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NAS Basic 2.1 - Mini-ITX Eigenbau-NAS mit 4x SATA und passiver 4-Kern CPU

Geschrieben am03.11.2020 von Stefan RSS Feed
Das NAS Basic 2.1 ist unsere aktuellste Eigenbau-Anleitung für ein Mini-ITX NAS. Wie schon bei den voran gegangenen Anleitungen setzen wir auch in diesem Bauvorschlag auf ein Mini-ITX Mainboard mit onBoard Intel CPU. Konkret basiert unser NAS Basic 2.1 auf dem ASRock J5040-ITX*, welches mit dem aktuellen 4-Kern Gemini-Lake Refresh Prozessor Intel Pentium Silver J5040 ausgestattet ist. Dieser ist direkt auf dem Mainboard verbaut und wird passiv gekühlt.

Das NAS Basic 2.1 unterstützt bis zu vier 3,5 Zoll Datenfestplatten, die via SATA angebunden werden. Das Betriebssystem landet auf einer SSD, einem speziellen und haltbaren USB-Stick oder einer USB zu M.2 Lösung. Bis zu 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher sind in diesem NAS möglich. Es zeichnet sich durch einen sehr geringen Energieverbrauch und seine fast lautlose Auslegung aus.

Neben dem NAS Basic findet ihr bei uns mit dem NAS Advanced auch eine größere NAS-Zusammenstellung. Die größere Version eignet sich für höhere Ansprüche bzw. mehr Datenfestplatten. Beide NAS Zusammenstellungen werden von uns laufend aktualisiert und sind mit einer Versionsnummer gekennzeichnet. Einen ausführlichen Test des hier genutzten ASRock Mainboards findet ihr natürlich auch bei uns.

NAS Basic 2.1 - Mini-ITX Eigenbau-NAS mit 4x SATA und passiver 4-Kern CPU
Der auf dem Mainboard verlötete Intel Pentium Silver J5040 (Benchmarks) ist dabei schnell genug um neben den normalen NAS-Aufgaben auch kleine virtuelle Maschinen oder Docker Container zu ermöglichen.

Gekühlt wird der Prozessor durch einen großen Passivkühlkörper aus schwarz eloxiertem Aluminium. Dadurch ist das System später leise und wartungsfrei. Einzig auf eine ausreichende Kühlung der verbauten Datenfestplatten sollte geachtet werden, da es durch den fehlenden CPU-Lüfter sonst keinen Luftstrom im Gehäuse gibt.

Wir verwenden in dem NAS Basic kein herkömmliches ATX-Netzteil, sondern greifen auf eine PicoPSU-90* (DC-DC Wandler) in Kombination mit einem sparsamen Salcar 72W Externes Netzteil* zurück. Dadurch lässt sich der Verbrauch im Leerlauf auf ca. 8,5 Watt drücken. Das Netzteil ist mit 72 Watt ausreichend groß dimensioniert und kann problemlos bis zu 4 Datenfestplatten versorgen. Wer mehr Datenfestplatten benötigt, sollte entweder zu einem ATX-Netzteil wie dem be quiet! Pure Power 11 300W* greifen.




Prozessor

EigenschaftWert Bemerkungen
Prozessor Intel Pentium Silver J5040
Kerne 4
Hyperthreading
Takt 2,0GHz
Turbotakt (Einkern) 3,2GHz bisher nur 3,0 möglich
Turbotakt (Mehrkern) 3,0GHz
Cache 4MB
Intel C6/C7 Support
Übertaktbar
Speicherchannels 2
ECC-Support
iGPU Intel UHD Graphics 605
iGPU - Ausführungseinheiten 18
iGPU - Takt (Basis) 250MHz
iGPU - Turbo 800MHz
iGPU - Rechenleistung 0,23TFLOPS
TDP 10W
Architektur Gemini Lake Refresh
Sockel BGA 1090 CPU verlötet
Fertigung 14nm

Der Intel Pentium Silver J5040 besitzt eine um 500 MHz höhere Basis-Taktfrequenz als sein direkter Vorgänger, der Intel Pentium Silver J5005. Bei ausreichender Kühlung kann er stabil eine Taktfrequenz von 3,0 GHz auch bei Auslastung aller Kerne halten. Die Gemini-Lake Refresh Prozessoren sind sehr energieeffizient und können meist passiv gekühlt werden.

Der Prozessor kann den Arbeitsspeicher mit zwei Kanälen anbinden (Dual-Channel Modus) und unterstützt entgegen der Angaben von Intel bzw. ASRock bis zu 16 GB Arbeitsspeicher. Dies konnten wir mit den Kingston HX432S20IB2K2/16* 16 GB DDR4-3200 Modulen erfolgreich beweisen. Sowohl im Bios als auch in den Betriebssystemen werden dann die vollen 16 GB Arbeitsspeicher auf dem ASRock J5040-ITX* erkannt.


Mainboard & Anschlüsse

EigenschaftWert Bemerkungen
DDR4-Slots 2 DDR4 bis 2400
max. Speicherspezifikation DDR4-2400 SoDimm
max. Speicherkapazität 8GB 16 GB funktionieren
ECC-Support
PCI-E 2.0 x1 1
SATA (6Gbit/s) 4 2x Intel, 2x ASMedia ASM1061
M.2 Slot WiFi (2230 Key-E) 1 für optionale W-Lan Karte
LAN (1 Gbit/s) 1 Realtek RTL8111H
USB 2 (0.5 GBit/s) an I/O-Blende 2
USB 2 (0.5 GBit/s) als Header 3
USB 3.0 (5 GBit/s) an I/O-Blende 2
USB 3.0 (5 GBit/s) als Header 2
HDMI 2.0 1
DVI 1
VGA 1
Audio 7.1 CH HD Realtek ALC892
FAN-Header 2
Formfaktor Mini-ITX

Das ASRock J5040-ITX* ist ideal für ein kleines und effizientes NAS-System geeignet. Über insgesamt vier USB 3.0 Anschlüsse (2x I/O Blende und 2x per Mainboard-Header) sowie 4 SATA Ports lassen sich ausreichend Festplatten mit dem Mainboard verbinden. Dank des HDMI 2.0 Anschlusses (4k Videomaterial @ 60 Hz) des Mainboards könnte dieses NAS auch als 4K-Mediacenter oder Allround-PC genutzt werden.

Alternativ lässt sich das ansonsten identische ASRock J4125-ITX* verbauen, welches mit einem Intel Celeron J4125 Prozessor bestückt ist. Dieser Prozessor besitzt ebenso vier Kerne, die Taktfrequenz liegt mit 2,7 GHz aber 300 MHz unter dem hier genutzten Intel Pentium Silver J5040. Der Intel Celeron J4125 ist daher ca. 10 Prozent langsamer als sein größerer Bruder.

Neben 4 SATA3 Ports verfügt das Mainboard über einen M.2 2230 Key-E Slot für eine kleine W-Lan Karte wie z.B. der Intel Dual-Band Wireless AC 9260*. Diese funkt über 2x2 MiMo (2,4 + 5 GHz) mit bis zu 1,7 GBit/s im aktuellen 802.11ac Standard. Zusätzlich verfügt das ASRock J5040-ITX* über einen PCIe 2.0 x1 Slot, z.B. für die Nachrüstung einer weiteren Netzwerkkarte.

Einen vollständigen Test des ASRock 5040-ITX inkl. Benchmarks und Energieverbrauchmessungen findet ihr auch bei uns.


Festplatten & RAID

EigenschaftWert Bemerkungen
AHCI & NCQ
Hot-Plug
unterstützte 2,5 Zoll Festplatten 4Stück
unterstützte 3,5 Zoll Festplatten 4Stück

Der Systemdatenträger kann auf 4 verschiedene Arten realisiert werden, wobei nur bei Option 1, 2 und 3 alle 4 SATA-Ports des Mainboards für Datenfestplatten genutzt werden können.


Entscheidet ihr euch für Option 1 und bindet eine PCIe / NVME SSD via M.2 NVME SSD PCIe 2.0 x1 Karte* an das System an, achtet darauf, dass es sich um eine echte x1-Karte handelt ! Karten mit x4 Interface passen nicht in den PCIe-Slot des Mainboards. Außerdem muss es sich um eine PCIe / NVME SSD handeln, SATA-SSDs funktionieren mit so einer Karte nicht.

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Wer mit der zweiten Möglichkeit (SanDisk Extreme PRO* 128GB*) liebäugelt, sollte sich im klaren sein, dass es sich hier um einen professionellen Stick mit SSD-Haltbarkeit und dementsprechender Leistung handelt. Der Stick ist nicht mit normalen USB 3.0 Sticks vergleichbar. Normale Sticks eignen sich unser Erfahrung nach nicht für die Nutzung als Systemdatenträger da diese im Dauerbetrieb schnell kaputt gehen.

Wir benutzen in unserem Testsystem die Lösung mit USB 3.0 zu M.2 SATA Stick*, in dem eine Transcend TS32GMTS400S* 32GB SSD verbaut wurde. Diese Lösung hat sich in der Vergangenheit schon bei mehreren System als sehr zuverlässig bewährt und liefert zudem eine hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeit. Mit einem Delock USB 3.0 PinHead auf 2x USB 3.0* Adapter kann der Stick auf Wunsch auch in das Gehäuseinnere verlegt und an den USB 3.0 Header des Mainboards angeschlossen werden.

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Bei den Datenfestplatten greifen wir zur WD Red* NAS Serie, die für den Einsatz im NAS konzipiert sind und über eine abgestimmte Firmware sowie TLER (Time Limited Error Recovery) verfügen und sich ideal für den Einsatz in einem RAID eignen. Alternativ kann man die Seagate Ironwolf* NAS Serie nutzen, die technisch fast identisch mit den WD Red* Festplatten ist. So verfügen die Seagate NAS Festplatten etwa mit ERC (Error Recovery Control) ebenfalls über ein Feature zur Minimierung von Problemen im RAID-Betrieb. Beide Hersteller gewähren 3 Jahre Garantie auf die NAS Festplatten.

