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Schnelles W-Lan im ganzen Haus - Mit UniFi Access Points

Geschrieben am16.12.2019 von Stefan RSS Feed
Schnelles W-Lan ist heute relativ einfach umzusetzen, wenn man sich an die Grundregeln hält. Wir wollen euch heute zeigen, wie auch ihr im ganzen Haus oder eurer Wohnung schnelles W-Lan einrichten könnt. Dabei erklären wir die Einrichtung so, dass auch weniger versierte Benutzer zurecht kommen.

Wir verwenden hier W-Lan Geräte der Marke Ubiquiti Networks. Bekannt sind vor allem die Geräte der Untermarke "UniFi". Doch bevor wir ins Detail gehen, wollen wir euch erst einmal die Unterschiede zwischen dem Einsatz eines Repeaters und eines (oder mehrerer Access-Points) erklären.



Unterschied zwischen Repeater und Access Point


Die einfachste Möglichkeit, sein W-Lan Netwerk zu erweitern ist sicherlich die Installation eines Repeaters. Da hier kein Kabel benötigt wird, ist auch die Einrichtung schnell erledigt. Für kleinere Wohnungen ist ein Repeater auch ein probates Mittel. Anders sieht es aus, wenn das W-Lan Netzwerk über mehrere Etagen, also zum Beispiel in einem Haus, erweitert werden soll. Hier kommt ein Repeater schnell an seine Grenzen, vor allem wenn der Router nur ein schwaches W-Lan Signal sendet, etwa aus dem Keller.

Denn ein Repeater benötigt bei idealer Einrichtung immer noch 50% der Empfangsstärke des W-Lans, damit dieser mit der vollen Geschwindigkeit arbeiten kann. Und da kommt auch schon der zweite Nachteil bei einem Repeater ans Licht: er halbiert die Übertragungsgeschwindigkeit zwischen Netzerk (Router) und dem Client (also z.B. eurem Notebook).

Denn der Repeater muss zunächst das Datenpaket via Funk empfangen um es dann wieder per Funk an das Netzwerk (z.B. ein Router) weiterzuleiten. In der Praxis werden Repeater zudem so aufgestellt, dass diese weniger als 50% der Empfangsstärke des W-Lans nutzen können. Dies verschlechtert die Situation nochmals. Als Ergebnis hat man dann ein langsames W-Lan, welches zu Verbindungsabbrüchen neigt.

Schnelles W-Lan im ganzen Haus - Mit UniFi Access Points
Die Antwort auf das vom Client gesendete Datenpaket sendet der Router nun zunächst wieder an den Repeater, der dieses Datenpaket dann schlussendlich an den Client zustellt. Ganz schön kompliziert oder ? Das Resultat: ihr halbiert die mögliche Übertragungsgeschwindigeit und verdoppelt eure Netzwerk-Latenz. Als Latenz beziffert man die Zeit, die ein Datenpaket von Punkt A zu Punkt B und wieder zurück benötigt. Diese wird meistens in Millisekunden (ms) angegeben. Wer gerne Computerspiele über die Internetverbindung spielt, der weiß wie wichtig eine geringe Latenz ist. Bei der Wiedergabe von Videos spielt die Latenz allerdings eine nicht so große Rolle.

Ein Access-Point hingegen wickelt den Datenverkehr mit dem Client direkt ab und kommuniziert mit dem Netzwerk (Router) über ein Kabel, meist mit 1 Gbit/s Geschwindigkeit. Da die Übertragung über Kabel im privaten Umfeld keine wirkliche Erhöhung der Latenz verursacht, ist der Client über einen Access Point mindestens genauso schnell wie bei einer Direktverbindung mit dem Router. "Mindestens" schreibe ich, weil Access Points eben den Vorteil haben, dass man diese perfekt positionieren kann (meistens besser als den Router selbst, der häufig am Eingangspunkt des Internetanschlusses installiert ist).

