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NAS Basic 2.1 - Mini-ITX Eigenbau-NAS mit 4x SATA und passiver 4-Kern CPU

Geschrieben am03.11.2020 von Stefan RSS Feed
Das NAS Basic 2.1 ist unsere aktuellste Eigenbau-Anleitung für ein Mini-ITX NAS. Wie schon bei den voran gegangenen Anleitungen setzen wir auch in diesem Bauvorschlag auf ein Mini-ITX Mainboard mit onBoard Intel CPU. Konkret basiert unser NAS Basic 2.1 auf dem ASRock J5040-ITX*, welches mit dem aktuellen 4-Kern Gemini-Lake Refresh Prozessor Intel Pentium Silver J5040 ausgestattet ist. Dieser ist direkt auf dem Mainboard verbaut und wird passiv gekühlt.

Das NAS Basic 2.1 unterstützt bis zu vier 3,5 Zoll Datenfestplatten, die via SATA angebunden werden. Das Betriebssystem landet auf einer SSD, einem speziellen und haltbaren USB-Stick oder einer USB zu M.2 Lösung. Bis zu 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher sind in diesem NAS möglich. Es zeichnet sich durch einen sehr geringen Energieverbrauch und seine fast lautlose Auslegung aus.

Neben dem NAS Basic findet ihr bei uns mit dem NAS Advanced auch eine größere NAS-Zusammenstellung. Die größere Version eignet sich für höhere Ansprüche bzw. mehr Datenfestplatten. Beide NAS Zusammenstellungen werden von uns laufend aktualisiert und sind mit einer Versionsnummer gekennzeichnet. Einen ausführlichen Test des hier genutzten ASRock Mainboards findet ihr natürlich auch bei uns.

NAS Basic 2.1 - Mini-ITX Eigenbau-NAS mit 4x SATA und passiver 4-Kern CPU
Der auf dem Mainboard verlötete Intel Pentium Silver J5040 (Benchmarks) ist dabei schnell genug um neben den normalen NAS-Aufgaben auch kleine virtuelle Maschinen oder Docker Container zu ermöglichen.

Gekühlt wird der Prozessor durch einen großen Passivkühlkörper aus schwarz eloxiertem Aluminium. Dadurch ist das System später leise und wartungsfrei. Einzig auf eine ausreichende Kühlung der verbauten Datenfestplatten sollte geachtet werden, da es durch den fehlenden CPU-Lüfter sonst keinen Luftstrom im Gehäuse gibt.

Wir verwenden in dem NAS Basic kein herkömmliches ATX-Netzteil, sondern greifen auf eine PicoPSU-90* (DC-DC Wandler) in Kombination mit einem sparsamen Salcar 72W Externes Netzteil* zurück. Dadurch lässt sich der Verbrauch im Leerlauf auf ca. 8,5 Watt drücken. Das Netzteil ist mit 72 Watt ausreichend groß dimensioniert und kann problemlos bis zu 4 Datenfestplatten versorgen. Wer mehr Datenfestplatten benötigt, sollte entweder zu einem ATX-Netzteil wie dem be quiet! Pure Power 11 300W* greifen.


Prozessor

EigenschaftWert Bemerkungen
Prozessor Intel Pentium Silver J5040
Kerne 4
Hyperthreading
Takt 2,0GHz
Turbotakt (Einkern) 3,2GHz bisher nur 3,0 möglich
Turbotakt (Mehrkern) 3,0GHz
Cache 4MB
Intel C6/C7 Support
Übertaktbar
Speicherchannels 2
ECC-Support
iGPU Intel UHD Graphics 605
iGPU - Ausführungseinheiten 18
iGPU - Takt (Basis) 250MHz
iGPU - Turbo 800MHz
iGPU - Rechenleistung 0,23TFLOPS
TDP 10W
Architektur Gemini Lake Refresh
Sockel BGA 1090 CPU verlötet
Fertigung 14nm

Der Intel Pentium Silver J5040 besitzt eine um 500 MHz höhere Basis-Taktfrequenz als sein direkter Vorgänger, der Intel Pentium Silver J5005. Bei ausreichender Kühlung kann er stabil eine Taktfrequenz von 3,0 GHz auch bei Auslastung aller Kerne halten. Die Gemini-Lake Refresh Prozessoren sind sehr energieeffizient und können meist passiv gekühlt werden.

Der Prozessor kann den Arbeitsspeicher mit zwei Kanälen anbinden (Dual-Channel Modus) und unterstützt entgegen der Angaben von Intel bzw. ASRock bis zu 16 GB Arbeitsspeicher. Dies konnten wir mit den Kingston HX432S20IB2K2/16 16 GB DDR4-3200* Modulen erfolgreich beweisen. Sowohl im Bios als auch in den Betriebssystemen werden dann die vollen 16 GB Arbeitsspeicher auf dem ASRock J5040-ITX* erkannt.


