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AMD Ryzen 5 5500 im Test - Ein Spiele-Computer muss nicht teuer sein

Geschrieben amgeschrieben von Stefan, zuletzt aktualisiert am RSS Feed
Mit dem AMD Ryzen 5 5500* hat AMD einen günstigen sechskern Prozessor im Angebot, der sogar schnell genug für einen Spiele-Computer ist. Trotz des günstigen Preises von unter 130 Euro nutzt der AMD Ryzen 5 5500* die aktuelle AMD Cezanne Architektur mit Zen 3 CPU-Kernen und ist daher ein echtes Preis-Leistungs-Schnäppchen.

Ein paar kleine Nachteile hat der AMD Ryzen 5 5500* dann aber doch, für die meisten Anwender sollten die aber nicht sehr schwer wiegen. Gegenüber dem AMD Ryzen 5 5600* für 210 Euro ist der kleinere Prozessor nur ca. 5 Prozent langsamer, kostet dabei aber über 40% weniger. Das war für uns Grund genug mit dem AMD Ryzen 5 5500* ein wirklich günstiges und dabei auch schnelles System aufzubauen.

AMD Ryzen 5 5500 im Test - Ein Spiele-Computer muss nicht teuer sein
6 CPU-Kerne reichen für die meisten Anwendungen und PC-Spiele auch im Jahr 2022 locker aus und auch wenn die langlebige AM4-Plattform schon Ende diesen Jahres durch den Sockel AM5 abgelöst wird, gibt es in der Zukunft viele Wege ein AM4-System nochmals aufzurüsten. Immerhin werden hier Prozessoren mit bis zu 16 CPU-Kernen (z.B. AMD Ryzen 9 5950X*) unterstützt, die in ein paar Jahren gebraucht kaum noch etwas kosten.

Dem Prozessor liegt der AMD Wraith Stealth CPU-Kühler bei, der den Intel Boxed-Kühlern ähnelt und genauso schlecht ist :) Dies ist eine Anspielung auf die Lautstärke, von der reinen Kühlleistung reicht der Kühler aber aus. Wer gerne leise Computer mag, dem würde ich einen anderen AM4-Kühler empfehlen, Auswahl gibt es da reichlich ab ca. 20 Euro. Für rund 30 Euro erhält man mit dem ARCTIC Freezer A35 RGB* einen echten Leisetreter.


Vergleich mit dem AMD Ryzen 5 5600


Auch wenn der Name es vermuten lässt, basieren die beiden Prozessoren auf leicht unterschiedlichen Architekturen. Der AMD Ryzen 5 5500* basiert auf AMDs Cezanne Architektur, die eigentlich für APUs (also Prozessoren mit integrierter Grafik) verwendet wird. Es wird daher vermutet, dass AMD für den AMD Ryzen 5 5500* teildefekte Cezanne-Prozessoren verwendet bei denen die iGPU fehlerhaft ist und daher deaktiviert wird.

Dieses Selektieren von Computerchips machen andere Hersteller genauso (z.B. Apple bei seinen Prozessoren die sich in der Anzahl der GPU-Kerne unterscheiden). Einen Nachteil für den Rest des Chips hat eine Teildeaktivierung nicht, da der Rest natürlich geprüft und nur bei Einhaltung der Toleranzen verkauft wird.

Der AMD Ryzen 5 5600* entstammt hingegen der Vermeer-Architektur für Desktop-Prozessoren und unterstützt im Gegensatz zum AMD Ryzen 5 5500* PCIe 4.0 für eine schnellere Anbindung von dedizierten Grafikkarten. Die Vorteile sind aktuell noch kaum vorhanden, was jüngst ein PCIe Test von Techspot ergeben hat, indem eine Nvidia GeForce RTX 3080* einmal mit PCIe 3.0 und einmal mit PCIe 4.0 betrieben wurde. In den meisten Computerspielen gab es dabei keinen Unterschied in der Leistung.

Ebenso fast keinen Unterschied macht der nur 16 MB statt 32 MB fassende Level 3 Cache des AMD Ryzen 5 5500*. AMD selbst gibt in seinen Folien an, dass ein Zen 3 Kern über 4 MB Level 3 Cache verfügt. Bei 6 CPU-Kernen ergibt das "nur" 24 MB.

