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Husqvarna Automower 305 (2020) im Test - Mein bisher bester Mähroboter

Geschrieben am09.07.2020 von Stefan RSS Feed
Im Test des Husqvarna Automower 305* (Modell 2020) möchte ich auf die neuen Funktionen des 2020-Modells eingehen und auch einen Vergleich mit meinen bisherigen Worx Mährobotern anstellen. Bis 2020 war der Husqvarna Automower 305* ein kleines, dreirädriges Modell, welches starke Ähnlichkeiten zu den Gardena Mährobotern aufwies. Gardena ist seit 2007 ein Tochterunternehmen des schwedischen Herstellers Husqvarna.

Im Jahr 2020 hat sich Husqvarna dazu entschieden das kleine Modell unter dem Namen Husqvarna Automower 105* zu vermarkten, während der neue Husqvarna Automower 305* auf die Hard- und Software der größeren Mähroboter von Husqvarna aufsetzt. Dabei platziert Husqvarna den neuen Automower 305 in einem interessanten Preisbereich von ca. 1200 Euro. Nach dem Automower 105 ist der Husqvarna Automower 305* damit das zweit-günstigste Modell des führenden Herstellers für Mähroboter. Der schwedische Konzern produziert und verkauft Mähroboter bereits seit 25 Jahren.

Nachdem mein Worx Mähroboter leider schon nach 4 Jahren Nutzung einen Sensorfehler aufweist, habe ich mich gegen eine Reparatur entschieden. Ich hatte schon längere Zeit mit einem Premium Mähroboter aus dem Hause Husqvarna geliebäugelt, der Kauf ist aber letzten Endes immer am für mich zu hohem Anschaffungspreis gescheitert. Mit dem neuen Husqvarna Automower 305* (2020) für unter 1.200 Euro konnte ich mir endlich ein 4-rädriges und vollwertiges Husqvarna Modell anschaffen. Nur zur Transparenz: wie immer schreiben wir diesen Bericht ohne Vergütung durch den Hersteller. Den Mähroboter habe ich selbst zum Vollpreis bei einem Fachhändler erworben.

Husqvarna Automower 305 (2020) im Test - Mein bisher bester Mähroboter
Geeignet ist der Husqvarna Automower 305* (2020) für Rasenflächen bis 600 m², wobei dieses Modell ausdrücklich auch für kompliziertere Rasenflächen empfohlen wird. Der Mähroboter arbeitet komplett selbstständig und benötigt innerhalb einer Saison maximal einen Satz neuer Klingen.

Der Husqvarna Automower 305* verfügt über eine Vielzahl an Funktionen, die den Rasenschnitt optimieren sollen. So passt sich der Mähroboter mit Hilfe eines Wetter-Timers an das Wachstum des Rasens an. Ist es feucht und warm wächst der Rasen besser als an trockenen und sonnigen Tagen. Dementsprechend passt der Mähroboter auf Wunsch seine Betriebszeit flexibel an. Das Mähergebnis ist so noch gleichmäßiger, außerdem verringert die Funktion den Verschleiß des Mähroboters.

Husqvarna geht hier einen anderen Weg als viele andere Hersteller, die mittels Regensensor den Mähroboter an regnerischen Tagen nicht mähen lassen. Der Husqvarna Automower 305* mäht auch bei Regen, ist aber so designt, dass ihm weder der Regen noch nasser Rasenschnitt etwas anhaben können. Das wollte ich zuerst nicht so richtig glauben, denn mein alter Worx-Mähroboter sah nach dem Einsatz in Regen immer sehr dreckig aus. Soviel vorweg: der Husqvarna Mähroboter bleibt auch an regnerischen Tagen sauber und hat mich in diesem Punkt wirklich positiv überrascht.

Eine weitere smarte Funktion ist das Smart-Standby (auch ECO-Modus genannt). Befindet sich der Mähroboter in seiner Ladestation, versetzt sich dieser in einen Standby-Modus in dem er weniger Energie benötigt. Auch das Schleifensignal des Begrenzungsdrahtes wird in dieser Zeit stromlos geschaltet. Per Tastendruck oder via der Bluetooth-App lässt sich der Husqvarna Automower 305* dann innerhalb von 5 Sekunden aus dem Standby-Modus wecken.

Der Mähroboter verfügt zudem über einen Frostsensor. In den Frühlingsmonaten oder im Herbst mäht der Roboter an Frosttagen zunächst nicht. Über den Winter sollte der Mähroboter dann wie bei anderen Herstellern auch in einem Schuppen oder im Haus aufbewahrt werden.



Lieferumfang


Ich habe mich für das Basispaket des Husqvarna Automower 305* entschieden. In diesem Paket wird der fertig montierte Mähroboter mit Ladestation und 40 Watt Netzteil inkl. 5 m langem Stromkabel geliefert. Neben den Erdschrauben zur Befestigung der Ladestation liegen noch 9 Klingen bei, die zumindest für das erste Jahr ausreichen.

