EHEIM entschieden.

Die Firma EHEIM gibt es schon seit 75 Jahren, fertigt vor allem Pumpen und Filter für Aquarien und wird in der Aquaristikszene für die hohe Qualität geschätzt. Wir haben uns aufgrund der Laufruhe (zwei Türme stehen bei mir im Wohnzimmer und dort möchte ich die Türme nicht hören) für die EHEIM compactON 300 entschieden. Die Pumpe ist einstellbar und fördert dann zwischen 170 bis 300 Liter Wasser pro Stunde bei einem gemessenen Verbrauch von 5-6 Watt.

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Außerdem ist das Stromkabel der EHEIM Pumpe mit 1,5 m länger als Das der anderen von uns getesteten (China) Modelle. Diese sind meist nur mit einem 0,8 bis 1 m langen Kabel ausgestattet, was bei der Platzierung auf der Fensterbank in meinem Fall meistens schon zu kurz war.

EHEIM gewährt 3 Jahre Garantie auf seine Pumpen, was ein zusätzlicher Pluspunkt für uns war, da wir aktuell ca. 10 Systeme bei uns im Einsatz haben und nicht alle Nase lang die günstigeren Pumpen austauschen wollten, die Erfahrungsgemäß teilweise nur 6-24 Monate lang durchhalten. Auch mit EHEIM haben wir übrigens keine Kooperation.

Die Pumpe wird an das erste Modul des Turms (als den Filter) mit einem kurzen Schlauchstück (ca. 5 cm lang) angeschlossen. Der Innendurchmesser des Schlauches beträgt 12 mm, der Außendurchmesser 16 mm. Diese Größe wird häufig in der Aquaristik genutzt und kann in jedem Zooladen erworben werden. Dieses kleine Stück Schlauch ist auch das einzige im gesamten Turm, da die Module wie gesagt über eine eigene Wasserleitung verfügen.

Im Behälter selbst befindet sich noch ein Schwimmer der in 2 Farben aufgeteilt ist (unten rot / oben grün). Rot zeigt an, dass die maximale Wassermenge erreicht ist und sobald der grüne Bereich nicht mehr zu sehen ist, muss Wasser nachgefüllt werden. Das ist je nach Pflanzenbesatz ca. alle 1-2 Wochen der Fall. Naturgemäß hängt der Wasserverbrauch auch von den kultivierten Pflanzen ab, Salate benötigen z.B. sehr viel und Kräuter in der Regel wenig Wasser.

Hydroponischer Pflanzenturm - Pflanzen ohne Erde anbauen
Die Pumpe läuft bei mir aktuell 15 Minuten pro Stunde (per Zeitschaltuhr), das reicht um die Pflanzen mit ausreichend Wasser zu versorgen. Ihr könnt die Pumpe aber auch dauerhaft laufen lassen wenn ihr auf eine Zeitschaltuhr verzichten möchtet. Durch die Wasserzirkulation wird das Wasser mit Sauerstoff angereicht, was dafür sorgt, dass die Pflanzen die Nährstoffe ideal aufnehmen können. Außerdem wird so Wurzelfäule vorgebeugt und das Wasser kippt nicht.



Licht


Neben Wasser (und Dünger) ist für die Pflanzen vor allem eines wichtig: viel Licht. Viele Kräuter und Salate können dabei auf einer Fensterbank in guter Südausrichtung ausreichend versorgt werden. Wer nochmal mehr aus seinen Pflanzen herausholen möchte, der kann dies durch den Einsatz eines Pflanzenlichts tun. Ich verwende hier das VIVOSUN VS1000E *, welches wirklich sehr hell wird, allerdings auch 100 Watt an Energie benötigt (Laufzeit pro Tag ca. 12 Stunden), also ca. 1,2 kWh Strom (0,3-0,4 Euro Stromkosten pro Tag je nach Strompreis).

Hydroponischer Pflanzenturm - Pflanzen ohne Erde anbauen
Das VS1000E ist allerdings nicht dimmbar. Wer das möchte, muss zum VIVOSUN VS1000 * greifen, welches ca. 25 Euro teurer ist. Idealerweise kombiniert ihr das Pflanzenlicht mit einem Balkonkraftwerk oder einer kleinen PV-Anlage, Anleitungen dazu findet ihr auch auf unserer Seite.



Hydroponischer Dünger


Damit eure Pflanzen gut Wachsen, benötigen diese natürlich ausreichend Nährstoffe. Ihr benötigt unbedingt einen Hydroponik-Dünger *, mit Wasser alleine werden eure Pflanzen nicht wachsen. Wir verwenden hier den einen mineralischen NPK-Dünger (7+3+6) von Purgrün. Der Dünger wird in Deutschland hergestellt und wirkt extrem gut.

