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Eigenbau Workstation mit 12-Kerner AMD Ryzen 9 3900X und AIO-Wasserkühlung

Geschrieben am27.07.2020 von Stefan RSS Feed
Eigentlich wollte ich gar keinen Bericht über meine neue Eigenbau-Workstation mit dem AMD Ryzen 9 3900X schreiben. Allerdings bin ich während des Zusammenbaus auf so viele Probleme gestoßen, dass ich euch das Unterfangen doch nicht vorenthalten wollte. Dies wird also eher ein Erfahrungsbericht als ein Test.

Der Wunsch zum Eigenbau eines performanten Arbeitsrechners kam auf, nachdem mein Apple MacBook Pro 16 (Intel Core i9-9880H, 16 GB Ram, AMD Radeon Pro 5500M) beim normalen Arbeiten immer wieder seinen Lüfter anschaltete, was mich in meinem kleinen Büro doch ziemlich genervt hat. Unter Volllast (z.B. bei bestimmten Stellen in Photoshop oder auch wenn ich mal eine Runde Diablo 3 spielen wollte), entwickelt das MacBook Pro 16 eine Geräuschkulisse, die sehr wahrscheinlich nur von einem startenden Flugzeug überboten wird.

Daher muss mein Notebook nun einer Eigenbau-Desktop Lösung weichen. Oberste Priorität neben der Leistung war die Lautstärke. Meine letzte Wasserkühlung hatte ich vor 20 Jahren in einen Computer verbaut (mit eher negativen Erinnerungen). Trotzdem wollte ich diesmal keinen High-End Luftkühler verbauen, sondern einmal eine AIO-Wasserkühlung für den Prozessor ausprobieren. Und wenn wir schon mal beim Ausprobieren sind: obwohl ich für PC-Beleuchtung nicht so viel übrig habe, werde ich auch diese verbauen, allerdings dezent nur für Mainboard, Arbeitsspeicher und der Grafikkarte.

Eigenbau Workstation mit 12-Kerner AMD Ryzen 9 3900X und AIO-Wasserkühlung
Auch wenn Ende des Jahres neue AMD Prozessoren und auch Grafikkarten erwartet werden, habe ich mich entschieden nicht auf diese zu warten, sondern das Projekt direkt zu verwirklichen. Auch wenn ich den PC als Workstation sehe, habe ich mich dafür entschieden auf AMDs günstige AM4-Mainstream Plattform zu setzen. Hier muss man zwar Abstriche bei der Anzahl der Speicherkanäle sowie den verfügbaren PCIe-Leitungen machen, bekommt aber ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Und selbst ein Zen 3 Prozessor mit B550 Chipsatz verfügt immer noch über 20 PCIe 4.0 sowie 10 PCIe 3.0 Leitungen. Das reicht in meinem Fall locker aus.



Prozessor und AIO-Wasserkühlung


Da man eigentlich nie genug CPU-Kerne haben kann (z.B. für die Virtualisierung), habe ich direkt zu einer 12-Kern CPU von AMD gegriffen. Der AMD Ryzen 9 3900X besitzt 12 Kerne (24 Threads) und bietet mit ca. 410 Euro ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der AMD Ryzen 9 3950X mit 16 Kernen rechnet in Mehrkern-Szenarien ca. 20 % schneller, kostet mit 735 Euro aber fast 80% mehr. Auch der jüngst Vorgestellte Refresh alias AMD Ryzen 9 3900XT kostet 20% mehr, bietet aber nur 5% mehr Leistung.

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Für die Kühlung des Prozessors bietet sich entweder ein leiser Premium-Luftkühler an wie z.b. der be Quiet! Dark Rock 4 (1x 135 mm) oder der noch stärkere be Quiet Dark Rock 4 Pro (1x 135 mm plus 1x 120mm). Beliebt ist auch der Noctua NH-D15 SE-AM4 (2x 140 mm). Die genannten Luftkühler kosten von 60 bis 90 Euro. Luftkühler sind einfach zu montieren und haben eine lange Lebensdauer. Die Kühlleistung ist fast identisch mit AIO-Wasserkühlungen.

Trotzdem habe ich mich (auch weil ich einfach mal Lust auf etwas neues hatte) für eine AIO-Wasserkühlung entschieden. Anfangs waren diese eigentlich einem Premium-Luftkühler in Kühlung und Lautstärke unterlegen. Mittlerweile gibt es aber ein paar Modelle, die durchaus mit einem sehr guten Luftkühler mithalten können bzw. sogar einen Tick besser sind.