Der benötigte Begrenzungsdraht liegt im Basispaket nicht bei. Da ich bei mir bereits einen Begrenzungsdraht verlegt hatte, war das Paket für mich interessant, da ich nicht für mich unnötige Sachen bezahlen musste, die ich gar nicht benötigt hätte. Auch wer noch keinen Begrenzungsdraht bei sich im Garten verlegt hat, kann auf dieses Basispaket zurückgreifen und z.b. den Worx Begrenzungsdraht* sowie die Worx Haken* einzeln kaufen. In den meisten Fällen sollte man damit günstiger wegkommen.



Der Husqvarna Automower 305* wird mit einer Garantie von 2 Jahren ausgeliefert. Die Mähroboter von Husqvarna werden nur über Fachhändler verkauft. Dieser ist dann zunächst der Ansprechpartner für die Garantieabwicklung und Reparatur des Mähroboters. Jeder Husqvarna Mähroboter wird außerdem mit einer PDI-Checkliste ausgeliefert. PDI steht dabei für Pre-Delivery-Inspection. Vor dem Versand wird der Fachhändler euren Mähroboter also auspacken um einige Tests vorzunehmen. Dabei wird auch darauf geachtet, dass der Mähroboter mit der neusten Firmware ausgeliefert wird.

Ein besonders Highlight für mich war die Aufnahme der Vorderräder. Diese sind nämlich ein Schwachpunkt bei vielen Mährobotern. Mein Worx Mähroboter verlor in seinen 4 Betriebsjahren zwei Mal ein Vorderrad. Einmal musste ich dieses komplett ersetzen (Kostenpunkt 50 Euro), da ein Kugellager komplett beschädigt und dabei auch noch die Aufhängung des Vorderrads zerstört hatte.

Dazu musste ich meinen Worx Mähroboter komplett auseinanderschrauben, da die Aufnahme im Inneren des Gehäuses sitzt. Husqvarana geht hier einen viel besseren Weg: die Vorderräder sind in Modulform aufgebaut und lassen sich ganz einfach innerhalb von 10 Sekunden austauschen.



Was so simpel wirkt, zieht sich durch den kompletten Aufbau des Husqvarna Automower 305* durch. An vielen Stellen musste ich schmunzeln, denn eigentlich alle mir bekannten, kleineren Schwachstellen der Worx Roboter hat Husqvarna durch minimale Veränderungen beseitigt.

Die Reifen sind zum Beispiel deutlich unempfindlicher gegen Dreck, das Profil der Reifen ist minimal anders und setzt sich dadurch nicht mit Rasenschnitt zu. Eine Schutzscheibe (Gleitteller) über dem Schnittwerk (den Klingen) sorgt dafür, dass diese nicht verdrecken oder einrosten. Das sind alles kleine Punkte, die insgesamt den Husqvarna Automower 305* aber zu einem perfekten Begleiter machen. Husqvarnas 25 Jahre lange Erfahrung im Bereich von Mährobotern sind also definitiv sichtbar. Zu aller letzt überzeugt auch die Software, denn diese ist auf Wunsch schnell eingerichtet, bietet aber auch für fortgeschrittene Benutzer jede Menge Einstellmöglichkeiten für kleinere Anpassungen.





Installation


Damit der Mähroboter die Grenzen seines neuen Reviers erkennt, muss rund um die zu mähende Rasenfläche ein Begrenzungsdraht verlegt werden. Den Begrenzungsdraht kann man ganz einfach auf der Grasnarbe mit den mitgelieferten Heringen (Haken) im Boden befestigen.

Auf Wunsch unterstützt der Husqvarna Automower 305* einen zusätzlichen Rückfahrdraht, mit dem der Mähroboter auf besonders komplizierten Rasenflächen schneller zu seiner Ladestation zurückfindet. Ich habe bei mir auf den Rückfahrdraht verzichtet, da die Ladestation des Husqvarna Automower 305* zusätzlich über ein Funkmodul in der Ladestation verfügt. Das reicht bei meiner Rasenfläche aus, damit der Mähroboter zuverlässig in seine Ladestation zurückkehrt.

Wer möchte, kann den Begrenzungsdraht auch unterirdisch verlegen. Hierfür empfiehlt sich zum Beispiel der WOLF-Garten Rasenkantenschneider* oder man leiht sich im Fachhandel eine spezielle Verlegemaschine aus. In meinem Garten habe ich den Begrenzungsdraht einfach auf der Grasnarbe verlegt, da dies nicht nur schneller geht, sondern spätere Änderungen deutlich vereinfacht. Bereits nach 2-3 Wochen wird der Begrenzungsdraht vom Rasen überwuchert und ist dann nicht mehr zu sehen.

Der einzige Nachteil einer Verlegung direkt auf der Grasnarbe ist, dass man Blätter usw. nur sehr vorsichtig zusammenhaken sollte um den Begrenzungsdraht nicht zu beschädigen. Egal für welche Verlegungsart man sich entscheidet: besonders wichtig ist die straffe Verlegung des Begrenzungsdrahtes, damit dieser nicht durchgemäht wird.