Dabei müssen sich die Abdeckungsbereiche der einzelnen Access-Points nicht einmal überlappen, denn jeder Access-Point kann das W-Lan Netzwerk unabhängig der anderen Zugangspunkte anbieten. Allerdings macht es Sinn, dass sich die Access-Points zumindest minimal überschneiden, da sich der Client dann ohne merkliche Verbindungsunterbrechung zwischen den Access-Points bewegen kann (dazu gleich mehr).
Schnelles W-Lan im ganzen Haus - Mit UniFi Access Points
Größter Nachteil des Access-Points ist, dass dieser ein Netzwerkkabel benötigt um mit dem übrigen Netzwerk verbunden zu werden. Hier muss jeder individuell entscheiden, für welche der beiden Optionen (Repeater oder Access-Point) er sich entscheidet. Meine Empfehlung ist die Installation eines oder mehrerer Access-Points sofern dies irgendwie möglich ist.

Die Installation mehrerer Access-Points macht das W-Lan auch in einem großeren Haus mit mehreren Etagen, Keller oder Terrasse immer und überall mit der bestmöglichen Empfangsqualität verfügbar. Wer hier auf moderne Produkte setzt, der kann mit seinen Geräten (Notebook, Tablet oder Smartphone) durchs Haus wandern und wird immer automatisch mit dem stärksten Access-Point verbunden. Die Verbindung kann dabei auch zwischen Access-Points wechseln, je nachdem zu welchem Access-Point der Empfang gerade besser ist.

Dieses Verhalten nennt man Roaming und funktioniert inzwischen ziemlich gut. Da das Roaming vom Client ausgeht (dieser muss entscheiden welcher Access-Point der aktuell beste ist), hat das W-Lan bzw. eure Access-Points nur einen geringen Einfluss darüber, zu welchem Access-Point sich das Endgerät verbindet. Eure W-Lan Zugangsdaten sind bei der Installation von einem oder mehreren Access-Points übrigens auf jedem Zugangspunkt zum W-Lan identisch.

Optimieren kann man, wenn man so genannte Mesh-Fähige Geräte einsetzt. Mesh bedeutet, dass sich die Access-Points auch untereinander austauschen und so die Überleitung eines Endgerätes von einem Access-Point zum anderen optimieren können. Dies ist auch dann möglich, wenn die beiden Access-Points keine Funk-Überschneidung miteinander haben. Die Kommunikation erfolgt hierbei über das Kabel-Netzwerk.



Einmal schnell, bitte !


In meinem Haus setzte ich eine Konfiguration aus zwei UniFi Access-Points ein. UniFi ist mittlerweile recht bekannt, auch wenn es die Firma erst einige Jahre gibt. Eigentlich sind die UniFi Produkte auf professionelle W-Lan Umgebungen wie z.B. in Firmen, Hotels oder Flughäfen ausgerichtet. Schon die kleinsten Access-Points können 100 und mehr Clients verwalten. Trotz der zunehmenden Bekanntheit sind die Produkte preislich immer noch mehr als fair positioniert. Wer schnelles und zuverlässiges W-Lan möchte, sollte hier nicht am falschen Ende sparen.

Mein Router ist eine FRITZ!Box 7490 bei der ich das (meiner Meinung nach schlechte) W-Lan deaktiviert habe. Die beiden Access-Points habe ich jeweils im EG und im OG installiert. Da die Access-Points technisch nicht identisch sein müssen und meine Anforderungen in den beiden Geschossen völlig unterschiedlich sind, habe ich im OG einen UniFi AP-AC-PRO installiert, der viele Clients gleichzeitig versorgen kann und zudem eine hohe Geschwindigkeit bereitstellt. Das ist ideal für die Kinderzimmer mit hohen Datenvolumen und mein Home-Office.

Im Untergeschoss benötige ich eine möglichst große Abdeckung, da ich mit diesem Access-Point auch die Terrasse und den Garten versorge. Daher habe ich hier zum UniFi AP-AC-LR gegriffen, der eine spezielle Antennenkonfiguration besitzt um höhere Reichweiten zu ermöglichen. Zudem wird eine höhere Sendeleistung von bis zu 24 dBm unterstützt. Die Einstellungen bezüglich der Sendeleistung beschreibe ich am Ende des Artikels im Detail.


