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Die Intel NUC10i5FNK im Test mit Windows 10 als Office PC

Geschrieben am18.05.2020 von Dennis RSS Feed
Nachdem Intel die neunte Prozessor-Generation für die NUCs übersprungen hat, ist mit der NUC10i5FNK nun endlich der Nachfolger der Intel NUC8i5BEK verfügbar. Wie man schon an der Namensgebung sieht (NUC10i5) ist in der NUC10i5FNK ein Core-i5-Prozessor der 10. Generation verbaut.

Wie immer bei den NUCs von Intel gibt es alle Modelle in einer niedrigen und einer hohen Variante. Unterscheiden kann man die beiden Varianten an der Bezeichnung, so steht ein "K" am Ende für die niedrige und ein "H" am Ende für die hohe Variante. Wir haben uns dieses mal für die niedrige Variante entschieden, weil nur diese zum Zeitpunkt des Tests verfügbar war.

Die hohe Variante bietet die Möglichkeit neben einer M.2 SSD zusätzlich einen 2,5" Datenträger zu verbauen. Mit der 10 Generation geht Intel aber nun noch mal einen Schritt weiter, denn laut dem technischen Datenblatt werden nun auch einige Modelle mit vorinstalliertem Arbeitsspeicher, Festplatte und Betriebssystem vertrieben. Das gab es bisher nur bei den kleinen Varianten mit Celeron- bzw. Pentium-Prozessor. Eine Übersicht aller in der EU verfügbaren Varianten findet ihr am Ende dieses Tests.


Die Intel NUC10i5FNK im Test mit Windows 10 als Office PC

Starten wir aber, wie immer, erstmal mit den Facts der Intel NUC10i5FNK...





Lieferumfang


Die Lieferung der Intel NUC10i5FNK besteht aus folgenden Teilen:
  • Intel NUC10i5FNK
  • Netzteil inkl. Netzkabel (Stecker Typ E+F)
  • VESA-Halterung
  • Schrauben für VESA-Halterung
  • Schraube für M.2 SSD 22x42
  • Dokumente (Safety Information / User Manual)

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Externe Anschlüsse


Vorderseite
  • Digital Mikrofon Array
  • HDD Status LED
  • Infrarotempfänger (CIR)
  • 1x USB 3.1 Gen2 / USB-C
  • 1x USB 3.1 Gen2 / USB-A
  • 3,5mm Klinke (Audio Out/Mic-In)
  • Power-Button + Power LED
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Rechte Seite
  • Kensington Lock
Die Intel NUC10i5FNK im Test mit Windows 10 als Office PC

Rückseite
  • Netzteilbuchse
  • 1x HDMI 2.0b (4K@60Hz)
  • 1x Gigabit LAN (Intel I219V)
  • 2x USB 3.1 Gen2 / USB-A
  • 1x USB-C / Thunderbolt 3*
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*Folgende Anschlüsse sind möglich:
  1. Datenaustausch über Thunderbolt 3 (bis zu 40 Gbps)
  2. Betreiben eines Monitors mit 4k@60Hz (Displayport 1.2)
  3. Datenaustausch über USB 3.1 Gen. 2
  4. Lademöglichkeit externer Geräte - 5V/3A oder 9V/2A


Linke Seite
  • Full Size SDXC Kartenleser
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CPU


In der Intel NUC10i5FNK ist ein mobiler i5 Prozessor der 10. Generation verbaut. Der Intel Core i5-10210U wird im 14-Nanometer-Verfahren hergestellt und basiert auf der Comet-Lake-U Architektur aus Intels CPU-Programm.

Beim Intel Core i5-10210U handelt es sich um einen Prozessor mit 4 Kernen und 8 Threads. Der Grundtakt der Prozessorkerne liegt bei 1,60GHz und im Turbomodus wird der Takt auf bis zu 4,20GHz gesteigert.