Hydroponischer Pflanzenturm - Pflanzen ohne Erde anbauen
Der Dünger ist nicht ganz billig aber er hält sehr lange, da man nur eine halbe Verschlusskappe Flüssigdünger je 2 Liter Wasser benötigt. Selbst bei mehreren Türmen reicht der Dünger sicherlich länger als eine Saison. Da ich die Salate und Kräuter essen möchte, wollte ich hier nicht einen günstigen China-Dünger verwenden, das ist aber natürlich jedem selbst überlassen.



Ihr möchtet auch diesen Hydroponischen Pflanzenturm ?


Habt ihr jetzt Lust bekommen auf einen eigenen Pflanzenturm ? Dann druckt euch doch selbst einen. Wir haben alle erforderlichen Dateien in der Makerworld zur kostenlosen, privaten Nutzung veröffentlicht. Die Materialkosten belaufen sich auf ca. 60 Euro, je nachdem welches Material und welche Pumpe ihr verwendet.

Hydroponischer Pflanzenturm - Pflanzen ohne Erde anbauen
Alternativ könnt ihr den Turm bei uns komplett fertig inkl. EHEIM Pumpe für 99 Euro zzgl. 7,69 Euro Versand erwerben. Das ist das erste Mal, dass wir ein Produkt hier vorstellen und auch selbst verkaufen.

Auf die Idee sind wir gekommen weil wir im Freundes- und Bekanntenkreis eine hohe Nachfrage nach dem hydroponischen Turm festgestellt haben, viele aber keinen 3D-Drucker besitzen oder sich nicht ausreichend auskennen um das richtige Material auszuwählen, zu trocknen und dann mit den richtigen Einstellungen wasserdicht zu drucken.

Die aktuelle Lieferzeit für eine Bestellung liegt bei 3-5 Werktagen, diese kann sich aber je nach aktuellem Bestellaufkommen verlängern. Die aktuellen Lieferzeiten aktualisieren wir hier im Artikel regelmäßig und teilen sie euch bei Bestellung auch noch mal mit.

Folgendes ist im Lieferumfang enthalten:


  • Kompletter Turm inkl. (Filter, Deckel, Duschkopf) sowie dem Wasserbehälter mit Deckel in weiß

  • 4 Module (Platz für 4x3 = 12 Pflanzen) in weiß

  • 12 Pflanzeneinsätze in grau

  • 2 Abstandsmodule (1x klein 1x groß) in weiß

  • Einfülldeckel in grau

  • Schwimmer (Wasserstandsanzeige) in grün/rot

  • Neue EHEIM compactON 300 Pumpe in Originalverpackung

  • 12/16 mm Verbindungsschlauch ca. 5 cm lang


Die Bestellung könnt ihr über [email protected] durchführen. Nennt uns einfach eure gewünschte Anzahl sowie die Lieferadresse und wir antworten euch mit der Bankverbindung. Bezahlung via Überweisung oder PayPal mit Käuferschutz. Die Fertigung der Ware beginnt erst nach Zahlungseingang. Ihr erhaltet eine Rechnung mit ausgewiesener MwSt. Da es sich bei den Türmen um eine Fertigung auf Kundenwunsch handelt, ist ein Widerruf nach Beginn der Fertigung bzw. eine Rückgabe ausgeschlossen.

Bei Links, die mit einem * gekennzeichnet sind, handelt es sich um Affiliate-Links, bei denen wir bei einem Kauf eine Vergütung durch den Anbieter erhalten.
VG-Wort

Kommentare (14)

Kommentar
Micha
Geschrieben am23.02.2026
Moin,

ich benutze die Türme schon eine Weile und grundsätzlich ist das ein solides System. Im Laufe der Nutzung ist mir eine Sache aufgefallen, die evtl als kleine Weiterentwicklung günstig wäre. Wenn größere Pflanzen den Pflanztopf vollständig mit Wurzeln durchzogen, bzw umschlungen haben, schneidet man die Praktisch ab, wenn man die Pflanze aus dem Turm dreht, bzw wieder einsetzt.
Gut wäre, wenn der Pflanztopf im Durchmesser unterhalb des Festdrehteils 2-5mm schmaler wäre, dann wären die Wurzeln nicht so gefährdet beim entnehmen aus dem Turm schaden zu nehmen.
Nochmal danke für den Turm.
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Dennis (Team)
Geschrieben am15.08.2025
Wir nutzen ja die Shelly Plugs, die ich auch empfehlen würde.

Wenn es eine einfache Zeitschaltuhr sein soll, würde ich die Brennenstuhl Comfort-Line Digitale Wochenzeitschaltuhr * kaufen.

Die sollte was Preis/Leistung angeht gut sein.