Denkt bei der Wahl des Gehäuses (siehe weiter unten) unbedingt an eine gute Belüftung der Datenfestplatten. Festplatten die im Betrieb über längere Zeit zu warm werden, fallen deutlich schneller aus als ausreichend gekühlte Festplatten.

Möchtet ihr mehr über die NAS-Festplatten der WD-Red bzw. Seagates Ironwolf Serie wissen ? Dann schaut mal hier vorbei: Western Digital. Red vs. Seagate Ironwolf


Netzteil

EigenschaftWert Bemerkungen
Formfaktor Extern
Max. Leistung 72W
SATA-Power 1
Überstromschutz (OCP)
Überspannungsschutz (OVP)
Unterspannungsschutz (UVP)
Kurzschlussschutz (SCP)
Überhitzungsschutz (OTP)
Überlastschutz (OPP)

Das Mainboard wird über eine PicoPSU-90* an einem Salcar 72W Externes Netzteil* angeschlossen. Die Salcar Netzteile haben sich bei uns über die letzten Jahre bewährt. Sie sind nicht nur sparsamer als die meisten anderen externen Netzteile, sondern verfügen über eine Absicherung gegen Überstrom, Überspannung und Überlast, was sie für den Dauereinsatz qualifiziert.

NAS Basic 2.1 - Mini-ITX Eigenbau-NAS mit 4x SATA und passiver 4-Kern CPU
NAS Basic 2.1 - Mini-ITX Eigenbau-NAS mit 4x SATA und passiver 4-Kern CPU
Da die PicoPSU-90* nur über ein SATA-Power Kabel verfügt, könnt ihr mehrere SATA Power Y-Kabel* benutzen um bis zu 5 Festplatten (1x Systemdatenträger + 4 Datenfestplatten) mit Energie zu versorgen.

Wer trotzdem lieber ein normales ATX-Netzteil verbauen möchte, für den haben nachfolgend einige Alternativen herausgesucht:

Alternative ATX-NetzteileSATA-PowerZertifizierung und EffizienzPreis
be quiet! System Power 9 400W*580+, bis zu 89%41 Euro
be quiet! Pure Power 11 300W*480+ Bronze, bis zu 87%48 Euro
be quiet! Pure Power 11 350W*580+ Bronze, bis zu 87%55 Euro
be quiet! Pure Power 11 400W*580+ Gold, bis zu 91%52 Euro

Möchtet ihr eines der internen ATX-Netzteile verwenden, benötigt ihr die PicoPSU-90* nicht, denn der DC-Wandler ist im ATX-Netzteil bereits enthalten.


Gehäuse

EigenschaftWert Bemerkungen
Mini-ITX

Das Cooler Master Elite 120 Advanced* ist immer noch unsere erste Wahl für ein Mini-ITX NAS, da es Platz für bis zu 4 Datenfestplatten bietet. 3 Festplatten lassen sich direkt in die 3,5 Zoll Slots einbauen, die vierte kann mit einem 5,25 Zoll auf 3,5 Zoll HDD Adapter* in den 5,25 Zoll Laufwerkschatz verbaut werden. Das ist nicht perfekt, dafür stimmt das Preis-leistungsverhältnis.

Professioneller ist sicherlich das Eolize SVD-NC11-4* NAS-Gehäuse mit vier 3,5 Zoll HDD Einschüben, welches zwar satte 140 Euro kostet, dafür aber bereits ein 250 Watt starkes 80 PLUS Bronze Netzteil sowie einen 120 mm Lüfter zur Kühlung der Festplattenschächte mitbringt. Das bedeutet, dass ihr euch beim Eolize die PicoPSU-90* sowie das externe Netzteil sparen könnt. Das entspricht einer Ersparnis von rund 50 Euro. Die HDD-Einschübe sind von außen erreichbar und abschließbar. Einen ausführlichen Test zu diesem NAS-Gehäuse findet ihr auch bei uns.

Optisch ist das Fractal Design Node 304* den beiden anderen Gehäusen weit voraus. Die Festplattenaufnahme ist aber nicht so perfekt gestaltet wie im Eolize SVD-NC11-4*. Das Fractal Design Node 304* bietet Platz für bis zu 6 Datenfestplatten.

Empfohlene Gehäuse3,5 Zoll HDDsLüfter inkl.Preis
Cooler Master Elite 120 Advanced* (schwarz/silber)3+11x 120mmm, 1x 80mm50 Euro
Eolize SVD-NC11-4* (schwarz)41x 120mmm140 Euro
Fractal Design Node 304* (weiß/schwarz)61x 140mmm, 2x 92mm80 Euro






Betriebssystem

EigenschaftWert Bemerkungen
OpenMediaVault 5 Debian 10 Linux mit mdadm Linux-Software-RAID
TrueNAS CORE 12 Nachfolger von FreeNAS 11
Windows 10

Meine erste Empfehlung für das Betriebssystem ist auch dieses Mal wieder das kostenlose OpenMediaVault, welches aktuell in der Version 5.5 erhältlich ist (Download). OpenMediaVault (OMV) ist eine Weboberfläche zur Verwaltung des darunter liegenden Linux. Es handelt sich um ein aktuelles Debian 10 Linux. Ihr benötigt aber keine Linux-Kenntnisse um OpenMediaVault zu installieren oder später zu konfigurieren. Das Installationsimage kopiert ihr auf einen USB-Stick und installiert über diesen Stick dann OMV auf einen Systemdatenträger.

NAS Basic 2.1 - Mini-ITX Eigenbau-NAS mit 4x SATA und passiver 4-Kern CPU

OMV nutzt das ext4 Dateisystem von Linux, unterstützt aber auch Btrfs oder Zfs. Die Raid-Verwaltung übernimmt dabei das Linux Paket mdadm. Eine Komplettanleitung zur Einrichtung und Optimierung von OMV findet ihr direkt bei uns. In der Anleitung zu OpenMediaVault beschreiben wir auch, wie ihr mit dem Tool powertop weitere 1-2 Watt Energie im Leerlauf einsparen könnt. Außerdem gehen wir auf die Konfiguration des AutoShutDown Plugins ein, welches das NAS bei Nichtbenutzung automatisch in den Standby-Modus versetzt.

Eine Alternative zu OpenMediaVault ist Unraid. Unraid (Link) wird auf einem USB-Stick installiert und ist kostenpflichtig. Die Lizenzkosten sind einmalig zu bezahlen und richten sich nach der Anzahl der Datenfestplatten. So zahlt ihr zum Beispiel für bis zu 6 Datenfestplatten einmalig 59 US Dollar.

Unraid benötigt keine Installation sondern startet direkt vom USB-Stick. Dadurch liegt die Einstiegshürde auch für Anfänger sehr niedrig. Die Verwaltung von Unraid geschieht auch hier über eine Weboberfläche, welche ihr von jedem Browser aus anzeigen lassen könnt.

Unraid ist aktuell leider auf ein Array limitiert, auf dem aber mehrere Pools genutzt werden können. Auch zu Unraid findet ihr einen detalierten Artikel bei Elefacts.

NAS Basic 2.1 - Mini-ITX Eigenbau-NAS mit 4x SATA und passiver 4-Kern CPU

Alternativ läuft natürlich auf dem System auch Windows 10 oder ein normales Debian oder Ubuntu Linux.


Benchmarks

EigenschaftWert Bemerkungen
Max. Lesen via SMB/NFS 114MB/s
Max. Schreiben via SMB/NFS 113MB/s
Max. Lesen via FTP 114MB/s
Max. Schreiben via FTP 112MB/s
Max. CPU Last SMB-Lesen 15%
Max. CPU Last SMB-Schreiben 15%
Cinebench R15 Einkern 95cb
Cinebench R15 Mehrkern 317cb

Ein Vierkern-Atom Prozessor mag sich jetzt nicht allzu schnell anhören, in der NAS-Welt ist die Ausstattung aber durchaus gut. Viele Fertig-NAS Systeme sind deutlich langsamer unterwegs. Dieses NAS ist z.B. während einer 1 Gbit Datenübertragung mit über 110 MB/s nur zu ca. 15% ausgelastet.


Energieverbrauch

EigenschaftWert Bemerkungen
Ausgeschaltet 1,6W
Standby 2,6W
Leerlauf 8,5W OMV 5.5, ohne Datenfestplatten
Maximale Last 28W Windows 10, CB R20 und FurMark GPU Test

Den Energieverbrauch haben wir mit einem Voltcraft Energy-Logger 4000* ermittelt, der auch bei niedrigen Strömen ordentliche Messergebnisse abliefert. Das NAS Basic ist durch seinen passiv gekühlten Prozessor sehr energieeffizient.

Um Energie zu sparen, kann das System z.B. unter OpenMediaVault so konfiguriert werden, dass es nur aktiv ist wenn es auch benötigt wird. Ist im Netzwerk kein Client mehr aktiv der für die Benutzung des NAS registriert ist, versetzt sich das NAS von alleine in den Standby. In diesem Zustand verbraucht unser NAS dann nur 2,6 Watt und wartet bis es von einem Client per Wake-On-Lan (WOL) mit einem Magic-Paket wieder aufgeweckt wird.

Dazu benutzen wir das AutoShutDown Plugin der OMV-Extras, das dann einfach per OpenMediaVault Weboberfläche eingerichtet wird. Neben der Client-Aktivitätsprüfung kann das Plugin auch Zugriffe auf die Festplatten registrieren und dementsprechend das NAS aktiv halten. Auch Ports oder die Systemlast können überwacht werden. Wer möchte kann eine Zeitspanne festlegen, in der das NAS generell nicht in den Standby-Modus versetzt werden soll.