Bei der Verlegung sollte man zudem darauf achten, Ecken nicht direkt in einem 90-Grad Winkel zu verlegen, sondern in zwei 45-Grad Schritten. Hindernisse, die mindestens 15 cm hoch sind, erkennt der Mähroboter selbstständig. Hier muss kein Begrenzungsdraht verlegt werden. So kann man sich das Verlegen des Begrenzungsdrahtes um Bäume herum meistens sparen. Handelt es sich um kleine oder empfindliche Bäume oder Sträucher, sollte man diese mit dem Begrenzungsdraht schützen. Alternativ lassen sich empfindliche Bäume auch mit einem Nagerschutz aus dem Baumarkt schützen.

Ebenerdige Beete sollten hingegen immer mit einem Begrenzungsdraht geschützt werden, da der Mähroboter diese nicht als Hindernis erkennen kann. Der Husqvarna Automower 305* verfügt über ein mittiges Schnittwerk und kann in den Einstellungen so konfiguriert werden, dass der Begrenzungsdraht bis zu einer festgelegten Länge "übermäht" wird. Leider kommt man (wie bei allen anderen Mährobotern auch) nicht darum herum, ab und zu manuell mit einem Trimmer die Kanten nochmal sauber abzutrimmen.



Trotzdem sollte bei der Verlegung des Begrenzungsdrahtes darauf geachtet werden, diesen so zu installieren, dass möglichst keine ungemähte Rasenfläche entsteht, die später manuell mit einem Trimmer gemäht werden muss. Der Mähroboter kann bei Bedarf auch über befestigte Flächen wie eine ebenerdige Terrasse oder einen Weg fahren. Zudem kann der Begrenzungsdraht bis in eine Tiefe von 3-5 cm auch unterhalb von Wegplatten verlegt werden.

Hin und wieder kann es vorkommen, dass man den Begrenzungsdraht reparieren muss, weil entweder der Mäher diesen bei schlechter Verlegung durchgemäht hat, oder z.B. weil man im Nachhinein die Verlegung ändern möchte. Hierfür gibt es Kabelverbinder, die die beiden Kabelenden sicher und wasserdicht miteinander verbinden. Die Verbinder werden wie der Begrenzungsdraht auf oder unterhalb der Grasnarbe verlegt und wachsen nach kurzer Zeit vollständig ein.



Ladestation


Die Ladestation ist der Start- und Endpunkt jedes Mähvorganges, den der Mähroboter durchführt. In die Ladestation kehrt der Husqvarna Automower 305* automatisch zurück, wenn sein Akku zur Neige geht. Fährt der Mähroboter bei niedrigem Akkustand an den Begrenzungsdraht, so folgt er diesem automatisch in der richtigen Richtung, bis er die Ladestation gefunden hat.

Die Ladestation ist mit dem Begrenzungsdraht verbunden und speist über das Netzteil eine Niederspannung in diesen ein. Anhand dieser Niederspannung kann der Mähroboter nicht nur seine Mähgrenzen erkennen, sondern anhand der elektrischen Stromrichtung auch die Richtung, in der sich die Ladestation befindet. Diese Niederspannung beträgt ca. 0,2 V und ist im Fälle einer Beschädigung des Begrenzungsdrahtes für Menschen und Tiere absolut ungefährlich (und nicht spürbar).

Da sich der Mähroboter die meiste Zeit in der Ladestation befindet, ist der richtige Aufstellungsort essenziell für die Lebensdauer des Husqvarna Automower 305*. Nach Möglichkeit sollte ein Sonnen- und Wettergeschützter Standort gewählt werden, der trotzdem möglichst zentral ist. Der Mähroboter darf aber gerne Regen abbekommen, denn er ist komplett Wasserdicht.



In seine Ladestation fährt der Husqvarna Automower 305* vorwärts ein. Sie wird so aufgestellt, dass der Mähroboter den Rasen rings um die Ladestation selbständig abmähen kann. Damit passt sich die Ladestation später auch gut in den Garten ein.

Befestigt wird die Ladestation mit Erdschrauben, die mit dem mitgelieferten Sechskantschlüssel in die Erde geschraubt werden. Es empfiehlt sich die Ladestation möglichst ebenerdig zu installieren. Hilfreich ist hier etwas lockere Erde oder Sand.

Über eine LED an der Ladestation zeigt diese den aktuellen Status des Mähsystems an. Dies hat sich in der Praxis als sehr hilfreich herausgestellt, denn man erkennt auf den ersten Blick ob alles in Ordnung ist.

LED-Statusanzeigen:
  • Grün leuchtend: System OK
  • Grün blinkend: Standby / ECO-Modus aktiv
  • Blau blinkend: Probleme mit dem Begrenzungsdraht (Beschädigung?)
  • Gelb blinkend: Probleme mit dem Suchdraht (Beschädigung?)
  • Rot leuchtend / blinkend: Ladestation hat einen Fehler



Mähtechnik


Der Husqvarna Automower 305* besitzt ein mittiges Schnittwerk mit einer Breite von 22 cm. Die Schnitthöhe kann über ein Drehrad an der Oberseite des Mähroboters von 20 bis 50 mm eingestellt werden. Mit seinen vier Rädern und einem Gewicht von 9,4 kg fährt der Mähroboter sehr stabil und lässt sich auch nicht von lockerer Erde aus der Ruhe bringen. Steigungen von bis zu 22 Grad sind für den Husqvarna Mähroboter kein Problem.