Mainboard & Anschlüsse

EigenschaftWert Bemerkungen
DDR4-Slots 2 DDR4 bis 2400
max. Speicherspezifikation DDR4-2400 SoDimm
max. Speicherkapazität 8GB 16 GB funktionieren
ECC-Support
PCI-E 2.0 x1 1
SATA (6Gbit/s) 4 2x Intel, 2x ASMedia ASM1061
M.2 Slot WiFi (2230 Key-E) 1 für optionale W-Lan Karte
LAN (1 Gbit/s) 1 Realtek RTL8111H
USB 2 (0.5 GBit/s) an I/O-Blende 2
USB 2 (0.5 GBit/s) als Header 3
USB 3.0 (5 GBit/s) an I/O-Blende 2
USB 3.0 (5 GBit/s) als Header 2
HDMI 2.0 1
DVI 1
VGA 1
Audio 7.1 CH HD Realtek ALC892
FAN-Header 2
Formfaktor Mini-ITX

Das ASRock J5040-ITX* ist ideal für ein kleines und effizientes NAS-System geeignet. Über insgesamt vier USB 3.0 Anschlüsse (2x I/O Blende und 2x per Mainboard-Header) sowie 4 SATA Ports lassen sich ausreichend Festplatten mit dem Mainboard verbinden. Dank des HDMI 2.0 Anschlusses (4k Videomaterial @ 60 Hz) des Mainboards könnte dieses NAS auch als 4K-Mediacenter oder Allround-PC genutzt werden.

Alternativ lässt sich das ansonsten identische ASRock J4125-ITX* verbauen, welches mit einem Intel Celeron J4125 Prozessor bestückt ist. Dieser Prozessor besitzt ebenso vier Kerne, die Taktfrequenz liegt mit 2,7 GHz aber 300 MHz unter dem hier genutzten Intel Pentium Silver J5040. Der Intel Celeron J4125 ist daher ca. 10 Prozent langsamer als sein größerer Bruder.

Neben 4 SATA3 Ports verfügt das Mainboard über einen M.2 2230 Key-E Slot für eine kleine W-Lan Karte wie z.B. der Intel Dual-Band Wireless AC 9260*. Diese funkt über 2x2 MiMo (2,4 + 5 GHz) mit bis zu 1,7 GBit/s im aktuellen 802.11ac Standard. Zusätzlich verfügt das ASRock J5040-ITX* über einen PCIe 2.0 x1 Slot, z.B. für die Nachrüstung einer weiteren Netzwerkkarte.

Einen vollständigen Test des ASRock 5040-ITX inkl. Benchmarks und Energieverbrauchmessungen findet ihr auch bei uns.


Festplatten & RAID

EigenschaftWert Bemerkungen
AHCI & NCQ
Hot-Plug
unterstützte 2,5 Zoll Festplatten 4Stück
unterstützte 3,5 Zoll Festplatten 4Stück

Der Systemdatenträger kann auf 4 verschiedene Arten realisiert werden, wobei nur bei Option 1, 2 und 3 alle 4 SATA-Ports des Mainboards für Datenfestplatten genutzt werden können.


Entscheidet ihr euch für Option 1 und bindet eine PCIe / NVME SSD via M.2 NVME SSD PCIe 2.0 x1 Karte* an das System an, achtet darauf, dass es sich um eine echte x1-Karte handelt ! Karten mit x4 Interface passen nicht in den PCIe-Slot des Mainboards. Außerdem muss es sich um eine PCIe / NVME SSD handeln, SATA-SSDs funktionieren mit so einer Karte nicht.

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Wer mit der zweiten Möglichkeit (SanDisk Extreme PRO* 128GB*) liebäugelt, sollte sich im klaren sein, dass es sich hier um einen professionellen Stick mit SSD-Haltbarkeit und dementsprechender Leistung handelt. Der Stick ist nicht mit normalen USB 3.0 Sticks vergleichbar. Normale Sticks eignen sich unser Erfahrung nach nicht für die Nutzung als Systemdatenträger da diese im Dauerbetrieb schnell kaputt gehen.

Wir benutzen in unserem Testsystem die Lösung mit USB 3.0 zu M.2 SATA Stick*, in dem eine Transcend TS32GMTS400S* 32GB SSD verbaut wurde. Diese Lösung hat sich in der Vergangenheit schon bei mehreren System als sehr zuverlässig bewährt und liefert zudem eine hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeit. Mit einem Delock USB 3.0 PinHead auf 2x USB 3.0* Adapter kann der Stick auf Wunsch auch in das Gehäuseinnere verlegt und an den USB 3.0 Header des Mainboards angeschlossen werden.