Mit dem Tool powertop (Installation siehe OMV Komplettanleitung) lassen sich weitere 0,8 Watt im Leerlauf einsparen. Achtung: möchtet ihr das NAS z.B. mit dem AutoShutDown Plugin nutzen, könnt ihr powertop zumindest nicht in der Standardkonfiguration nutzen da das NAS dann nicht mehr per WOL-Paket aus dem Standby geweckt werden kann.


Technische Daten (Zusammenfassung)

EigenschaftWert Bemerkungen
Prozessor Intel Pentium Silver J5040 2x 2,0 GHz, 4MB Cache, 10W TDP
Mainboard ASRock J5040-ITX* 2x DDR4, 1x PCIe 2.0 x2, 4x SATA, M.2 WiFi
Mainboard (Alternativ) ASRock J4125-ITX* ca. 10% langsamer
Arbeitsspeicher Crucial CT2K4G4SFS824A* 2x4GB DDR4-2400
Arbeitsspeicher (Alternativ) Kingston HX432S20IB2K2/16* 16 GB DDR4-3200 2x8GB DDR4-3200 im DDR4-2400 Modus
Systemdatenträger SanDisk Extreme PRO* 128GB* Alternativ USB 3.0 zu M.2 SATA Lösung
Systemdatenträger (Alternativ) 250GB Samsung 860 EVO* belegt einen SATA-Port
Netzteil Salcar 72W Externes Netzteil* benötigt zusätzlich PicoPSU DC-Wandler
Netzteil (Alternativ) be quiet! Pure Power 11 300W* 4x SATA
DC-Wandler PicoPSU-90* nur bei Verwendung eines externen Netzteils
Gehäuse Cooler Master Elite 120 Advanced* 4x 3,5 Zoll Festplatten
Gehäuse (Alternativ) Eolize SVD-NC11-4* 4x 3,5 Zoll Festplatten inkl. 250 Watt Netzteil
Datenfestplatte WD Red* NAS ca. 38 Euro / TB
Datenfestplatte (Alternativ) Seagate Ironwolf* NAS ca. 35 Euro / TB
Adapter / Kleinteile SATA Power Y-Kabel* je nach Netzteil
Adapter / Kleinteile 5,25 Zoll auf 3,5 Zoll HDD Adapter* für Cooler Master 120 Elite bei Benutzung von 4 HDDs
Adapter / Kleinteile M.2 NVME SSD PCIe 2.0 x1 Karte* für eine PCIe M.2 SSD
Adapter / Kleinteile (Optional) USB 3.0 zu M.2 SATA Stick* bei Verwendung eines USB Systemdatenträgers
Adapter / Kleinteile (Optional) Transcend MTS400 32GB* bei Verwendung eines USB Systemdatenträgers
Adapter / Kleinteile (Optional) USB 3.0 20-Pin Mainboard Header* bei Verwendung eines USB Systemdatenträgers
Gesamtpreis System 240 kleinste Ausführung ohne Datenfestplatten



Unsere aktuellen NAS-Zusammenstellungen in der Übersicht


Ihr habt jetzt Lust auf ein Eigenbau NAS bekommen ? Wir haben für euch eine Übersicht aller aktuellen NAS Zusammenstellungen erstellt. Diese Liste wird ständig aktualisiert und ist damit immer auf dem letzten Stand. Alle Systeme können mit einem beliebigen Betriebssystem (z.B. Windows 10, Linux oder FreeBSD) genutzt werden.

Wir nutzen als Standard-NAS Betriebssystem in unseren Artikeln OpenMediaVault, welches auf Debian Linux aufsetzt und eine Weboberfläche mit allen benötigten NAS-Funktionen zur Verfügung stellt. Linux Fachwissen wird nicht benötigt.

NameHDDsProzessorCB 15 MCECCLetztes UpdatePreis
NAS Starter 2.02Raspberry Pi 4 B*--Nein07/2019ab 67 €
NAS Basic 2.14Intel Celeron J5040 onBoard317 cbNein11/2020ab 240 €
NAS Advanced 46+Intel Celeron G5905*287 cbNein08/2021ab 310 €
NAS Expert 3.06+Intel Pentium G5400*403 cbJa01/2020ab 455 €


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Kommentare (103)

Kommentar
Joerg
Geschrieben am17.10.2021
ITX mit Atom? Entweder alte J3xxx Boards oder bau einfach das NAS Advanced. Das bietet eh grössere Reserven mit 6 SATA Ports bzgl. Erweiterbar ind er Zukunft. Sonst siehts duster aus bzgl. der neueren ATOM Boards.

Aber statt dem hier empfohlenem MSI-B560M- Realtek Chipsatz würde ich ein GA-B560M-D3H (nicht DS3H!) mit Intel Netzwerkchip nehmen. Die Realtek Netzwerkchipsätze verhindern of höhere C-States. Das kostet Strom. Hab ich mit dem B460M-DS3H selbst erlebt. Das DS3H hat RTL8111 und ging nicht tiefer als C3.

So kann man mit einem Corsair RX550 (2021) auf 15-20W Idle kommen mit NVME+6HDD. Das Netzteil vorne in der 2021er Version ist fast so effizient wie eine PicoPSU, aber auch teuer.

Gruss,
Joerg

Kommentar
Jörg
Geschrieben am10.10.2021
Bin gerade auf der Recherche zu einem Selbstbau NAS auf eure Seite und die NAS Basic Vorschläge gestoßen und finde vor allem auch das vorgeschlagene Gehäuse Eolize SVD-NC11-4* Mini ITX super!
Aber ohne Motherboard wird das wohl nichts....oder gibt es noch andere miniITX Board Empfehlungen neben den scheinbar nicht mehr verfügbaren Asrock Boards?
Kommentar
Peter Hendricks
Geschrieben am04.10.2021
Zu OMV moechte ich noch anmerken, dass es von einem einzelnen Programmierer entwickelt wird. Ich habe es 3-mal installiert und jedesmal gab es das selbe Problem: wenn der "Name" (z. B. /dev/sdc) der System-Disk sich aenderte war das zwar dem OS egal, aber OMV zeigte dann die urspruengliche System-Partition noch als Zombie an und jeder Versuch, irgendetwas an irgendeiner Partition zu aendern fuehrte zu einem Haufen Fehler-Meldungen, schwarzem Bildschirm, BEEP und Reboot.

Ich habe im Forum um Hilfe ersucht, wurde aber abgewimmelt mit der Bemerkung, da koenne ja jeder Neuling daherkommen und sagen er habe einen Bug gefunden. Und ueberhaupt, spontane Reboots gibt es bei OMV nicht. Ein toller Ratschlag war auch, ich solle mir einen vernuenftigen PC kaufen, bei dem das nicht vorkommt.

Ich habe dann Linux Mint und Webmin installiert und seitdem laeuft es ohne Probleme.

Ein paar Anmerkungen zum Asrock-Mobo mache ich dann in dem entsprechenden Artikel.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am15.09.2021
Leider nicht wirklich. Wenn es vom Platz her (Gehäuse) passt, eventuell das ASRock J4105M*. Das gibt es ab und zu etwas günstiger.
Kommentar
nic
Geschrieben am14.09.2021
Da die Mainboards mitlerweile mit über 200 bei Ebay gehandelt werden - gibt es mittlerweile eine Alternative? :)
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am28.08.2021
Ja, Danke die E-Mail hab ich vorgestern auch bekommen. Schade eigentlich.
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Xavier
Geschrieben am27.08.2021
@stefan @mike

Die Firma hinter Helios64 hat die Entwicklung und Produktion eingestellt.

https://blog.kobol.io/2021/08/25/we-are-pulling-the-plug/
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am25.08.2021
Das Helios64 ist sehr interessant, allerdings hatte ich bisher kein Glück beim Kauf, denn das Helios64 ist fast dauerhaft ausverkauft. Leistung sollte etwas über einem Raspberry Pi liegen, aber nicht vergleichbar mit dem NAS Basic 2.1. Trotzdem wird zum Helios64 ein Bericht kommen, sollte ich es schaffen die Hardware zu kaufen :)
Kommentar
Mike
Geschrieben am24.08.2021
Was haltet ihr von dem Helios 64?
https://wiki.kobol.io/helios64/intro/

Wahrscheinlich etwas langsamer als dieses NAS hier, eher im Bereich des Raspberry 4?

Danke
Kommentar
Joerg
Geschrieben am18.08.2021
Intel Systeme sind halt im allgemeinen Energiesparender.

Wenns größer und leistungsfähiger sein darf: ein B460m uATX Board mit einem Pentium Gold Prozessor: Gigabyte B460m Aorus Pro

Dem Board hier werden 9 Watt im Idle nachgesagt (die Messung war mit einem i3 10100) und einer NVME SSD. Dazu noch 6 SATA Anschüsse statt nur 4. Aber kein ECC.