Nach langem Suchen habe ich mich für den relativ günstigen Arctic Liquid Freezer II 360 (3x 120 mm Lüfter für den Radiator) entschieden. Dieser besitzt zusätzlich zur Pumpe noch einen kleinen Kühler für die Spannungsversorgung des Prozessors. Dieser kleine Lüfter dreht nur sehr langsam und verrichtet seine Arbeit lautlos. Mit einer Länge von fast 40 cm und einer Dicke von beinahe 4 cm passt der Radiator aber nicht in jedes Gehäuse. Es gibt aber auch Varianten mit einem 240er (2x 120mm) oder einem 280er (2x 140mm) Radiator.



Die Lüfter des Radiators sind serienmäßig mit dem PWM-Stromkabel der Pumpe verbunden. Das hat den Vorteil, dass nur ein PWM-Stecker auf dem Mainboard erforderlich ist. Außerdem sieht das Gehäuse dadurch sehr aufgeräumt aus. Nach ein paar Tests habe ich mich aber dafür entschieden, die Lüfter des Radiators einzeln anzusteuern, denn nur dann lässt sich für die Lüfter eine andere Drehzahlkurve festlegen als für die Pumpe.

Serienmäßig lassen sich Pumpe und Lüfter nicht getrennt steuern. Da die Pumpe bei mehr als 25% hörbar wird, lasse ich diese abhängig von der CPU-Temperatur bei 20-25% laufen, während die leisen Lüfter am Radiator etwas früher hochdrehen, dabei aber immer noch nicht hörbar sind. Dadurch erreiche ich eine bessere Kühlung des Prozessors bei einem trotzdem sehr leisen Betrieb. Durch die Nutzung des großen 360er Radiators reagiert das System sehr träge auf Laständerungen und lässt sich recht einfach mit langsam drehenden Lüftern kühlen.

Im Leerlauf ist das System lautlos, die Kühler der Grafikkarte drehen sich im Leerlauf nicht. Das lässt sich aber auch mit einem Premium-Luftkühler erreichen. Den Unterschied macht die AIO-Kühlung bei der Lautstärke unter Last: selbst im AIDA-Stresstest (welcher die Hardware wirklich an ihre Grenzen bringt) ist das System noch super leise, ja fast lautlos. Werden Prozessor und Grafikkarte zusammen gefordert, hört man die Grafikkarte (MSI GeForce RTX 2070 SUPER Gaming X Trio) leicht. Trotzdem ist es wirklich beachtlich wie leise das System unter Last ist.

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Ich habe mich dazu entschieden, den Radiator nicht (wie meist üblich) an den Gehäusedeckel zu befestigen, sondern in der Front. Die Lüfter ziehen dabei kühle Luft an und pusten diese durch den Radiator in das Gehäuse. Im Heck sorgt ein be quiet! Silent Wings 3 PWM 140 mm zusammen mit der Grafikkarte dafür, das die warme Luft aus dem Gehäuse transportiert wird.

Diese Kühlmethode kühlt vor allem den Prozessor besser, ist aber auch für das Gesamtsystem die erste Wahl, wie verschiedene Tests ergeben haben. Wer hier tiefer eintauchen möchte, dem empfehle ich das folgende Video auf YouTube (Testresultate ab 10:15):




Mainboard


Für das Mainboard kamen zunächst alle Mainboards mit X570 bzw. B550 Chipsatz in Frage, denn das System soll die Grafikkarte sowie den Systemdatenträger bereits per PCIe 4.0 ansprechen können. Während dies bei der Grafikkarte noch keinen wirklichen Nutzen hat, gibt es mittlerweile ein paar M.2 SSDs, die durch das ältere PCIe 3.0 Interface ausgebremst werden.

Entschieden habe ich mich für das ASUS ROG Strix B550-F Gaming welches eine sehr gute Phasenversorgung des Prozessors mitbringt, sehr gut verarbeitet ist und mit einem Intel I225-V 2,5 GBits Netzwerkchip versehen ist. USB 3.2 Gen 2 (A+C) sowie ein hochwertiger Soundchip (Supreme FX S1220A mit Dual OP Verstärkern) sind außerdem mit an Board. Der B550 Chipsatz wird zudem passiv gekühlt, während die X570 Chipsätze einen aktiven Luftkühler benötigen.

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Eine M.2 SSD wird per PCIe 4.0 x4 angebunden, eine weitere M.2 SSD per PCIe 3.0 x4. Außerdem stehen 6 SATA-Ports zur Verfügung. Das Mainboard stellt 12+2 Phasen für die CPU und den Arbeitsspeicher zur Verfügung, was bei einer eventuellen Übertaktung hilft. In die vier Speicherbänke gehen bis zu 128 GB DDR4-5100 (OC) Arbeitsspeicher.