Während bei vielen Mährobotern die drei Klingen zum Schneiden des Rasens komplett frei liegen, sind diese beim Husqvarna Automower 305* von einer kreisrunden Metallscheibe (Gleitteller) geschützt. Dadurch verdrecken die Klingen deutlich weniger und außerdem erhöht sich dadurch die Sicherheit. Aus der Erfahrung heraus kann ich allerdings Entwarnung geben: weder Vögel noch Igel noch andere Tiere haben etwas zu befürchten. Der Mähroboter verfügt über einen empfindlichen Aufprall- und einen Lagesensor.

Husqvarna kommuniziert nicht offen, welche Logik der Husqvarna Automower 305* verwendet um sich im Garten zu orientieren. Ich vermute nach einigen Beobachtungen aber eine ähnliche Logik die auch Worx bei seinen Mährobotern nutzt:

  • Stärke des Funksignals der Ladestation
  • Aufprallwinkel auf den Begrenzungsdraht
  • Ausrichtungswinkel vom Begrenzungsdraht weg
  • Länge der zurückgelegten Strecke bis der Roboter wieder auf den Begrenzungsdraht trifft
  • Anhand der elektrischen Stromrichtung innerhalb des Begrenzungsdrahtes

Die Mähtechnik sieht auf den ersten Blick chaotisch aus, weil der Mähroboter nicht wie ein Mensch Bahn für Bahn mäht sondern kreuz und quer. Das dahinter eine ausgefeilte Logik steckt, bemerkt man erst wenn man den Mähroboter eine Zeit lang beobachtet.

In der Praxis dürfte es natürlich effizienter sein, Bahn für Bahn zu mähen. Dies wäre allerdings nur durch eine Kombination von GPS und GSM (Mobilfunksignal) möglich. Außerdem kommt es bei einem Mähroboter gar nicht auf eine hohe Effizienz an, denn die Mähzeiten werden so eingestellt, dass der Roboter zum Beispiel 1-2 Mal pro Tag mäht. Wird eine Stelle 1 oder 2 Tage nicht gemäht, weil der Mähroboter durch seine Mähtechnik diese Stelle ausgelassen hat, fällt dies nicht auf, da der Rasen nur wenige Millimeter am Tag wächst.

Je nach Größe der Rasenfläche kann es 1-4 Mähzyklen dauern, bis diese komplett abgemäht wurde. Dies fällt aber nicht auf und die Qualität des Rasenschnittes kann sich wirklich sehen lassen. Die Mähgeschwindigkeit des Husqvarna Automower 305* liegt übrigens ungefähr auf dem Niveau von meinem vorherigen Worx Mähroboter. Bei der Zuverlässigkeit gebe ich dem Husqvarana Mähroboter sogar einen kleinen Vorsprung, da sich dieser eigentlich von nichts aus der Ruhe bringen lässt. Die Navigation wirkt dabei etwas gröber als bei meinem alten Worx Mähroboter. Einen Einfluss auf das Mähergebnis hat dies am Ende aber nicht.

Der Husqvarna Automower 305* verfügt über eine so genannte Passagenerkennung, d.h. in engen und z.B. länglichen Bereichen verändert der Mähroboter seine Mähtechnik um auch lange und schmale Rasenbereiche optimal zu mähen. Die minimale Breite einer Passage gibt der Hersteller mit 60 cm an.



Einstellungen


Alle Einstellungen können direkt am Mähroboter über einen kleinen Bildschirm mit Tastenfeld vorgenommen werden. Auf Wunsch können aber auch alle Einstellungen direkt über die Automower Connect@Home App vorgenommen werden. Der Husqvarna Automower 305* ist standardmäßig nur via Bluetooth über die App erreichbar, d.h. das Smartphone (oder Tablet) sollte sich maximal 10-15 Meter entfernt befinden.





Auf Wunsch lässt sich ein Automower Connect Modul* (586 66 23-05) nachträglich installieren. Über die darin enthaltene SIM-Karte ist der Mähroboter dann weltweit über das Mobilfunknetz erreichbar und auch via GPS zu orten. Das macht eigentlich nur Sinn, wenn ihr häufig von außerhalb auf den Mähroboter zugreifen möchtet bzw. eine Ferndiagnose durchführen wollt. Das zusätzliche Automower Connect Modul* schlägt mit knapp 300 Euro zu Buche.



Husqvarna Connect @ Home


Über die Husqvarna Connect @ Home App (für iOS und Android) könnt ihr euch mit eurem Smartphone oder Tablet via Bluetooth mit dem Mähroboter verbinden. Alle Einstellungen, die ihr am Mähroboter vornehmen könnt, sind auch in der App verfügbar. Außerdem könnt ihr eure Mähzeitpläne anpassen oder den Husqvarna Automower 305* manuell starten oder zurück in die Ladestation schicken.