Das der AMD Ryzen 5 5600* trotzdem mit 32 MB Cache ausgestattet ist, liegt daran, dass AMD seit der Zen 3 Architektur ein Chiplet mit 8 CPU-Kernen verbaut, welches immer über 32 MB Cache verfügt. Im AMD Ryzen 5 5600* werden zwei Kerne dieses Chiplets deaktiviert, den Level 3 Cache belässt AMD aber bei 32 MB obwohl dieser für 6 CPU-Kerne eigentlich nicht benötigt wird.

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Das die Leistung des AMD Ryzen 5 5500* so wenig vom halbierten Level 3 Cache beeinflusst wird, hat mich aber selbst gewundert und woran das jetzt am Ende wirklich liegt, kann sehr wahrscheinlich nur AMD beantworten.

In der nachfolgenden Tabelle habe ich noch einmal die wichtigsten Unterschiede zwischen dem AMD Ryzen 5 5500* und dem AMD Ryzen 5 5600* hervorgehoben:











AMD Ryzen 5 5500AMD Ryzen 5 5600
Kerne/Threads6 Kerne, 12 Threads6 Kerne, 12 Threads
Taktfrequenz (Basis)3,6 GHz3,5 GHz
Taktfrequenz (Turbo)4,2 GHz4,4 GHz
ArchitekturCezanne (Zen 3)Vermeer (Zen 3)
PCIe3.0 x244.0 x20
TDP65 W65 W
L3 Cache16 MB32 MB
Fertigung7 nm7 nm
Preis ca.125 Euro210 Euro


Eine noch ausführlichere Übersicht zwischen dem AMD Ryzen 5 5500* und dem AMD Ryzen 5 5600* inkl. Benchmarks findet ihr in unserem CPU-Vergleich.


Auswahl der restlichen Komponenten


Doch was nützt eine günstige CPU wenn die restlichen Komponenten teuer sind ? Zum Glück ist die AM4-Plattform sehr günstig und für wenig Geld bekommt man wirklich schon ordentliche Mainboards. Wir haben uns für ein Mainboard mit dem B450-Chipsatz entschieden, da dieser schon ziemlich gut ausgestattet ist und die wichtigen Funktionen (wie etwa das Übertakten des Systems) unterstützt.

Von Mainboards mit A320 Pseudo-Chipsatz würde ich abraten, da diese nur 10-15 Euro günstiger sind und einen deutlich abgespeckten Leistungsumfang haben. Beim A320 Chipsatz werden die PCIe-Leitungen des Prozessors nur an die Anschlüsse auf dem Mainboard weitergeleitet, der Chipsatz selbst stellt keine PCIe-Leitungen zur Verfügung.

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Wir haben uns für das ASUS Prime B450M-K II* für ca. 50 Euro entschieden. Das Mainboard unterstützt sogar PCIe 4.0, obwohl AMD offiziell PCIe 4.0 nicht für den B450-Chipsatz unterstützt. ASUS hat PCIe 4.0 aber auch ohne den Support durch AMD auf dem Mainboard freigeschaltet. PC-Games Hardware hatte darüber berichtet.

Das ASUS Prime B450M-K II* kann über seinen PCIe x16 Slot eine dedizierte Grafikkarte aufnehmen, was zum Betrieb auch erforderlich ist, da der Prozessor nicht über eine iGPU verfügt. Außerdem lassen sich zwei Arbeitsspeicher-Module im Dual-Channel Modus nutzen, was in einer doppelten Speicherbandbreite resultiert.

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Für den Systemdatenträger könnt ihr den M.2 Slot (PCIe 3.0 x4) oder einen der vier SATA-Ports verwenden. Ein 1 Gbit Netzwerkchip von Realtek (Realtek RTL8111H) und ein Realtek ALC887/897 Soundchip sind ebenfalls verbaut. Beides kein High-End aber solide. Die USB 3.2 Gen 1 kommen leider nur auf einen Durchsatz von 5 GBit/s, was USB 3.0 entspricht. Aber auch das sollte für die meisten Nutzer reichen.

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Beim Arbeitsspeicher würde ich zu einem Kit greifen um den Dual-Channel Modus nutzen zu können. Bei der Größe würde ich keine Kompromisse machen und aufgrund des günstigen Preises von DDR4-Speicher direkt zu 16 GB greifen. DDR4-3200 Speicher sollte hier ausreichen, natürlich könnt ihr aber auch zu noch schnelleren Modulen greifen. Die Kosten für 16 GB DDR4-3200 belaufen sich aktuell auf ca. 60-70 Euro, je nachdem ob ihr eine RGB-Beleuchtung wünscht.