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Bei den Datenfestplatten greifen wir zur WD Red* NAS Serie, die für den Einsatz im NAS konzipiert sind und über eine abgestimmte Firmware sowie TLER (Time Limited Error Recovery) verfügen und sich ideal für den Einsatz in einem RAID eignen. Alternativ kann man die Seagate Ironwolf* NAS Serie nutzen, die technisch fast identisch mit den WD Red* Festplatten ist. So verfügen die Seagate NAS Festplatten etwa mit ERC (Error Recovery Control) ebenfalls über ein Feature zur Minimierung von Problemen im RAID-Betrieb. Beide Hersteller gewähren 3 Jahre Garantie auf die NAS Festplatten.

Denkt bei der Wahl des Gehäuses (siehe weiter unten) unbedingt an eine gute Belüftung der Datenfestplatten. Festplatten die im Betrieb über längere Zeit zu warm werden, fallen deutlich schneller aus als ausreichend gekühlte Festplatten.

Möchtet ihr mehr über die NAS-Festplatten der WD-Red bzw. Seagates Ironwolf Serie wissen ? Dann schaut mal hier vorbei: Western Digital. Red vs. Seagate Ironwolf


Netzteil

EigenschaftWert Bemerkungen
Formfaktor Extern
Max. Leistung 72W
SATA-Power 1
Überstromschutz (OCP)
Überspannungsschutz (OVP)
Unterspannungsschutz (UVP)
Kurzschlussschutz (SCP)
Überhitzungsschutz (OTP)
Überlastschutz (OPP)

Das Mainboard wird über eine PicoPSU-90* an einem Salcar 72W Externes Netzteil* angeschlossen. Die Salcar Netzteile haben sich bei uns über die letzten Jahre bewährt. Sie sind nicht nur sparsamer als die meisten anderen externen Netzteile, sondern verfügen über eine Absicherung gegen Überstrom, Überspannung und Überlast, was sie für den Dauereinsatz qualifiziert.

NAS Basic 2.1 - Mini-ITX Eigenbau-NAS mit 4x SATA und passiver 4-Kern CPU
NAS Basic 2.1 - Mini-ITX Eigenbau-NAS mit 4x SATA und passiver 4-Kern CPU
Da die PicoPSU-90* nur über ein SATA-Power Kabel verfügt, könnt ihr mehrere SATA Power Y-Kabel* benutzen um bis zu 5 Festplatten (1x Systemdatenträger + 4 Datenfestplatten) mit Energie zu versorgen.

Wer trotzdem lieber ein normales ATX-Netzteil verbauen möchte, für den haben nachfolgend einige Alternativen herausgesucht:

Alternative ATX-NetzteileSATA-PowerZertifizierung und EffizienzPreis
be quiet! System Power 9 400W*580+, bis zu 89%44 Euro
be quiet! Pure Power 11 300W*480+ Bronze, bis zu 87%44 Euro
be quiet! Pure Power 11 350W*580+ Bronze, bis zu 87%56 Euro
be quiet! Pure Power 11 400W*580+ Gold, bis zu 91%53 Euro

Möchtet ihr eines der internen ATX-Netzteile verwenden, benötigt ihr die PicoPSU-90* nicht, denn der DC-Wandler ist im ATX-Netzteil bereits enthalten.


Gehäuse

EigenschaftWert Bemerkungen
Mini-ITX

Das Cooler Master Elite 120 Advanced* ist immer noch unsere erste Wahl für ein Mini-ITX NAS, da es Platz für bis zu 4 Datenfestplatten bietet. 3 Festplatten lassen sich direkt in die 3,5 Zoll Slots einbauen, die vierte kann mit einem 5,25 Zoll auf 3,5 Zoll HDD Adapter* in den 5,25 Zoll Laufwerkschatz verbaut werden. Das ist nicht perfekt, dafür stimmt das Preis-leistungsverhältnis.

Professioneller ist sicherlich das Eolize SVD-NC11-4* NAS-Gehäuse mit vier 3,5 Zoll HDD Einschüben, welches zwar satte 140 Euro kostet, dafür aber bereits ein 250 Watt starkes 80 PLUS Bronze Netzteil sowie einen 120 mm Lüfter zur Kühlung der Festplattenschächte mitbringt. Das bedeutet, dass ihr euch beim Eolize die PicoPSU-90* sowie das externe Netzteil sparen könnt. Das entspricht einer Ersparnis von rund 50 Euro. Die HDD-Einschübe sind von außen erreichbar und abschließbar. Einen ausführlichen Test zu diesem NAS-Gehäuse findet ihr auch bei uns.

Optisch ist das Fractal Design Node 304* den beiden anderen Gehäusen weit voraus. Die Festplattenaufnahme ist aber nicht so perfekt gestaltet wie im Eolize SVD-NC11-4*. Das Fractal Design Node 304* bietet Platz für bis zu 6 Datenfestplatten.