Husqvarna Automower 305 (2020) im Test - Mein bisher bester Mähroboter

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Arbeitsbereiche


Verwinkelte Rasenflächen sollte man in so genannte Arbeitsbereiche einteilen. Mit Hilfe dieser Arbeitsbereiche kann man sicherstellen, dass die Rasenfläche gleichmäßig gemäht wird und das auch sonst schwierig zu erreichende Bereiche häufig genug gemäht werden.

Husqvarna Automower 305 (2020) im Test - Mein bisher bester Mähroboter

Die Einteilung der Arbeitsbereiche ist bei Husqvarna ähnlich zu meinem alten Worx Mähroboter, so dass ich die Einstellungen hier 1:1 übernehmen konnte. Eine Besonderheit bei Husqvarana ist, dass sich eine Korridorbreite einstellen lässt, die es dem Mähroboter erlaubt, einen zufälligen Abstand zum Leit- oder Begrenzungskabel einzuhalten. Damit wird verhindert, das der Mähroboter immer den gleichen Weg zurück zur Ladestation nimmt, was Spuren im Rasen erzeugen kann.

Steht eure Ladestation eingerückt oder verwinkelt, lässt sich neben der Rückfahrstrecke auch ein Ausfahrwinkel definieren, damit der Mähroboter auch in engen Passagen optimal seinen Mähvorgang starten kann und sich nicht zu lange in der unmittelbaren Nähe der Ladestation aufhält, was auch wieder Spuren im Rasen nach sich ziehen kann.



Geräuschentwicklung


Der Husqvarna Automower 305* verfügt bereits über die neuen Husqvarna Radmotoren und ist im Betrieb wirklich sehr leise. Mit maximal 59 dB(A) ist der Mähroboter noch deutlich leiser z.B. der Worx WR105SI Landroid SO500i*, welcher maximal 63 dB(A) emittiert.

Durch sein niedriges Fahr- und Mähgeräusch ist der Mähroboter bereits aus 10 Metern Entfernung nicht mehr zu hören. Je nach Bedarf lässt sich der Mäher damit auch Sonntags problemlos einsetzen. Meistens ist dies aber gar nicht erforderlich. Bei meinem ca. 500 m² großen Garten reicht eine Mähzeit von 10 bis 15 Uhr (Montags bis Freitags) aus.

Die benötigte Mähdauer hängt aber von vielen Faktoren wie z.B. der Rasenfläche oder der Komplexität ab. Daher kann man keine allgemein gültige Empfehlung geben. Ich würde mit einer geringen Mähzeit anfangen. Ist das Mähergebnis nicht zufriedenstellend, erhöht ihr einfach die Mähdauer. In diese geht übrigens die Ladezeit des Akkus zwischen den Mähvorgängen mit ein.



Mähergebnis


Neben der Zeitersparnis, die ein Mähroboter bringt, sind eine hohe Zuverlässigkeit und ein gutes Mähergebnis natürlich ebenso wichtig. Hier wird der Husqvarna Automower 305* meinen Erwartungen an ein Premiumprodukt absolut gerecht. Die Gleichmäßigkeit des Rasenschnittes über alle Tage der Saison lässt sich mit einem konventionellen Rasenmäher nicht erreichen.

Die Mulchfunktion des Mähroboters versorgt den Rasen dabei Rund ums Jahr mit neuen Nährstoffen, so dass eine zusätzliche Düngung nur einmal im Frühjahr erfolgen sollte (z.B. mit Kalk, Hornspähnen oder einem biologisch verträglichen Rasendünger). Die kleine Rasenschnippsel, die zu Boden fallen, sorgen dann für den Rest der Saison für genügend Nährstoffe. Das Resultat ist ein sattes Grün und bietet den Vorteil, dass man nicht Chemie kaufen muss um dann später den Rasenschnitt in der Biotonne zu entsorgen, wie es oft beim konventionellen Mähen der Fall ist.

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Ich habe für mich über die letzten Jahre die ideale Schnitthöhe bei 45 mm gefunden. Zu kurz sollte man den Rasen nicht mähen, da er sonst an heißen Sommertagen leicht austrocknen kann.

Um meine auf dem Rasen stehenden Bäume habe ich keinen Begrenzungsdraht verlegt. Der Mähroboter fährt ab und zu leicht gegen die Stämme der Bäume ohne diese zu beschädigen. Nur sehr kleine oder empfindliche Bäume oder Büsche sollte man per Begrenzungsdraht schützen.



Sicherheit und Sensorik


Der Husqvarna Automower 305* ist mit zahlreichen Sensoren ausgestattet. Ein Lagesensor sorgt dafür, dass das Schnittwerk stoppt, sobald der Mäher angehoben oder gekippt wird. Der sehr empfindliche Aufprallsensor schützt Tiere, Personen und Gegenstände (auch Bäume), die sich während des Mähvorganges auf der Rasenfläche befinden.