Das ASUS Prime B450M-K II* unterstützt dabei ASUS Aura sync um die RGB-Beleuchtung in eurem PC zu steuern. ASUS Aura sync wird sowohl von den ADATA XPG Spectrix also auch von den Corsair Vengeance RGB PRO SL Modulen unterstützt.

Hier eine Auswahl an Arbeitsspeicher-Modulen:



Systemdatenträger: ganz klar SSD


Keine Komponente in einem Computer kann diesen so beschleunigen wie ein schneller Datenträger. Der Unterschied in Boot-Zeit oder dem Transferieren von Daten im System zwischen einer SSD und einer klassischen Festplatte ist enorm. Ich würde euch daher auf jeden Fall zu einer SSD raten, zudem sind diese auch nicht mehr teuer.


SATA-SSDs


SATA-SSDs können Daten mit maximal 500 MB pro Sekunde transferieren. Das reicht völlig aus und die Zugriffszeiten sind sehr gering. Kostenpunkt für 240 GB Modelle ist ca. 30 Euro, die doppelte Kapazität gibt es dann schon für 40 bis 50 Euro. Solltet ihr zu 1 TB oder mehr greifen: nehmt direkt eine M.2 SSD, die kostet meist nur 15-20 Euro mehr (1 TB) und ist noch einmal schneller.



M.2 PCIe SSDs


M.2 PCIe SSDs werden direkt über PCIe angesprochen und sind noch einmal deutlich schneller als SATA-SSDs. Bis zu 3500 MB/s sind hier mit PCIe 3.0 möglich. Da der Preisunterschied nicht sehr groß ist, würde ich euch eine M.2 SSD empfehlen, wenn ihr zu einer SSD-Kapazität von 1 TB oder höher greift. Geringere Kapazitäten sind meist nur als SATA-Version erhältlich.



Grafikkarte


Ihr benötigt für ein vollständiges System auch noch eine Grafikkarte. Hier kommt es ganz darauf an, ob ihr Computerspiele spielen möchtet oder nicht. In diesem Testsystem habe ich zu einer ASUS Dual RX6600* von AMD gegriffen die mit rund 300 Euro recht günstig ist und auf der aktuellen RDNA2-Architektur von AMD basiert.

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Die Grafikkarte eignet sich gut für die 1080p (FullHD) Auflösung, die in dieser Preisklasse wohl am häufigsten genutzt wird. Der beschleunigte PCIe-Zugriff (rBAR) auf die Grafikkarte ist im Bios dann übrigens schon automatisch aktiviert. Sofern ihr den Computer nur als Arbeits-PC nutzen möchtet, empfehle ich euch den fast baugleichen Prozessor AMD Ryzen 5 5600G*, der über eine interne Grafikeinheit verfügt und ca. 30 Euro teurer als der AMD Ryzen 5 5500* ist.


Netzteil


Hier kommt bei mir das be quiet! Pure Power 11 400W* zum Einsatz. Es kostet rund 55 Euro, ist 80 Plus Gold zertifiziert und den Preis definitiv wert. Es arbeitet sehr leise und kommt mit allen notwendigen Schutzschaltungen, die im Ernstfall die Hardware retten können.

Erfahrungsgemäß sind die be quiet! Netzteile nicht nur sehr leise sondern auch effizient und langlebig. Ihr könnt aber auch jedes andere ATX-Netzteil verwenden. Möchtet ihr eine größere Grafikkarte verbauen, müsst ihr das Netzteil dementsprechend größer dimensionieren.


Betriebssystem: Windows 11


Da sich dieser Bauvorschlag / Test auch an Einsteiger richtet, greifen wir beim Betriebssystem zu Windows 11. Die Hardware ist aber natürlich auch zu Windows 10 oder zu Linux kompatibel. Entscheidet ihr euch für Windows 11, müsst ihr anschließend keine Treiber manuell installieren. Windows 11 sucht sich die passenden Treiber automatisch und installiert diese im Hintergrund.

Windows 11 bzw. die Image-Datei für die Installation kann man direkt bei Microsoft herunterladen und zunächst auch ohne Lizenzschlüssel ausprobieren. Ein Windows 11 Lizenzschlüssel kostet bei eBay aktuell rund 15 Euro. Ihr könnt den Lizenzschlüssel aber auch über den Aktivierungsassistenten von Windows 11 direkt im Microsoft Store kaufen. Das kostet aktuell 259 Euro.

