Lucky Miner LV06 - Der günstige Einstieg in das Bitcoin Mining
geschrieben von Stefan, zuletzt aktualisiert am
Mit dem Lucky Miner LV06 * kann jeder ohne großen finanziellen Aufwand zum Bitcoin Miner werden. Wir haben uns den kleinen Miner für die Hosentasche angeschaut und geben euch einen detaillierten Einblick in das aktuelle Bitcoin Mining. Viele Vorurteile in Bezug auf das Mining von Bitcoin wie z.B. die schlechte Energiebilanz sind nicht mehr zutreffend wie aktuelle Daten belegen. Außerdem wollen wir hier natürlich den Lucky Miner LV06 * in Hinblick auf Leistung und Effizienz testen.
Bitcoin Mining im Jahr 2024
Damit neue Bitcoins erstellt werden, muss ein oder mehrere Miner den aktuellen Bitcoin Block per Rechenaufgabe lösen. Das nennt man PoW (Proof of Work). Das Bitcoin Netzwerk wird durch die benötigte Rechenleistung vor Manipulationen geschützt. Zusätzlich sorgen alle Bitcoin Nodes dafür, dass das Kassenbuch (Ledger), in dem alle Transaktionen von Bitcoin seit Block 1 gespeichert sind, nur valide Aufzeichnungen enthalten.
Das Bitcoin Mining wird heute von sehr großen Firmen wie Marathon oder Hut 8 beherrscht. Diese betreiben riesige Rechenzentren, die voll von Bitcoin ASICs sind. Diese Firmen sind so groß, dass sie an der Nasdaq Technologiebörse notiert sind. Alleine Marathon kommt z.B. mit seinen 11 Mining-Komplexen aktuell auf eine installierte Bitcoin Hashrate von ca. 30 EH/s (ExaHash pro Sekunde), was 30.000.000 TH/s (TeraHash pro Sekunde) entspricht. Das ist die Leistung von 60 Millionen Lucky Miner LV06 * bzw. ca. 240.000 professionellen Bitcoin ASICs. Marathon alleine stellt aktuell rund 4,5 Prozent der weltweiten Bitcoin Rechenleistung.
Aufgrund der extrem hohen Konkurrenz im Bitcoin Mining sind diese Mining-Firmen auf maximale Effizienz ausgelegt. Moderne Rechenzentren generieren einen großen Teil der benötigten Energie durch Photovoltaik, Windkraft und Wasserkraft selbst und kaufen die zusätzlich benötigte Energie in großen Mengen zu sehr geringen Preisen ein. Es wird hier von Strompreisen zwischen 3 bis 5 cent pro kWh ausgegangen.
Alleine an den niedrigen Strompreisen sieht man auch direkt, das man als kleiner Miner in Deutschland sicherlich nicht kostendeckend Bitcoin Mining betreiben kann. Trotzdem ist es interessant in die Welt der großen Mining-Firmen einzutauchen und sich einen Eindruck davon zu verschaffen wie das Bitcoin Mining heute aussieht.
Wo die Energie für das Bitcoin Mining herkommt
Marathon betreibt dabei nicht einfach alle seiner 240.000 Bitcoin Miner unter Volllast, sondern steuert diese je nach Tageszeit, Energiemix und Strompreis intelligent. Die durchschnittliche Hashrate liegt bei Marathon aktuell bei ca. 21 EH/s, wobei insgesamt wie gesagt bis zu 30 EH/s zur Verfügung stehen. Meist werden die Miner in den Spitzenzeiten gedrosselt, wo die Energie am teuersten ist. Tagsüber kommt ein großer Teil der Energie aus Sonne und Wind, weil diese Form der Energie am günstigsten ist, sofern diese sofort verbraucht werden kann. Eine Speicherung ist aktuell nicht kosteneffizient möglich.
Nachts, wenn die Grundlastkraftwerke ausreichend freie Reserven haben, kaufen die Mining Firmen die Energie sehr günstig von den Kraftwerksbetreibern ab, die ihre Kraftwerke nun nicht mehr wie früher in der Leistung reduzieren müssen, was gerade bei Nuklearenergie sehr ineffizient ist. Damit stabilisieren die Mining-Firmen bei verantwortungsvoller Nutzung das Stromnetz und machen die Energie auch für den normalen Verbraucher günstiger, da die Kraftwerke immer bei maximaler Effizienz laufen.