Der Aufprallsensor reagiert schon bei einem Hindernis von ca. 1 kg. Prüfen lässt sich dies mit einem Eimer voll Wasser. Igel oder andere Tiere können durch die geringe Bodenfreiheit ohnehin nicht unter den Mäher geraten. Außerdem werden die Klingen durch eine kreisförmige Schutzscheibe verdeckt.

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Der Husqvarna Automower 305* verfügt über eine Alarmanlage mit PIN-Sicherung. Wird der Mähroboter unberechtigt aus dem Garten entfernt oder hochgehoben, aktiviert sich der Alarm. Dieser lässt sich durch die Eingabe der korrekten Pin dann wieder ausschalten. Außerdem verfügt der Mähroboter über ein Zeitschloss. Wird der Mähroboter 30 Tage lang nicht genutzt, muss auch dann der Pin-Code eingegeben werden um den Mähroboter zu starten.



Wartung und Messertausch


Etwa einmal pro Saison sollte man die Klingen des Husqvarna Automower 305* austauschen, damit die Schnittkanten der Rasenhalme sauber sind. Stumpfe Klingen erkennt man an einem ausgefransten Schnitt. Eine Besonderheit des Husqvarna Automower 305* ist, dass dieser komplett Wasserdicht ist. Er kann daher von Oben und Unten mit einem Wasserschlauch gereinigt werden. Die Husqvarna / Gardena Original-Ersatzmesser 9 Stk.* halten ca. 3 Jahre und kosten ca. 20 Euro.

Auf Grund des guten Designs war dies bei mir bisher aber noch nicht notwendig. Ich denke, dass man hier mit einer Reinigung am Saisonende auskommt. Der Mähroboter kann im Winter dann entweder auf seiner Ladestation verbleiben oder zum Schutz gegen die Elemente z.B. im Gartenschuppen überwintern. Der Akku muss in dieser Zeit nicht entfernt werden.



Firmware Updates


Der einzige Nachteil den ich bisher an dem Husqvarna Automower 305* finden konnte, ist die Tatsache, dass nur der Fachhändler ein Firmware-Update des Mähroboters durchführen darf. Zwar ist ein Update bei einem funktionierenden Produkt so gesehen nicht notwendig. Auf der anderen Seite befinden wir uns im Jahr 2020 und Software-Updates gibt es für fast jedes Produkt. Wie teuer ein Software-Update durch einen Fachhändler ist, weiß ich nicht aber Husqvarna sollte dies meiner Meinung nach fortgeschrittenen Benutzern ermöglichen.



Energieverbrauch und Betriebskosten


Die Betriebskosten des Husqvarna Automower 305* lassen sich relativ einfach berechnen. Ich gehe bei allen Berechnungen von einem Strompreis von 0,30 Euro pro Kilowattstunde aus. Husqvarna gibt einen Energieverbauch von 5 kWh pro Monat bei einer Rasenfläche von 600 m² an. Damit fallen geschätzte Betriebskosten von ca. 37 Euro pro Saison (April bis einschl. Oktober) an.


Als großen Gewinn kann man die Zeitersparnis verbuchen, außerdem ist durch die Mulchfunktion kein oder deutlich weniger Rasendünger erforderlich als wenn man konventionell abmäht. Meistens rechnet sich der Einsatz nur durch die Ersparnis durch den Dünger. Zusätzlich verbraucht ein konventioneller Mäher natürlich auch Strom oder Benzin.

Der Austausch des Akkus ist leider etwas aufwändiger, denn man muss die Verkleidung des Mähroboters entfernen. Da ich frühestens nach 4 Jahren mit einem Tausch des Akkus rechne, werde ich den Mähroboter dann wohl an meinen Fachhändler geben und gleichzeitig die neuste Firmware aufspielen lassen.

Apropos Verkleidung des Mähroboters: diese lässt sich einfach austauschen und z.b. durch ein Cover in Marienkäfer-Optik oder einer anderen Farbe (weiß / schwarz / orange) austauschen. Kostenpunkt für die Cover: ca. 40 bis 50 Euro. Außerdem punktet Husqvarna mit weiterem Zubehör wie z.B. einem Pflegeset, Offroard-Rädern, einer Wandhalterung oder einer Mähroboter-Garage.



Technische Daten


EigenschaftWertBemerkung
Schnittbreite22 cm
Schnittwerk3 rotierende Klingen2.200 Umdrehungen pro Minute
Schnitthöhe20 bis 50 mm
Mindestbreite einer Passage60 cm
Durchschnittliche Mähzeit60 min
Durchschnittliche Ladezeit60 min
Akku18,5 V, 2,1 A = ca. 38,9 Wh
Netzteil40 Watt, 28 V
Maximale Lautstärke59 dB(A)
Energieverbauch (Rasenfläche 600 m²)5 kWh / Monat
Maximale Rasenfläche600 m²
Maximallänge des Begrenzungskabels800 m
Mähroboter Länge57 cm
Mähroboter Breite43 cm
Mähroboter Höhe25 cm
Mähroboter Gewicht9,4 kg
Mähroboter SchutzklasseIPX5Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel



Fazit


Der Husqvarna Automower 305* (2020) ist mein dritter und tatsächlich bisher bester Mähroboter. Die Verarbeitung ist sehr gut, die Technik durchdacht und solide. Die übersichtliche App Connect @ Home benötigt man zwar nach der ersten Einstellung sehr selten aber wenn dann findet man sich auf Anhieb zurecht.