Gruss,
Joerg
Kommentar
Micha
Geschrieben am16.08.2021
Auch das ASRock J4105M* ist schwer zu bekommen. Gibt es noch alternativen, wieist es hier mit AMD?
Kommentar
nerd1234
Geschrieben am07.08.2021
ECC ist für mich ein Must-Have
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am18.07.2021
@ Peter: stimmt, aber 149 GBP sind auch ne Hausnummer. Das ASRock J4105M* kostet etwas mehr als die Hälfte.
Kommentar
Peter
Geschrieben am18.07.2021
Bei mini-itx.com ist es noch erhältlich, wenn die Webseite stimmt.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am18.07.2021
@Hp Für deine Anforderungen sollte das NAS Basic ausreichen. Was Du mit "ein bisschen Reserve" meinst, kann ich natürlich nicht abschätzen. Beim NAS Advanced ist man natürlich deutlich flexibler.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am18.07.2021
Die Boards sind zwar noch aktuell, aber kaum noch zu beziehen. Ist wieder ein Drama mit ASRock ...
Meine Empfehlung wäre zum Ausweichen das ASRock J4105M* und dort dann eine PCIe SATA Karte drauf. Dann hat man mehr als genug SATA Ports.
Kommentar
Micha
Geschrieben am17.07.2021
Hallo,
ich sehe, dass die Kommentare hier noch reichlich besucht werden, deshalb meine kurze Frage:
Die zwei Borads von ASrock, das J5040-itx und auch das J4125-itx scheinen ja kaum noch irgendwie erhältlich zu sein. Gibt es ähnlich gute / vergleichbare Alternativen? Insbesondere 4xSata, ähnliche CPU-Power und v.a. sparsam beim Strom?
Kommentar
Hp
Geschrieben am15.07.2021
Servus aus Österreich, ich lese hier schon länger mal mehr mal weniger mit.
Ich würde gern Proxmox als Grundsystem installieren darauf sollte dann laufen
- OMV
- eine SamrtVisu (IoBroker, Node Red oder Edomi)
- Jdownloader
- eventuell ein Plex Server (ohne Transcoding falls das überhaupt sinnvoll ist)
- ein bisschen Reserve für weitere Spielereien wären auch noch super

Jetzt ist nur die Frage ob so ein System diese Anforderungen erfüllen kann von der Power her oder doch lieber auf das NAS Advanced ausweichen.

Leider sind die Preise zurzeit sehr hoch und einiges ist gar nicht verfügbar. Schlimmstenfalls muss ich die Zeit mit einem Raspi 4/8Gb überbrücken.
Lg
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am12.07.2021
Hi Axel, welche Maße benötigst Du genau ? Dann messe ich hier gerne nach.
Kommentar
Axel
Geschrieben am12.07.2021
Hallo zusammen,

Diese Zusammenstellung gefällt mir grundsätzlich sehr gut. Ich würde gerne eine abgespeckte Version mit SSDs in einem Streacom DB1 betreiben. Dafür müsste ich aber die dazugehörige passive Kühllösung auf dem Mainboard montieren. Ich kann die dafür nötigen Maße des Mainboards oder des Sockels FCBGA1090 online nicht finden um die Kompatibilität zu prüfen. Kann mir hier jemand weiterhelfen?
Vielen Dank im Voraus!
Grüße
Axel
Kommentar
MUCTOP
Geschrieben am26.06.2021
Es gibt noch eine 5. Möglichkeit, die Systemplatte anzubinden:

https://de.aliexpress.com/item/4001138827099.html?spm=a2g0s.9042311.0.0.27424c4dqXJ4mm

mit diesem Adapter eine 2280 M.2 NVMe SSD hochkant
in dem kleinen 2230 WiFi Slot einbauen

Die Geschwindigkeit ist wie im PCIe 1x Erweiterungsplatz !
und wird auf Anhieb erkannt
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am10.06.2021
Danke für dein Lösungshinweis. Ist mir bei Debian auch schon mal passiert :)
Kommentar
Florian
Geschrieben am10.06.2021
Ich antworte mir mal selbst...

Mein System bootet jetzt von der NVMe SSD im PCI Riser. Ursache war, dass ich Debian nicht im UEFI Modus sonder im BIOS Modus installiert habe...
Kommentar
Florian
Geschrieben am10.06.2021
Zuallererst danke für den tollen Artikel - der hat mich angefixt und ich habe mir ziemlich genau die gleiche HW für mein neues NAS bestellt.nnIch habe mir die verlinkte "M.2 NVME SSD PCIe 2.0 x1 Karte" und eine Samsung EVO970 NVMe SSD gekauft. Ich kann darauf auch Debian installieren. (d.h. Adapter und SSD funktionieren).nnAllerdings kann ich nicht von der NVMe booten, weil das BIOS mir die SSD nicht als Boot Device anzeigt. Im Artikel steht dass das funktioniert - habt ihr das erfolgreich getestet? Auf meinem Board ist das BIOS v1.60 drauf. Laut Homepage ist das aktuell?nnWürde mich sehr freuen, wenn mir hier jemand helfen könnte!
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am07.06.2021
Ja, Dank AES-Ni packt die CPU das locker. Glaube der AES-Benchmark von Truecrypt lag bei über 2 GB/s.
Kommentar
Thomas
Geschrieben am06.06.2021
Hat jemand Erfahrung, ob die Leistung der CPU auch ausreicht, wenn die Festplatten verschlüsselt sind? (z.B. AES-XTS 128 via cryptsetup unter Linux) Die CPU unterstützt AES-NI, aber schafft sie 120MB/s Durchsatz.
Kommentar
Joerg
Geschrieben am14.05.2021
Kommentar
Wolf
Geschrieben am13.05.2021
Hallo,
danke für die Empfehlungen. Ich möchte mir diese oder eine vergleichbare Zusammenstellung gerne bauen. was kämen für vergleichbare Mainboards infrage, die ich aktuell bei reichelt bestellen kann (das Asrock j5040 itx ist zumindest dort zur Zeit nicht lieferbar https://www.reichelt.de/mini-itx-mainboard-mit-intel-pentium-silver-j5040-asrock-j5040-itx-p298021.html?&trstct=pos0&nbc=1 )
Oder: auf was muss ich bei der Wahl des Mainboards achten? Es sollte jedenfalls in mein vorhandenes Eolize SVD-NC11-4* passen und mit 4 Platten laufen.
Danke für die tollen Tips hier.
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Stefan (Team)
Geschrieben am09.04.2021
Nein da spricht nichts dagegen. Zum Zeitpunkt wo ich den Artikel geschrieben habe, waren beide gleich teuer, daher hab ich dann den DDR4-3200 genommen.
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Tobias
Geschrieben am08.04.2021
Danke für den tollen Guide. Ich habe mir gerade die Hardware bestellt.
Gibt es einen Grund warum ihr den Kingston RAM als 3200er (im 2400 Mode) empfohlen habt?

Den gibts doch auch als 2400er. Spricht irgendwas dagegen das Kingston HX424S14IB2K2/16 16 GB DDR4-2400* zu nehmen?
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Gromli
Geschrieben am08.04.2021
Hallo zusammen,
erstmal danke für die Zusammenstellungen auf eurer Seite.

Da mir mit meinem NAS Basic 2.0 leider der Platz ausging musste ich mir gedanken machen wie es mit einer Erweiterung aussah.

Hatte mich dann für einen SATA Controller mit ASM1061 Chipsatz entschieden da dieser bereits auch schon auf dem Board verbaut war. Ich habe natürlich ein großes Netzteil drin um alles zu versorgen.

Der Controller mit den Festplatten wurde sofort erkannt. Musste nur leider den Raid neu aufbauen da mir die neuen Platten etwas durcheinander gemacht haben und ich es nicht wieder hinbekommen habe.

Auf jedenfall ist die Geschwindigkeit mit 2 zusätzlichen Platten am PCIE 2.0 1x genau gleich geblieben.
Zumindest für alle Operationen welche ich über das Netzwerk mache. Es kopiert weiterhin mit 108-112 MB die Sekunde vor sich hin.

Für Leute die 2 Platten erweitern wollen, ASM1061 klappt wunderbar. für 13 war der Controller bei Amazon erhältlich und nun ist das Gehäuse voll und alle slots ausgenutzt. :D

*Nicht vergessen einen Stromspitter für die zusätzlichen Platten zu kaufen.
**Vielleicht kann man den SATA Adapter als Vorschlag zur Erweiterung hier mit aufnehmen.
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Stefan (Team)
Geschrieben am17.03.2021
1. Mainboard unter 10 Watt und 2,5 Gbit LAN -> Wenn dann zu teuer. Würde hier eine 2,5 Gbit LAN-Karte stecken und fertig.
2. UnRAID unterstützt einen SSD Cache
3. Link Aggregation funktioniert
4. OpenMediaVault kann auch virtuelle Maschinen betreiben.
5. Von Windows Homeserver würde ich Abstand nehmen und auf Linux setzen. Mir ist hier auch keine Weboberfläche für Windows bekannt.
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Stefan (Team)
Geschrieben am17.03.2021
Link Aggregation sollte funktionieren, die doppelte Bandbreite hast Du dann aber nicht bei der Kommunikation mit nur einem Client, sondern erst wenn zwei Clients mit voller Geschwindigkeit Daten austauschen sollen. Das ist selbst bei professionellen Produkten so.