UniFi AP-AC-PROUniFi AP-AC-LR
2,4 GHz Netz450 MBit/s450 MBit/s
5,0 GHz Netz1.300 MBit/s867 MBit/s
2,4 GHz MIMO3x33x3
5,0 GHz MIMO3x32x2
Geschw. kombiniert1.750 MBit/s1.320 MBit/s
Max. Sendeleistung 2,4 GHzt22 dBm24 dBm
Max. Sendeleistung 5,0 GHz22 dBm22 dBm
Max. Reichweite122 m183 m
Gigabit Lan-Ports21
Leistungsaufnahme9 Watt6,5 Watt
Preis ca.145 Euro105Euro


Moderne Access-Points beziehen mittels PoE (Power-Over-Ethernet) den benötigten Strom direkt über das LAN-Kabel. In Firmen verfügen heute die meisten Switche über die Möglichkeit PoE für angeschlossene Geräte bereitzustellen. So spart man sich für jedes Gerät ein eigenes Netzteil und benötigt am Installationsort nur noch ein Kabel und keinen separaten Stromanschluss.

Da man zu Hause allerdings meistens keine PoE Switche installiert hat, legt Ubiquiti seinen Access-Points so genannte PoE-Injektoren bei. Diese Netzteile speisen den Strom dann in das LAN-Kabel, an das der UniFi Access-Point angeschlossen wird. Im Lieferumfang ist außerdem eine Montageplatte für die Anbringung des Access-Points an Wänden oder Decken enthalten.





Einrichtung eines W-Lan mit UniFi Access-Point(s)


In diese Anleitung verwende ich zwei Access Points. Ihr könnt die Anleitung aber trotzdem 1:1 umsetzen, auch wenn ihr eine andere Anzahl an Access-Points einsetzen möchtet. Wie es sich für ein professionelles W-Lan System gehört, funktioniert die Einrichtung etwas anders als bei einem normalen W-Lan Router. Die Konfiguration erfolgt nämlich nicht direkt auf den Access-Points selbst, sondern wird in einer zentralen Software, dem so genannten Controller vorgenommen.

Diese Software muss nur während der Einrichtung laufen und kann auf eurem Windows, Linux oder MacOS Gerät installiert werden. Wer über einen Heimserver oder ein NAS verfügt, möchte vielleicht hier den Controller installieren, denn es hat einen Vorteil wenn der Controller immer online ist: es stehen umfangreiche Statistiken und Auswertungen über das W-Lan zur Verfügung.

Wer dies nicht benötigt, kann die Software wie gesagt auf einem normalen PC zur Einrichtung installieren. Es empfiehlt sich dann in regelmäßigen Abständen von 6-12 Monaten die Software zu starten um die Access-Points über Firmware Updates immer up-to-date zu halten. UniFi entwickelt seine Software ständig weiter und neue Features sind dann auch für ältere Geräte von Zeit zu Zeit verfügbar.

Sicherheit geht vor: als im Oktober 2017 die Sicherheitslücke Krack öffentlich bekannt wurde (diese nutzt einen Bug in der WPA2-PSK Verschlüsselung aus), waren die UniFi Geräte mit die ersten, die einen Fix erhalten hatten. Hier kommt man dann als Privatperson in den kostenlosen Genuss von Enterprise-Level-Support.



Installation der UniFi Controller Software


Die neuste UniFi Software kann kostenlos im Download-Bereich von Ubiquiti (dem Hersteller der UniFi Geräte) heruntergeladen werden. Ihr benötigt die aktuellen Java Runtimes zum Nutzen der Software. Sollten diese nicht installiert sein, könnt ihr diese über den Installationsassistenten herunterladen. Ich habe diese Anleitung mit der Version 5.12.35 erstellt. Sobald die Software installiert und gestartet ist, erfolgt die Konfiguration dann über euren Browser.

Ein 6-Schritt Konfigurationsassistent begleitet euch durch die erste Einrichtung. Theoretisch sind die Geräte dann schon einsatzbereit. Wir werden aber ein paar kleinere Anpassungen vornehmen, damit ihr noch schneller surfen könnt.