Weitere Details zum Prozessor könnt ihr euch auf unserer CPU-Vergleichsseite www.CPU-Monkey.com ansehen. Dort könnt ihr den Prozessor auch mit einem euch bekannten Prozessor vergleichen um die Performance des hier verbauten Prozessors noch besser einschätzen zu können.



Netzwerk


Die NUC10i5FNK verfügt über einen Gigabit Netzwerkanschluss (Intel I219-V) und eine Intel AX-WLAN-Karte (Intel Wi-Fi 6 AX201D2W) mit integriertem Bluetooth 5.1.

Das WLAN-Modul unterstützt alle aktuellen Standards bis zu IEEE 802.11ax und ermöglicht Geschwindigkeiten von bis zu 2400 Mbps.

Wie bei den NUCs von Intel üblich wird auf externe WLAN-Antennen verzichtet, diese sind im Gehäuse verbaut.

Die Intel NUC10i5FNK im Test mit Windows 10 als Office PC

In unserem Praxis-Test (optimale Bedingungen) erreichte die NUC, unter Windows 10, eine Übertragungsgeschwindigkeit von über 68MB/s.

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Datenträger


Wie Eingangs erwähnt testen wir hier die flache Variante der aktuellen NUC in die nur eine M.2 SSD passt. Unterstützt werden die Formfaktoren 22x42 und 22x80. Um die kurze Variante 22x42 einzubauen muss die beiliegende Schraube auf dem Board installiert werden.

Sollte man einen weiteren Datenträger benötigen, so kann man zur hohen Variante, der NUC10i5FNH, greifen. Diese bietet zusätzlich Platz für einen 2,5" Datenträger.

Der Slot für die M.2 SSD ist mit 4 Lanes per PCIe 3.0 angebunden. Das heißt, dass der Slot eine theoretische Übertragungsrate von bis zu 3938 MB/s ermöglicht.

In unserem Testgerät haben wir eine 500GB Samsung 960 EVO (M.2 PCIe x4) verbaut. Diese ist zwar schon etwas älter, eine aktuelle Samsung 970 EVO hatten wir aber zum Testzeitpunkt nicht frei. Das ist für den Test allerdings auch unerheblich, denn das die Anbindung ausreichend schnell ist, konnten wir auch mit der schon etwas betagteren Samsung 960 EVO verifizieren.

Hier nun die Benchmarks des Datenträgers:


Benchmark M.2

EigenschaftIntel NUC10i5FNK im TestIntel NUC8i5BEH im Test
Herstellerangabe - Lesen[MB/Sek.] 32003400
CrystalDiskMark - Lesen[MB/Sek.] 32263464
ATTO Benchm. - Lesen[MB/Sek.] 27803310
Herstellerangabe - Schreiben[MB/Sek.] 19001500
CrystalDiskMark - Schreiben[MB/Sek.] 17461543
ATTO Benchm. - Schreiben[MB/Sek.] 16401440




Arbeitsspeicher


Die Intel NUC10i5FNK besitzt 2 Speicherbänke in denen bis zu 64GB Arbeitsspeicher (2x 32GB) verbaut werden können. Im Gegensatz zum Vorgänger, der Intel NUC8i5BEK, hat sich der maximal mögliche Speicher damit verdoppelt. Unterstützt werden 1,2V, DDR4, SO-DIMM-Module mit einer Taktrate von bis zu 2666MHz (Vorgänger max. 2400MHz).

In unser Testgerät haben wir zwei 4GB Module von Crucial (CT2K4G4SFS824A) verbaut. Dieser Speicher taktet mit 2400MHz und ist mit der Intel NUC10i5FNK voll kompatibel.

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Eine vollständige Liste aller offiziell unterstützten Komponenten findet ihr hier: https://compatibleproducts.intel.com/ProductDetails?activeModule=Intel®%20NUC# hierzu einfach im Menü links auf "MINI-PCS" klicken und dann euer Modell auswählen. Daraufhin erscheint dann im rechten Fenster eine Übersicht aller offiziell unterstützten Hardware-Komponenten.