In Texas (USA) hat sich der durchschnittliche Einkaufspreis für Strom für große Firmen in den letzten Jahren so von 6 cent / kWh auf ca. 4 cent / kWh reduziert (eia.gov). Damit sind Teile der USA nun wieder international sehr konkurrenzfähig was den Strompreis anbelangt. Zum Vergleich: in China kostet Industriestrom ca. 8-9 cent pro kWh (statista, ceic), in Deutschland liegt er inkl. Stromsteuer bei ca. 19 cent pro kWh (statista).
Der Anteil an erneuerbaren Energien beim Bitcoin Mining (cointelegraph) hat global die 50 Prozent Grenze überschritten, wobei auch hier die USA führend sind. In China ist das Bitcoin Mining seit Ende 2021 verboten.
Effizienzdruck auch durch das Bitcoin Halving
Zusätzlicher Effizienzdruck kommt für die Bitcoin Miner nicht nur durch die Konkurrenz, sondern auch alle 4 Jahre durch ein Event welches als Bitcoin Halving bezeichnet wird. Das Halving halbiert die Belohnung der Miner und erhöht so die Kosten des Minings pro Bitcoin. Das Halving wird automatisch alle 210.000 Blöcke ausgelöst, wobei die Dauer eines Bitcoin Blocks bei ca. 10 Minuten liegt. Das Bitcoin Netzwerk passt dabei die Schwierigkeit der Rechenaufgaben an die gesamte Hashrate aller Miner an, damit die Blockzeit möglichst immer bei rund 10 Minuten liegt.
Ende Mai 2024 liegen die durchschnittlichen Mining-Kosten (MacroMicro) für einen Bitcoin bei 72.500 $, was in etwa dem aktuellen Kurs von Bitcoin (68.000 $) entspricht. Die Belohnung der Miner setzt sich aus der festen Block-Belohnung und allen Transfergebühren des Blocks zusammen.
Die Transfergebühren können je nach Auslastung des Bitcoin Netzwerkes schwanken und liegen meist zwischen einem und 5 Euro, wobei auch eine Priorität festgelegt werden kann. Je schneller die Transkation durchgeführt werden soll, desto höher die Gebühr. Die transferierte Menge an Bitcoin hat keinen Einfluss auf die Gebühren, so dass sich auch riesige Beträge im Millionen bis Milliardenbereich (Wert in Euro) zu den genannten Gebühren transferieren lassen.
Selbst für größere Miner ist es längst zu schwer alleine einen Block zu errechnen, so dass sich die meisten Miner in Mining Pools zusammenschließen in denen die gesamte Hashrate eines Miners bestimmt welchen Anteil er an der Blockbelohnung erhält wenn der Pool einen Block errechnet.
Seit April 2024 liegt die Bitcoin Belohnung bei 3,125 BTC pro Block, was 450 neu erstellte Bitcoins pro Tag ergibt. Im April 2028 wird sich die Belohnung dann auf 1,5625 BTC halbieren, was 225 Bitcoins pro Tag entspricht. Ab dem Jahr 2140 erhalten die Bitcoin Miner keine Block-Belohnung mehr, sondern werden alleine durch die Transfergebühren vergütet.
Ersteindruck des Lucky Miner LV06
Der Lucky Miner LV06 * wird komplett startklar inkl. des benötigten Netzteils geliefert. Er besteht aus dem Mainboard, auf dem ein recht schwerer Aluminium-Kühlblock montiert ist. Auf dem Kühlblock ist der aktive Lüfter montiert, der temperaturabhängig gesteuert werden kann. Bei Zimmertemperatur dreht dieser mit rund 5.000 Umdrehungen pro Minute und ist recht laut. Der Lucky Miner LV06 * ist daher nicht Wohnzimmer tauglich, sondern sollte an einem Ort aufgestellt werden, an dem die Lautstärke keine große Rolle spielt.
Oben auf dem Kunststoffgehäuse (Aluminiumoptik) sitzt ein dreizeiliges Display, auf dem wichtige Werte angezeigt werden. Es wird durch die Werte rotiert, so dass mehr als 3 Zeilen angezeigt werden. Unter anderem steht hier auch die IP-Adresse des Geräts, sofern es in mit eurem W-Lan verbunden ist.
Die Verarbeitung ist ok und auch die inneren Komponenten machen einen guten Eindruck. Hier gibt es nichts zu bemängeln. Insgesamt würde ich die Verarbeitung und auch Größe ungefähr mit einem Raspberry Pi vergleichen.