Der große Preisunterschied gegenüber den Lizenzschlüsseln auf eBay ist, das dort häufig gebrauchte Lizenzen verkauft werden. Dies ist in Deutschland erlaubt. Die Verantwortung dafür, dass ihr einen legalen Lizenschlüssel erwerbt liegt aber natürlich bei euch.

Für Windows 10/11 habe ich zusätzlich noch eine Empfehlung. Ich hatte kürzlich das Programm Twinkle Tray bei uns vorgestellt. Mit Twinkle Tray könnt ihr die Bildschirmhelligkeit eurer Monitore direkt aus Windows heraus einstellen. Das funktioniert auch automatisiert nach Tageszeit wenn ihr mögt.

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Bios


Das Bios des Mainboards war in der Version 3202 leider nicht aktuell, hat den AMD Ryzen 5 5500* aber trotzdem erkannt. Zwar sollte man ein Bios Update nur dann durchführen, wenn es unbedingt notwendig ist, in meinem Fall wollte ich aber nicht mit einem 1 Jahr alten Bios arbeiten.

Ich habe mir daher bei ASUS die neuste Bios-Version (3802) heruntergeladen und die Datei auf einen USB-Stick kopiert. Im Bios gibt es dann die Option mit dem ASUS EZ Flash Utility die Aktualisierung durchzuführen. Das dauert ca. 5 Minuten.


Das Bios selbst ist so wie man es bei aktuellen Mainboards von ASUS kennt. Wer sich einmal eingearbeitet hat, kommt gut damit zurecht. Gerade die Übertaktungs-Einstellungen sind teilweise aber nicht eindeutig beschrieben oder versteckt.

Nach der Betriebssystem Installation möchte das Mainboard auch direkt die ASUS Armoury Crate Software installieren. Über Armoury Crate könnt ihr Prozessor- und Lüftereinstellungen direkt aus Windows heraus vornehmen oder eure RGB-Beleuchtung (falls vorhanden) über ASUS Aura Sync steuern.


Benchmarks


Zunächst habe ich mit CPU-Z überprüft, ob alle Komponenten im System korrekt erkannt wurden. Entgegen der offiziellen Unterstützung von AMD hat ASUS auf dem ASUS Prime B450M-K II* tatsächlich PCIe 4.0 freigeschaltet.

CPU-Z bestätigt dies und zeigt für das Mainboard sowie den PCIe-Link zur ASUS Dual RX6600* den PCIe 4.0 Standard an. Das Ganze kommt mir aber komisch vor, denn eigentlich unterstützt der AMD Ryzen 5 5500* nur PCIe 3.0. Was jetzt wirklich stimmt bzw. aktiv ist kann ich daher nicht mit Sicherheit sagen.

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Anschließend habe ich mit Cinebench R23, Geekbench 5, und den Benchmarks von Blender 3 und V-Ray 5 die Leistung des Computers überprüft. Diese stimmt genau mit den erwarteten Werten überein. Das Ergebnis von Geekbench 5 ist etwas unter dem normalen Niveau, was daran liegt, dass ich nur ein 8 GB großes Arbeitsspeicher-Modul in meinem Test verwendet habe.




Energieverbrauch


Das be quiet! Pure Power 11 400W* ist 80+ Gold zertifiziert und daher sehr sparsam. Ich habe alle hier genannten Verbäuche direkt am Netzteil gemessen, so dass der Monitor nicht berücksichtig ist. Die 400 Watt Gesamtleistung des Netzteils reichen für dieses System völlig aus, um die 180 Watt Verbrauch konnte ich z.B. in 3DMark bei gleichzeitiger Belastung von CPU und GPU messen.

Selbst in Extrem-Szenarien (Prime95 + FurMark GPU Stress Test) stehen nicht mehr als 235 Watt auf dem Energiemessgerät. Im Spiel Jurassic World Evolution konnte ich zwischen 80 bis 100 Watt Verbrauch messen. Die Auflösung betrug 1920x1080 und die Details waren alle bis auf den Anschlag nach Oben gedreht. Auf dem Windows 11 Desktop benötigt das System 23 Watt.