Empfohlene Gehäuse3,5 Zoll HDDsLüfter inkl.Preis
Cooler Master Elite 120 Advanced* (schwarz/silber)3+11x 120mmm, 1x 80mm50 Euro
Eolize SVD-NC11-4* (schwarz)41x 120mmm140 Euro
Fractal Design Node 304* (weiß/schwarz)61x 140mmm, 2x 92mm80 Euro




Betriebssystem

EigenschaftWert Bemerkungen
OpenMediaVault 5 Debian 10 Linux mit mdadm Linux-Software-RAID
TrueNAS CORE 12 Nachfolger von FreeNAS 11
Windows 10

Meine erste Empfehlung für das Betriebssystem ist auch dieses Mal wieder das kostenlose OpenMediaVault, welches aktuell in der Version 5.5 erhältlich ist (Download). OpenMediaVault (OMV) ist eine Weboberfläche zur Verwaltung des darunter liegenden Linux. Es handelt sich um ein aktuelles Debian 10 Linux. Ihr benötigt aber keine Linux-Kenntnisse um OpenMediaVault zu installieren oder später zu konfigurieren. Das Installationsimage kopiert ihr auf einen USB-Stick und installiert über diesen Stick dann OMV auf einen Systemdatenträger.

NAS Basic 2.1 - Mini-ITX Eigenbau-NAS mit 4x SATA und passiver 4-Kern CPU

OMV nutzt das ext4 Dateisystem von Linux, unterstützt aber auch Btrfs oder Zfs. Die Raid-Verwaltung übernimmt dabei das Linux Paket mdadm. Eine Komplettanleitung zur Einrichtung und Optimierung von OMV findet ihr direkt bei uns. In der Anleitung zu OpenMediaVault beschreiben wir auch, wie ihr mit dem Tool powertop weitere 1-2 Watt Energie im Leerlauf einsparen könnt. Außerdem gehen wir auf die Konfiguration des AutoShutDown Plugins ein, welches das NAS bei Nichtbenutzung automatisch in den Standby-Modus versetzt.

Eine Alternative zu OpenMediaVault ist Unraid. Unraid (Link) wird auf einem USB-Stick installiert und ist kostenpflichtig. Die Lizenzkosten sind einmalig zu bezahlen und richten sich nach der Anzahl der Datenfestplatten. So zahlt ihr zum Beispiel für bis zu 6 Datenfestplatten einmalig 59 US Dollar.

Unraid benötigt keine Installation sondern startet direkt vom USB-Stick. Dadurch liegt die Einstiegshürde auch für Anfänger sehr niedrig. Die Verwaltung von Unraid geschieht auch hier über eine Weboberfläche, welche ihr von jedem Browser aus anzeigen lassen könnt.

Unraid ist aktuell leider auf ein Array limitiert, auf dem aber mehrere Pools genutzt werden können. Auch zu Unraid findet ihr einen detalierten Artikel bei Elefacts.

NAS Basic 2.1 - Mini-ITX Eigenbau-NAS mit 4x SATA und passiver 4-Kern CPU

Alternativ läuft natürlich auf dem System auch Windows 10 oder ein normales Debian oder Ubuntu Linux.


Benchmarks

EigenschaftWert Bemerkungen
Max. Lesen via SMB/NFS 114MB/s
Max. Schreiben via SMB/NFS 113MB/s
Max. Lesen via FTP 114MB/s
Max. Schreiben via FTP 112MB/s
Max. CPU Last SMB-Lesen 15%
Max. CPU Last SMB-Schreiben 15%
Cinebench R15 Einkern 95cb
Cinebench R15 Mehrkern 317cb

Ein Vierkern-Atom Prozessor mag sich jetzt nicht allzu schnell anhören, in der NAS-Welt ist die Ausstattung aber durchaus gut. Viele Fertig-NAS Systeme sind deutlich langsamer unterwegs. Dieses NAS ist z.B. während einer 1 Gbit Datenübertragung mit über 110 MB/s nur zu ca. 15% ausgelastet.


Energieverbrauch

EigenschaftWert Bemerkungen
Ausgeschaltet 1,6W
Standby 2,6W
Leerlauf 8,5W OMV 5.5, ohne Datenfestplatten
Maximale Last 28W Windows 10, CB R20 und FurMark GPU Test

Den Energieverbrauch haben wir mit einem Voltcraft Energy-Logger 4000* ermittelt, der auch bei niedrigen Strömen ordentliche Messergebnisse abliefert. Das NAS Basic ist durch seinen passiv gekühlten Prozessor sehr energieeffizient.

Um Energie zu sparen, kann das System z.B. unter OpenMediaVault so konfiguriert werden, dass es nur aktiv ist wenn es auch benötigt wird. Ist im Netzwerk kein Client mehr aktiv der für die Benutzung des NAS registriert ist, versetzt sich das NAS von alleine in den Standby. In diesem Zustand verbraucht unser NAS dann nur 2,6 Watt und wartet bis es von einem Client per Wake-On-Lan (WOL) mit einem Magic-Paket wieder aufgeweckt wird.