Der Lucky Miner im Detail
Der Lucky Miner LV06 * ist mit einem modernen ASIC Chip ausgestattet, der in 5 nm gefertigt wird. Ein ASIC Chip kann bestimmte Algorithmen sehr schnell berechnen, ist allerdings nicht flexibel da er meist nur auf einen Algorithmus optimiert ist. Das heißt, das im Fall des Lucky Miner LV06 * nur der SHA-256 Algorithmus berechnet werden kann. Dieser kommt in Bitcoin, Bitcoin Cash und anderen Kryptowährungen (Proof-of-Work) zum Einsatz.
Als ASIC Chip kommt hier Bitmains BM1366 zum Einsatz, der eine Hashrate von ca. 0,5 TH/s bei einem Verbrauch von ca. 28 Watt pro TH erreicht. Leistung und damit die Energieaufnahme sind im Lucky Miner anpassbar. Bitmain ist der größte Hersteller von Mining-ASICs und hat sich insbesondere auf Bitcoin spezialisiert.
Bitmain bietet mit dem BM1368 bereits einen in 3 nm gefertigten Nachfolger an, der eine Hashrate von 0,6 TH/s bei ca. 23 Watt Verbrauch pro TH erreicht. Trotzdem ist auch der BM1366 durchaus noch als modern zu bezeichnen, auch wenn aufgrund der großen Konkurrenz im Bitcoin Mining jeder Prozentpunkt an Effizienz zählt.
Zusätzlich zum ASIC Chip besitzt der Lucky Miner LV06 * noch einen W-Lan Chip für die Netzwerkverbindung sowie einen kleinen Speicherchip der das Betriebssystem sowie die Firmware enthält. Die Firmware lässt sich über die Weboberfläche, über der der Lucky Miner bedient wird, auf Wunsch auch aktualisieren.
Der Lucky Miner im Vergleich zu anderen Bitcoin ASICs
Im Prinzip nutzen die kleinen Bitcoin Miner also die gleiche Technik bzw. identische ASIC Chips wie professionelle Miner, allerdings besitzt der Lucky Miner LV06 * nur einen Chip, während professionelle Bitcoin Miner mehrere hundert dieser Chips gleichzeitig nutzen.
Die größeren Miner sind dadurch effizienter, da ein Teil des Energieverbrauchs des Lucky Miners z.B. auf Netzteil, Speicherchips, Lüfter usw. entfällt was einen viel größeren Anteil als bei professionellen Bitcoin Minern ausmacht.
| Miner | Hashrate | Energie | Effizienz | Chip | Preis |
| Lucky Miner LV06 * | 0,5 TH/s | 15 W | 28 W/TH | BM1366 [5 nm] | ca. 180 € |
| BITAXE SUPRA 401 | 0,6 TH/s | 14 W | 23 W/TH | BM1368 [3 nm] | ca. 200 € |
| Bitcoin Miner S21 Pro | 234 TH/s | 3.510 W | 15 W/TH | BM1368 ? [3 nm] | ca. 5.800 € |
| Bitcoin Miner S19j Pro+ | 120 TH/s | 3.300 W | 28 W/TH | BM1397 [7 nm] | ca. 5.000 € |
Weboberfläche und Einstellungen
Der Lucky Miner LV06 * startet automatisch, sofern dieser über das externe Netzteil mit Energie versorgt wird. Einen Ein/Ausschalter gibt es nicht. Besitzt ihr eine PV-Anlage oder ein Balkonkraftwerk, könnt ihr den Lucky Miner LV06 * über einen schaltbaren Zwischenstecker wie z.B. dem Shelly Plus Plug S * automatisch immer dann einschalten, wenn ihr kostenlose Sonnenenergie zur Verfügung habt.
Wie das geht habe ich in meinem Artikel Wärmepumpe über PV-Energie mit evcc steuern beschrieben. Die Anleitung lässt sich 1:1 auch auf den Lucky Miner LV06 * übertragen.
Zurück zur Konfiguration des Lucky Miner. Sofern dieser noch nicht konfiguriert ist, spannt dieser ein eigenes W-Lan Netz mit dem Namen "Lucky..." auf. Mit einem Smartphone oder Notebook könnt ihr euch mit diesem W-Lan verbinden. Hierzu ist kein Passwort erforderlich. Es öffnet sich euer Browser, mit dem ihr Zugriff auf die Bedienoberfläche des Lucky Miners habt.