Bei mir mäht der Husqvarna Automower 305* (2020) nun zwei Monate und bisher musste ich nicht einmal manuell eingreifen. Auch sieht der Mährobotern nach den zwei Monaten Benutzung immer noch sauber aus, auch die Klingen sind nur minimal verdreckt. Meinen Worx Mäher hätte ich sehr wahrscheinlich schon das erste Mal reinigen müssen.

Auf Wunsch lässt sich der Mähroboter später um ein Mobilfunkmodul erweitern, mit dem dieser dann weltweit gesteuert und konfiguriert werden kann. Der Preis dafür ist mit 300 Euro zwar happig, beinhaltet aber bereits die Mobilfunkgebühren.


PositivNegativ
Einfache Installation und geringer WartungsaufwandFirmware-Update nur durch Fachhändler
LeiseOriginalklingen relativ teuer
Sehr gute VerarbeitungAkkutausch etwas aufwändiger
Gute und übersichtliche App




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Kommentare (17)

Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am15.10.2020
Das ist verständlich. Der Husqvarna ist schon ziemlich gut beim befahren von Steigungen. Schau dir mal diese Seite hier direkt beim Hersteller an (Link).
Kommentar
MR
Geschrieben am15.10.2020
hallo Stefan danke erstmal für die schnelle Antwort
Also platz genug hätte er definitiv zum rangieren .Denn mit 1200 € ist er natürlich im vergleich zu den Worx oder anderen Robotern recht teuer und ich würde es recht ärgerlich finden , wenn er es dann nicht schaffen würde und sich ständig fest fahren würde. Oder gibt es vielleicht die Möglichkeit das ein Fachmann evtl. zb. von Husqvarna sich die Fläche erstmal anschaut um zu sehen ob das überhaupt machbar ist für den kleinen Roboter .Hast du da evtl. schon mal Erfahrungen mit gemacht oder etwas gehört . Ich würde dir ja sonst gerne mal ein Foto von unserem Garten schicken aber das ist hier leider nicht möglich .Hättest du sonst eine email Adresse an der ich dir ein Foto schicken könnte :-).
Freundliche Grüße
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Stefan (Team)
Geschrieben am14.10.2020
Ja mit Steigungen ist es immer so eine Sache. Gerade die neuen Worx Mäher (die sind sehr leicht) haben damit Probleme. Wenn es nur eine Steigung ist, dann sollte der Husqvarna Automower 315 das eigentlich schaffen. Problematisch wird es, wenn zusätzlich zu der Steigung nur sehr wenig Platz zum rangieren ist. Dann benötigst Du fast einen Spezial-Mähroboter. Allerdings sind die so teuer, dass man erstmal mit einem normalen Model probieren sollte.
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MR
Geschrieben am14.10.2020
Hallo Stefan
Vielen Dank erstmal für deinen wirklich tollen Erfahrungsbericht.
Ich bin am überlegen mir für das nächste Jahr einen Roboter anzuschaffen, da ich komplett meinen Garten Renoviert habe und eingesät habe. Da mein Garten recht uneben ist und ich das schon so gut wie möglich versucht habe auszugleichen frage ich mich nun welcher Roboter das schaffen könnte ohne sich fest zu fahren. Ich habe mir ein paar andere Bewertungen angesehen von zb. Worx Robotern in denen davon abgeraten wird ihn zu kaufen , weil er bei unebenen Flächen sich oft fest fährt. Nun wollte ich mal fragen wie da so deine Erfahrungen sind mit dem Automover 305 und auch mit anderen Robotern ( Worx , Gardena , ect.. ).
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Freundliche Grüße
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Matthias
Geschrieben am22.09.2020
Danke, das ist aber eine Menge. Da werde ich wohl eine reichlich breite Kante abtrennen müssen.
Viele Grüße!
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Stefan (Team)
Geschrieben am22.09.2020
Rechne mal ca. 25 cm. An Mauern musst Du entweder etwas Pflastern oder Kies nutzen. Die Mähroboter schwanken auch gerne mal um 2-3 cm. Also 100% genau wirst Du das nicht hinbekommen. Ich habe immer großzügig mit Kies gearbeitet, so dass ich mir das trimmen jetzt an den meisten Stellen sparen kann. Manchmal lässt es sich aber nicht vermeiden.
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Matthias
Geschrieben am22.09.2020
Hallo Stefan, erstmal danke für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht. Ich bin gerade auf der Suche nach unserem ersten Roboterschaf. Habe zwei längere Trockenmauern an denen der Mäher lang muss und natürlich keine Lust ständig mit dem Trimmer hinterher zu laufen. Kannst du mal bitte schreiben, welche Randbreite / Kante der Mäher stehen lässt? Dazu fehlen leider bei fast allen Herstellern die Angaben.