Nach der ersten Einrichtung erscheint der Anmeldebildschirm gebt hier eure eben vergebenen Login-Daten ein und schon kann es losgehen:

Schnelles W-Lan im ganzen Haus - Mit UniFi Access Points

Ihr solltet nun das Dashboard (also die Startseite) der UniFi Controller-Software sehen. Hier könnt ihr einige Einstellungen und Informationen direkt ablesen. Wer erweiterte Statistiken möchte, kann zum Beispiel den Ubiquiti UniFi Cloud Key benutzen, auf dem dann die Controller Software läuft. Dieser ist immer an und sammelt alle wichtigen Informationen. In einem Heimnetzwerk werdet ihr dies aber sehr wahrscheinlich nicht benötigen.

Schnelles W-Lan im ganzen Haus - Mit UniFi Access Points

Es werden mehrere Kabel-Gebundene Netzwerke, W-Lan Netzwerke und Standorte unterstützt. Fangt erstmal klein an und startet mit einem Netzwerk, einem W-Lan und einem Standort. Für die meisten Anwendungsfälle wird diese Minimal-Setup auch ausreichen. Sämtliche Einstellungen, die ihr in der Controller Software vornehmt, werden automatisch auf alle registrierten Geräte ausgebracht.

Zunächst sollten wir uns um die globalen Einstellungen kümmern. In die globalen Einstellungen kommt ihr, indem ihr ganz unten Links auf das Zahnrad klickt. Diese Einstellungen gelten für alle Geräte und sind daher eine Ebene über den geräteabhängigen Einstellungen angeordnet.

Schnelles W-Lan im ganzen Haus - Mit UniFi Access Points

Ich habe hier unter Netzwerk den DHCP-Modus deaktiviert, da dies bei mit der Router übernimmt und ich auch kein USG-Gateway besitze welches immer online ist. Ich würde euch auch erstmal empfehlen DHCP zu deaktivieren, damit ist nicht zu einem IP-Adressenkonflikt in eurem Netzwerk kommt.

Schnelles W-Lan im ganzen Haus - Mit UniFi Access Points


Optimierungen


Habt ihr alle globalen Einstellungen nach euren Bedürfnissen angepasst, könnt ihr euch jetzt um die einzelnen Geräte (Access-Points) kümmern. Einen Überblick über alle Geräte findet ihr, indem ihr das Access-Point Symbol (doppelter Kreis) über die linke Menüleiste auswählt.

Schnelles W-Lan im ganzen Haus - Mit UniFi Access Points

Hier könnt ihr die Access-Points nach euren Wünschen konfigurieren. Ich empfehle die Verwendung von statischen IP-Adressen, im Standard sind diese noch nach DHCP konfiguriert. Dies könnt ihr unter "Netzwerk" erledigen. Für DNS und Gateway nehmt ihr die IP-Adresse eures Routers, häufig wird das die 192.168.x.1 sein.

Möchtet ihr nun statische IP-Adressen für eure Access-Points vergeben, müsst ihr dafür sorgen, dass euer DHCP Server (Router) diese IP-Adressen nicht auch an andere Geräte verteilt. Daher müsst ihr diese IP-Adressen aus der DHCP-Verteilung ausschließen. Ich habe in meiner Fritzbox daher die ersten 20 IP-Adressen in meinem Netz von der Verteilung ausgeschlossen. Diese kann ich dann statisch und manuell meinen jeweiligen Geräten zuweisen:

Schnelles W-Lan im ganzen Haus - Mit UniFi Access Points

Wer eher weniger Clients versorgen muss, diese aber mit der maximal möglichen Geschwindigkeit, sollte die Kanalbreite ändern. Diese Einstellung ist jetzt eher etwas für die fortgeschrittenen Benutzer und bringt meistens keinen allzu großen Nutzen. Wenn ihr euch mit der Einstellung der Kanalbreite unsicher seit, könnt ihr diese Einstellung einfach so belassen wie sie ist.