Arbeitsspeicher


Hier habe ich mich (auch wegen der RGB-Beleuchtung) für das 64GB Corsair Vengeance RGB Pro DDR4-3600 Kit (2x 32GB) CL18 entschieden. Später lässt sich das System auf Wunsch bis auf 128 GB Arbeitsspeicher erweitern. Wer weniger Arbeitsspeicher benötigt, kann z.B. zu einem 32 GB Kit greifen. Auch DDR4-3200 ist eine gute Wahl, denn die DDR4-3600 schafft in meinem Fall der Speichercontroller des AMD Ryzen 9 3900X nur mit deutlich mehr Spannung (1,4 V), so dass ich diesen als DDR4-3466 CL18 mit 1,375 V nutze. Das mag auch am 64 GB Kit liegen, die 32 GB Kits kommen in der Regel mit den im D.O.C.P. Profil hinterlegten 1,35 V aus.

Denn eigentlich ist der Arbeitsspeicher als DDR4-2133 (1,2 V) per JEDEC spezifiziert, der Speicherhersteller (in meinem Fall Corsair) testet und zertifiziert den Arbeitsspeicher dann aber als DDR4-3600 CL18 (1,35 V) und speichert die Timings in einem so genannten XMP (Intel) bzw. D.O.C.P. (AMD) Profil. Dieses Profil kann dann im Bios des Mainboards geladen werden um den Arbeitsspeicher nach den Vorgaben des Speicherherstellers automatisch zu übertakten. Da der Speichercontroller der AMD Ryzen 3000 Serie offiziell bis DDR4-3200 freigegeben ist, handelt es sich aber trotzdem um eine Übertaktung, also einem Betrieb außerhalb der Herstellerspezifikation.

Bei mir funktionierte das D.O.C.P. nicht korrekt. Das System hatte immer wieder kleinere "Freezes", unter Volllast waren diese nicht mehr vorhanden. Am Besten konnte ich dies reproduzieren, indem ich in AIDA den Stresstest auf den Arbeitsspeicher ausweitete. Zwar lief das System auch hier stabil, fror aber immer mal wieder für 1-10 Sekunden ein, so dass ich auch den Mauszeiger in dieser Zeit nicht bewegen konnte.

Darauf hin reduzierte ich die Taktfrequenz des Arbeitsspeichers von DDR4-3600 auf DDR4-3466 und erhöhte die DRAM-Spannung leicht von 1,35 V auf 1,375 V. Nun lief dann auch der Arbeitsspeicher einwandfrei. Bei kleineren Kits mit 16 oder 32 GB solltet ihr dieses Problem wahrscheinlich nicht haben.

Wer sich nicht lange mit dem Übertakten des Arbeitsspeichers samt sämtlicher Tools und Tests herumschlagen möchte, sollte dann einfach bei Problemen die Taktfrequenz etwas verringern. Das ist in der Praxis kaum zu merken, da man selten im CPU-Limit arbeitet (im Limit bringt eine hohe Taktfrequenz des Arbeitsspeichers den größten Nutzen).



PCIe 4.0 M.2 SSD von ADATA


Ich habe mich für die 1TB ADATA XPG Gammix S50 als SSD für mein System und wichtige Daten entschieden. Die SSD kostet mit ca. 215 Euro nicht viel mehr als eine gute PCIe 3.0 SSD und liest Daten mit bis zu 5 GB/s. Schreibend sind fast 4,5 GB/s möglich. Dabei erreicht die SSD mit einem 8-Kanal Phison PS5016-E16 Controller bis zu 750.000 IOPS beim 4K-Lesen bzw. Schreiben. Die Leistungsaufnahme liegt im Leerlauf bei geringen 0,05 Watt, im normalen Betrieb werden zwischen 1 und 6 Watt Energie benötigt.

PCIe 3.0 und auch PCIe 4.0 SSDs werden unter Dauerlast schnell warm. Hierfür hat ADATA der Gammix S50 einen passiven Kühlkörper verpasst. Wem das nicht reicht, kann auch die passiven Kühlkörper des ASUS Mainboards verwenden, diese sind nochmal deutlich massiver und sollten die Kühlleistung verbessern. Ich habe den Originalkühler von ADATA verwendet, da in meiner Konfiguration der VRM-Lüfter der AIO-Wasserkühlung die SSD aktiv kühlt. Dadurch wird die SSD auch unter Dauerlast nicht zu heiß.