19 Zoll Gehäuse habe ich keine getestet, da kann ich dir nicht weiterhelfen.

Bei den Festplatten ist mir keine Obergrenze an der Kapazität bekannt. Sollten also theoretisch auch 20 TB Festplatten laufen.
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Stefan (Team)
Geschrieben am17.03.2021
Wenn dann erst Ende des Jahres. Ich tippe aber auf Anfang 2022.
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Mario
Geschrieben am15.03.2021
Hallo,der Artikel gefällt mir sehr gut. Bin da eben mehr oder weniger per Zufall drüber gestolpert. Will mir dieses Jahr auch ein NAS zulegen und da wäre eine ähnliche Zusammenstellung schon sehr interessant.Hab da aber mal ein paar Fragen in die Runde oder die Experten.1. Wenn ich da ein Netzwerkkarte einbaue, kann ich die beiden LAN Ports dann so zusammenfassen, dass die wie ein Port arbeiten, nur mit doppelter Bandbreite2. gibt es ein günstiges 19" Gehäuse in das man das einbauen kann (darf maximal 4045 cm tief sein HE sind egal) Die Lösung mit energiesparend betreiben hätte ich trotzdem gerne3. wie groß (Speicherplatz) dürfen die 4 Festplatten maximal sein, damit sie vom Board unterstütz werdenIch hoffe das ist so zulässig zu dem Artikel, auch wenn ich nach alternativer Hardware (Gehäusen) frage.Mario
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David
Geschrieben am14.03.2021
Hi!Gibt es dieses Jahr ein neues ITX BoardMein j4205 ist genau nach 2J 3M abgeraucht ( .Hab zur Zeit mein Q1900 eingebaut,was seinen Dienst verrichtet.
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Christian
Geschrieben am12.03.2021
Ich suche seit mehreren Tagen ein 4Bay NAS und wälze die technischen Daten von Synlology, Qnap und Asustor. Leider konnte ich bislang kein bezahlbares System finden welches alle meine Anforderungen erfüllt. So bin ich zufällig auf diese TOP Seite bekommen und total begeistert. Ein eigenes NAS zu bauen ist eine wirklich super Idee.Folgende Fragen hätte ich noch offen1. Gibt es inzwischen ein Mainboard mit CPU (Leerlauf 10W) welches 2,5 Gigabit LAN on board hat2. Unterstützen OpenMediaVault undoder Unraid auch a) SSD Cache b) Link Aggregation 3. Kann ich mit OpenMediaVault auch eine VirtualMachine betreiben oder nur Docker Container4. Gibt es für Windows 10 Pro* eine NASSW welche mir ermöglicht das System auch über HTML zu konfigurieren Da ich auch einen Homeserver auf Windows 247 laufen habe wäre das eine gute Idee beides zu kombinieren.Danke für Eure Antworten.GrußChristian
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josch
Geschrieben am27.02.2021
Ich habs mir als Proxmox Backup Server gebaut:

SSD: Gigabyte GP-GSM2NE3128GNTD NVMe 128GB M.2 Solid State Drive
HDD: 2 x ST8000VN004 (8GB)
RAM: HyperX Impact HX432S20IB2K2/16* 16GB Kit*(2x8GB) 3200MHz DDR4 CL20 SODIMM
Gehäuse: Fractal Design Node 304* white

Alles läuft problemlos.
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Joerg Winges
Geschrieben am23.02.2021
Für was soll denn die SSD sein? Als Cache SSd oder für die UnRaid Firmware?

Wenn für letzteres, was ich vermute weil Du wegen der UnRaid lizenz fragst, lohnt sich meiner Meinung nach keine SSD. Ich weiss nichtmal ob das funktioniert. Da reicht ein halbwegs qulitativer 2 GB USB Stick schon aus für die paar MB Firmware. Ich hab da einen USB3 32GB Stick für 6 Euro.
Da liegen ja praktisch nur Konfigurationen und die Plugins, sprich es wird meistens nur lesend zugegriffen. App Daten, VMs etc. liegen dann auf den Harddisks.

Dadurch solte der Stick auch lange halten.

Und noch ein paar Tips zum aufsetzen des Unraid.
Besorge Dir eine Grosse Cache SSD (512GB-1TB). Auf die am besten die VMs, Docker Container und alles was schnell sein soll legen. Diese Cache Platte wird übrigens nicht durch die Paritätsplatte geschützt.
Das ist auch die einzige Platte die eine SSD sein sollte. Als Datenplatte eignen sich SSDs bei unRaid nicht!

Als Paritätsplatte nimm die grösste und schnellste deiner HDDs.
Unter Shares im UnRaid kannst Du konfigurieren welche Daten wo abgelegt werden in deinem Array. So habe ich meinen Download Ordner zum Beispiel so konfiguriert, das er alles erstmal auf die Cache SSD ablegt. So läuft nur die und nicht die ganze Zeit eine HDD+Paritätsplatte. Diese Daten werden dann einmal am Tag durch ein Tool namens "Mover" auf die HDDs kopiert (aber dann einmal alles schnell in einem Rutsch und der Mover ist ein Teil von Unraid). Das spart Strom da die HDDs so oft wie möglich im Spindown sind. Kann man über eine Option pro share so einstellen (nur HDD nutzen, nur Cache nutzen, Cache bevorzugen und all sowas)

Wie Du siehst gibt es da ganz viel einzustellen. Muss man sich erstmal etwas einlesen und herumprobieren. Aber die Möglichkeiten sind halt auch immens.

Gruss,
Joerg
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nullDevice
Geschrieben am23.02.2021
So, die Entscheidung ist gefallen, Stefan und Joerg haben mich vom Selbstbau überzeugt :) Vielen Dank nochmal für die aufschlussreichen Antworten.

Eine Frage bewegt mich noch, ich würde gerne Unraid einsetzen und dabei das M.2 Gehäuse https://geizhals.de/2376628076?hloc=at&hloc=de und die SSD https://geizhals.de/kingston-a400-ssd-120gb-sa400m8-120g-a1993814.html?hloc=at&hloc=de einsetzen. Funktioniert das überhaupt wegen der Unraid Lizenz Bindung an die Seriennummer ? Oder doch lieber den SanDisk Extreme PRO* 128GB* nutzen ?
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Tom
Geschrieben am18.02.2021
AVX2 ist tatsächlich für viele moderneren und rechenintensivere Aufgaben sehr hilfreich.
Bei z.B. OCR Aufgaben nutzen es viele Programme auch!

Vielleicht kommt das ja in der nächsten Generation auch zu den stromsparenden Modellen...
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Joerg Winges
Geschrieben am18.02.2021
Ein LGA 1200 Board, B460m oder H410, mit einem Pentium Gold G6400 wäre eine alternative die preislich auch sehr attraktiv ist. Allerdings nicht passiv gekühlt. Mit ein Paar Watt mehr Leistungsaufnahme im Idle. Das Gigabyte uATX B460m DS3H hat 6 Sata ports und ich habe das (allerdings mit einem i3-10100) mit Unraid getestet. Siehe weiter unten meinen Kommentar dazu inkl. Leistungsaufnahme. Geht dann allerdings mehr in die Richtung NAS Advanced.
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Stefan (Team)
Geschrieben am17.02.2021
Bei Intel bleibt da nur ein Intel Core oder ein AMD Ryzen (AMD APUs z.B. die Renoir APUs wie der Intel Ryzen 5 PRO 4650G gehen auch).
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Heiko
Geschrieben am16.02.2021
Kennt jemand ein Mainboard (oder eine Mainboard / CPU Kombi), das den hier verwendeten Boards im Bezug auf Anschlüsse, Stromverbrauch und Geräuschentwicklung gleicht, aber eine CPU mit Unterstützung für den AVX2 Befehlssatz bietet?

Hab mir vor einer Weile einen Heimserver nach dieser Anleitung hier (vielen Dank dafür, übrigens!) zusammengestellt, auf dem ich dann neben Nextcloud, Kodi etc. kürzlich auch https://mycroft.ai/ zum Laufen bringen wollte. Eine von Mycroft verwendete Bibliothek (TensorFlow) setzt aber offenbar eine CPU mit AVX2 zwingend voraus...
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Joerg Winges
Geschrieben am16.02.2021
Ich habe Jahrelang Synology eingesetzt.
DS414j läuft immer noch
DS416play (nach3 Jahren ein Einschiebport defekt)
DS1815 (nach 1 Jahr 11 Monaten und 2 Wochen defekt, nicht mehr startbar)
DS1817 als Garantieersatz für die defekte DS1815 die ich als Backupsystem einmal monatlich hochfahre

Bei Synology muss man halt mit hohem Stromverbrauch rechnen. Sobald Du irgendwas mit Raid machst laufen immer alle Platten in dem Raidverbund beim Zugriff auf ein einzelnes File.

Hast Du einen Dockercontainer laufen: Alle Platten laufen immer ohne Spindown. Kostet extrem Strom. Da kann man was machen via cleverer Partitionierung aber das lohnt nur mit den 6+ bay DS Systemen.


Genau deswegen bin ich wieder zum Selbstbau zurück. Mit UnRaid als Betriebssystem läuft bei mir immer nur die Cache SSD und/oder eine Datenplatte und maximal bei Schreiboperationen die Paritätsplatte. Die anderen 4 Platten sind im Spindown. Aber meistens wie gesagt nur die Cache SSD mit allen Docker Container (Nextcloud, Logitech Media Server etc.)

Das spart pures Geld wegem Stromverbrauch und vor allem wegen weniger "Alterung" der Datenplatten die wesentlich länger halten als bei Synology da mehr im Spindown. Das System ist auch finanziell wesentlich günstiger (Ich habe aktuell 7 Platten wegen einem zusätzlichem SATA 4 port Controler laufen, davon 1 x Cache SSD, 1x Parität und 5 reine Datenplatten). Eine DS18xx mit 8 Bay kostet um die 900 Euro ohne Platten...

Der einzgige Nachteil des UnRaid Systems ist das die Schreibgeschwindigkeit leicht reduziert ist verglichen mit einer Synology. Aber damit kann, zumindest ich, leben.

Ich hoffe ich habe nicht zu wirr geschrieben. Man möge es mir bitte verzeihen.
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Stefan (Team)
Geschrieben am16.02.2021
Der Energieunterschied zwischen dem ASRock J4125-ITX* und dem ASRock J5040-ITX* dürfte sehr gering ausfallen. Am Ende sind die Boards sowieso schon sehr sparsam, viel kannst Du durch den niedrigen Takt des ASRock J4125-ITX* da nicht mehr rausholen. Im Idle ist der Energiebedarf identisch, unter Last vielleicht 2-3 Watt Unterschied. Aber wann ist ein NAS denn bei 100% Last ?
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nullDevice
Geschrieben am16.02.2021
Hallo und vielen Dank für den tollen Test,

ich frage mich ob bei Verwendung des ASRock J4125-ITX* gegenüber des ASRock J5040-ITX* vielleicht noch der eine oder andere Blumentopf in Sachen Stromverbrauch zu gewinnen ist. Hat da jemand Erfahrungen ?