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Df
Geschrieben am18.09.2020
Danke, sehr gerne!
Herzliche Grüße
Doris
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Stefan (Team)
Geschrieben am18.09.2020
Du bist natürlich herzlich eingeladen deine Erfahrungen hier zu posten. Ich bekomme dann eine Information, so dass ich zeitnah darauf reagieren kann :)
Kommentar
Df
Geschrieben am17.09.2020
Sollen wir weitere Erfahrungen austauschen oder betrachtest Du das jetzt als beendet? War jedenfalls nett!
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am17.09.2020
Die Ladestation kann draußen bleiben. Habe ich bei meinen anderen Mährobotern zumindest immer so gehalten. Den Mähroboter selbst dann voll aufladen und ab in den Schuppen. Geringe Minus-Temperaturen machen dem Roboter bzw. dem Akku nichts aus. Er sollte nach Möglichkeit trotzdem geschützt stehen.
Kommentar
Df
Geschrieben am17.09.2020
Hallo Stefan, das ist interessant. Wir haben Eco Modus gar nicht aktiviert. Bei Einstellung Wettertimer blinkt trotzdem die Standbytaste. Wir haben Firma Husqvarna mit dem Problem konfrontiert und die Fachfirma, die ihn installiert haben. Man hat uns geraten, den Wettertimer zu deaktivieren. Das haben wir gemacht und das Schaf hat anschließend den Rasen bis in jede Ecke super gemäht. Wir haben die Mähzeiten und Tage nach untern korrigiert (Jahreszeiten bedingt) und das klappt jetzt super. Bei Wettertimer gab es immer Grasrestposten an einigen Stellen und das ist jetzt nicht mehr der Fall. Nebenbei haben bei Husqvarna die nicht zufriedenstellende Bedienungsanleitung angesprochen. Darauf erfolgte leider kein Kommentar. Frage: nimmst Du im Winter Deine Ladestation weg? Die Fachfirma meinte, diese könne im Freien angeschlossen überwintern. Grüße
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am17.09.2020
Ja bei mir ist er wieder alleine losgefahren. Nach welcher Zeit kann ich dir nicht sagen, vermute aber, dass er tatsächlich ca. 1 Woche gar nicht gemäht hat. Ich glaube wenn die Standby-Taste blinkt, bedeutet dies, dass sich der Mäher im ECO-Modus befindet. Aufwachen tut er aber auch aus dem ECO Modus von alleine.
Kommentar
Df
Geschrieben am16.09.2020
Hallo Stefan, wir sind auch sehr zufrieden mit dem Elektroschaf!
Aber, was den Wettertimer anbelangt, geht es doch darum, dass der 305 nicht mehr freiwillig aus seiner Ladestation herausfährt! Erst wenn er händisch wieder aktiviert wird, bewegt er sich wieder. Das ist doch wie EDV zu Fuß........ Die Standby Taste blinkt und gemäß Beschreibung bedeutet dies, händisch starten zum Fortfahren. Wie schon geschrieben, was passiert während eines Urlaubs....Dann würde der Rasen wachsen und wachsen und wachsen und der Roboter steht in der Ladestation.
Ist er denn bei Dir freiwillig wieder losgefahren? Wenn wunderbarerweise ja, nach welcher Zeit?
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am15.09.2020
Hmm also ich habe den Wettertimer jetzt durchgehend aktiviert gehabt und hatte erst einmal das Gefühl, dass er ruhig mal wieder mähen könnte. Da die Rasenlänge aber nicht kritisch war, bleibt bei mir der Wettertimer erstmal an. Mal sehen wie es in der nächsten Saison aussieht, vielleicht gibt es einfach Konstellationen, in denen sich der Timer schlecht verhält. Ansonsten bin ich aber immer noch hoch zufrieden mit dem Auomower 305.
Kommentar
Df
Geschrieben am15.09.2020
3Wochen haben wir den 305 und können das Positive bestätigen. Allerdings halten wir den Wettertimer für bedingt günstig. Der Roboter mäht, mißt, hinterlässt einige kleinere Grasinseln und begibt sich im Standbymodus in seine Garage und zeigt Wettertimer an. Freiwillig fährt er da nicht mehr raus. Was macht unser Rasen, wenn wir 2 Wochen verreist sind und der kleine Kerl in dieser Zeit nicht mäht? Wenn wir grundsätzlich einen perfekt gemähten Rasen haben möchten, geht das nur ohne Wettertimer. Er müsste doch eigentlich in bestimmten Abständen prüfen, ob er wieder mögen muss. Hört also selbständig auf, aber beginnt nicht wieder selbständig! Im Übrigen empfinden auch wir die Bedienungsanleitung mehr als dürftig!
Ansonsten ein großer Gewinn.
Kommentar
DFFVB
Geschrieben am23.07.2020
Sehr interessanter Test, hatte mich immer gefragt wie sinnvoll die Dinger sind. Hier wurde auf alles eingegangen im Test. Top

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