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Leider hat die SSD einen kleinen Nachteil: die ADATA SSD-Toolbox unterstützt die SSD (noch?) nicht. D.h. das man weder eine Diagnose der M.2 SSD noch ein Firmware-Update durchführen kann. Obwohl ich aktuell zufrieden mit der SSD bin, würde ich diese daher sehr wahrscheinlich nicht wieder kaufen. Die Seagate FireCuda 520 nutzt den gleichen Controller und kostet mit 240 Euro nur unwesentlich mehr Geld. Beide SSDs verfügen über eine recht lange Garantie von 5 Jahren.



Grafikkarte


Für meinen leisen Computer habe ich natürlich auch nach einer leisen Grafikkarte gesucht. Im Leerlauf soll die Grafikkarte zudem die Lüfter komplett ausschalten, denn gerade beim normalen Arbeiten in Windows ist mir ein lautloser Computer sehr wichtig. Meine Wahl war zunächst die Gigabyte GeForce RTX 2070 SUPER Windforce OC 3X 8G, die einen großzügig dimensionierten Lüfter besitzt.

Unter Last war ich mit der Gigabyte GeForce RTX 2070 SUPER Windforce OC 3X 8G auch sehr zufrieden, die Grafikkarte arbeitet recht leise und die Hysterese der Lüfter ist vernünftig. D.h. die Drehzahl der Lüfter wird langsam angepasst, damit es keine störenden Geräusche gibt.

Probleme hat die Grafikkarte im Leerlauf. Ab 60 °C beginnen die Lüfter sich zu drehen, was an sich kein Problem darstellt, da die Lüfter wie beschrieben recht leise arbeiten. Allerdings kommt es im Leerlauf zu einer starken Hysterese, was sich durch plötzlich anspringende Lüfter bemerkbar macht. Dabei scheinen die Lüfter dann kurzzeitig voll aufzudrehen, nur um 5 bis 10 Sekunden später wieder komplett abgeschaltet zu werden. Diese Lüftersteuerung nervt extrem, auch weil das restliche System so leise agiert. Das Problem ist wohl bekannt (ein offizielles Bios Update steht noch aus), außerdem haben auch die normalen 2070 bzw. 2080 Varianten der Grafikkarten von Gigabyte die gleichen Probleme gehabt.

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Da die Grafikkarte ziemlich teuer war, hatte ich auch keine Lust per MSI Afterburner Software eigene Lüfterkurven zu erstellen. Das muss bei so einem Produkt einfach Out-of-the-Box funktionieren. Also habe ich mich dazu entschieden nochmal 40 Euro draufzulegen und habe mir die MSI GeForce RTX 2070 SUPER Gaming X Trio bestellt. Diese Grafikkarte ist nochmal ein ganzes Stück größer (und schwerer) und agiert nochmals deutlich leiser als die 2070 Super von Gigabyte. Bisher bin ich mit der MSI GeForce RTX 2070 SUPER Gaming X Trio sehr zufrieden. Auch unter Last drehen die Lüfter der MSI Grafikkarte nur sehr langsam.



Gehäuse und Netzteil


Bisher hatte ich häufig Gehäuse von inWin oder Fractal Design, z.B. das Fractal Design Define R6. Allerdings habe ich ein Gehäuse gesucht, welches einen 360er Radiator in der Front aufnehmen kann und nicht im Gehäusedeckel. Bei Phanteks bin ich beim Phanteks Enthoo Pro M Tempered Glass schwarz fündig geworden. Mit 100 Euro ist das Gehäuse auch recht günstig. Es werden zwei 140 mm Lüfter mit geliefert, die ich aber nicht verwende. Hinten habe ich direkt einen be quiet! Silent Wings 3 PWM 140 mm verbaut, der bei ca. 200-300 Umdrehungen pro Minuten lautlos seinen Job verrichtet.

Das Phanteks Enthoo Pro M Tempered Glass liegt zwar Qualitativ nicht ganz auf dem Niveau von inWin oder Fractal Design, ist aber durchaus ordentlich verarbeitet und logisch aufgebaut. Für die meisten Anwender wird die Qualität auch absolut ausreichen. Damit der Radiator in das Gehäuse passt, muss der ODD-Schacht ausgebaut werden (4 Schrauben), für ein optisches Laufwerk ist dann kein Platz mehr. Die Glasscheibe des Gehäuses gewährt einen Blick auf das optisch tolle Mainboard.

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Dank ASUS Aura Sync lässt sich auch der Arbeitsspeicher mit der RGB-Beleuchtung des Mainboards in Einklang bringen. Wer nicht auf Lichteffekte steht, kann diese natürlich auch deaktivieren oder nur dann aktivieren, wenn z.B. das System sehr warm wird. Es gibt eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten, so dass für jeden etwas passendes dabei sein sollte.