Ich hadere grade ob ich zu einem DS418 greifen oder doch einfach selbst bauen soll : /
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Peter Hendricks
Geschrieben am13.02.2021
Hallo Stefan und Joerg,

Danke fuer die Tips. Da ist mir klar geworden, dass Platten intern ueber USB anzuschliessen ja eigentlich Quatsch ist. Habe also stattdessen jetzt eine 8-Port Sata-Karte bestellt und dann kann ich noch weitere existierende Platten einbauen. OMV kommt dann auf eine solche kleine Platte und das RAID wird an das Mainboard angeschlossen, um Flaschenhaelse zu vermeiden. Darauf hat ja auch der Verkaeufer der Karte schon hingewiesen. Dann lohnt sich auch das Netzteil noch mehr und vielleicht kann ich auch noch das 2. QNAP NAS eliminieren.

Tschuess,
Peter.
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Joerg Winges
Geschrieben am08.02.2021
Hallo Peter,

Ich nutze aktuell 7 Platten mit dem Board. Aber ich habe die 3 Platten nicht via USB sondern durch folgenden Sata Controller (der auch von UnRaid erkannt wird) angebunden:
BEYIMIE PCIe SATA Karte 4 Port*

Wenn du dem Vorschlag eines dedizierten ATX Netzteiles nicht folgen möchtest weil es leise sein muss:
Als PicoPSU verwende ich eine 160W Pico PSU (PicoPSU-160-XT*) mit einem 120 Watt externes Netzteil*.

Auch wenn etwas aktuell nicht verfügbar bei Amazon ist und du eh aus Thailand bestellst zumindest mal ein Anhaltspunkt was funktioniert (und bei Ebay gibts das genauso aus China).

Gruss,
Joerg
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Stefan (Team)
Geschrieben am08.02.2021
Könnte funktionieren, ich habe bei mir immer 4 Festplatten als Maximum gesehen. Ab 5 Festplatten ist der Effizienzvorteil der PicoPSU-90* aber sicherlich weg, in dem Lastbereich dürfte ein internes Netzteil eigentlich keinen großen Nachteil mehr haben.
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Peter Hendricks
Geschrieben am08.02.2021
Vielen Dank fuer diesen sehr interessanten Artikel. Darauf aufbauend werde ich jetzt eines meiner QNAP NAS (nur Aerger...) und einen kleinen Server durch einen solchen Selbstbau-Server ersetzen. Das Mainboard ist schon wieder ausverkauft bei Amazon und Newegg und hier in Thailand gibt es solche Teile nicht. Bei TechInn in Spanien habe ich noch eins gefunden und auch gleich 32GB RAM mitbestellt.

Verbaut werden 5 vorhandene 4TB-Platten. Eine wird dabei intern an USB angeschlossen, ebenso wie eine neue Toshiba USB-SSD fuer OMV.

Wenn Ihr schreibt, dass das 70W externe Netzteil das gesamte System mit 4 Festplatten versorgen kann, dann muessten doch 90W extern und intern fuer 5 Platten reichen. Oder uebersehe ich noch etwas?

Gruss aus Thailand,
Peter.
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Stefan (Team)
Geschrieben am07.02.2021
1. Doch den Syba Controller kannst Du auch hier verwenden.
2. Ob dir die Performance reicht, musst Du selbst entscheiden
3. Am Besten ein Y-Kabel verwenden
4. Es gab bei Amazon mal eine ATX-Blende mit Durchführung für die picoPSU. Musst Du mal schauen ob die noch verfügbar ist.
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Chris
Geschrieben am06.02.2021
Hallo und vielen Dank für die tollen Guides. Dazu kommen mir auch gleich ein paar Fragen in den Sinn.

1. In einem früheren Artikel hab Ihr in den Kommentaren den Syba SD-PEX40099 4 Port SATA 3 Controller* erwähnt, ihn hier aber nicht als Möglichkeit für den Anschluss der Systemfestplatte aufgeführt. Ist dieser Controller dann eine schlechtere Wahl als eure Lösung mit dem NVME Adapter? Wenn ich es richtig verstanden habe, dann sollte es doch keinen großen Unterschied machen, da die SSD aufgrund von PCIe x1 eh nicht ihre Geschwindigkeit ausnutzen kann oder? Dann könnte man doch eigentlich auch eine HDD als Systemplatte an dem Sata-Controller betreiben ohne einen Performanceverlust zu haben.

2. Ist der Sata-Controller eine gute Möglichkeit den NAS um 4 HDDs zu erweitern oder wird das stark die Geschwindigkeit der Festplatten beeinflussen da die Platten dann nur über 1xPCIe angebunden sind?

3. Der Node 304 bietet ja 2 Front Lüfter und einen Rear Lüfter, wie habt ihr die 3 Lüfter angeschlossen wenn nur 2 PWM Anschlüsse auf dem Motherboard vorhanden sind?

4. Bei der Verwendung der PicoPSU wird das Kabel ja einfach aus der Öffnung rausgeführt wo das Netzteil normalerweise sitzen sollte. Kennt ihr eine Möglichkeit für eine Blende mit passendem Anschluss die man dort einsetzen könnte? Ich würde ungern so eine große Öffnung am Gehäuse offen stehen lassen.

Danke & Grüße
Chris
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Stefan (Team)
Geschrieben am05.02.2021
Offiziell zwar nicht, läuft aber bereits bei ein paar Besuchern mit 32 GB.
Kommentar
Denis
Geschrieben am05.02.2021
Hey ich will mir auch ein NAS bauen aber 16GB reichen mir nicht für ein paar VMs, kann der J5040-ITX auch 32GB vertragen?
Kommentar
Joerg Winges
Geschrieben am02.02.2021
Ich habe mit VMs rumgespielt, Win10 und Linux. Allerdings nur mit 4GB RAM. War schon zäh von der Bedienung her. Ich weiss jetzt allerdings nicht wieviel Kameras Du hast und was das an Last kostet.
Gefühlsmässig würde ich eher ein B460 oder H410 Board mit Pentium Gold oder i3 nehmen und 8-16GB RAM. Der Pentium Gold sollte mehr als die doppelte CPU Power bringen, ist aber halt nicht passiv gekühlt und braucht mehr Strom wenn aktiv. (Den du vermutlich genau einsparen willst)

Aber im Ende bleibt Dir vermutlich nix anderes übrig als es zu testen.
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Stefan (Team)
Geschrieben am02.02.2021
Ich kenne "BlueIris" zwar nicht, aber ich denke die Leistung sollte ausreichen.
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Michael
Geschrieben am01.02.2021
Hallo Leute , ich möchte mir auch so ein NAS Server bauen . Ich müsste allerdings eine VM mit windows7 laufen lassen wegen BlueIris Überwachung mit 4 Kameras. Hätte das System so wie es hier beschrieben wird genügen Power ?
Für eine Antwort wäre ich dankbar.
Mit freundlichen Grüßen Michael Engelhardt
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Lukas
Geschrieben am29.01.2021
Wichtiger Hinweis bezüglich Netzteil und dem Fractal Node 304. In dem Case kann das BeQuiet Netzteil nur invertiert verbaut werden (schlechtere Belüftung) da der Kaltgerätestecker am Netzteil, der mit dem Stecker des Gehäuses verbunden wird, bei diesem Netzteil "vekehrt herum" ist. So kann der gewinkelte Kaltgerätestecker des Mainboards nicht verbunden werden.
Kommentar
Lukas
Geschrieben am27.01.2021
Für alle die anderen RAM suchen, da der aktuelle nicht verfügbar ist, bin ich günstig an den folgenden Riegel gekommen. Er ist zwar nur single channel, aber mit 8GB lässt er sich später super an upgradende Notebookbesitzer verkaufen.

Corsair Vengeance CMSX8GX4M1A2400C16 8GB DDR4-2400*
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Stefan (Team)
Geschrieben am21.01.2021
Du weißt ja es gibt keine doofen Fragen :) Das Mainboard erkennt auch problemlos USB-Tastaturen.
Kommentar
Peter
Geschrieben am21.01.2021
Hallo,

vielleicht ist das jetzt eine doofe Frage.

Für die Installation von OMV benötigt man ja nur eine Tastatur. Dieses Mainboard verfügt über PS/2 Anschlüsse für die Tastatur und die Maus. Daher meine Frage, erkennt das Mainboard für die Installation auch USB Tastaturen oder muss es eine PS/2 sein?

PS/2 Tastatur und Maus habe ich mal vor Jahren entsorgt weil ich dachte das ich das nie mehr benötigen würde....;-)

Falls es nur mit PS/2 geht muss ich mir vor der Installation nach versuchen irrgenwo bei ebay eine Tastatur zu organisieren...

Danke für eine Info.
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Stefan (Team)
Geschrieben am19.01.2021
Ja die CPU muss nicht aktiv gekühlt werden. Den vorderen Lüfter habe ich direkt an das Mainboard angeschlossen und lasse den bei mir (2 Festplatten) im Silent Modus laufen. Damit habe ich auch im Sommer gute Temperaturen (max. 40°C) bei den Festplatten. Die Temperatur sollte zwischen 30 und 45 °C liegen, damit die Festplatten keinen Schaden nehmen.
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Thomas
Geschrieben am18.01.2021
Hallo,

vielen Dank auch meinerseits zu diesem aufschlussreichen Artikel. Habe mir dieses NAS (inkl. Cooler Master Elite 120 Advanced*) nachgebaut und OMV 5 installiert.