LG
Dennis
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Boris
Geschrieben am24.07.2025
Könnte ihr eine digitale Zeitschaltuhr empfehlen?
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Stefan (Team)
Geschrieben am10.06.2025
Hi,
1. Ja in die Pflanzentöpfe kommt Tonerde, Baum- oder Steinwolle oder eine Kombination. Nicht zu stark zusammendrücken die Wurzeln brauchen "Luft" zum wachsen
2. Meine Jungpflanzen ziehe ich in Erde vor und spüle die Erde dann ab und setze Sie in meine hydroponischen Systeme ein. Die Pflanzen sollten nicht zu groß sein beim umsiedeln, also so 5-10 Blätter maximal.
3. Ja ich ziehe die meisten Pflanzen selbst man kann aber auch Jungpflanzen kaufen aber wie gesagt sehr kleine die sollten noch nicht zu viele Wurzeln haben da diese beim Umsiedeln sonst zu stark beschädigt werden was die Pflanze zu stark schwächt.
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Ila
Geschrieben am10.06.2025
Heho,
habe mein Turm fertig, jedoch will das nicht so wachsen :-(

Daher wollte ich euch mal ein paar Sachen fragen:
1. die Pflanze steckt direkt im Netztopf oder nutzt Ihr da noch was z.B. Ton?
2. Habt Ihr schon mal Jungpflanzen im Markt gekauft und aus der Erde in den Turm umgesiedelt?
3. Zieht ihre eure Pflanzen selbst?

Habe jetzt Salat und Kräuter drin und teilweise sind die Wurzeln auch durch die Netztöpfe gewachsen, aber das klappt scheinbar nicht immer, fädelt Ihr die Wurzeln dann durch?

Danke Ila
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Stefan (Team)
Geschrieben am21.05.2025
@Ralle: vielen Dank für das Feedback das ist uns sehr wichtig ! Ich hoffe Du hast viel Freude an deinem Turm !
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Ralle
Geschrieben am21.05.2025
Feedback: Hab natürlich direkt einen Turm bei Euch bestellt: Leider noch nicht im Einsatz, aber auspacken, zusammenbauen und erster Funktionstest --> TOP!

Vorallem der Druck ist mega sauber ausgeführt und auch die Verpackung der Teile ist exellent. Selbst wenn DHL das Zeug durch den Raum werfen würde, da kann nichts kaputt gehen.
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Stefan (Team)
Geschrieben am21.05.2025
@Micha: alles ohne Rand und ohne Stützen. Allerdings drucke ich nur mit dem PETG-HF von Bambu und das getrocknet (4-8 Std, je nach Feuchtigkeit). Drucke mit dem Bambu P1S, habe auch noch einen A1 Mini, der tut sich damit etwas schwerer.
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Micha
Geschrieben am20.05.2025
Danke Stefan, habe die Dateien von Makerworld geholt, habe teilweise ganz schöne Probleme mit der Druckbetthaftung. Druckst du die Teile alle ohne Rand und Stützen oder mit?

Bin auch ganz frisch dabei, aber das PETG ist schon viel komplizierter zu drucken als PLA.


Grüße Micha
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Stefan (Team)
Geschrieben am02.05.2025
@Micha: in der Makerworld gibt es zwei Druckprofile. Eines für alle Teile und eines nur für den Topf. Der Topf muss mit anderen Einstellungen gedruckt werden, damit dieser auch wirklich wasserdicht ist.
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Thomas
Geschrieben am02.05.2025
Danke für dieses tolle Projekt. Da freue ich mich wirklich sehr, das ich mir vor 2 Monaten den Bambulab A1 gekauft habe. Druck geht dann gleich an den Start. Macht so weiter :-)
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Micha
Geschrieben am29.04.2025
Euer Projekt kommt genau zur richtigen Zeit. Ich werde mir eins bestellen und ein paar selber drucken.

Danke das Ihr die Zeichnungen zur Verfügung stellt, mich verwirren allerdings die vielen mutmaßlich gleichen Teile im Archiv, auch scheint der Wasserbehälter zu fehlen für den Druck oder habt Ihr hier einen richtigen Blumentopf verwendet?

Danke Micha
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Stefan (Team)
Geschrieben am25.04.2025
@Ralle: wenn Du PETG zum Druck benutzt dann sollte das kein Problem sein. Wir fertigen unsere Türme auch nur mit PETG Material, da PLA nicht widerstandsfähig genug ist.
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Ralle
Geschrieben am24.04.2025
Cooles Projekt! Ich habe einen Wintergarten, somit perfekte Lichtverhältnisse. Hält der 3D Druck auch höheren Temperaturen (in Spitze 40 C) und direkten Sonnenstrahlung stand?

Gruß Ralle

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