Schnelles W-Lan im ganzen Haus - Mit UniFi Access Points

Noch eine kurze Erklärung zur Kanalbreite: je größer diese eingestellt ist, desto höher die Transfergeschwindigkeit im Netzwerk. Die Reichweite kann sich durch eine größere Kanalbreite minimal verringern. Die Kanalbreite hat zusätzlich noch einen Einfluss auf die Störanfälligkeit der Access Points. Bei vielen Access-Points auf kleinem Raum ist daher eine geringere Kanalbreite sinnvoll. In meinem Beispiel mit zwei Access-Points (pro Etage einer) kann ich eine große Kanalbreite nutzen, ohne das es zu Beeinträchtigungen kommt.

Ich möchte nochmal kurz auf die Ländereinstellung eingehen: diese nutzt die UniFi Software, um die maximal erlaubte Sendeleistung (txpower) zu ermitteln und die Geräte konform einzustellen. Gerade in Gebieten mit einem hohen W-Lan Aufkommen ist die Vorstellung, dass das eigene W-Lan am stärksten sendet natürlich verlockend. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob er sich an die maximalen Sendeleistungen hält. In Deutschland ist die Sendeleistung auf 100 mW (20 dBm) begrenzt, während in den USA bis zu 1000 mW (also dem 10-fachen) erlaubt sind.

Es gibt zwei Möglichkeiten die Sendeleistung zu erhöhen. Einmal über die Ländereinstellung (dann regelt die Software die Sendeleistung über die Auto Einstellung automatisch). Alternativ lässt sich die Sendeleistung auch über die Einstellung Custom im jeweiligen Access-Point manuell einstellen.

Vor allem der UniFi AP-AC-LR profitiert dabei von einer höheren Sendeleistung, denn die in ihm verbaute Hardware kann im 2,4 GHz Netz mit bis zu 24 dBm funken. Der UniFi AP-AC-PRO ist auf 22 dBm limitiert, was allerdings immer noch mehr ist als der in Deutschland erlaubte Maximalwert.



Backup der Einstellungen


Da die meisten Anwender die UniFi Controller Software nur sehr selten benutzen, ist es ratsam die Einstellungen zu sichern. Dafür gibt es in der Software (globale Einstellungen) eine manuelle Backup-Funktion. Diese erzeugt eine Konfigurationsdatei, die ihr später benutzen könnt. Diese Datei ist auch hilfreich, wenn ihr die Controller-Software auf einen anderem Computer benutzen möchtet. Die Einstellungen sind nicht auf den Access-Points selbst gespeichert (zumindest nicht alle) und müssen daher separat aufbewahrt werden.



Fazit


Sicherlich ist die Einrichtung eines oder mehrerer Access-Points aufwendiger als einen Repeater an das bestehende W-Lan anzuschließen. Dafür wird man aber mit schnellen und stabilen W-Lan auch auf mehreren Etagen belohnt. Ich setze die UniFi-W-Lan Lösung bei mir seit ca. 3 Jahren ein und bin absolut begeistert von den Geräten. Die Produktzyklen sind bei Ubiquiti lang und dementsprechend wird eher an der Software optimiert als jedes Jahr neue Geräte herauszubringen.

Die Access-Points funktionieren auch mit einem bestehenden W-Lan wie z.B. das der FRITZ!Box 7490 oder der neueren FRITZ!Box 7590. Beides sind gute Router mit einer ausgereiften Software, einzig die W-Lan Sendeleistung der FRITZ!Box 7490 konnte mich nicht überzeugen. Zudem ist ein Router einfach örtlich begrenzt und kann nicht so flexibel positioniert werden wie ein Access-Point.





VG-Wort

Kommentare (12)

Kommentar
Paul
Geschrieben am03.07.2020
Kannst du noch mehr die Einstellungen von Unifi erklären?

Es gibt die DreamMachine auf dem Markt und die ist besonders genial.
Ich bin nach 10 Jahren Fritzbox auf die Unifi DM umgestiegen und wer noch mehr will greift zur Unifi DM Pro.

Allerdings verstehe ich vieles in den Einstellungen nicht. Vieles ist noch in der Beta. Im deutschsprachigen Raum gibt es niemanden der alles erklärt. Oder kennst du da jemanden?
iDomix macht auch nur noch verkauf Videos.