Da die 650 Watt Variante des be quiet! Straight Power 11 leider kurzfristig nicht verfügbar war, habe ich für 20 Euro mehr das be quiet! Straight Power 11 750W erstanden. Das Netzteil besitzt einen 135 mm Silent Wings 3 Lüfter, der das Netzteil auch unter Vollast so leise kühlt, dass ich zwei Mal geprüft habe ob der Lüfter überhaupt läuft. Das Netzteil ist dabei 80+ gold zertifiziert und dementsprechend sehr effizient. Das bedeutet weniger Abwärme, was ideal zu meinem System passt.



Zusammenstellung


Hier nochmal tabellarisch alle Komponenten, die es am Ende in mein System geschafft haben:

KomponenteProduktPreis
GehäusePhanteks Enthoo Pro M Tempered Glass schwarz100 €
Gehäuse Lüfterbe quiet! Silent Wings 3 PWM 140 mm 15.5 dB(A) 200-1000 rpm20 €
ProzessorAMD Ryzen 9 3900X 12C 24T 3,8 GHz (4,6 GHz Turbo) 105W410 €
MainboardASUS ROG Strix B550-F Gaming (PCIe 4.0, 2.5 Gbits Intel LAN, USB 3.1 G2)185 €
AIO-WasserkühlungArctic Liquid Freezer II 360 (3x 120 mm)105 €
Kabel für RadiatorlüfterKabel PWM Verteilung 3-fach im Set (optional)5 €
Arbeitsspeicher64GB Corsair Vengeance RGB Pro DDR4-3600 Kit (2x 32GB) CL18340 €
GrafikkarteMSI GeForce RTX 2070 SUPER Gaming X Trio (8GB GDDR6)550 €
Netzteilbe quiet! Straight Power 11 750W (Kabelmanagement, 135 mm SW3 Lüfter)120 €
SSD (M.2)1TB ADATA XPG Gammix S50 (PCIe 4.0 x4 NVMe 5 GB/s Lesen, 4,4 GB/s Schreiben)215 €
Summe2.050 €


Am Ende hat mich das System insgesamt 2.050 Euro gekostet. Einsparungen könnte man beim Prozessor, der Grafikkarte und dem Arbeitsspeicher sowie der M.2 SSD machen. Darüber hatte ich mir auch Gedanken gemacht und folgende Variante als "Budget-Workstation" zusammengestellt. Dabei habe ich die Kernkomponenten beibehalten, daher wird auch dieses System nahezu lautlos agieren. Die Ersparnis gegenüber meiner Zusammenstellung liegt bei beachtlichen 725 Euro.


KomponenteProduktPreis
GehäusePhanteks Enthoo Pro M Tempered Glass schwarz100 €
Gehäuse Lüfterbe quiet! Silent Wings 3 PWM 140 mm 15.5 dB(A) 200-1000 rpm20 €
ProzessorAMD Ryzen 6 3600 6C 12T 3,6 GHz (4,2 GHz Turbo) 65W160 €
MainboardASUS ROG Strix B550-F Gaming (PCIe 4.0, 2.5 Gbits Intel LAN, USB 3.1 G2)185 €
AIO-WasserkühlungArctic Liquid Freezer II 240 (2x 120 mm)80 €
Kabel für RadiatorlüfterKabel PWM Verteilung 3-fach im Set (optional)5 €
Arbeitsspeicher32GB G.Skill RipJaws V DDR4-3200 Kit (2x 16GB) CL16110 €
GrafikkarteMSI GeForce RTX 2060 SUPER Gaming X (8GB GDDR6)430 €
Netzteilbe quiet! Straight Power 11 550W (Kabelmanagement, 135 mm SW3 Lüfter)100 €
SSD (M.2)500 GB Seagate FireCuda 520 (PCIe 4.0 x4 NVMe 5 GB/s Lesen, 2,5 GB/s Schreiben)130 €
Summe1.325 €




Benchmarks


Hier kommen nun ein paar Impressionen von meinem neuen System. Unter Windows benutze ich den Energiesparplan "AMD Ryzen Balanced", habe allerdings die maximal erlaubt CPU-Frequenz auf 100% gestellt. In diesem liegt die Taktfrequenz des Prozessors je nach Auslastung zwischen 0,6 und 4,6 GHz. Im "SPD" Reiter von CPU-Z ist auch das XMP-Profil der Arbeitsspeichers einsehbar.

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Wie schon geschrieben läuft bei mir der Arbeitsspeicher mit DDR4-3466. Dadurch erreiche ich zwar nicht ganz die Geschwindigkeit die mit DDR4-3600 möglich wäre, mit einem Durchsatz von rund 50 GB/s ist der Arbeitsspeicher aber auch so schnell genug. Mir ist hier die Stabilität des Systems wichtiger als das letzte bisschen Geschwindigkeit.