Übertaktung


Mit der kostenlos erhältlichen AMD Ryzen Master Software lässt sich das System auf Wunsch einfach übertakten. AMD bietet in der Software auch ein kleines Basis-OC an, welches man mit nur einem Klick aktivieren kann. Die Leistungssteigerung hält sich im Bereich von 2-3 Prozent aber stark in Grenzen.

AMD Ryzen 5 5500 im Test - Ein Spiele-Computer muss nicht teuer sein
Eigentlich ist eine Übertaktung nicht wirklich notwendig, denn die Geschwindigkeit des AMD Ryzen 5 5500* ist auch mit den Standardeinstellungen völlig ausreichend. Mittels Übertaktung konnte ich die maximale Taktfrequenz (Mehrkern) von 4,2 auf 4,6 GHz steigern. Bei mehr als 4,6 GHz wollte der AMD Ryzen 5 5500* bei mir nicht stabil laufen.

Die Leistung in Benchmarks skaliert dabei fast 1:1 mit der Taktfrequenz, so dass ich z.B. in Cinebench R23 mit 11.500 Punkten rund 9 Prozent mehr Leistung messen konnte. Achtung: das ist nicht mit dem normalen CPU-Kühler möglich und empfehlenswert, da der Prozessor dabei bis 95 Grad heiß wird.


Hardware-Übersicht


Hier nochmal unsere Test-Hardware in der Liste. Ein Gehäuse haben wir nicht ausgewählt, weil ihr hier einfach ein Gehäuse nach eurem Geschmack aussuchen könnt. Es funktioniert jedes Gehäuse, welches mindestens ein mATX-Mainboard aufnehmen kann. Solltet ihr euch für eine andere Grafikkarte entscheiden, müsst ihr das natürlich bei der Gehäusewahl berücksichtigen.











KomponenteProduktPreis
CPUAMD Ryzen 5 5500*129 Euro
CPU (Alternativ inkl. iGPU)AMD Ryzen 5 5600G*154 Euro
MainboardASUS Prime B450M-K II*50 Euro
ArbeitsspeicherCorsair Vengeance LPX 16GB DDR4-3200*60 Euro
SSDCrucial BX500 480GB*40 Euro
GrafikkarteASUS Dual RX6600*300 Euro
Netzteilbe quiet! Pure Power 11 400W*55 Euro
Gesamt (ohne GPU)334 Euro
Gesamt (mit GPU)634 Euro


Fazit


Mit dem AMD Ryzen 5 5500* lässt sich derzeit ein wirklich günstiger Spiele-Computer oder auch Arbeitsrechner bauen. Die 6 CPU-Kerne sind schnell genug, die wenigen Einschränkungen (PCIe 3.0 anstatt PCIe 4.0 sowie der halbierte Level 3 Cache) fallen in der Praxis kaum ins Gewicht.

Durch die AM4-Plattform kann man später leicht auf einen schnelleren Prozessor aufrüsten. Das ASUS Prime B450M-K II* unterstützt PCIe 4.0, d.h. auch hier muss man später keine Einschränkungen in Kauf nehmen.

Wer noch etwas Geld übrig hat, dem empfehle ich noch einen leisen CPU-Kühler wie den ARCTIC Freezer A35 RGB*, denn der beiliegende Boxed-Kühler ist doch deutlich hörbar.



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Kommentare (2)

Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am26.07.2022
Eine RX 6400/6500 hatte ich nicht zum testen da, ich finde die RX 6600 aber ideal für das im Artikel genutzte Preis-Budget vor allem weil die wirklich noch genug Power für 1080p hat und zudem sehr effizient ist. Die Grafikkarte ist leise und wird nicht wirklich warm.
Kommentar
han123
Geschrieben am25.07.2022
Bei den Grafikkarten muss man ein bisschen mit der 6400/6500 von AMD aufpassen. Die haben nur 4 PCIe-Lanes und haben dann mit dem Prozessor eine recht geringe Bandbreite. Die machen deutlich mehr Sinn bei einem PCIe4-System, aber das ist natürlich etwas teurer.

Aber bei der Kombination würde ich die Finger davon lassen und lieber eine 6600 oder höher kaufen. Eine ältere 5500XT mit 8 GB tut's aber auch und mit ein bisschen Glück findet man die bei Media Markt in der Grabbelkiste für 99 . Oder halt ein entsprechendes pendant von nvidia.

Ansonsten aber ein sehr guter Artikel!

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