Verarbeitung / Design


Wer den Vorgänger kennt der muss sich nicht umgewöhnen, denn Verarbeitung und Design entsprechen 1:1 dem Vorgänger. Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff, sieht dabei aber aber hochwertig aus. Der Deckel ist wie schon bei den vorigen Generation aus schwarz hochglänzendem Kunststoff, welcher sehr anfällig für Kratzer ist, gefertigt. Der Deckel lässt sich zwar austauschen, mir ist bisher allerdings noch kein Austauschdeckel über den Weg gelaufen.

Da das Gehäuse dem des Vorgängers entspricht, haben wir hier natürlich auch die gleichen Abmessungen. Diese betragen 117 x 112 x 51mm.




Ausgabe Audio / Video


Die Audioausgabe kann digital über den HDMI-Port oder den Thunderbolt-Port auf der Rückseite erfolgen. Die Intel NUC10i5FNK unterstützt Loss-less Bitstream Audio mit bis zu 8 Kanälen (7.1).

Des Weiteren besteht auch noch die Möglichkeit den Ton analog über den 3,5mm Klinken-Ausgang auf der Vorderseite auszugeben. Der Klinkenausgang kombiniert Audio Out und Mic In, so dass dieser auch für Kabelgebundene Headsets geeignet ist.

Die Wiedergabe der HD Tonspuren haben wir unter Windows 10 mit Kodi Version 18.6 getestet. Hier wurden alle aktuellen Tonformate problemlos wiedergegeben.


Durch den HDMI-Port in der Version 2.0b und den DisplayPort 1.2 (über USB-C) lassen sich parallel 2 Monitore in voller 4k Auflösung mit 60Hz betreiben.

Die Nutzung von 3 Monitoren in voller 4K Auflösung ist auch möglich, hierzu müssen die am USB-C Port angeschlossenen Monitore jedoch MST via Daisy-Chaining über USB-C unterstützen. Hierbei sinkt die Bildwiederholfrequenz der beiden Monitore dann allerdings von 60 auf 30Hz.

Nutzt man den DisplayPort (USB-C) allein, können hier, via MST über Daisy-Chaining, bis zu 3 Monitore genutzt werden. Die Auflösung sinkt hierbei pro Monitor aber deutlich. Nutzt man auf diesem Weg 2 Monitore, ist die Auflösung auf je 2560x1600 bei 60Hz begrenzt. Möchte man 3 Monitore nutzen, sinkt die Auflösung beim ersten Monitor auf 1920x1200 bei 60 Hz und bei den anderen beiden Monitoren auf 1920x1080 bei 60Hz.

Hier die Übersicht der maximalen Auflösungen bei einzelner Nutzung der 2 Ausgänge:


Ausgabe Video

EigenschaftIntel NUC10i5FNK im TestIntel NUC8i5BEH im Test
Max. Auflösung HDMI[Pixel] 4096x2160@60Hz4096x2160@60Hz
Max. Auflösung USB-C[Pixel] 4096x2304@60Hz4096x2304@60Hz



Grafikeinheit


Als Grafikeinheit kommt in der Intel NUC10i5FNK die im verbauten Prozessor integrierte Intel UHD Graphics der Comet-Lake-Reihe zum Einsatz. Diese GPU ist mit 24 Ausführungseinheiten (Execution Units) ausgestattet und taktet bei diesem Prozessor mit 0,30GHz (Standardtakt) bzw. bis zu 1,10GHz (Turbomodus).

Hier ist das erste mal ein deutlicher Unterschied zum Vorgänger ersichtlich, denn die Grafikeinheit der NUC8i5BEK ist zwar etwas älter und bietet ähnliche Taktraten, jedoch kommt die GPU mit 48, also doppelt so vielen, Ausführungseinheiten daher.