Dazu benutzen wir das AutoShutDown Plugin der OMV-Extras, das dann einfach per OpenMediaVault Weboberfläche eingerichtet wird. Neben der Client-Aktivitätsprüfung kann das Plugin auch Zugriffe auf die Festplatten registrieren und dementsprechend das NAS aktiv halten. Auch Ports oder die Systemlast können überwacht werden. Wer möchte kann eine Zeitspanne festlegen, in der das NAS generell nicht in den Standby-Modus versetzt werden soll.

Mit dem Tool powertop (Installation siehe OMV Komplettanleitung) lassen sich weitere 0,8 Watt im Leerlauf einsparen. Achtung: möchtet ihr das NAS z.B. mit dem AutoShutDown Plugin nutzen, könnt ihr powertop zumindest nicht in der Standardkonfiguration nutzen da das NAS dann nicht mehr per WOL-Paket aus dem Standby geweckt werden kann.


Technische Daten (Zusammenfassung)

EigenschaftWert Bemerkungen
Prozessor Intel Pentium Silver J5040 2x 2,0 GHz, 4MB Cache, 10W TDP
Mainboard ASRock J5040-ITX* 2x DDR4, 1x PCIe 2.0 x2, 4x SATA, M.2 WiFi
Mainboard (Alternativ) ASRock J4125-ITX* ca. 10% langsamer
Arbeitsspeicher Crucial CT2K4G4SFS824A* 2x4GB DDR4-2400
Arbeitsspeicher (Alternativ) Kingston HX432S20IB2K2/16 16 GB DDR4-3200* 2x8GB DDR4-3200 im DDR4-2400 Modus
Systemdatenträger SanDisk Extreme PRO* 128GB* Alternativ USB 3.0 zu M.2 SATA Lösung
Systemdatenträger (Alternativ) 250GB Samsung 860 EVO* belegt einen SATA-Port
Netzteil Salcar 72W Externes Netzteil* benötigt zusätzlich PicoPSU DC-Wandler
Netzteil (Alternativ) be quiet! Pure Power 11 300W* 4x SATA
DC-Wandler PicoPSU-90* nur bei Verwendung eines externen Netzteils
Gehäuse Cooler Master Elite 120 Advanced* 4x 3,5 Zoll Festplatten
Gehäuse (Alternativ) Eolize SVD-NC11-4* 4x 3,5 Zoll Festplatten inkl. 250 Watt Netzteil
Datenfestplatte WD Red* NAS ca. 38 Euro / TB
Datenfestplatte (Alternativ) Seagate Ironwolf* NAS ca. 35 Euro / TB
Adapter / Kleinteile SATA Power Y-Kabel* je nach Netzteil
Adapter / Kleinteile 5,25 Zoll auf 3,5 Zoll HDD Adapter* für Cooler Master 120 Elite bei Benutzung von 4 HDDs
Adapter / Kleinteile M.2 NVME SSD PCIe 2.0 x1 Karte* für eine PCIe M.2 SSD
Adapter / Kleinteile (Optional) USB 3.0 zu M.2 SATA Stick* bei Verwendung eines USB Systemdatenträgers
Adapter / Kleinteile (Optional) Transcend MTS400 32GB* bei Verwendung eines USB Systemdatenträgers
Adapter / Kleinteile (Optional) USB 3.0 20-Pin Mainboard Header* bei Verwendung eines USB Systemdatenträgers
Gesamtpreis System 240 kleinste Ausführung ohne Datenfestplatten



Unsere aktuellen NAS-Zusammenstellungen in der Übersicht


Ihr habt jetzt Lust auf ein Eigenbau NAS bekommen ? Wir haben für euch eine Übersicht aller aktuellen NAS Zusammenstellungen erstellt. Diese Liste wird ständig aktualisiert und ist damit immer auf dem letzten Stand. Alle Systeme können mit einem beliebigen Betriebssystem (z.B. Windows 10, Linux oder FreeBSD) genutzt werden.

Wir nutzen als Standard-NAS Betriebssystem in unseren Artikeln OpenMediaVault, welches auf Debian Linux aufsetzt und eine Weboberfläche mit allen benötigten NAS-Funktionen zur Verfügung stellt. Linux Fachwissen wird nicht benötigt.

NameHDDsProzessorCB 15 MCECCLetztes UpdatePreis
NAS Starter 2.02Raspberry Pi 4 B*--Nein07/2019ab 67 €
NAS Basic 2.14Intel Celeron J5040 onBoard317 cbNein11/2020ab 240 €
NAS Advanced 3.0B6+AMD Athlon 3000G*388 cbNein01/2020ab 255 €
NAS Expert 3.06+Intel Pentium G5400*403 cbJa01/2020ab 455 €
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Kommentare (23)

Kommentar
Joerg Winges
Geschrieben am28.11.2020
Ich würde mittlerweile nicht mehr zu den Jxxxx Boards raten (ausser dem alten J4105). Der Preis ist einfach zu hoch für die verfügbare Leistung, es sei denn es muss zwangsläufig passiv gekühlt sein.