Was für mich aktuell fraglich ist: Wie handhabt ihr das mit den Lüftern? Für die CPU müsste doch die passive Kühlung ausreichen, oder? Somit brauche ich nur den vorderen Lüfter zur Kühlung der HDDs anzuschließen, oder?

Wie steuert ihr diesen Lüfter? Ausschließlich über das BIOS? Ausschlaggebend wäre ja eigentlich die Temperatur der HDDs und nicht der CPU, was so im BIOS ja nicht konfigurierbar ist. Softwareseitig habe ich bisher leider noch nichts zum Laufen bekommen, da pwmconfig mir meldet: "There are no pwm-capable sensor modules installed". Deshalb würde mich interessieren, wie ihr das gelöst habt.

Danke und Gruß
Thomas
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Stefan (Team)
Geschrieben am16.01.2021
Beide direkt am Mainboard anstecken. Das Mainboard besitzt 2 FAN Header. Glaube 1x CPU Fan und 1x Chassis Fan
Kommentar
Dennis
Geschrieben am16.01.2021
Habe mal eine Frage wir man am besten beiden Lüfter des cooler master 130 Gehäuses am besten Anschliesst? Über den Molex Stecker von der PSU oder über den CPU Lüfter (mit Y Kabel) am Mainboard?

Danke
Dennis
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Stefan (Team)
Geschrieben am15.01.2021
Bei meiner PicoPSU-90* war damals eine Mutter dabei. Ist aber auch 5 Jahre her - vielleicht haben die da inzwischen was eingespart :)
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Karsten
Geschrieben am15.01.2021
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Aber wie befestige ich den dann am Blech, die aufgedrehte Mutter bekomme ich nicht los. Benötige ich eine zweite?
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am15.01.2021
Ja, darf er. Ich hatte mir damals ein Stück Blech für den Netzteil-Slot genommen und dort ein Loch für den DC-Anschluss gebohrt.
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Karsten
Geschrieben am15.01.2021
Vielen Dank für diesen Bericht, habe mir das Ding nachgebaut. Einziges Problem, wie befestigt man am besten den Stromanschluss vom PicoPSU-90*? Darf der Außenbereich Kontakt zum Gehäuse haben?
Leibe Grüße aus Emden, Karsten.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am13.01.2021
Du benötigst einen Installations-USB-Stick, auf dem Du das OMV Image kopierst. Von diesen Startest Du dann die Installation auf den M.2 USB-Stick. Wir haben das ausführlich in unserer OpenMediaVault Installationsanleitung beschrieben.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am13.01.2021
Bisher gab es mit ECC und den AMD APUs immer mal wieder Probleme. ECC funktioniert bei AMD leider noch nicht so gut wie es möglich wäre.
Kommentar
Dennis
Geschrieben am13.01.2021
Moin, ich baue mir gerade dieses NAS nach. Habe diverse anleitungen gefunden wie man OpenMediaVault auf die NAS SSD bekommt.

Ich will OMV über die von euch vorgeschlagene Lösung über einen USB 3.0 zu M.2 SATA Stick* (Option 3) installieren.

Habt ihr hierür auch eine installationsanleitung wie ich das auf den USB 3.0 zu M.2 SATA Stick* installiert bekomme?

Danke und Gruß
Dennis
Kommentar
Tom
Geschrieben am12.01.2021
Danke für die Infos... eine extra Grafikkarte will man natürlich vermeiden. :)

Die Pro APUs sollten doch ECC unterstützen? Die sind dann aber vielleicht einfach zu teuer, kenne mich bei AMD nicht so aus.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am11.01.2021
Zen 3 ist natürlich super und so mit das Beste was Du aus der x86-64 Welt aktuell kaufen kannst. Das Problem ist, dass eigentlich erstmal nur der AMD Ryzen 3 5300G (4c8t) oder der AMD Ryzen 5 5600G (6c12t) Interessent für ein NAS sind. Beide sind aber noch nicht veröffentlicht bzw. sogar nicht mal bestätigt. Von Low-Power Athlons hat man noch gar nicht gehört, d.h. wenn dann passiert da erst Ende 2021 etwas. Die neuen APUs (Cezanne) werden wohl aber wieder kein ECC mit bringen. Hierfür müsste ein Ryzen mit einer dedizierten Grafikkarte herhalten und das resultiert dann auch immer in viel Verbrauch.
Kommentar
Tom
Geschrieben am11.01.2021
Wie schätzt ihr denn die kommenden Zen3 Ryzen ein? Sollte da etwas brauchbares dabei sein?
Für die AMD CPUs gibt es viele mITX mit z.B. 4-6x SATA Anschlüssen. Ich glaube es gibt auch einen Build mit einer alten CPU hier auf der Seite (leider ohne ECC zu verwenden).

Die neuen Intel Elkhart bzw. Jasper Lake CPUs könnten auch interessant sein. Wobei ich nicht sicher bin welche davon genau In-Band/In-Line ECC unterstützen und was dort an passenden Boards genau released wird.

Für meinen Fall sind leider nur maximal mITX interessant...

@Jörg Was sind denn "LG1200 Systeme"? Goolge findet mir dazu nichts. :)
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am09.01.2021
Der Link ist korrekt. HyperX ist eine Marke von Kingston.
Kommentar
Dennis
Geschrieben am09.01.2021
Danke für die schnelle Antwort. ALlerdinngs führt der Link auf Euerer Seite nicht zu einem Kingtson RAM, sondern zu Amazon zu einem Hersteller HyperX...Ist das der richtige Ram, oder hat sich der Link geändert?

Danke und Gruß aus Hamburg
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am09.01.2021
Der Arbeitsspeicher passt für beide Mainboards. Du kannst ihn also auch für das ASRock J4125-ITX* verwenden.
Kommentar
Dennis
Geschrieben am09.01.2021
Moin aus Hamburg,

ich will dieses NAS system nachbauen, aber als Mainboaard das ASRock J4125 benutzen. Funktinieren die von euch empfohlenen 16GB RAM module auch für dieses Mainboard (Kingston HX432S20IB2K2/16* 16 GB DDR4-3200* ) oder gehen die nur bei den J5040?

Danke und Gruß aus Hamburg
Dennis
Kommentar
Joerg Winges
Geschrieben am28.11.2020
Ich würde mittlerweile nicht mehr zu den Jxxxx Boards raten (ausser dem alten J4105). Der Preis ist einfach zu hoch für die verfügbare Leistung, es sei denn es muss zwangsläufig passiv gekühlt sein.


Für das gleiche Geld bekommt man eigentlich Leistung vergleichbar mit eurem NAS Advanced.

Aktuell kann ich nur LG1200 Systeme empfehlen. Der Strom Mehrverbrauch ist minimal.
Wenns kein mini ITX sein muss gibt es uATX H410 Boards ab 55 Euro Dazu ein Intel Pentium Gold G6400* (55 Euro Boxed). Also 110 Euro. Die J5040 Boards kosten mehr bzw. gleich und bringen nur die hälfte der Leistung des Pentium. Dazu kommt noch das der H410 (oder B460 Boards für 20 Euro mehr mit 6 SATA Ports) einen PCIEx16 Slot hat. Man kann also ggf. noch um sehr viele Ports via SAS Karte erweitern.
Die Idee ist halt mit was kleinen anzufangen, und dann schrittweise, ohne alles ersetzen zu müssen, erweitern zu können. Dazu UnRaid (wegen der Möglichkeit einfach Platten zum Array hinzuzufügen).


Ich hab gerade ein Gigabyte B460M DS3H mit einem i3-10100 mal mit Unraid getestet (PicoPSU 160W). Der Rechner ist eigentlich mein 265 Euro Einsteiger Hackintosh aber ich habe ihn mal für Strommessungen unter UnRaid missbraucht. Mit 2 Platten (M.2 SSD und normale SSD) hatte ich auch nur 16 Watt Idle/(Spindown). Mein J4105 UnRaid System (auch 160W PicoPSU) mit 7 Platten genemigt sich 15 Watt im Idle/Spindown. Grob geschätzt braucht das i3 System 4 Watt mehr.
Das H410, G6400 System müsste auch in der Region liegen, aber wie schon gesagt hat es grob geschätzt die doppelte Performance.

Gruss,
Joerg
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am27.11.2020
Nein das werden einfach nur Verfügbarkeitsprobleme sein. Wird sich in ein paar Tagen bis maximal 2 Wochen geben. Die Mainboards sind noch recht neu, da ist das in der Vergangenheit auch bei den Vorgängermodellen so gewesen leider.
Kommentar
Matthias
Geschrieben am27.11.2020
Hallo zusammen,

wollte eben das J4125-ITX kaufen und beobachte den Preis schon etwas länger. Nachdem er rel. stabil zwischen 105 und 103 € lag, ging er gestern Morgen auf 99,XX € runter. Wollte schon zuschlagen, doch dann: Um 11 Uhr 189 €, heute morgen 179 € und jetzt sogar 262 € bei MF.
Kann sich jemand einen Reim drauf machen, mit was das zu tun hat? Ist das mein höherfrequentes Polling? :-P oder der ach so tolle Black Friday?

Grüße,
Matthias
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am18.11.2020
@ Hans: Danke für die Infos. Wir empfehlen das PicoPSU-90* einfach weil es billiger als das 80er war als ich nachgeschaut hatte. Man kann natürlich ebenso die 80er Variante kaufen.
Kommentar
Hans
Geschrieben am18.11.2020
Zu dem Hadern mit Y-Stromkabeln:
Der SATA-Stromstecker ist spezifiziert auf 4,5 A pro Spannung. Eine moderne 3,5 " HDD braucht laut Datenblatt ca. 1,8 A Anlaufstrom, maximal 2 A. Im Prinzip können damit 2 3,5" HDDs über einen SATA-Stromstecker bzw. ein SATA zu 2 * SATA Y-Kabel laufen. Würde ich aber nicht machen, wegen häufig billiger Verarbitung.
Ein Y-Kabel für 1 * 3,5" und 1 * 2,5" ist hingegen gar kein Problem, insbesondere weil 2,5" Geräte keine 12 V verwenden.