Bei den integrierten Grafikeinheiten ist es jedoch immer sehr schwer eine Einschätzung abzugeben für was die Grafikleistung noch ausreicht. Für einen Office-PC reicht die interne GPU in 99% aller Fälle, für kleinere Spiele oder andere Grafiklastige Aufgaben lässt sich das aber nur schwer verallgemeinern. Daher schaut am Besten unten in den Benchmarkbereich und vergleicht die gemessene Grafikleistung mit einer euch bekannten Grafik. So könnt ihr selbst einschätzen ob die hier verbaute Grafikeinheit für euren Einsatzbereich geeignet ist oder nicht.



Kühlung / Lautstärke


Diese beiden Punkte sind bei allen Mini PCs recht spannend und unterscheiden sich immer wieder von Hersteller zu Hersteller und innerhalb der Hersteller von Generation zu Generation. Leider hat sich was die Kühlung und die Lautstärke angeht zum Vorgänger dieses Mini-PCs nichts verändert.

Der Lüfter der NUC dreht eigentlich ununterbrochen, selbst wenn sich der PC im Leerlauf befindet. Bei niedriger CPU-Auslastung ist das Lüftergeräusch zwar recht leise, aber in einem leisen Raum eben doch hörbar. Wird der Prozessor gefordert dreht der Lüfter hoch und wird deutlich hörbar.


Die Kühlung des Prozessors erfolgt über einen Kupferkühlkörper von dem die Wärme über einen großen Lüfter aus dem Gehäuse befördert wird.

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Mit dem Stresstest des Systemdiagnosetools AIDA64 haben wir die CPU der Intel NUC10i5FNK voll ausgelastet und dabei die Temperaturen beobachtet. Beim Standardtest stieg die Temperatur des Prozessors auf bis zu gemessene 97°C. Daraufhin wurden die Kerne auf maximal 3,4GHz runtergetaktet. Beim erweiterten Test, bei dem auch die GPU des Prozessors voll ausgelastet wird, wurde der Prozessor noch mal wärmer, sodass die CPU die Kerne auf maximal 2,8 GHz heruntergetaktet hat.



Die NUC10i5FNK ist also nicht dafür geeignet sie ununterbrochen unter Vollast laufen zu lassen, dafür ist die gewählte Kühllösung nicht ausreichend.


Das Gehäuse wurde während dieser Tests zwar etwas wärmer, lag aber immer noch in einem normalen Bereich. Hier die gemessenen Werte:


SeiteSituationTemperatur
OberseiteIdle28,1
OberseiteVollast39,7
UnterseiteIdle29,1
UnterseiteVollast38,6







Windows 10 – Arbeiten / Medienwiedergabe


Der Startvorgang von Windows 10 Professional dauert knapp 18 Sekunden, danach erscheint der Desktop und die NUC ist einsatzbereit.

Der verbaute i5 Prozessor ist ideal für den Einsatz als Office PC geeignet. Programme lassen sich schnell starten, flüssig bedienen und auch mehrere Programme auf einmal lassen sich problemlos nutzen.

Um herauszufinden ob die CPU für euch ausreichend ist, schaut am besten in den Benchmarkbereich und vergleicht die Werte mit einer euch bekannten CPU. Hilfreich ist dabei auch unser CPU Vergleich auf www.CPU-Monkey.com.

Solltet ihr dabei herausfinden, dass ihr doch nicht so viel Rechenleistung benötigt, könnt ihr auch auf das Modell mit dem Intel Core i3-10110U, die Intel NUC10i3FNK bzw. NUC10i3FNH, zurückgreifen.

Ist das Gegenteil der Fall gibt es die NUC auch noch mit dem 6-Kern-Prozessor Intel Core i7-10710U. Das wäre dann entsprechend die NUC10i7FNK bzw. NUC10i7FNH.