Für das gleiche Geld bekommt man eigentlich Leistung vergleichbar mit eurem NAS Advanced.

Aktuell kann ich nur LG1200 Systeme empfehlen. Der Strom Mehrverbrauch ist minimal.
Wenns kein mini ITX sein muss gibt es uATX H410 Boards ab 55 Euro Dazu ein Intel Pentium Gold G6400 (55 Euro Boxed). Also 110 Euro. Die J5040 Boards kosten mehr bzw. gleich und bringen nur die hälfte der Leistung des Pentium. Dazu kommt noch das der H410 (oder B460 Boards für 20 Euro mehr mit 6 SATA Ports) einen PCIEx16 Slot hat. Man kann also ggf. noch um sehr viele Ports via SAS Karte erweitern.
Die Idee ist halt mit was kleinen anzufangen, und dann schrittweise, ohne alles ersetzen zu müssen, erweitern zu können. Dazu UnRaid (wegen der Möglichkeit einfach Platten zum Array hinzuzufügen).


Ich hab gerade ein Gigabyte B460M DS3H mit einem i3-10100 mal mit Unraid getestet (PicoPSU 160W). Der Rechner ist eigentlich mein 265 Euro Einsteiger Hackintosh aber ich habe ihn mal für Strommessungen unter UnRaid missbraucht. Mit 2 Platten (M.2 SSD und normale SSD) hatte ich auch nur 16 Watt Idle/(Spindown). Mein J4105 UnRaid System (auch 160W PicoPSU) mit 7 Platten genemigt sich 15 Watt im Idle/Spindown. Grob geschätzt braucht das i3 System 4 Watt mehr.
Das H410, G6400 System müsste auch in der Region liegen, aber wie schon gesagt hat es grob geschätzt die doppelte Performance.

Gruss,
Joerg
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am27.11.2020
Nein das werden einfach nur Verfügbarkeitsprobleme sein. Wird sich in ein paar Tagen bis maximal 2 Wochen geben. Die Mainboards sind noch recht neu, da ist das in der Vergangenheit auch bei den Vorgängermodellen so gewesen leider.
Kommentar
Matthias
Geschrieben am27.11.2020
Hallo zusammen,

wollte eben das J4125-ITX kaufen und beobachte den Preis schon etwas länger. Nachdem er rel. stabil zwischen 105 und 103 € lag, ging er gestern Morgen auf 99,XX € runter. Wollte schon zuschlagen, doch dann: Um 11 Uhr 189 €, heute morgen 179 € und jetzt sogar 262 € bei MF.
Kann sich jemand einen Reim drauf machen, mit was das zu tun hat? Ist das mein höherfrequentes Polling? :-P oder der ach so tolle Black Friday?

Grüße,
Matthias
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am18.11.2020
@ Hans: Danke für die Infos. Wir empfehlen das PicoPSU-90* einfach weil es billiger als das 80er war als ich nachgeschaut hatte. Man kann natürlich ebenso die 80er Variante kaufen.
Kommentar
Hans
Geschrieben am18.11.2020
Zu dem Hadern mit Y-Stromkabeln:
Der SATA-Stromstecker ist spezifiziert auf 4,5 A pro Spannung. Eine moderne 3,5 " HDD braucht laut Datenblatt ca. 1,8 A Anlaufstrom, maximal 2 A. Im Prinzip können damit 2 3,5" HDDs über einen SATA-Stromstecker bzw. ein SATA zu 2 * SATA Y-Kabel laufen. Würde ich aber nicht machen, wegen häufig billiger Verarbitung.
Ein Y-Kabel für 1 * 3,5" und 1 * 2,5" ist hingegen gar kein Problem, insbesondere weil 2,5" Geräte keine 12 V verwenden.

Besser ist Adaptieren von Molex (11 A pro Pin) auf mehrere SATA-Stromstecker. Backplanes für 4 HDDs werden regelmäßig über einen Molexstecker versorgt. Im Idalfall findet man für eine Pico-PSU ein Kabel von Molex auf 4 x SATA.


Nebenbei: Warum empfehlt Ihr die Pico-PCU mit 90 W und nicht die billigere Version mit 80 W? Limitiert auf 72 W wird durch das externe Netzteil sowieso.
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am17.11.2020
Ja, so einen Test habe ich schon einmal gemacht. Der Unterschied bei der Nutzung eines 300 Watt externen Netzteils beträgt zwischen plus 2 und plus 4 Watt im Idle und unter Last.
Kommentar
Chris
Geschrieben am17.11.2020
Hi Stefan,

welche Differenz in W ist anzunehmen, wenn man anstatt eurer Pico-PSU-Lösung ein konventionelles ATX-Netzteil wie das "be quiet! Pure Power 11 300W" nimmt? Vielleicht habt ihr das ja schonmal getestet oder könnt das testen.