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In Cinebench R20 erreicht das System mit dem AMD Ryzen 9 3900X rund 7.000 Punkte sowie 500 Punkte bei der Nutzung von nur einem CPU-Kern.

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Die 1TB ADATA XPG Gammix S50 erreicht in CrystalDiskMark 5 GB/s Lesen und knapp 4,5 GB/s Schreibend, was den Angaben des Herstellers entspricht. Gerade das Starten von Windows 10 oder das Verschieben von großen Datenmengen sind mit der schnellen SSD natürlich super schnell erledigt. Der Aufpreis gegenüber einer hochwertigen PCIe 3.0 SSD ist nicht sehr groß, daher würde ich immer wieder zu einer PCIe 4.0 SSD greifen.


Eigenbau Workstation mit 12-Kerner AMD Ryzen 9 3900X und AIO-Wasserkühlung



Energieaufnahme und Temperatur


Um sicherzustellen, dass das System einwandfrei funktioniert und auch die Kühlung ausreichend ist inkl. meiner eigens erstellten Lüfterkurven in der ASUS Software (ASUS AI Suite 3), habe ich das System sowohl mit Prime 95 (Small FFTs) sowie dem AIDA Stresstest getestet.

Eigenbau Workstation mit 12-Kerner AMD Ryzen 9 3900X und AIO-Wasserkühlung

Die Taktfrequenz der CPU kann am Besten über die AMD Software Ryzen Master festgestellt werden. Vor allem im Leerlauf ist die von Windows 10 angezeigte Taktfrequenz nicht korrekt. In der Software habt ihr sehr viele Einstellungsmöglichkeiten, die ich aber nicht genutzt habe. Übertakten möchte ich das System zumindest aktuell nicht.


Eigenbau Workstation mit 12-Kerner AMD Ryzen 9 3900X und AIO-Wasserkühlung

Mit der Wärmebildkamera FLIR habe ich sowohl im Leerlauf als auch unter 100% Auslastung überprüft, ob es irgendwo Probleme mit der Kühlung gibt. Anschließend habe ich mit dem Voltcraft Energy-Logger 4000 die Energieaufnahme des Systems ermittelt. Im Leerlauf liegt der Energiebedarf bei ziemlich hohen 75 Watt bei der Verwendung von einem 4K-Monitor bzw. 82 Watt bei der Verwendung von zwei 4K-Monitoren.

Außerdem laufen neben der Pumpe und dem VRM-Lüfter eben noch 3 Lüfter des Radiators sowie der 140 mm Lüfter auf der Rückseite. Und meine Licht-Spielerei wird sicherlich auch einen kleinen Anteil am Energieverbrauch haben.


Eigenbau Workstation mit 12-Kerner AMD Ryzen 9 3900X und AIO-Wasserkühlung

ZustandEnergieverbrauchBemerkung
Windows 10 Leerlauf75 Wein 4K-Monitor angeschlossen
Windows 10 Leerlauf82 Wzwei 4K-Monitore angeschlossen
Volle CPU Last230 W
Volle CPU + GPU Last355 W



Fazit


Der eigentliche Zusammenbau des Systems war kein Problem. Die Recherche für die geeigneten Komponenten hat einige Stunden in Anspruch genommen. Was dann noch einmal deutlich mehr Zeit erfordert, ist die Feinabstimmung, d.h. die korrekte Einstellung aller Lüfter, des Arbeitsspeichers oder der AIO-Wasserkühlung. Mann muss schon Spaß an der Sache haben, damit sich die Anschaffung nachher nicht negativ auf das Gemüt schlägt.

Am Ende erhält man aber ein schnelles und vor allem sehr leises System, welches auch unter Volllast nicht anfängt zu nerven. Etwas einfacher als der Einbau einer AIO-Wasserkühlung samt 360er Radiator, aber vermutlich unter Volllast auch etwas lauter, ist die Nutzung eines guten Luftkühlers.

Update: 03.08.2020: durch Treiber-Updates und Deinstallation von Software konnte ich den Idle-Verbrauch von 90 Watt auf 75 bis 82 Watt absenken



VG-Wort

Kommentare (8)

Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am04.08.2020
Die kleinere GPU bringt 16 Watt Unterschied. Also wohl alles im Rahmen. Ich habe auch nochmal ein paar Reviews zum AMD Ryzen 9 3900X durchstöbert und viele kommen auf 60-80 Watt im Leerlauf. Scheint also wirklich nicht mehr viel zu machen zu sein.