Die Medienwiedergabe unter Windows 10 haben wir mit der aktuellen Kodi Version 18.6 (Leia) getestet. Hier ließen sich alle aktuellen Audio- und Videoformate problemlos wiedergeben.

Nähere Details zur Auslastung beim Abspielen verschiedener Videoformate findet ihr weiter unten bei den Benchmarks.



Leistungsaufnahme


Die Standard-TDP des in der Intel NUC10i5FNK verbauten Intel Core i5-10210U liegt bei 15W, kann vom Hersteller des Endprodukts aber im Bereich von 10W (TDP down) bis 25W (TDP up) betrieben werden. Die NUC10i5FNK liegt bei 25W was sich zwar in einem höheren Stromverbrauch, allerdings auch enorm auf die Leistung des Prozessor auswirkt.

Wie der Stromverbrauch im Betrieb unter Windows aussieht, könnt ihr euch hier ansehen:


Energieverbrauch

EigenschaftIntel NUC10i5FNK im TestIntel NUC8i5BEH im Test
Windows Idle[W] 6.65,1
Windows "Energie Sparen" (S3)[W] 3.61,0
Power Off Windows (S5)[W] 0.50,3
Prime 95 - Stresstest[W] 60,675.8
Heavyload - Stresstest[W] 61,371.6
AIDA 64 - Stabilitätstest[W] 58.150,8
Cinebench 15 Multicore[W] 56.956,2
Cinebench 20 Multicore[W] 55,4
Kodi 1080p Video h.264[W] 12,915.4
Kodi 4k Video h.264[W] 12,414.0
Kodi 1080p Video h.265[W] 11,513.9
Kodi 4k Video h.265 8 Bit[W] 1213.3
Kodi 4k Video h.265 10 Bit - 30fps[W] 21.419,9
Kodi 4k Video h.265 10 Bit - 60fps[W] 25,428.0



Benchmarks


AIDA64 CPUID

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AIDA64 GPGPU

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AIDA64 Cache + Memory Benchmark

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Cinebench

EigenschaftIntel NUC10i5FNK im TestIntel NUC8i5BEH im Test
Cinebench 15 OpenGL[fps] 56.6581,42
Cinebench 15 CPU Single Core[pts.] 168162
Cinebench 15 CPU Multi Core[pts.] 766774
Cinebench 20 CPU Single Core[pts.] 426
Cinebench 20 CPU Multi Core[pts.] 1797





Futuremark 3DMark

EigenschaftIntel NUC10i5FNK im TestIntel NUC8i5BEH im Test
Time Spy[pts.] 480735
Fire Strike[pts.] 12001994
Night Raid[pts.] 5943
Sky Diver[pts.] 47347416
Cloud Gate[pts.] 944312823



http://www.futuremark.com




Geekbench

EigenschaftIntel NUC10i5FNK im TestIntel NUC8i5BEH im Test
Geekbench 4 Single-Core[pts.] 46814774
Geekbench 4 Multi-Core[pts.] 1582616250
Geekbench 4 OpenCL[pts.] 3844756414
Geekbench 5 Single-Core[pts.] 1088
Geekbench 5 Multi-Core[pts.] 4146
Geekbench 5 OpenCL[pts.] 5749





7-Zip - Windows 10 Image entpacken/komprimieren

EigenschaftIntel NUC10i5FNK im TestIntel NUC8i5BEH im Test
Zeit zum entpacken[Sekunden] 511
Geschwindikeit entpacken[MB/Sek.] 320,51145.69
Zeit zum komprimieren[Sekunden] 234209
Geschwindikeit komprimieren[MB/Sek.] 6.857,67


Die Prozessorauslastung bei der Wiedergabe aktueller Videodateien haben wir mit Kodi 18.6 (Leia) unter Windows 10 getestet:


Prozessorauslastung Kodi h.264

EigenschaftIntel NUC10i5FNK im TestIntel NUC8i5BEH im Test
Big Buck Bunny - 1080p - 24fps - h.264[%] 45
Birds - 1080p - 23,976fps - h.264[%] 55
The Curvature Earth from Space - 2160p - h.264[%] 44
Whisper to the Sky - 2160p - 23,976fps – h.264[%] 44