In den Einstellungen könnt ihr nun euere W-Lan SSID (Namen) und euer W-Lan Passwort eingeben. Da sich der Lucky Miner LV06 * mit einem Mining-Pool verbinden muss, benötigt dieser zwingend eine stabile W-Lan Verbindung in das Internet. Um Einstellungen zu übernehmen, müsst ihr den Lucky Miner jedes Mal neu starten. Das ist aber kein Beinbruch, da der Bootvorgang nur wenige Sekunden dauert.
Ihr müsst in den Einstellungen nun noch einen Mining-Pool mit eurer Bitcoin Adresse, an die die Mining-Erlöse gesendet werden sollen, eingeben. Ich verwende hier im Beispiel den CKPool. Eine neue Bitcoin Adresse erhaltet ihr z.B. bei einer Krypto-Börse wie Kraken.
Über die Eingabefelder Frequency und Core Voltage könnt ihr die Geschwindigkeit des ASIC-Chips einstellen und so auch die Temperatur des Lucky Miners beeinflussen. Niedrigere Werte resultieren in einer geringeren Energieaufnahme und damit einer niedrigeren Betriebstemperatur des Chips.
Ich habe drei Einstellungen in Bezug auf die Chipfrequenz getestet:
| Frequenz | Core Voltage | Hashrate | Temperatur | Energie | Effizienz |
| 400 MHz | 1100 mV | 0,35 TH/s | 38 °C | 7,8 Watt | 25 W/TH |
| 575 MHz | 1250 mV | 0,5 TH/s | 49 °C | 15 Watt | 28 W/TH |
| 575 MHz | 1300 mV | 0,5 TH/s | 54 °C | 17 Watt | 35 W/TH |
Achtung: sofern ihr unterschiedliche Einstellungen ausprobiert, solltet ihr diese mindestens 30 Minuten lang testen, da vorher die Anzeige für Hashrate und Effizienz sehr ungenau ist und falsch sein kann.
Über die Swarm Funktion lassen sich schließlich mehrere Lucky Miner übersichtlich verwalten.
Solo-Mining vs. Pool Mining
Mit dem Lucky Miner habt ihr wie auch mit professionellen Geräten die Wahl entweder Solo-Mining zu betreiben oder euch einem Pool anzuschließen, in dem ihr fest pro gelöster Shares (ein gelöster Anteil an der Rechenaufgabe des aktuellen Blocks) bzw. für eure Hashrate vergütet werdet. Professionelle Miner wählen mittlerweile aufgrund der hohen Schwierigkeit des Bitcoin Netzwerkes meist die feste Vergütung, da hierdurch viel konstantere Einnahmen generiert werden.
Beim Solo-Mining müsst ihr auch einem Pool beitreten, da der Bitcoin Client aktuell kein direktes Mining mehr unterstützt (welches mittlerweile auch nicht wirtschaftlich ist). Bei einem Solo-Pool erhaltet ihr allerdings die volle Block-Belohnung sofern ihr diesen Block durch das Einsenden des richtigen Ergebnisses löst. Einzig eine kleine Gebühr von meist 1-4% wird euch vom Pool-Betreiber abgezogen.
Sofern ihr eine eigene Bitcoin Node habt (also einen Computer auf dem das Bitcoin Ledger (aktuell rund 500 GB) gespeichert ist und stets aktuell gehalten wird) könnt ihr auch euren eigenen Bitcoin Pool betreiben. Das ist etwas mehr Aufwand, ist aber der sicherste Weg um im Fall der Fälle an eure Belohnung zu kommen.
Die Chance auf einen Solo-Erfolg sind sehr gering
Ihr müsst euch bei Solo-Mining im klaren darüber sein, dass die Chance die Block-Rechenaufgabe vor allen anderen Bitcoin Minern zu errechnen sehr gering ist. Die Hashrate des kompletten Bitcoin Netzwerkes liegt Ende Mai 2024 bei 650.000.000.000 TH/s, also 650 Millionen TeraHash. Der Lucky Miner LV06 * besitzt eine Rechenleistung von ca. 0,5 TH. Die Chance, dass ihr einen Bitcoin Block im Alleingang errechnet liegt mit einem Lucky Miner LV06 * also bei 1 : 1.300.000.