Hintergrund: Ich hader noch mit mir diesen Y-Kabeln (weil sonst von unnötigen Adaptern abgeraten werden, da meist billig verarbeitet, und eventuell Brandquelle) und dem Notebook-Netzteil (da mir selber mal solch eines abgeraucht ist).
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Stefan (Team)
Geschrieben am16.11.2020
Das kann ich dir nicht 100 prozentig beantworten. Ich gehe aber davon aus, dass auch hier die Festplatten leicht versetzt hochgefahren werden. Die externen Netzteile sind meiner Erfahrung nach auch nicht so empfindlich und können über kurze Zeit etwas mehr Leistung abgeben ohne zu meckern.
Kommentar
Hans
Geschrieben am15.11.2020
Die zeitliche Versetzung durch das BIOS bezieht sich doch nur auf den Systemstart? Wie sieht das aus, wenn die geparkten HDDs im Betrieb anlaufen müssen?
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am15.11.2020
Die meisten Mainboards fahren die Festplatten ganz leicht versetzt hoch, so dass die Anlaufströme bisher kein Problem darstellten. Das kommt aber natürlich auch auf die Festplatten an, für ein NAS sollten 5400er meistens ausreichen.
Kommentar
Hans
Geschrieben am15.11.2020
Ihr betreibt 4 HDDs mit einem 72 W Netzteil? Wie handhabt Ihr die Anlaufströme?
Kommentar
Christian
Geschrieben am14.11.2020
@Robert:
Zu deiner ersten neugierigen Frage, ich nutze bei mir aktuell ein vergleichbares System:
- ASRock J5005-ITX
- 32 GB (2x 16) Crucial CT16G4SFD824A* SODIMM
- 4x Seagate Ironwolf* 6 TB HDD
- PicoPSU-150-XT 150W
- LEICKE 150W Netzteil
- Noctua NF-A8 ULN Lüfter zur Kühlung der HDD

Und als OS hab ich das aktuelle TrueNAS-12.0-RELEASE (Nachfolger des FreeNAS 11.x) installiert, läuft ohne Probleme.
Ich unterstelle einfach mal, dass das hier empfohlene ASRock J5040-ITX* genauso laufen würde - der Unterschied ist ja nur die CPU.
Kommentar
Christoph
Geschrieben am12.11.2020
Hallo,

vielen Dank für eure Anregungen und Testberichte - das hat mich dazu veranlasst - ein sehr ähnliches System knapp vor eurem Artikel aufzubauen:

ASRock J5040-ITX* --) 135€
be quiet! Pure Power 11 400W* CM --) 65€
CRUCIAL SO-DIMM Kit 16GB, DDR4-2400, CL17 --) 63€
DeLOCK SATA Kabel rot 0.5m, 3x --) 3€
SanDisk Ultra 3D SSD 250GB (Systemfestplatte) --) 42€
Thermaltake Core V1 Cube Case schwarz Mini ITX --) 46€
Western Digital WD40EFRX SATA-Festplatte (2x) --) 230€
----------------------------------------------------------------------
Summe: 584€ (Österreich)

Das Thermaltake Gehäuse hat einen erstaunlich leisen Lüfter und integriert und macht einen guten Eindruck.

Laufen tut das ganze System mit OpenMediaVault 5.5 --) allerdings bin ich noch nicht zu den ganzen Spielereien wie Docker/Container VM & Co gekommen (zeitlich)
--) Welche Dinge habt Ihr empfehlenswerter Weise immer drauf laufen?

Danke & SG
Christoph
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am11.11.2020
Von der Leistung her sollte das der Pentium / Celeron schaffen. Allerdings kannst Du das NAS dann natürlich nicht mehr in den Standby schicken, da Du dann keinen DNS-Server (pi-hole) mehr hast :)
Kommentar
Markus
Geschrieben am11.11.2020
Servus, erstmal danke für den aufschlussreichen Artikel. Ich liebäugel schon seit einiger Zeit mit einem kleinen NAS und habe schon enige Artikel von euch gelesen!

Ich habe allerdings noch ein paar Fragen und hoffe ihr könnt sie mir beantworten:
Ich setze zur Zeit einen Raspberry Pi 3 für Pihole+Unbound und einen P4 für ein bisschen Heimautomatisierung ein.
Ist es möglich, z.B. pihole+unbound vom Pi3 bzw iObroker + Datenbanken + Grafana vom Pi4 zu vereinen und evtl. noch Nextcloud für ein bisschen Spielerei zu vereinen? Packt der Celeron das?
Denn vom Stromverbrauch ist das 2.1er Nas natürlich schon ein Schmankerl :)
Kommentar
Stefan (Team)
Geschrieben am08.11.2020
1. Das System sollte auch mit TrueNAS Core (ehem. FreeNAS) sowie XigmaNAS (ehem. NAS4Free) funktionieren. Ich kann schlicht und ergreifend nicht alles testen weil ich sonst nie mit dem Artikel fertig werden würde. Wenn da jemand Erfahrung gemacht hat: gerne hier posten.