Prozessorauslastung Kodi h.265 (HEVC)

EigenschaftIntel NUC10i5FNK im TestIntel NUC8i5BEH im Test
TCL - 2160p - 29,970fps - HEVC - 8 Bit[%] 45
Tears of Steel - 4096x1720 - 24fps - HEVC - 8 Bit[%] 45
Sintel - 4096x1744 - 24fps - HEVC - 8 Bit[%] 44
Sintel - 1920x818 - 24fps - HEVC - 8 Bit[%] 44
7 Wonders - 3840x2160 - 59.940fps - HEVC - 10 Bit[%] 1111





Technische Details

EigenschaftIntel NUC10i5FNK im TestIntel NUC8i5BEH im Test
CPU Intel Core i5-10210UIntel Core i5-8259U
CPU-Kerne 44
CPU-Threads 88
Architektur Comet Lake UCoffee Lake U
Arbeitsspeicher DDR4 SO-DIMM bis 2666MHz, Max. 64GBDDR4 SO-DIMM bis 2400MHz, Max. 32GB
Festplatte 1xM.21xM.2, 1x 2,5
Grafikeinheit Intel UHD Graphics (Comet Lake)Intel Iris Plus Graphics 655
Video Ports 1x HDMI 2.0b, 1x DisplayPort 1.2 (USB-C)1x HDMI 2.0a, 1x Displayport (USB-C) 1.2
Card Reader SDXCMicro SDXC
LAN Gigabit LANGigabit LAN
WIFI AX-WLAN, Bluetooth 5.1AC-WLAN, Bluetooth 5.0
USB Ports Vorderseite 2x USB 3.1 Gen. 22x USB 3.1
USB Ports Rückseite 2x USB 3.1 Gen. 22x USB 3.1
Thunderbolt 1x Thunderbolt 3.01x Thunderbolt 3.0
Audio Ports 1x HDMI Audio, 1x 3,5mm Klinke (In/Out), 1x Multi Array Mikrofon1x HDMI Audio, 1x 3,5mm Klinke (In/Out), 1x Dual Array Mikrofon
Sonstiges InfrarotempfängerInfrarotempfänger
Netzteil 90W (19V - 4,74A), extern90W (19V - 4,74A), extern
Betriebssystem vorinstalliert
Abmessungen (B/T/H) 117 x 112 x 51mm117 x 112 x 51mm
Release (Quartal/Jahr) 04 / 201904 / 2018
Aktueller Marktpreis[EUR] ca. 390,00ca. 380,00



Übersicht aller in der EU verfügbaren NUCs der aktuellen Generation



Intel NUC mit i3-10110U - Prozessor der 10. Generation
Barebone PCsRAMDatenträgerOS
NUC10i3FNH2 SO-DIMM Slots1x M.2 Slot + 1x 2,5" SlotWindows 10 Ready
NUC10i3FNK2 SO-DIMM Slots1x M.2 SlotWindows 10 Ready
Komplett PCsRAMDatenträgerOS
NUC10i3FNHFA4GB DDR4-266616GB Intel Optane Memory, 1TB 2,5" HDDWindows 10 Home


Intel NUC mit i5-10210U - Prozessor der 10. Generation
Barebone PCsRAMDatenträgerOS
NUC10i5FNH2 SO-DIMM Slots1x M.2 Slot + 1x 2,5" SlotWindows 10 Ready
NUC10i5FNK2 SO-DIMM Slots1x M.2 SlotWindows 10 Ready
Komplett PCsRAMDatenträgerOS
NUC10i5FNHJA8GB DDR4-266616GB Intel Optane Memory, 1TB 2,5" HDDWindows 10 Home
NUC10i5FNKPA8GB DDR4-2666256GB NVMe SSDWindows 10 Home