Zum Thema Meltdown und Spectre der älteren Intel CPUs: Hier (Link) wird zum Beispiel gesagt, dass man Daten anderer Benutzer oder anderer VMs auslesen kann. Dazu muss man aber natürlich auch erstmal überhaupt Zugriff auf den Computer haben. Wie gesagt ich bin da eigentlich nicht empfindlich aber in dem Fall "Safety First" :)
Kommentar
Falo
Geschrieben am03.08.2020
Ich bin wirklich gspannt was die andere GPU bringt (wobei ich nicht glaube das sie mehr als 20Watt bringt).

Die Lüfter spielen auch kaum eine Rolle (ein 120/140mm braucht im leisen Normalbetrieb knapp ein Watt)
Auch die Wakü wird sicherlich unter 10 Watt incl. Pumpe und die 4 Lüfter.
Natürlich unter Last brauchen auch die Lüfter deutlich mehr.
Überrings hätte ich auch die Arctic Liquid Freezer II genommen wenn ich mal wieder ein Wakü ausprobieren wollte.

Für mich sind die Stromfresser wohl vorallen das sehr gut ausgestattete Mainboard und halt allgemein das Problem das Ryzen unter Last sehr effektive ist aber halt im Idle immer große Probleme hat.


Wegen den Sicherheitslücken habe ich wirklich überhaupt keinerlei Bedenken.
Ist überhaupt schon jemals eine CPU Sicherheitslücke in einen Privaten Umfeld ausgenutz worden?
Das größte IT Sicherheitsproblem sitzt immer noch VOR den Monitor und das ist sogar bei mir noch so obwohl ich seit knapp 30 Jahren mein Geld als IT Admin verdiene.
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Stefan (Team)
Geschrieben am03.08.2020
Ja 90 Watt im Idle sind nicht wenig, keine Frage. Ich bin da auf jeden Fall dran und teste gerade mit einer NVIDIA GeForce 210 - nur um zu sehen wo der Verbrauch herkommt.

Zum Thema Intel 4. Gen bzw den CT-PC (der ist mir sehr gut bekannt, hatte damals etwas ähnliches gebaut): ich bin jetzt nicht paranoid oder so aber ich würde mich an deiner Stelle so langsam von den alten Intel CPUs trennen, die haben einfach zu viele Sicherheitslücken. Gerade wenn Du den PC auch geschäftlich nutzt.
Kommentar
Falo
Geschrieben am02.08.2020
Puhh 90 Watt Idle ist wirklich heftig.

Kannst du evtlö mal testen wie das aussieht wenn du nur einen Monitor anschließt ?

Ich hänge auch immernoch auf meiner workstation fest , ich würde gerne mal wieder einen neuen PC aufbauen , auch ist das Geld da mein Problem ist einfach das der alte PC zu gut läuft und ich das gefühl haben bei einen Neukauf mich in einigen Bereichen verschlechtere.

Ich habe Anfang 2014 den PC aufgebaut unter der Vorlage des CT 11 Watt PC den die CT Ende 2013 vorgestellt hatte.
Ursprünglich mit einen I5-4570 (4C/4T max 3,6Ghz) und 16GB Ram , vor 2 Jahren dann gebraucht auf 32GB und den I7-4790K (4C/8T max 4,4Ghz) aufgerüstet.

Bei mir läuft der Rechner halt beruflich+privat bedingt 24/7 davon sicherlich die meiste Zeit mit unter 10% Auslastung.
Deswegen ist mir die Leerlauf Leistungsaufnahme auch so wichtig.
Ich habe leider auch keinen wirklichen Bedarf an mehr CPU Leistung auch meine Spiele (Factroio,Minecraft, Frostpunk und andere Aufbau/Strategiespiele) laufen mit der CPU + der 750TI GPU für mich in WQHD Auflösung ohne Probleme.

Ich habe mit jetzt mal die VR Brille HP Reverb G2 bestellt dazu gibt es dann noch den MS Flightsimulator 2020, dann muß ich zumindest eine neue GPU kaufen und dann evtl. endlich auch einen neuen Rechner.
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Stefan (Team)
Geschrieben am31.07.2020
Ja das System macht Spaß. Workstation nenne ich es, weil ich an dem System 90% der Zeit arbeite. Ich habe zuvor auch nie RGB verbaut aber ich wollte es einfach mal ausprobieren. Das soll ja alles Spaß machen und immer nur nach dem gleichen Schema war mir einfach zu langweilig. Ich habe die Beleuchtung bei mir extrem runtergedreht, so dass nur 2-3 Komponenten leicht glimmen. Sieht eigentlich ganz entspannt aus.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am31.07.2020
DDR4-3600 schafft inoffiziell eigentlich jeder Ryzen 3000. Probleme kann es aber bei größeren Kapazitäten (64 GB+) geben. Ob sich RAM OC lohnt kommt wohl auf die Anwendungen an die man nutzt, häufig wird es nicht so viel bringen. Ich hatte da jetzt einfach mal Lust drauf das auszuprobieren. Und wenn man DDR4-3600 kauft, möchte man die natürlich auch gerne mit der Frequenz betreiben.