Anders ausgedrückt: sofern sich die Hashrate des Bitcoin Netzwerkes nicht weiter steigert (was sie tut), würdet ihr statistisch jeden 1.300.000 Block errechnen. Bei einer Blockzeit von 10 Minuten pro Block wäre das eine Blockbelohnung alle 24,7 Jahre. Deswegen auch der Name Lucky Miner bzw. wird oft auch von Lottery Minern gesprochen, da die Chancen ähnlich klein wie in einer Lotterie sind.
Profitabilität des Lucky Miner LV06
Bei der Berechnung der Profitabilität gehe ich davon aus, dass ihr einem normalen Mining-Pool beitretet, der euch fest anhand der durch euch gelösten Shares bezahlt. Da das Solo-Mining ausschließlich vom Glück abhängt, lässt sich dafür zumindest auf die Sicht von einigen Jahren, keine Wirtschaftlichkeit errechnen.
Die Profitabilität wird anhand eurer Hashrate (0,5 TH/s) sowie eurer Stromkosten berechnet. Außerdem wird die Pool-Nutzungsgebühr (ich nehme hier 2 Prozent an) automatisch abgezogen (CryptoCompare Mining Calculator).
Der aktuelle Break-Even Punkt ist bei einem Bitcoin Kurs von 68.000 $ bei einem Stromverbrauch von ca. 0,075 $/kWh was ca. 7 Eurocent pro kWh entspricht. Habt ihr Stromkosten über 7 cent, ist der Lucky Miner LV06 * nicht profitabel zu betreiben. Es ist außerdem davon auszugehen, das auch bei höheren Bitcoin Preisen die Effizienz mit der Zeit abnimmt, da die Rechengeschwindigkeit des Bitcoin Netzwerks immer noch sehr stark wächst. Selbst bei Stromkosten von nur 1 cent pro kWh würdet ihr wohl weniger als 5 Euro an Gewinn pro Jahr erwirtschaften.
Fazit
Nüchtern ausgedrückt: im Solo-Mining ist die Chance auf einen Gewinn mit 1:1.300.000 statistisch so gering, dass es mehr als 25 Jahre dauern würde einen Block zu lösen. Und das ist natürlich reine Glücksache, denn es kann sein, das ihr bereits am 1 Tag einen Block errechnet oder auch erst nach 1.000 Jahren.
Und auch bei der Nutzung des normalen Pool-Minings ist der Stromverbrauch des Lucky Miner LV06 * trotz des aktuellen ASIC-Chips zu hoch im Verhältnis zur Rechenleistung das sich das Mining lohnen würde. Eine Amortisierung der Anschaffungskosten wäre auf absehbare Zeit ebenso nicht möglich.
Für wen ist also der Lucky Miner gedacht ? Für alle die sich mit Bitcoin und der Technik dahinter beschäftigen möchten. Denn im Grunde funktioniert der Lucky Miner LV06 * wie jeder professionelle Bitcoin Miner auch. Jeder der einmal selbst zum Bitcoin Miner werden will, bekommt hier mit dem Lucky Miner LV06 * eine recht günstige, wenn auch nicht wirtschaftliche Lösung.
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Kommentare (4)

Hennes
08.10.2024
Mein Bitaxe LV06 startet mehrmals am Tag neu. Ist das normal? Firmware: 2.3.0.

Jan
28.08.2024
Ich werde den Miner nach Erhalt auf Bitcoin Cash einstellen und mein Glück da versuchen. Da sind die Chancen wesentlich besser, auch wenn die Belohnung geringer ausfällt. Aber da man auf Bitcoin eingestellt, wohl eh nie gewinnt, stellt sich mir die Frage nicht :-)

Stefan (Team)
07.07.2024
- Das mit der uptime ist mir gar nicht aufgefallen, kann ich dir jetzt nicht beantworten
- Ein eigener Node hat nur für den Lucky Miner meiner Meinung nach keinen Vorteil
- Ein eigener Node hat nur für den Lucky Miner meiner Meinung nach keinen Vorteil

Neuer
07.07.2024
Hallo, seh es auch eher als Hobby statt reich zu werden aber habe da mal. Ein paar Fragen.
Ist es normal das uptime immer pro Tag neustartet?
Und hat es Vorteile ein eigenen node dafür zu betreiben?
Ist es normal das uptime immer pro Tag neustartet?
Und hat es Vorteile ein eigenen node dafür zu betreiben?
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