Intel NUC mit i7-10710U - Prozessor der 10. Generation
Barebone PCsRAMDatenträgerOS
NUC10i7FNH2 SO-DIMM Slots1x M.2 Slot + 1x 2,5" SlotWindows 10 Ready
NUC10i7FNK2 SO-DIMM Slots1x M.2 SlotWindows 10 Ready
Komplett PCsRAMDatenträgerOS
NUC10i7FNHJA8GB DDR4-266616GB Intel Optane Memory, 1TB 2,5" HDDWindows 10 Home
NUC10i7FNKPA8GB DDR4-2666256GB NVMe SSDWindows 10 Home



Einkaufsliste


ArtikelPreis
Intel NUC10i5FNKca. 390,00 EUR
Arbeitsspeicher
8GB Kit (2x4GB) Crucial CT2K4G4SFS824A, DDR4-2400, 1.2V42 Euro
16GB Kit (2x8GB) Crucial CT2K8G4SFS824A, DDR4-2400, 1.2V76 Euro
32GB Kit (2x16GB) Crucial CT16G4SFD824A, DDR4-2400, 1.2V140 Euro
8GB Kit (2x4GB) Crucial CT2K4G4SFS6266, DDR4-2666, 1.2V44 Euro
16GB Kit (2x8GB) Crucial CT2K8G4SFS8266, DDR4-2400, 1.2V72 Euro
32GB Kit (2x16GB) Crucial CT2K16G4SFD8266, DDR4-2400, 1.2V138 Euro
64GB Kit (2x32GB) Crucial CT2K32G4SFD8266, DDR4-2400, 1.2V326 Euro
M.2 SSD
250GB Samsung 970 EVO95 Euro
500GB Samsung 970 EVO100 Euro
1TB Samsung 970 EVO175 Euro



Fazit


Wie auch schon bei den Prozessoren der letzten beiden Generation aus dem Hause Intel, kann ich auch bei der aktuellen Variante der Intel NUC mit Core-i5-Prozessor keine große Verbesserung feststellen. Die Prozessorleistung ist etwas höher bei der aktuellen Generation, dafür ist die Grafikleistung wesentlich geringer. Lediglich beim Stromverbrauch scheint die aktuelle Generation minimal besser zu sein.

Die großen Kritikpunkte des Vorgängers, Lautstärke und Kühlung, wiederholen sich allerdings auch bei er aktuellen Generation leider wieder.

Von den Anschlussmöglichkeiten hat sich nicht viel verändert, erwähnen möchte ich aber das Intel endlich wieder zu einem Full-Size SD-Kartenleser zurückgekehrt ist. Da boten die Vorgänger nur einen Kartenleser für Micro-SD-Karten an. Ansonsten ist die NUC10i5FNK da wirklich gut ausgestattet, es fehlt eigentlich kein wichtiger Anschluss.

Abschließend kann ich eigentlich nur sagen, dass ein Update nur sinnvoll ist wenn eine der wenigen Veränderungen in der Ausstattung für einen persönlich sinnvoll erscheint. Gleiches gilt auch bei einer Neuanschaffung, sollte man man auf die Veränderungen keinen Wert legen und an den Vorgänger zu einem günstigen Preis rankommen, würde ich persönlich zum Vorgänger greifen.
VG-Wort

Kommentare (6)

Kommentar
Dennis (Team)
Geschrieben am24.05.2020
test
Kommentar
Sven
Geschrieben am24.05.2020
also ich habe jetzt nochmal im stillen Raum getestet (10 Minuten 100% CPU last) und nur wenn ich an die NUC mit dem Ohr rankomme (10cm) , höre ich den Lüfter.

Ich bin jetzt nicht übersensibel, würde sagen "normal".

Bei welchem Test und wie lange könnte ich dein Empfinden nachstellen und den Lüfter testen?