2. Das OMV Plugin AutoShutDown war schon immer Bestandteil der OMV Extras. Warum das nicht integriert wird, weiß ich nicht. Ich denke auch powertop könnte man integrieren, allerdings kann dies auch zu Problemen z.B. mit dem WOL führen.

3. Die Idle-Verbräuche zwischen OMV, Windows 10 oder TrueNAS Core 12 sind fast identisch.
Kommentar
Robert
Geschrieben am07.11.2020
Einige neugierige Fragen:
1. Weshalb funktioniert das hier vorgestellte NAS Basic 2.1 nicht mit NAS4Free oder FreeNAS - gibt es da irgendwelche technischen Gründe?
2. Ihr erwähnt und empfiehlt das OMV Plugin "AutoShutDown" und das Tool "powertop" als Möglichkeiten zum Stromsparen. Warum sind die eigentlich nicht standardmäßig in OMV integriert - Lizenzprobleme?
3. Wären die gemessenen Standby- und Leerlaufwerte unter Windows (oder FreeBSD) andere oder ungefähr im selben Bereich?
Und noch eine Anmerkung: NAS4Free heißt schon etwas länger "XigmaNAS" und basiert im Gegensatz zu FreeNAS v11.x wohl schon auf der aktuellen 12er FreeBSD-Reihe.
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Stefan (Team)
Geschrieben am06.11.2020
Beim Cooler Master 120 Elite ist ein 120 mm Lüfter dabei. Dieser reicht um 3 HDD Slots gut zu kühlen. Staubfilter gibt es standardmäßig nicht. Es ist eben ein günstiges Gehäuse wo meiner Meinung nach aber das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Wenn Du es "professionell" möchtest, schau dir das Eolize SVD-NC11-4* an.
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Thomas
Geschrieben am06.11.2020
Hallo elefacts Team,

wieder einmal ein Aufschlußreicher Artikel zum Thema NAS. Ich werde dan Vorschlag mal umsetzen.

Das Cooler Master Gehäuse gehört ja zu eurem Favoriten. Könntet Ihr vielleicht noch etwas genauer auf das Thema Lüfter in dem Gehäuse eingehen? Muss man zusätzliche Lüfter verbauen, welche könnt Ihr empfehlen hinsichtlich Geräuschentwicklung und Zuverlässigkeit und gibt es passende Staubfilter?

Viele Grüße,
Thomas
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Stefan (Team)
Geschrieben am05.11.2020
Danke für deinen Hinweis. Ich habe den Raspberry Pi 4 B* zu unserem CPU-Vergleich hinzugefügt. Im direkten Vergleich Raspberry Pi 4 vs. Intel Pentium Silver J5040 erzielt der Pentium ca. die dreifache Leistung. Die Leistungsaufnahme ist dabei natürlich auch höher. Der Prozessor des Raspberry Pi 4 B* wird noch in 28 nm hergestellt, während der Intel Pentium Silver J5040 in 14 nm gefertigt wird. Das macht natürlich auch einen Unterschied. Ob die Leistung eines Raspberry Pi 4 B* für dich ausreicht, musst Du natürlich selbst entscheiden. Für mich ist neben der reinen Leistung auch die ordentliche Anbindung der Festplatten wichtig, und hier kann der Pentium eben auf 4x SATA zurück greifen.
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Stefan (Team)
Geschrieben am05.11.2020
Eine 2,5 Zoll SSD mit USB 3.0 Adapter sollte meiner Meinung nach problemlos funktionieren.
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Holger
Geschrieben am04.11.2020
Könntet / würdet ihr die Leistungsfähigkeit und Leistungsaufnahme mal mit dem NAS auf rPI4-Basis in einen Vergleich setzen?

Auch fehlt, ist zwar nicht zu diesem Test zugehörig, in eurem CPU-Vergleich ein rPI ...

Für manche Zwecke würde der halt reichen, gerade im Vergleich mit den günstigen NAS bzw. CPUs.
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Matthias
Geschrieben am04.11.2020
Hallo liebe Tester,

danke mal wieder für diesen ausführlichen Bericht! Lange habe ich gewartet und werde mir nun das Basic NAS mit OMV zusammenstecken.

Ihr beschreibt im Artikel die 4 Möglichkeiten, um den Systemdatenträger zu realisieren. Für mich kommen nur 2 der Vorschläge in Frage, da ich zum einen die SATA-Ports für Datenplatten benutzen möchte und zum anderen den PCIe-Slot für eine TV-Karte. Nachdem ihr einen USB-SSD Stick und einen USB M.2 Stick empfehlt, gehe ich davon aus, dass ich auch einfach eine normale 2.5" SSD mit einem USB Adapter und dem USB 3 Pinhead-Adapter verwenden kann. Habt ihr das schonmal gemacht? Hättet ihr dabei Bedenken?

Nochmal danke und macht bitte bitte weiter so! :-)

Grüße,
Matthias

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