Danke für deinen Text. Ich schaue auch auf die schönen Ufos. =)
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am05.05.2020
Hallo Holger, die Funktion die Du suchst nennst sich Wireless Uplink. Du findest direkt bei UniFi eine Anleitung.
Kommentar
Holger
Geschrieben am04.05.2020
Hallo,
ich habe eine Frage zur EInrichtung meines WLAN. Habe 5 APs, von denen aber nur einer direkt via Kabel an der Fritzbox 7590 angeschlossen ist (fehlende Netzwerkverkabelung). Wie muss ich die APs konfigurieren, um ein umfassendes WLAN zu erhalten?
Die APs sind
2 x Ubiquiti UniFi UAP-nanoHD und
3 x Ubiquiti UniFi AP-AC-M-PRO MESH

Viele Grüße
Holger
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am04.03.2020
Du musst diese an deine Fritzbox anschließen. Telefon und Internet laufen bei mir weiterhin über die Fritzbox. Die Unifis haben nur die W-Lan Aufgabe übernommen.
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Torsten
Geschrieben am04.03.2020
Hi
Hast du die Unifi AP´s an die Fritzbox angeschlossen oder direkt an die Box des Internetanbieters, in meinem Fall dem Vodafone Modem?

Und habe ich das richtig verstanden das in dem Fall, dass ich zwei AP´s verwende bei beiden den gleichen Einstellungen bei den Kanälen im 5 und 2,4er Band einstellen muss oder finden sich die AP´s automatisch und ich muss das nur bei einem AP angeben?
Ich habe bereits den Pro angeschlossen und habe mir fpr den 1.OG noch einen light bestellt und nun bin ich ein wenig überfragt wie ich das am Besten anschließe.
Für beide ist es möglich ein Kabel sowhl vom Kabelmodem als auch von der Fritzbox zum Router zu legen.
Wie würdest du vorgehen.
Ich hatte jetzt gedacht einen Kabelgebundenen AP-Pro im UG une einen kabelgebundenen AP-L im OG.
Beide hätte ich direkt an die Kabelbox gepackt und das WLAN der Ftitzbox deaktiviert.
Danach kommt dann das große Fragezeichen wie dann die AP´s miteinander im WLAN verbunden/gemesht werden.
Wäre dir sehr dankbar wenn du da einen Rat hättest.
Danke und Gruß,
Torsten
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am26.01.2020
Nein die W-Lans sollten auch in diesem Fall identisch heißen und das gleiche PW haben. Dann wechseln deine Geräte automatisch.
Kommentar
Sebastian
Geschrieben am25.01.2020
Nein ich habe meinen Router noch in Betrieb um das EG und den Keller mit wlan zu versorgen. In der Kombi muss ich dann tatsächlich immer das wlan wechseln oder?
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Stefan (Team)
Geschrieben am25.01.2020
Die Access Points sollten alle die gleiche SSID (also den gleichen Namen) ausstrahlen. D.h. Du solltest nur 1 W-Lan Netz haben. Ist vielleicht noch W-Lan bei deinem Router aktiv ?
Kommentar
Sebastian
Geschrieben am25.01.2020
Ich habe bei mir zuhause die Lite Variante angeschlossen. Jetzt habe ich zwei Wlan Netze. Muss ich jetzt jedem Gast in unserem Haus beide Zugänge geben oder läuft das irgendwie intern? Gefühlt habe ich jetzt eine bessere Verbindung über beide Wlans
Kommentar
Kevin
Geschrieben am03.01.2020
Ups, mein Fehler!
Danke für die Aufklärung :)
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am02.01.2020
Nein, ich rede hier von der Sendeleistung in dBm und nicht von der Signalstärke. 30 dBm Sendeleistung entsprechen dabei 1000 mW, 0 dBm entsprechen 1 mW.
Kommentar
Kevin
Geschrieben am02.01.2020
Moinsen,
guter Artikel!

Wollte dich aber gerne nochmal auf die dBm Werte hinweisen. Niedrigere Werte entsprechen hierbei einer höheren Sendeleistung :)

PS:
Ich warte auf ein neues schnelles NAS vielleicht auch mal mit SSD über M.2

Beste Grüße
Kevin

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