Netzteil hätte definitiv ein 550 Watt Netzteil auch gereicht, allerdings halten die meistens 2-3 Generationen durch und so habe ich noch etwas Luft nach Oben. Dein Einfluss der Grafikkarte wollte ich nochmal beleuchten. Ich habe hier noch eine sehr kleine Grafikkarte liegen und kann die die Tage nochmal einbauen. Ich vermute auch, dass die Grafikkarte in Kombination mit den beiden 4K-Monitoren einen großen Teil des Verbrauches im Leerlauf erzeugt.

Die Lasttests lasse ich immer mindestens 45 Minuten lang laufen, ich glaube AIDA lief sogar 1,5 Stunden weil ich in der Zeit noch was anderes erledigt habe :)
Kommentar
wahli
Geschrieben am31.07.2020
Sehr schönes System - hätte ich auch gerne.
Kannst du evtl. den Idle-Verbrauch mit nur einem angeschlossenen Monitor messen?

Warum du es "Workstation" genannt hast, weiß ich nicht. Lässt du irgendwelche Berechnungen auf der Maschine laufen?
Außerdem Workstation und Blingbling ist auch so eine Sache, aber vermutlich sieht das jeder anders. Meins ist es nicht, deins vermutlich schon ;-)
Kommentar
Robert
Geschrieben am30.07.2020
Vielen Dank für den guten und aktuellen Bericht. Fragen zum RAM: Beim Mainboard schreibst du selbst es wird bis zu "DDR4-5100 (OC)" (over clocked) unterstützt, während der Speichercontroller des AMD Ryzen 9 3900X jedoch per default nur bis "DDR4-3200 (PC4-25600U)" anbietet.

Dann ist es doch halbwegs normal bzw. gar nicht "so" unerwartet, dass das System beim Versuch DDR4-3600 zum laufen zu bekommen unstabil wird, oder? Sollte man sich das RAM-OC wirklich antun um hier ein paar Prozente herauszuholen oder wäre es nicht viel schlauer besser gleich zu DDR4-3200 zu greifen? Im Augenblick hast du ca. 50 GB/s - wie groß ist wohl der Unterschied zu "normalen" DDR4-3200? Oder erwartest du bzw. weißt Du vielleicht aus Erfahrung, das dort möglicherweise noch BIOS-Updates folgen werden die eine höhere Leistung aus dem RAM herauskitzeln werden können?

Fragen zum Netzteil / Watt / Grafikkarte: Unter Volllast zieht dieses System 355 W. Wie du schreibst, hast du statt eines 650 W Netzteils (weil das nicht vorrätig war) sogar eines mit 750 W Leistungsspitze eingebaut. Hätte man nicht auch mit einem 550 W-Netzteil alle Komponenten perfekt bedienen können?

Wäre das nicht viel effizienter und günstiger gewesen oder gibt es da irgendwelche speziellen Vor- oder Nachteile, die ich nicht kenne? Also Anfahr-Lastspitzen, wie sie häufig beim Einsatz von vielen Festplatten (gute Server fahren die, soweit ich weiß, deswegen zeitversetzt mit einigen Sekunden Unterschied hoch) hat das System ja nicht und ein bisschen zusätzliche Reserve, die man ja immer haben sollte wäre, wäre selbst bei einem 450 W-NT auch noch vorhanden. Welche Gedanken stecken also dahinter?

Außerdem würde mich der ungefähre Anteil der Grafikkarte am Gesamtverbrauch im Leerlauf interessieren und welche Alternative, eine etwas weniger potente Grafikkarte, es gibt und welchen Unterschied man da wohl im Leerlauf erreichen könnte. Wahrscheinlich verfälscht die Grafikkarte hier ein wenig das das Leerlauf-Ergebnis. Ich frage, weil vielen wohl die reine CPU-Leistung und Stromverbrauch um einiges wichtiger sind, als eine starke GPU-Leistung.

Fragen zum Lasttest: Finde es sehr gut, das du mit Prime95 und AIDA zwei verschiedene Tests gemacht hast. Wie lange liefen diese Tests denn, 5 Minuten, 20 Minuten oder mehr als 1 Stunde?
Nochmals, schon mal vielen Dank für die Beantwortung der vielen Fragen!

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