Für den normalen Gebrauch kann ich die NUC i3 nur empfehlen, kann mir aber vorstellen, dass ab i5 bei längerer CPU last der Lüfter hörbarer ist.... Unterschied dual und quadcore gibt es ja....

Gruß,
Sven
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am24.05.2020
zu 2: Geschwindigkeitsunetrschied DDR4-2400 vs. DDR4-2666 ist zu vernachlässigen. Erst recht wenn die GPU keine Iris mit 48 Ausführungseinheiten mehr ist, die sehr von schnellem Ram profitiert hatte. Wir haben bei uns nur DDR4-2400 liegen und können dir daher keinen Test mit DDR4-2666 anbieten.

zu 3: die CPUs basieren tatsächlich immer noch auf der Skylake Architektur (6. Gen von Ende 2015), die nur kleinere Verbesserungen spendiert bekommen hat. Die Comet Lake CPUs haben bezüglich der Sicherheit einige Patches bekommen. Laut TheVerge sind die 10th Gen. Prozessoren jetzt sicher.

zu 4: solltest Du ein DeskMini 300 in die engere Auswahl gezogen haben, würde ich auf die neuen Renoir Desktop APUs warten, die bringen richtig CPU und GPU Leistung im 3. Quartal 2020. Ich hoffe, dass ASRock das Deskmini fit macht für die neuen APUs.
Kommentar
Dennis (Team)
Geschrieben am23.05.2020
@Sven
Aus der Erfahrung der letzten Generation, sollte es beim i3 ähnlich sein. Allerdings ist die Geräuschempfindung auch bei jedem etwas anders.

Gruß
Dennis
Kommentar
Robert
Geschrieben am23.05.2020
1. Ihr schreibt von einer "Intel AC-WLAN"-Karte, ebenso in der Vergleichsliste. Muss das nicht richtigerweise "AX" heißen?
2. Statt 2400MHz RAM-Geschwindigkeit beim alten Modell werden jetzt immerhin 2666MHz unterstützt. Gibt es Gründe dafür, wieso in der Einkaufsliste fast ausschließlich 2400-Riegel gelistet sind? Da ihr die Benchmarks ebenfalls "nur" mit 2400 RAM durchgeführt habt, um wieviel (Prozent-)Punkte schneller wären da wohl die Ergebnisse geworden?
3. So sehr ich die kleinen Kisten auch mag: Hier wird seitens Intel der Versuch unternommen 3 oder 5% mehr CPU-Leistung zusammen mit 33 - 50% weniger GPU-Leistung in einem neuen Modell für mehr Geld zu verkaufen. Das mag für reine Office-Anwendungen nicht relevant sein, aber falls man die Kiste doch ab und an mal etwas grafisches zu berechnen hat, wird man den Unterschied schmerzlich bemerken. Und als Kunde fühlt man sich dann schon ein wenig verar***t. Nebenfrage: Ist bei der neuen 10er Generation Intel i-Cores eigentlich klar, ob dort alle bekannten NO-GO-Chip-Fehler behoben worden sind? Irgendwie hört man so rein gar nichts mehr dazu von Intel. Oder habt ihr da vielleicht Neuigkeiten?
4. Bei Intel gibt es derzeit nur wenig Innovation, sie schaffen es nicht in kleineren Strukturen zu fabrizieren und merh Kerne haben wir auch nur Dank AMD. Am Ende muss man sich deshalb die ernsthafte Frage stellen, ob ein DeskMini A300 (auch wenn er doppelt bis dreifach so groß ist - das ist aber immer noch sehr klein) mit einem Ryzen 3200G, 3400G besetzt nicht die um Welten bessere Wahl bei Preis-/Leistung ist!
Kommentar
Sven
Geschrieben am21.05.2020
Ich habe den i3 und kein Problem mit lautem Lüfter.
Scheinbar wird es ab i5 relevant oder es muss absolute Stille im Raum sein?

Gruß,
Sven

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