Besser ist Adaptieren von Molex (11 A pro Pin) auf mehrere SATA-Stromstecker. Backplanes für 4 HDDs werden regelmäßig über einen Molexstecker versorgt. Im Idalfall findet man für eine Pico-PSU ein Kabel von Molex auf 4 x SATA.


Nebenbei: Warum empfehlt Ihr die Pico-PCU mit 90 W und nicht die billigere Version mit 80 W? Limitiert auf 72 W wird durch das externe Netzteil sowieso.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am17.11.2020
Ja, so einen Test habe ich schon einmal gemacht. Der Unterschied bei der Nutzung eines 300 Watt externen Netzteils beträgt zwischen plus 2 und plus 4 Watt im Idle und unter Last.
Kommentar
Chris
Geschrieben am17.11.2020
Hi Stefan,

welche Differenz in W ist anzunehmen, wenn man anstatt eurer Pico-PSU-Lösung ein konventionelles ATX-Netzteil wie das "be quiet! Pure Power 11 300W" nimmt? Vielleicht habt ihr das ja schonmal getestet oder könnt das testen.

Hintergrund: Ich hader noch mit mir diesen Y-Kabeln (weil sonst von unnötigen Adaptern abgeraten werden, da meist billig verarbeitet, und eventuell Brandquelle) und dem Notebook-Netzteil (da mir selber mal solch eines abgeraucht ist).
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Stefan (Team)
Geschrieben am16.11.2020
Das kann ich dir nicht 100 prozentig beantworten. Ich gehe aber davon aus, dass auch hier die Festplatten leicht versetzt hochgefahren werden. Die externen Netzteile sind meiner Erfahrung nach auch nicht so empfindlich und können über kurze Zeit etwas mehr Leistung abgeben ohne zu meckern.
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Hans
Geschrieben am15.11.2020
Die zeitliche Versetzung durch das BIOS bezieht sich doch nur auf den Systemstart? Wie sieht das aus, wenn die geparkten HDDs im Betrieb anlaufen müssen?
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Stefan (Team)
Geschrieben am15.11.2020
Die meisten Mainboards fahren die Festplatten ganz leicht versetzt hoch, so dass die Anlaufströme bisher kein Problem darstellten. Das kommt aber natürlich auch auf die Festplatten an, für ein NAS sollten 5400er meistens ausreichen.
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Hans
Geschrieben am15.11.2020
Ihr betreibt 4 HDDs mit einem 72 W Netzteil? Wie handhabt Ihr die Anlaufströme?
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Christian
Geschrieben am14.11.2020
@Robert:
Zu deiner ersten neugierigen Frage, ich nutze bei mir aktuell ein vergleichbares System:
- ASRock J5005-ITX
- 32 GB (2x 16) Crucial CT16G4SFD824A* SODIMM
- 4x Seagate Ironwolf* 6 TB HDD
- PicoPSU-150-XT 150W
- LEICKE 150W Netzteil
- Noctua NF-A8 ULN Lüfter zur Kühlung der HDD

Und als OS hab ich das aktuelle TrueNAS-12.0-RELEASE (Nachfolger des FreeNAS 11.x) installiert, läuft ohne Probleme.
Ich unterstelle einfach mal, dass das hier empfohlene ASRock J5040-ITX* genauso laufen würde - der Unterschied ist ja nur die CPU.
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Christoph
Geschrieben am12.11.2020
Hallo,

vielen Dank für eure Anregungen und Testberichte - das hat mich dazu veranlasst - ein sehr ähnliches System knapp vor eurem Artikel aufzubauen:

ASRock J5040-ITX* --) 135€
be quiet! Pure Power 11 400W* CM --) 65€
CRUCIAL SO-DIMM Kit 16GB, DDR4-2400, CL17 --) 63€
DeLOCK SATA Kabel rot 0.5m, 3x --) 3€
SanDisk Ultra 3D SSD 250GB (Systemfestplatte) --) 42€
Thermaltake Core V1 Cube Case schwarz Mini ITX --) 46€
Western Digital WD40EFRX SATA-Festplatte (2x) --) 230€
----------------------------------------------------------------------
Summe: 584€ (Österreich)

Das Thermaltake Gehäuse hat einen erstaunlich leisen Lüfter und integriert und macht einen guten Eindruck.

Laufen tut das ganze System mit OpenMediaVault 5.5 --) allerdings bin ich noch nicht zu den ganzen Spielereien wie Docker/Container VM & Co gekommen (zeitlich)
--) Welche Dinge habt Ihr empfehlenswerter Weise immer drauf laufen?

Danke & SG
Christoph
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Stefan (Team)
Geschrieben am11.11.2020
Von der Leistung her sollte das der Pentium / Celeron schaffen. Allerdings kannst Du das NAS dann natürlich nicht mehr in den Standby schicken, da Du dann keinen DNS-Server (pi-hole) mehr hast :)
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Markus
Geschrieben am11.11.2020
Servus, erstmal danke für den aufschlussreichen Artikel. Ich liebäugel schon seit einiger Zeit mit einem kleinen NAS und habe schon enige Artikel von euch gelesen!

Ich habe allerdings noch ein paar Fragen und hoffe ihr könnt sie mir beantworten:
Ich setze zur Zeit einen Raspberry Pi 3 für Pihole+Unbound und einen P4 für ein bisschen Heimautomatisierung ein.
Ist es möglich, z.B. pihole+unbound vom Pi3 bzw iObroker + Datenbanken + Grafana vom Pi4 zu vereinen und evtl. noch Nextcloud für ein bisschen Spielerei zu vereinen? Packt der Celeron das?
Denn vom Stromverbrauch ist das 2.1er Nas natürlich schon ein Schmankerl :)
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Stefan (Team)
Geschrieben am08.11.2020
1. Das System sollte auch mit TrueNAS Core (ehem. FreeNAS) sowie XigmaNAS (ehem. NAS4Free) funktionieren. Ich kann schlicht und ergreifend nicht alles testen weil ich sonst nie mit dem Artikel fertig werden würde. Wenn da jemand Erfahrung gemacht hat: gerne hier posten.

2. Das OMV Plugin AutoShutDown war schon immer Bestandteil der OMV Extras. Warum das nicht integriert wird, weiß ich nicht. Ich denke auch powertop könnte man integrieren, allerdings kann dies auch zu Problemen z.B. mit dem WOL führen.

3. Die Idle-Verbräuche zwischen OMV, Windows 10 oder TrueNAS Core 12 sind fast identisch.
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Robert
Geschrieben am07.11.2020
Einige neugierige Fragen:
1. Weshalb funktioniert das hier vorgestellte NAS Basic 2.1 nicht mit NAS4Free oder FreeNAS - gibt es da irgendwelche technischen Gründe?
2. Ihr erwähnt und empfiehlt das OMV Plugin "AutoShutDown" und das Tool "powertop" als Möglichkeiten zum Stromsparen. Warum sind die eigentlich nicht standardmäßig in OMV integriert - Lizenzprobleme?
3. Wären die gemessenen Standby- und Leerlaufwerte unter Windows (oder FreeBSD) andere oder ungefähr im selben Bereich?
Und noch eine Anmerkung: NAS4Free heißt schon etwas länger "XigmaNAS" und basiert im Gegensatz zu FreeNAS v11.x wohl schon auf der aktuellen 12er FreeBSD-Reihe.
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Stefan (Team)
Geschrieben am06.11.2020
Beim Cooler Master 120 Elite ist ein 120 mm Lüfter dabei. Dieser reicht um 3 HDD Slots gut zu kühlen. Staubfilter gibt es standardmäßig nicht. Es ist eben ein günstiges Gehäuse wo meiner Meinung nach aber das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Wenn Du es "professionell" möchtest, schau dir das Eolize SVD-NC11-4* an.
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Thomas
Geschrieben am06.11.2020
Hallo elefacts Team,

wieder einmal ein Aufschlußreicher Artikel zum Thema NAS. Ich werde dan Vorschlag mal umsetzen.

Das Cooler Master Gehäuse gehört ja zu eurem Favoriten. Könntet Ihr vielleicht noch etwas genauer auf das Thema Lüfter in dem Gehäuse eingehen? Muss man zusätzliche Lüfter verbauen, welche könnt Ihr empfehlen hinsichtlich Geräuschentwicklung und Zuverlässigkeit und gibt es passende Staubfilter?

Viele Grüße,
Thomas
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Stefan (Team)
Geschrieben am05.11.2020
Danke für deinen Hinweis. Ich habe den Raspberry Pi 4 B* zu unserem CPU-Vergleich hinzugefügt. Im direkten Vergleich Raspberry Pi 4 vs. Intel Pentium Silver J5040 erzielt der Pentium ca. die dreifache Leistung. Die Leistungsaufnahme ist dabei natürlich auch höher. Der Prozessor des Raspberry Pi 4 B* wird noch in 28 nm hergestellt, während der Intel Pentium Silver J5040 in 14 nm gefertigt wird. Das macht natürlich auch einen Unterschied. Ob die Leistung eines Raspberry Pi 4 B* für dich ausreicht, musst Du natürlich selbst entscheiden. Für mich ist neben der reinen Leistung auch die ordentliche Anbindung der Festplatten wichtig, und hier kann der Pentium eben auf 4x SATA zurück greifen.

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